München entleert

In dem Bildband „Silent Space“ zeigt sich die Weltstadt mit Herz menschenleer – als bloße Kulisse. Ein bemerkenswertes Buch mit sehr lesenswerten Texten und 81 Orten, die man so noch nie gesehen hat.

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Stilles Gift: Agrarschelte

Wissen wir noch, was wir essen? Haben wir eine Ahnung davon, wie unser Fleisch, unsere Milch produziert wird? Welche Pestizide und andere Gifte durch Überdüngung oder auch durch die überall aus dem Boden schießenden Biogasanlagen in den Boden und damit in die Nahrungskette gelangen. Solche Fragen treiben auch die Krimi-Autorin Nicola Förg um. In ihrem neuen Roman „Stilles Gift“ lernen die Leser das Fürchten.

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Puppenspieler und Marionetten

Kinder, die von ihren Eltern für das Wohlergehen des Staates geopfert werden. Jugendliche, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden den Boden unter den Füßen verlieren. Eine unmenschliche Diktatur, die ihre Untertanen zu seelischen Krüppeln macht. Und fünf Freunde, die verzweifelt versuchen, sich treu zu bleiben und die Welt zu retten. Lilli Thal ist ein erstaunlicher Roman gelungen, der nicht nur Jugendliche anprechen wird.

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Nostalgia: Metaphern der Vergänglichkeit

Ein Mann unterwegs mit der Kamera. Was er fotografiert sind keine Selfies, sind keine Porträts von Menschen, keine Hochglanzbilder einer heilden Urlaubswelt. Sven Fennema ist auf der Suche nach verlassenen Orten, nach verfallender Schönheit. Petra Reski fügt in dem opulenten Bildband „Nostalgia“ seinen „Orten einer verlorenen Zeit“ lesenswerte Texte hinzu.

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Facetten der Wahrheit: Drago Jancars neuer Roman

Eine kalte Winternacht. Ein Stosstrupp von Partisanen, die eine junge Frau und ihren Mann aus einer Burg in Oberkrain holen. Was wird aus ihnen, was ist passiert? Fünf Menschen erzählen aus ihrer Erinnerung. Aus diesen Erzählstimmen formt der slowenische Autor Drago Jancar das Bild einer lebenshungrigen jungen Frau und ihrer Zeit.

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Bücher für Weihnachten

Alle Jahre wieder Weihnachten und immer wieder die bange Frage: Was schenke ich: Denen, die schon alles haben? Denen, die nichts brauchen? Den Globetrottern, den Kunstsinnigen, den Kindern? Bücher bringen die Welt ins Haus, auch lesend kann man Abenteuer erleben. Ich habe von der Buchmesse einige Bücher mitgebracht, die sich auch unter dem Weihnachtsbaum gut machen.

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Erstickende Nestwärme

Jüdische Parallelwelten unter dem Mikroskop: Eve Harris wunderbarer Roman „Die Hochzeit der Chani Kaufmann“ ermöglicht Einblicke in die befremdliche Welt orthodoxer Juden in London. Die (jüdische) Autorin hat selbst einmal in einer orthodoxen Mädchenschule unterrichtet. Ihre Erfahrungen mit der jüdischen Gemeinde sind inden Roman mit eingeflossen, in dem Harris mit spitzer Feder ihre Charaktere zeichnet – aber immer auch mit viel Sympathie.

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Aung San Suu Kyi: Leben als Ikone

Am 8. November wählt Myanmar. Der „Lady“ könnte eine Schlüsselposition zukommen. Andreas Lorenz, langjähriger Spiegelkorrespondent, beleuchtet in einem Buch das Leben der im Widerstand alt gewordenen „Lichtgestalt“.

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