Was macht Hans Castorp in Gargellen?

Doch was macht Hans Castorp in Gargellen? Das fragt sich nicht nur der Ortschronist Friedrich Juen, der bei den 92 Aufführungen der ersten Theaterwanderung „Auf er Flucht“ als kundiger Erzähler und Wanderführer fungierte. Mit der Geschichte seines Großonkels und des Großvaters, die als Schmuggler auch verfolgten Menschen bei der Flucht über die Grenze in die Schweiz halfen, hat er das  teatro caprile zur ersten Theaterwanderung unter dem Titel „Auf der Flucht“ inspiriert.

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Im Reich der Kaiserschnecke

Es ist ein trüber Regentag im Bergdoktorland. Der Wilde Kaiser hüllt sich in Nebelschwaden, die dicken grauen Wolken lassen hin und wieder ein paar Tropfen fallen. Beste Bedingungen für die Tiere im Gehege von Simone Embacher, blonde halblange Haare, fröhliches Lächeln. Sie hütet keine Rinder auf der Alm, züchtet weder Schafe noch Ziegen. Dafür sind...

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Zeitreise im Outdoor Escape Room

Im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach kann man nicht nur spielerisch in die Vergangenheit eintauchen – mittels dem Escape Room. Da werden auch in den alten Höfen Menschen früherer Zeiten über Hologramme lebendig. Frauen erzählen vom harten Alltag, vom Buttern und Weben. Ein Vater belehrt seine Kinder, dass gegessen wird, was auf den Tisch kommt, „was anderes gibt‘s net“. In einem anderen Hof streiten Bruder und Schwester übers Erbe, wobei – wer hätte das gedacht? – die Schwester leer ausgeht.

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Echt Duisburg

„Wir sind der größte Abenteuerspielplatz Europas“ sagt Kai-Uwe Homann, Leiter des Tourismus Kontors von Duisburg scherzhaft und fügt noch hinzu: „Wir hatten keine Chance, aber wir haben sie genutzt.“ Davon konnten wir uns trotz Wetterunbilden überzeugen.

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Das Lanzarote von César Manrique

César Manrique wusste schon früh, wie wichtig Nachhaltigkeit ist, auch wenn er den heute so viel zitierten Begriff noch nicht benutzte. Und besonders am Herzen lag dem Künstler und Umweltaktivisten, der mit Andy Warhol, Picasso und anderen Berühmtheiten befreundet war, seine Heimatinsel Lanzarote. Die Insel mit den Feuerbergen, den schwarzen Stränden, dem mal pais, dem schlechten Land.

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Auf dem Rhein

Von Koblenz aus geht’s zur imposanten Marksburg,  der einzigen nie zerstörten Höhenburg  im Mittleren Rheintal.  Trutzig thront sie auf einem steilen Schieferfelsen über dem Städtchen Braubach.  Wer  hinein will in die Anlage mit Türmen,  Zwingern und Bastionen aus dem 13. und 15. Jahrhundert, muss mehrere Tore passieren. Dann öffnet sich eine mittelalterliche Welt mit Rittersaal, Kemenate und Burgküche, mit Folterkammer und Weinkeller – auch mit einem „stillen Örtchen“.

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Spätsommer am Wendelstein

Man muss nicht immer in die Ferne reisen, um Schönes zu erleben –  klingt banal, stimmt aber.  An diesem sonnigen Spätsommer-Tag haben wir uns für einen Ausflug mit der Enkelin auf den Wendelstein entschieden. Der Berg gilt als einer der schönsten Aussichtsberge; ich habe mich schon als Kind in ihn verliebt.  Und in die Zahnradbahn.

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Frauenpower in Jenesien

„Total tough“ seien die Frauen in Jenesien, ja in ganz Südtirol, sagt eine, die es wissen muss. Petra Oberkofler (53), groß und dunkelhaarig, führt mit ihrer Schwester Maria zusammen das Gasthaus Zum Hirschen in Jenesien, das sie von der Mutter übernommen haben. Die hatte sieben Kinder und managte nebenbei die Wirtschaft, „allein“. Kein Wunder, dass Tochter Petra davon überzeugt ist, dass Südtirols Frauen „alles am Laufen halten“.

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Kanalinseln: Gartenglück und fromme Werke

Wir sind auf einer Reise, die englische Gartenliebe mit französischer Lebensart verbindet, Spiritualität mit Geschichte und Genuss. Herz der Kreuzfahrt sind die Kanalinseln. Aber auch Cornwall, die Normandie, die Bretagne und das belgische Brügge stehen auf dem Programm.

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Der Käseweg im Mühlwald

Auch Reinhold Messner greift kräftig zu. Er fühlt sich wohl in dieser bäuerlichen Umgebung. „Hier in Südtirol ist die Landschaft das wertvollste, was wir haben“, mahnt er. Diese Landschaft brauche Betreuung und die übernähmen die Bauern. Ohne ihre Pflege würden die Weiden verbuschen – das Ende der Kulturlandschaft. Und dann spricht er ein heikles Thema an: Weil der Wolf inzwischen auch in Südtirol so stark geschützt ist, werde man der wachsenden Rudel kaum mehr Herr, fürchtet Messner. Damit drohe der Verfall der Alpwirtschaft. Denn wenn die Bauern immer wieder Tiere verlören, könnten sie auf Dauer nicht existieren. Deshalb müsse der Wolf „limitiert“ werden.

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