Wasserfest in Myanmar: Zwischen Ekstase und Askese

Ganz Mandalay ist außer Rand und Band, ganze Heerscharen von Mopeds brausen durch die Straßen. Ganze Familien sitzen darauf – Vater, Mutter und drei Kinder – oder fünf bis sechs Freunde. Oft sind alle klatschnass, weil sie in eine Gruppe „Wasserwerfer“ gefahren sind. Ausnahmezustand in Myanmar. Die Burmesen feiern Thingyan, Neujahr – und das im April, dem heißesten Monat des Jahres. Weil Wasser an diesen drei Tagen im Überfluss fließt, heißt das Ganze im Volksmund „Wasserfest“. Was das bedeutet, haben wir am eigenen Leib erfahren.

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Bali Info

Einreisen: Der Reisepass muss noch ein halbes Jahr gültig sein. Das nötige Visum wird am Flughafen gegen eine Gebühr von 25 Dollar ausgestellt. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer in Höhe von 150 000 Rupien fällig. Anreisen: Es gibt tägliche Flugverbindungen von Europa auf die rund 12.000 Kilometer entfernte Insel. Die Flugzeit beträgt rund 17 Stunden. U.a. fliegen Singapore Airlines über Singapur (ab 1101 Euro/Economy), Cathay Pacific über Hongkong (ab 1234 Euro/Economy) und Qatar Airways über Doha (ab 1000 Euro/Economy) nach Bali. Der Preis gilt für den Reisezeitraum September.

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Bali: Götter, Kräuter, Küchenrezepte

Hühner gackern, ein Hahn kräht, Hunde bellen, Kinder kreischen, Mopeds knattern, Autos hupen. Die Geräusche der Straße auf Bali sind ganz anders als bei uns. Und manchmal hat die sich durch Dörfer und Reisterrassen hindurch windende Fahrbahn auch mehr Löcher als Belag. Doch wen stört das schon in dieser paradiesischen Landschaft?

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Damaskus Info

Einreise. Für Syrien ist ein Visum notwendig, das bei der Syrischen Botschaft in Deutschland beantragt werden muss. Der Pass muss mindestens noch sechs Monate gültig sein und darf keinen israelischen Einreisestempel enthalten. Anreise: Der Flughafen von Damaskus wird von vielen Airlines angeflogen. Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines fliegt beispielsweise über Istanbul nach Damaskus. Aktuelle Preise im Internet.

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Damaskus: Stadt der Märchen

„Das Cafe war ziemlich voll. Viele Touristen warteten und tranken Tee. Wir setzten uns in die Nähe des hohen Stuhls des Erzählers. Gegen sieben Uhr kam der Märchenerzähler. Er redete ziemlich laut und machte immer wieder lebhafte Bewegungen mit seinen Händen, um die Gefahr oder die Kämpfe zu betonen. Die Touristen knipsten ihn, und er wurde immer lauter und wilder. Das gefiel auch einigen Zuhörern und sie gaben zwischendurch lauthals ihre Kommentare. Der Kaffeehauserzähler berichtete von den Kämpfen zweier Sippen, und nach einer Weile stritten im Saal zwei Männer miteinander, weil jeder die Partei einer anderen Sippe ergriff… Die Geschichte wurde dort unterbrochen, wo sie am spannendsten war. Der Erzähler bat die Anwesenden am nächsten Tag wieder ins Kaffeehaus zu kommen, damit er ihnen erzählen konnte, was nun passiert.“ (Rafik Schami: Eine Hand voller Sterne)
Kaum zu glauben, dass der große syrische Erzähler seit Jahrzehnten nicht mehr in Damaskus war. Seit 40 Jahren genau. Was er beschreibt, haben wir gerade erst erlebt – vor einer Woche genau, im Kaffeehaus Al Nofara nahe der Omajjaden-Moschee. Nur ist der Erzähler wohl ein anderer als der vor 40 Jahren. Rasheed al Hallak, genannt Abu Shadi, ist der letzte Hakawati (Kaffeehauserzähler) des Mittleren Ostens – und er weiß, was von ihm erwartet wird, wenn er sich auf den Thron des Erzählers setzt und mit seiner Geschichte über Heldenmut und Liebesleid loslegt. Und ganz wie ein Märchen klingt auch, wie der ehemalige Drogist dazu kam, Märchenerzähler zu werden:

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Merapi-Ausbruch: Borobodur wieder ohne Asche

Wochenlang bangten die Archäologen um die Weltkulturerbestätte Borobodur. Der Ausbruch des Merapi auf der indonesischen Hauptinsel Java hatte nicht nur Dörfer bedroht – und über 100 Tote gefordert – er hatte auch die steinernen Zeugen einer großen Vergangenheit in der Tempelanlage von Borobudur unter dem Ascheregen verschwinden lassen. Jetzt hat das Tourismusministerium die...

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Dem Mekong wird das Wasser abgegraben

Es sieht aus, als hätte der Himmel Sternenstaub auf den Fluss gestreut. Die braunen Fluten schimmern golden, als würde der Name „Goldenes Dreieck“ von diesem Phänomen herrühren und nicht vom schmutzigen Handel mit Drogen. Der Mekong gilt in Südostasien als die „Mutter aller Wasser“. Ein Fluss mit Geschichte. Sie handelt von Gewalt, sie riecht nach Opium und Profitgier.

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Hanoi: Die 1000-Jährige

Angh muss mal wieder telefonieren. Seine Frau bekommt im nächsten Monat ein Baby, ihr erstes, ein Mädchen und der 32-jährige Guide freut sich schon riesig auf den Familienzuwachs. Für seine Tochter erwartet der studierte Lehrer eine rosige Zukunft. Womöglich fällt ja der Geburtstag auf ein ganz besonderes Datum, den 10. 10. 2010, den Tag, an dem Hanoi 1000 Jahre alt wird. Dann wird groß gefeiert –zehn Tage lang. Eine Parade wird durch die prächtig beflaggten Straßen der Stadt ziehen. 100 Bronzetrommeln werden auf das große Fest einstimmen. Und in den Schulen erfahren die Kinder, dass ein König ihre Stadt gegründet hat.

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Nepal-Info

Einreise: Das nötige Visum für Nepal bekommt man bei der Einreise. Es kostet rund 25 Euro.
Reisewarnung: „Obwohl sich Anschläge und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin unstabil; Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen.“ Das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de)  listet eine...

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