Corona Pandemie führt zum Stillstand

Corona hat sich festgesetzt. Noch im März haben viele die Nase gerümpft, weil die ITB abgesagt wurde.  Und auch noch danach wunderten sich einige, warum Italien gleich so strenge Maßnahmen ergriffen hat, um die Corona Pandemie einzudämmen.  „Ich reise trotzdem“ posteten sie trotzig und wollten damit Mut beweisen oder auch Mut machen.  Aber inzwischen ist wohl auch ihnen klar, dass es nichts wird mit trotzdem Reisen – das Auswärtige Amt rät inzwischen von allen „nicht notwendigen Reisen“  ins Ausland ab. Dass Mut in diesen Zeiten darin besteht,  vernünftig zu sein und tatsächlich die Kontakte zu beschränken.  Ja, es wird eine Wirtschaftskrise bisher unbekannten Ausmaßes geben.  Mit Sicherheit eine Rezession.  Wir werden womöglich nach Corona nicht zu dem Alltag zurückkehren können, den wir bisher kennen.  Auch nicht auf Reisen.

Auch Balis Tempel müssen derzeit ohne Touristen auskommen.

Die Veranstalter haben lange gewartet, vielleicht auch auf bessere Zeiten gehofft.  Jetzt reagieren sie genauso wie Länder,  Regionen und Städte.  Das sind die aktuellen Meldungen Stand 8. April.

Veranstalter 

Der Umsatzausfall bei den deutschen Reiseveranstaltern und Reisebüros summiert sich nach Hochrechnungen des Deutschen Reiseverbandes (DRV)  bis Ende April 2020 auf mehr als 4,8 Milliarden Euro – und der Finanzbedarf wird weiter steigen, wenn die Krise weiter andauert. Laut einer Umfrage sind mittlerweile 40 Prozent der Touristikunternehmen in ihrer Existenz bedroht.

Alltours will seinen Kunden ihr Geld für abgesagte Ferien erstatten. Geleistete Zahlungen für Reisen aus dem Pauschal- und Individualprogramm zwischen 17. März und 30. April würden ab sofort an die Kunden zurückerstattet, verkündet Alltours.

Nach allen anderen Veranstaltern gibt  DER Touristik bekannt, dass bis einschließlich 30. April keine Reisen stattfinden. Zudem organisiert der Veranstalter die Rückholung deutscher Gäste, die in ihren Urlaubsdestination festsitzen.

Die FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik -stoppt vorübergehend den größten Teil des operativen Geschäfts.   Kunden, die ihren Urlaub mit Abreise zwischen 1. April und  30. Juni gebucht haben,  können  auf einen späteren Termin an ausweichen.  Die Umbuchung muss bis zum 30. Juni, spätestens jedoch zehn Tage vor Abreise erfolgen. Spätester Rückreisetermin des „neuen“ Urlaubs muss der 31. Oktober sein. Inzwischen hat der ägyptische Milliardär und Investor Sami Sawiris angekündigt, die Mehrheit an dem Reiseveranstalter übernehmen zu wollen. 

Gebeco sagt Reisen bis 30. April ab.  Gästen mit Abreise bis zum 30. April  bietet Gebeco die Möglichkeit der kostenlosen Umbuchung an.

Hauser Exkursionen  startet eine Online-Plattform mit Live-Vorträgen seiner Reiseleiter, -büros und lokalen Partner.  Reisehungrige können online Tickets für 9,99 Euro buchen, den Einladungslink zum zirka 60-minütigen Vortrag erhalten sie anschließend per E-Mail.  Mit Ruth Zeller entdecken Teilnehmer die Wildnis Alaskas, Peter Hinze nimmt sie mit auf den Great Himalaya Trail in Nepal. Die Erlöse aus den Präsentationen kommen zu 100 Prozent den Referenten oder von ihnen unterstützten, wohltätigen Projekten zugute. Hauser Exkursionen stellt die Infrastruktur kostenlos zur Verfügung und hilft bei der Durchführung. „Damit kann jeder Einzelne und können wir gemeinsam einen wertvollen Beitrag zum Fortbestand des nachhaltigen Reisens leisten“, betont Pohle:  www.1werden.com/virtuelle-reisen

Studiosus sagt wegen Corona alle Reisen weltweit bis  30. April  ab.  Über die Durchführung der ab dem 1. Mai beginnenden Reisen entscheidet Studiosus bis spätestens 9. April. Für Reisen ab dem 1. Mai gelten die bekannten Umbuchungs- und Stornobedingungen gemäß den Allgemeinen Reisebedingungen des Veranstalters.

 TUI Deutschland  pausiert das weltweite Reiseprogramm bis einschließlich 30. April. Wann wieder gereist werden kann, hänge von der Einschätzung des Außenministeriums ab und der Dauer der derzeitigen Reisewarnung, heißt es. Derzeit bietet der Konzern gebührenfreie Umbuchungen für alle Abreisen im Mai.  Bei Buchung einer neuen Reise können Kunden  einen Treue-Bonus von bis zu 100 Euro pro Person bekommen.  Ab sofort hat TUI den Sommer 2021 zur Buchung frei gegeben. Über 100 Hotels der TUI-Hotelmarken und -konzepte sowie weitere 10 000 Unterkünfte sind über Reisebüros und auch online buchbar unter www.tui.com 

Wikinger Reisen sagt alle Reisetermine bis Ende Mai ab.  Geschäftsführer Daniel Kraus rechnet für 2020 mit einem Umsatzrückgang um rund 60 Prozent und baut 71 Stellen ab.

Der Südostasien-Spezialist Comtour musste Insolvenz anmelden.

Luftfahrt

Immer mehr Airlines stellen den Flugbetrieb ganz ein.  Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:
Air Baltic  hat sich einen Flugstopp verordnet. Die lettische Airline setzt vom 17. März bis einschließlich 14. April vorübergehend alle Verbindungen aus.
American Airlines streicht Sommerflüge nach Europa.
Austrian Airlines  stellt ab Mittwochnacht,  18. März, den Flugbetrieb vorübergehend ein. Der vorerst letzte Flug mit der Flugnummer OS 066 wird am 19. März in den Morgenstunden aus Chicago in Wien landen. Zunächst streicht die Lufthansa-Tochter alle Flüge bis zum 28. März.  Passagiere, die in diesem Zeitraum einen gebuchten Flug haben, werden – sofern möglich – auf andere Fluglinien umgebucht.
Czech Airlines (CSA)  hat ihren Betrieb bis zum 11. April von und nach Prag eingestellt.
Condor  streicht aufgrund von Einreise-Verboten für deutschen Staatsbürger seine Flüge in die USA, die Dominikanische Republik, die Türkei und Marroko, teils mit unterschiedlichen Fristen.  Condor ist Teil der Initiative „Luftbrücke“ des Auswärtigen Amtes und holt im Rahmen zahlreicher Sonderflüge Gäste aus Urlaubszielen zurück nach Deutschland. Unter der eigens eingerichteten Webseite www.condor.com/fly-home können Urlauber, die sich derzeit im Ausland befinden, über ein Onlineformular angeben, wo sie sich derzeit befinden.
Easyjet lässt alle 350 Maschinen am Boden und schickt das Kabinenpersonal für zwei Monate in Zwangsurlaub.
Emirates Die Drehkreuze von Dubai und Abu Dhabi werden innerhalb der nächsten 48 Stunden für zwei Wochen geschlossen.  Emirates und Ethihad stellen während dieser Zeit ihre Passagierflüge ein.
LOT Die polnische Staats-Airline hat bereits am Samstagabend alle Linienflüge bis zum 28. März gestrichen. Das betrifft die Flüge von Polen sowie von Ungarn, wo LOT ex Budapest operiert.

Lufthansa holt Urlauber aus den Feriengebieten zurück und plant drastische Einschnitte.

Lufthansa  lässt das Flug-Angebot will 95 Prozent seiner Flugkapazität am Boden.   Beschlossen ist inzwischen das vorzeitige Aus von Germanwings.  Fest steht außerdem die Stilllegung von sechs Flugzeuge vom Typ Airbus 380 und sieben vom Typ Airbus 340-600 sowie fünf Boeing 747-400. Auch elf Kurzstreckenjets vom Typ Airbus 320 werden ausgemustert.
Qatar Airways stoppt weiterhin vorübergehend Flüge in schwer betroffene Länder, da viele Regierungen Einreisebeschränkungen eingeführt haben. Die Airline stellt die Verbindungen zum John F. Kennedy International Airport (JFK) ab  1. April, zum Madrid Barajas Airport (MAD) ab 4. April und zum Barcelona El Prat Airport (BCN) ab 5. April ein, mit der Absicht, sie mit der Rückkehr zu normalen Bedingungen wieder aufzunehmen.  Kunden, die Tickets für Reisen bis zum 30. September 2020 gebucht haben, können das Datum kostenlos ändern, ihr Ticket gegen einen Reisegutschein mit einjähriger Gültigkeit umtauschen oder eine Rückerstattung anfordern.  Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html
Bei Ryanair werden am 20. März 80 Prozent der Flüge gestrichen.
SAS Die skandinavische Airline hat ihren Flugbetrieb  seit 16. März  weitgehend eingestellt.
Singapore Airlines  setzt Flüge von und nach Deutschland  bis Ende Mai aus. Das betrifft Verbindungen nach Düsseldorf, München und Frankfurt.
Als erste deutsche Airline hat TUI fly den Flugplan für die Sommersaison 2021 freigeschaltet. Das Angebot umfasst rund 4,5 Millionen Sitzplätze, von denen mehr als die Hälfte auf die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos, sowie auf die Kanaren entfallen. Der Spitzenreiter im Programm bleibt  Mallorca: 70 mal pro Woche startet der  Ferienflieger zur größten Baleareninsel. Fluggäste, die im Aktionszeitraum bis zum 16. April 2020 bei TUI fly einen Flug buchen und zwischen Mai und September 2020 vereisen möchten (ausgenommen Tunesien), profitieren von einer kostenlosen Umbuchungsoption, um die Planung des nächsten Urlaubs zu erleichtern. Bei Bedarf ist die Umbuchung auf Flüge bis zum Ende des Sommerflugplans 2021 möglich.
United Airlines  wird die Flugpläne für den April um 60 Prozent zusammenstreichen. Das Angebot an internationalen Flügen wird um 85 Prozent reduziert, das Nordamerika-Programm um 42 Prozent. Über den Atlantik, den Pazifik und in Richtung Lateinamerika wird United im April eigenen Angaben zufolge etwa 45 Flüge täglich durchführen.

Deutschland 

Die Bundesrepublik ordnet am 17. März einen sofortigen Einreisestopp an.   Staatsangehörigen von EU-Staaten und ihren Angehörigen wird die Durchreise  gestattet. Das gilt auch für Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Die Bundesregierung will nicht vor dem 20. April entscheiden, was aus der bis Ende April befristeten Warnung vor touristischen Auslandsreisen wird. „Wir haben uns darauf verständigt, dass wir wie bei anderen Maßnahmen auch zunächst einmal abwarten, wie die weitere Entwicklung bis zum 20. April ist“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dem Südwestrundfunk.  „Das gilt natürlich für die Entwicklung in Deutschland selbst. Aber das gilt auch für die Entwicklung in anderen Staaten.“

Urlaub auf den norddeutschen Inseln ist seit  16. März  für unbestimmte Zeit nicht mehr möglich. Darauf haben sich die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen verständigt. Betroffen sind Sylt, Amrum, Föhr, Nordstrand und Fehmarn, Rügen, Usedom, Hiddensee oder Poel.  Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen  sind Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf einer der norddeutschen Inseln haben oder zur Arbeit auf die Inseln müssen.
Ab 18. März dürfen Touristen  Schleswig-Holstein  nicht mehr betreten.
Am 22. März beschließt die Bundesregierung für ganz Deutschland eine Kontaktsperre für mindestens zwei Wochen.  Im Gegensatz zu Bayern bleibt es allerdings erlaubt, mit einem Freund, einer Freundin, spazieren zu gehen.
https://www.zusammengegencorona.de/

Bayern hat wegen Corona den Katastrophenfall ausgerufen und schließt nicht nur Kinos, Theater und Konzerthallen, sondern auch Zoos, Schwimmhallen, Fitnessstudios und Spielplätze. Auch die Königsschlösser bleiben verschlossen.  An den Grenzen wird wieder kontrolliert. Seit 20. März  gilt eine rigide  Ausgangsbeschränkung. Danach darf man ohne triftigen Grund niemanden treffen, der nicht zum Haushalt gehört – auch nicht im Freien.

In Berlin müssen auch die Clubs zumachen.

Auch in Berlin und Hamburg sowie in Nordrhein-Westfalen  ist das öffentliche Leben nahezu zum Stillstand gekommen.  Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bleibt   geschlossen.
In Oberammergau wurden jetzt auch die Passionsspiele abgesagt, die bisher alle zehn Jahre stattfanden.  Neuer Premierentermin ist der 21. Mai 2022.
Freiburg im Breisgau untersagt  das Betreten von öffentlichen Plätzen.
Reisen im Inland sollten möglichst unterbleiben.  Dazu hat die Regierung Maßnahmen beschlossen, die es laut Bundeskanzlerin Merkel „so in unserem Land noch nie gegeben hat“.  So können Hotelübernachtungen „nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken“ genutzt werden.

Deutsche Urlaubsziele büßen nach einer Hochrechnung der Tourismusberatung DWIF  in den Monaten März und April  24 Milliarden Euro Umsatz ein. Allein bei Übernachtungsreisen entgingen den Ferienzielen rund neun Milliarden Euro Umsatz.

Die Deutsche Bahn schränkt den Nahverkehr ein,  Fahrkartenkontrollen entfallen.
Rund drei Viertel der Züge fahren noch, doch das Reiseaufkommen liegt derzeit gerade noch bei zehn bis 15 Prozent des sonst üblichen. Im Regionalverkehr sind es 15 Prozent.

Baden-Württemberg will im Lauf  der Woche den Betrieb an den Flughäfen Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen einstellen. Die großen Drehkreuze Frankfurt und München sollen aber in jedem Fall offen bleiben.  Am Frankfurter Flughafen wurde die Nordwest-Landebahn gesperrt, um als Parkplatz für Lufthansa-Jets zu dienen.

Das Verbot von Busreisen durch die Bundesregierung und die ausgeweitete Reisewarnung bringt die Omnibusunternehmen in eine existenzbedrohende Situation. Abgesehen vom ÖPNV fallen so gut wie alle Einnahmequellen weg, gleichzeitig laufen Personalkosten und die Kreditzahlungen für die Busse weiter. Flixbus und Blabla Bus stellen den Betrieb ein.

Hotels  Die Fleming’s Hotels  unterstützen  Krankenhauspersonal (Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger), das aus umliegenden Regionen in die Städte kommt, um bei der Bekämpfung des Corona Virus zu helfen.  In Frankfurt am Main und München stellt Fleming’s  ab sofort diesen Einsatzkräften  Zimmer zur Verfügung. Zureisende Ärzte, Krankenschwestern und Polizisten sowie Hilfskräfte aus Pflegeberufen, von der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk übernachten kostenfrei in den Hotelzimmern.

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Mit am stärksten von der Corona Krise betroffen ist die Kreuzfahrt.  Alle großen Kreuzfahrtreedereien haben ihren Betrieb weitgehend eingestellt. Hafensperrungen und Quarantäne-Auflagen machen die Durchführung der gebuchten Routen so gut wie unmöglich. Als Konsequenz legen die meisten Reedereien ihre Flotte bis Mitte – einige sogar bis Ende –  Mai hinein still. Die Lage kann sich kurzfristig jederzeit ändern.
Inzwischen machen sich Experten Gedanken, wie es weiter gehen soll mit der Kreuzfahrt. Der Fachjournalist Thomas P. Illles etwa bringt Kreuzfahrten ins Nirgendwo ins Gespräch: „Denkbar wären zum Beispiel vermehrte „Cruises to Nowhere„, also Reisen ohne Hafenanläufe – das Meer und das Schiff selbst werden zur Destination. Reedereieigene Inseln und Altersbeschränkungen könnten zukünftig ebenfalls eine grössere Rolle spielen, ebenso eine mögliche Nutzung von Teilen der Flotten als temporäre Hotelschiffe. Oder, falls operationell und wirtschaftlich sinnvoll durchführbar, „Mystery Cruises“, wo man aus der Not eine Tugend macht und die nötige Flexibilität in Sachen Dauer und Hafenanläufen als spezielles Erlebnis anbietet.“

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont.

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär der Aida-Mutter

Auch die Flusskreuzfahrt ist betroffen:  A-Rosa sagt seine Fahrten auf Donau, Rhône und Seine ab.  Passagiere können kostenfrei auf einen anderen Termin in der Saison 2020 oder 2021 umbuchen und erhalten zusätzlich ein Bordguthaben in Höhe von 50 Euro pro Person. Außerdem gewährt der Flussreiseanbieter eine Sonderermäßigung in Höhe von 30 Prozent für eine zukünftige A-Rosa-Reise.
Bei nicko cruises finden  bis 15. April keine Fahrten mehr statt.  Das gilt auch für die  französische Reederei Croisi Europe. Phoenix hat alle Flussreisen bis einschließlich 14. April abgesagt. Ausnahme sind Nilkreuzfahrten.

Einreiseverbote 

Mehr als 70 Länder haben wegen Corona  für Deutsche eine Einreisesperre oder Quarantäneregeln verhängt, darunter die Türkei, Marokko und Neuseeland sowie die USA.  Deutschland selbst hat verstärkte Kontrollen an der Grenze zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark oder der Schweiz angekündigt. Reisenden ohne „triftigen Reisegrund“ werde die Einreise verweigert.

Ruhe für den Löwen: Südafrika gehört zu den Ländern, die ihre Grenzen dicht gemacht haben.

Europa

Die Europäische Union will sämtliche „nicht essenzielle Einreisen“ aus anderen Staaten unterbinden, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Beschränkungen sollen zunächst für 30 Tage gelten. Außerdem sollen Grenzkontrollen im Schengenraum besser  abgestimmt werden.

Schönes zum Schluss

Das irische Galway hatte sich mit viel Kunst und tollen Events auf das Kulturhauptstadtjahr vorbereitet. Nun kommt niemand. Und selbst der St. Patrick’s Day musste ohne die traditionellen Paraden und Feiern auskommen. Der finnische Illumationsküslter Kari Kola hatte zu diesem Anlass   „Savage Beauty” konzipiert.  Ein Licht-und Farb-Spektakel, das  die  Connemara Mountains in irisierende Farben taucht.  Galway 2020 macht das „Savage Beauty Artwork“ nun auf digitalem Weg zugänglich:  https://galway2020.ie/en/news/special-digital-edition-of-savage-beauty/

Magische Impressionen liefert Kari Kola mit seiner Licht-Kunst Savage Beauty. Bild (c) Cormac MacMahon

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