Das Corona Virus und Asien-Reisen

Das Corona-Virus breitet sich vor allem in China weiter aus.  Die Volksrepublik  meldet inzwischen mehr als 1000 Tote und mehr als 42 000 Infizierte. Auf einem Expertengipfel befasst sich die Weltgesundheitsorganisation mit dem Virus, den Übertragungsmöglichkeiten und Gegenmaßnahmen. Auch auf die Touristik hat das Corona Virus inzwischen erhebliche Auswirkungen. Reisen nach China wurden abgesagt, Chinesen bleiben zu Hause. Inzwischen ist aber nicht nur China betroffen. Veranstalter bieten auch kulante Storno- und Umbuchungsregeln für asiatische Reiseziele an. Ein Überblick.

Nicht nur Reisen nach China (Markt in Ganlaba) wurden abgesagt

DER Touristik mit Meier‘s Weltreisen, ADAC Reisen und der Touristiksparte der Rewe Group (Jahn Reisen, ITS, Travelix) war der erste Veranstalter, der infolge der Unsicherheiten durch das Corona Virus kostenfreie Stornierungen und Umbuchungen nicht nur für China anbot, sondern auch für Reisen in Asien. Das Angebot gelte mit einer Frist von 15 Werktagen vor Abreise für alle zwischen 1. Februar und 31. März gebuchten Reisen nach China, Indonesien, Japan, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam im Reisezeitraum 1. April bis 30. August, „wenn sich das Virus weiter verbreitet“.

auch  Myanmar (Bagan) könnte von Umbuchungen betroffen sein.

Bald darauf folgte Gebeco. Der Studienreiseveranstalter bietet für Neubuchungen bis zum 31.März und Reiseantritt bis Ende des Jahres eine kostenlose Storno- bzw. Umbuchungsmöglichkeit bis 60 Tage vor Abreise an, „sofern die Sicherheitslage seitens des Auswärtigen Amtes signifikant schlechter bewertet wird als zum Zeitpunkt der Buchung“. Das Sonderkündigungs- und Umbuchungsrecht gilt für alle Asien-Reisen nach Thailand, Indonesien, Malaysia. Singapur, China, Südkorea, Nordkorea, Japan, Kambodscha, Vietnam, Sri Lanka, Indien, Nepal, Laos, Myanmar, Mongolei und Philippinen.

Ebenso wie Reisen nach Laos (Tempel in Luang Prabang)

Auch bei Marktführer und Gebeco-Mutter TUI kann man Asienreisen, die bis 31. März und für den Reisezeitraum bis 31. Oktober gebucht werden, bis 30 Tage vor Abreise kostenlos stornieren oder umbuchen. „Verschärft sich die Situation in Ihrem Wunschland durch den Coronavirus und Sie möchten die Reise nicht antreten, können Sie bei uns kostenlos umbuchen oder stornieren,“ heißt es auf der Website. Die Frist endet am 30. August. Betroffen sind die asiatischen Länder Thailand, Indonesien, Malaysia, Singapur, China, Korea, Japan, Laos, Kambodscha, Myanmar, Vietnam, Sri Lanka, Indien, Taiwan und Nepal.

oder Vietnam (Halong Bucht).

Bei Ikarus Tours können Asien-Reisen bis 45 Tage vor Abreise kostenfrei umgebucht werden. Die Möglichkeit gilt für Reisen bis Ende des Jahres und für insgesamt 13 Länder (Iran, Indien, Nepal, Bhutan, Sri Lanka, Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Myanmar, Philippinen, China und Indonesien).

Länder verschärfen ihre Einreisebedingungen

FTI reagiert auf verschärfte Einreisebestimmungen, die aufgrund des Virus in vielen Ländern (hauptsächlich Asien und Ozeanien, vereinzelt auch Nordamerika und Karibik) gelten. „Sollten Gäste aufgrund dessen nicht einreisen können, dann dürfen sie kostenfrei umbuchen oder stornieren,“ heißt es in der Pressestelle des Münchner Veranstalters, und Pressesprecherin Petra Möhle ergänzt: „Grundsätzlich orientieren wir uns an den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes, der WHO sowie des Robert-Koch-Instituts und stehen in ständigen Austausch mit unseren Kollegen vor Ort.

Auch die Kreuzfahrtbranche reagiert

Für die Kreuzfahrt ändern sich in Zeiten des Corona Virus die Anlaufmöglichkeiten

Stark betroffen von der Krise um das Corona Virus ist auch die Kreuzfahrtbranche.  Auf der in Japan unter Quarantäne stehenden „Diamond Princess“ ist die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 218 angewachsen. Immer mehr Kreuzfahrtgesellschaften ändern ihre Asien-Routen. Aktuell prüfe TUI Cruises für eine geplante Reise Anfang März, bei der Hafentage in Hongkong eingeplant sind, alternative Routen, berichtet Reisevor9. Norwegian Cruise Line verzichte auf das gesamte Asien-Programm der „Norwegian Spirit“. Asiatische Häfen würden zunehmend gemieden. So lasse Cunard „Die Queen Mary 2“ Phuket in Thailand, Penang und Klang in Malaysia sowie Singapur und Hongkong nicht anlaufen. Die „Arcadia“ der britischen Reederei P&O Cruises umschiffe auf ihrer Weltreise in der ersten März-Hälfte Shanghai und Hongkong.

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