Mehr Urlaub: Brückentage 2021

Das war kein Superjahr,  was Urlaub und Reisen angeht.  Corona hat vielen die Urlaubsplanung verhagelt und tut es noch. Aber nächstes Jahr könnte alles besser werden, wenn die Zahlen wieder runtergehen und Impfungen vieles sicherer machen.  Deshalb lohnt es sich,  klug zu planen und dabei die Brückentage einzurechnen.  Mit etwas Glück lässt die die Urlaubszeit ordentlich verlängern. Die Bayern und die Baden-Württemberger haben die Nase vorn, mit 22 Urlaubstagen können sie 52 Ferientage einplanen, hat travelcircus.de errechnet.  Einen Urlaubstag mehr müssen Rheinland-Pfalz, das Saarland und Nordrhein-Westfalen einrechnen.
 

Brückentage in Deutschland. Graphik: travelcircus.de

 

Und so geht’s: 
Wer vom 4. bis  8. Januar fünf Tage Urlaub einreicht, kann sich dank des Feiertages an Neujahr für zehn Tage von der Arbeit verabschieden. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt müssen sogar nur vier Urlaubstage eingereicht werden: Der  Dreikönigstag fällt 2021 auf einen Mittwoch.

Frauentag und Christi Himmelfahrt

Im März sind die Berliner dank des neu eingeführten Frauentags gut dran. Der internationale Frauentag am 8. März ist ein Montag.  Das heißt: Wer vom 9. bis 12. März seinen Urlaub einreicht, kann sich über neun freie Tage freuen.
Auch der Osterhase lässt sich nicht lumpen: Vom 27. März bis 11. April helfen Karfreitag und Ostermontag dabei, aus acht Urlaubstagen 16 freie Tage​ zu machen.  Wer sparsamer mit seinen Urlaubstagen umgehen will,  beantragt vom 6. bis 9. April​ Urlaub und bekommt  für vier Urlaubstage immerhin zehn freie Tage.
Der 1. Mai ist gar nicht arbeitnehmerfreundlich, er fällt auf auf einen Samstag.  Aber es gibt ja auch noch Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Und da lohnt sich die Investition von Urlaubstagen.  Wer am 14. Mai frei macht, verlängert Himmelfahrt zu einem viertägigen Wochenende.  Und wer vom 25. bis 28. Mai Urlaub einreicht,  kann dank Pfingsten neun Tage auf Reisen gehen oder sich erholen.

Sonnige Aussichten für den Frühsommer

Zusätzlich zum ​verlängerten Pfingstwochenende  können die Einwohner von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und des
Saarlands noch mit Fronleichnam (3. Juni) aus einem Urlaubstag vier machen.  Am besten verbindet man Himmelfahrt und Pfingsten mit Fronleichnam und reicht vom 14. Mai bis 4. Juni Urlaub ein – dann werden aus 14 Urlaubstagen 25 freie Tage.
Im August fällt der Feiertag Mariä Himmelfahrt (15. 8.)  auf einen Sonntag.  Auch das Augsburger Friedensfest (8.8.)  bringt keinen zusätzlichen freien Tag.

Weltkindertag und Allerheiligen

Der September bringt mit dem Weltkindertag am 20. September, einem Montag, den Thüringern Glück.  Für nur vier Urlaubstage vom 21. bis  24. September können sie neun Ferientage machen.
Auch im Oktober herrscht eher Flaute an freien Tagen: Auch der Tag der Deutschen Einheit (3. 10.) fällt auf einen Sonntag,  ebenso der Reformationstag am 31. 10.
Anfang und Mitte November sind dann Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen fein raus. Allerheiligen fällt auf einen Montag, der Buß- und Bettag (17.11.) auf einen Mittwoch.  Wer in diesen Bundesländern wohnt, kann aus vier Urlaubstagen neun machen oder aus fünf aus zwei.
Die beiden Weihnachtsfeiertage im Dezember geben dann weniger Grund zur Freude.  Sie fallen auf eine Wochenende.

 

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