Corona Pandemie: Vor dem Winterblues?

Die gefürchtete zweite Welle  hat Europa überrollt. Und Deutschland befindet sich seit  2. November  wieder im Lockdown „light“.  Das heißt Schulen, Kindergärten, Kitas und Geschäfte bleiben geöffnet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Deutschen auf „Monate der Einschränkungen und des Verzichts“ im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingeschworen. Inzwischen haben sich die Politiker darauf verständigt, den Lockdown bis zum 20. Dezember aufrecht zu erhalten. Bars, Kneipen, Theater, Kinos und Restaurants bleiben geschlossen und touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben verboten.  Aber die Politik macht Hoffnung, dass Weihnachten als Familienfest gefeiert werden könnte.  Inzwischen haben die Wintersportorte ihre Ski-Openings verschoben.  Après-Ski oder größere Events wird es in diesem Winter ohnehin nicht geben.  Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, gibt sich dennoch optimistisch:  Er sei „sicher, dass Skifahren möglich sein wird“. Das sehen Italien, Frankreich und Bayern anders.  Sie würden wegen der Pandemie den Start in die Wintersaison am liebsten  auf den  Januar  verschieben.  Auch Kanzlerin Merkel ist für eine europaweite Regelung, nach der Skigebiete erst einmal geschlossen bleiben.  Darauf reagiert Österreich mit vehementer Ablehnung und Entschädigungsforderungen. In der Schweiz soll Wintersport ganz normal stattfinden – unter Corona-Bedingungen.  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nun die Maßnahmen noch verschärft und auch für Tagesausflüge in Nachbarländer eine Quarantänepflicht angeordnet.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ würde eine große Mehrheit  eine europaweite Schließung von Skigebieten befürworten. 73,8 Prozent der Befragten gaben  an, es sei  „eindeutig“ oder „eher richtig“, zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle europäischen Skigebiete vorerst zu schließen. 19,5 Prozent der Befragten hielten dies für „eher“ oder „eindeutig falsch“.

Kein Weihnachtsgeschäft: Die deutschen Skigebiete bleiben geschlossen.

In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schlesweig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin sollen bei Verwandtenbesuchen über Weihnachten auch Übernachtungen in Hotels möglich sein “ entgegen dem Willen von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), berichet fvw.
Immer mehr Länder  gelten als Risikogebiete.  Die Kanaren wurden inzwischen aus dieser Liste gestrichen.  Die Veranstalter haben schnell reagiert und Reisen auf die Inseln propagiert.  Für andere Reisen gilt  ab 8. November:  Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, soll die verpflichtende zehntägige Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach der Rückkehr beenden können.  Das gilt seit 20. November nicht für NRW, wo  die Quarantänepflicht gerichtlich gekippt wurde.  Die häusliche Quarantäne soll intensiv kontrolliert werden. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder. Der Bund will auf die Pflicht zur  Quarantäne stärker hinweisen  „an den Grenzen und in den Urlaubsgebieten“. Angestrebt wird, dass sich Rückkehrer künftig noch im Risikogebiet testen lassen müssen. Die  Umsetzung der Regeln liegt weiterhin bei den Bundesländern, Reisende müssen deren jeweilige Regeln beachten.

Kann wieder besucht werden, das Haus von Manrique auf Lanzarote

Das Robert-Koch-Institut weist in einer Liste, die permanent aktualisiert wird,  Risikogebiete aus. In diesen Ländern oder Regionen besteht eine erhöhte Gefahr, sich mit Corona zu infizieren:   www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 
Das  Institut will ein Ampelsystem für Länder einführen: Rot für Risikogebiet, Gelb für Einreisebeschränkungen und Quarantäne, aber kein Risiko, Grün für unbedenklich.

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Die generelle Reisewarnung  ist gefallen. Das heißt allerdings nicht, dass Reisen einfacher wird.  Eine Reisewarnung ist auch kein Reiseverbot. Touristen können auf eigenes Risiko verreisen, sofern das jeweilige Land seine Grenzen geöffnet hat. Jedoch machte Maas deutlich, dass es keine großangelegten Rückholaktionen wie im März mehr geben werde.  Reisen wird in diesem Jahr nicht so grenzenlos sein wie bisher.  Womöglich wird es nie wieder so werden. 35 Prozent der Deutschen finden nach einer Erhebung des Bayerischen Zentrums für Tourismus der Hochschule Kempten in Zusammenarbeit mit der GfK, die Aussicht auf Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregelungen passe nicht zu ihren Vorstellungen vom Urlaub. Rund ein Drittel hat momentan keine Lust zu verreisen, ein Viertel verweist auf die leere Reisekasse und jeder Fünfte hat Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus.  Die Welttourismusorganisation UNWTO rechnet inzwischen mit einem Rückgang im internationalen Reiseverkehr von 60 bis 80 Prozent. Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es. Angesichts der weltweiten Restriktionen wegen der Pandemie sei nicht vor dem Herbst nächsten Jahres mit einer Normalisierung zu rechnen. Manche Experten erwarten dies erst 2022.

Das Robert Koch Institut (RKI) hat seine Liste mit Risikogebieten wegen steigender Neuinfektionen um viele europäische Regionen ergänzt, darunter auch Teile Griechenlands und erstmals auch die Inseln Chios, Ikaria, Lesbos, Limnos und Samos.Auch Zypern hat es erwischt. Und die Stadtstaaten Monaco und der Vatikan sowie die Republik San Marino sind nun Risikogebiete.  Bulgarien, Kroatien, Slowenien und Ungarn wurden komplett zu Risikogebieten erklärt,  ebenso ganz Schweden,  und in Großbritannien kamen die Kanalinseln  Jersey und Guernsey  hinzu,  was automatisch zu einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts führt. Derzeit ist Finnland das einzige europäische Land ohne Risikogebiet.  Informationen dazu:   www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

So schön und so leer: Strand auf der griechischen Insel Lefkas

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in diesem Jahr um 78 Prozent einbrechen. Zwischen 910 Milliarden und 1,2 Billionen Dollar an Exporteinnahmen im Tourismus könnten demnach verloren gehen. Die internationalen Touristenankünfte gingen im Juni im Vergleich zu 2019 um 93 Prozent zurück. Im ersten Halbjahr ist es ein Minus von 65 Prozent, was 440 Millionen Ankünften und einem Einnahmeausfall von rund 390 Milliarden Euro entspricht, so   die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO).

Ein Vier-Punkte-Plan soll in der Corona-Krise besser abgestimmte Reisebeschränkungen in Europa bringen. Die EU-Kommission empfahl den Mitgliedstaaten „gemeinsame Kriterien und Schwellenwerte“ für Reisebeschränkungen. Zudem soll es ein Farbcode-System zur Kennzeichnung von Risikogebieten und einen gemeinsamen Rahmen für Auflagen für Reisende geben.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit. Stand  30. November

Dubai hat  die Expo um ein Jahr verschoben.  Neuer Termin ist vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022.

Die weltweite  Pandemie bringt den Fahrplan für die Zuteilung des Titels der Europäischen Kulturhauptstadt ins Wanken. Laut fvw droht das Kulturhauptstadtjahr 2021 für Timisoara (Rumänien) und Novi Sad (Serbien) um ein oder zwei Jahre verschoben zu werden. Womöglich gibt es 2021 keine Europäische Kulturhauptstadt,

Auch das Entertainment-Imperium von Walt Disney in den USA wird durch Corona hart getroffen. Die Freizeitparks in Kalifornien bleiben weiter geschlossen, in Florida ist nur eine begrenzte Zahl an Besuchern erlaubt.  Der Konzern will  28.000 Stellen in den Parks, Resorts und bei Kreuzfahrten streichen.

In Rio wurde der berühmte Karneval auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die ITB wird im März nur digital stattfinden.

Die Stuttgarter Reisemesse CMT wurde verschoben.

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für nächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen.   Das sind die aktuellen Meldungen Stand 5. November. 

Veranstalter 

Die Reisebranche  kann den Corona-Rückstand in diesem Jahr wohl nicht mehr aufholen, auch wenn die Buchungen  in der Ferienzeit gestiegen sind. Die Bilanz der deutschen Reisewirtschaft  weist  nach Aussagen des Deutschen Reiseverbands (DRV) bislang einen Umsatzrückgang  von rund 20 Milliarden Euro bis Ende August aus. Zahlreiche Tourismusunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht.

Aldiana lädt jetzt auch zum Winterurlaub ein:  www.aldiana.com/de-de Die DERTouristik  hat  50 Prozent der Aldiana Holding übernommen, die zuletzt der Schweizer Investmentgesellschaft LMEY allein gehörte.

Alltours sagt aus aktuellem Anlass Reisen im November ab: https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen, die nach dem  5. Januar 2021 beginnen, ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon  schaltet alle Reisen bis Ende 2021 auf der eigenen Website frei.

Der Natur- und Tierreisenspezialist Colibri Travel musste Insolvenz anmelden.  Ebenso der Südostasien-Spezialist Comtour.

Autoschlangen vor dem Leuchtturm von Formentor auf Mallorca gibt es derzeit nicht.

Der Touristik  hat für den Sommer 2021   42 Kataloge aufgelegt.  Mehr Buchungsflexibilität – die meisten Reisen, die bis Ende Oktober 2021 stattfinden sollen, sind bis 14 Tage vor der Abreise kostenlos umbuch- oder stornierbar -, günstige Frühbucherpreise und ein an die coronabedingten Bedürfnisse angepasstes Angebot mit dem Sicher-Super-Sorglos-Paket  sollen Kunden zum Reisen animieren.   Das Angebot an Autoreisen und Unterkünften in Deutschland, Österreich,  Polen und Frankreich wurde aufgestockt, Hausbootreisen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden wurden neu aufgenommen. Das Flussreisenportfolio wird um Arosa und Plantours erweitert.  Erweitert wird das Angebot an Kleingruppen- und Aktivreisen. Das Portfolio der Veranstalter-Marke ADAC Reisen wird bei Dertour eingegliedert. Es wird keine ADAC-Reisen-Kataloge mehr geben, aber die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub soll fortgesetzt werden.  Für den Winter wurde das Angebot an Hotels mit Selbstverpflegungsmöglichkeit ebenso erhöht wie die Kapazitäten in den Skihotels in Deutschland und Österreich.  Deutschlandweit bieten die DER Reisebüros nun auch einen PCR- Test an. www.der.com 

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck

Siglinde Fischer Charming Places hat nach 35 Jahren  Insolvenz angemeldet.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen Bestehende Buchungen mit Reiseantritt bis Ende November lassen sich spätestens zehn Tage vor Abreise kostenlos umbuchen. Die neue Reise darf dann bis Ende Oktober 2021 stattfinden. Für das kommende Jahr  wird es bei FTI keine gedruckten Kataloge geben.  Das gilt  sowohl für die Winter- wie für die Sommersaison. Im  Flugprogramm für die Wintersaison 2020/21 sind die Kanaren, Ägypten, Marokko, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Oman Hauptziele.  Für Notfälle gibt die FTI Group ihren Kunden eine Rückholgarantie. Ralph Schiller, FTI Group Managing Director, versichert: „Sollte es zu weiteren Reisewarnungen kommen, werden wir betroffene Flugpauschalreisegäste schnellstmöglich und selbstverständlich kostenlos zurück nach Hause bringen. Das ist und bleibt der große Vorteil der Veranstalterreise im Krisenfall“. Zusammen mit Hotelpartnern übernimmt die FTI Group Kosten für den Quarantäneaufenthalt in der Türkei, wenn ein Urlauber wegen eines positiven Testergebnisses seinen geplanten Rückflug nicht antreten kann. Unter dem Motto „Kids free“ reisen Kinder bis zu einem bestimmten Alter 2021 kostenfrei.
Der ägyptische Milliardär und Investor Sami Sawiris  hat die Mehrheit an dem Reiseveranstalter übernommen.  Inzwischen hat der Konzern bekannt gegeben, dass 20 Prozent Personalkosten eingespart werden sollen.  Zum Ende des Geschäftsjahres soll der Betrieb von  LAL Sprachreisen, FTI Cruises, Fly.de und der in Berlin ansässigen Touristic 24 eingestellt werden.  235 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds sollen dem Unternehmen Luft verschaffen, um die  Durststrecke angesichts der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu überstehen.

 Gebeco  hat Reisen  weit in das Jahr 2021 buchbar gemacht.  Für die kommende Reisesaison steht Europa im Focus.  Zusammen mit dem Outdoor-Spezialisten ASI Reisen bieten der Studien- und Erlebnisreiseanbieter 20 neue Wander- und Trekkingtouren in Deutschland an.  Mit Covid Protect reagiert Gebeco auf das gestiegene Absicherungsbedürfnis der Reisenden und mögliche Quarantäne-Fälle im Reiseland. Dank des neuen Versicherungsschutzes in Kooperation mit AXA Partners entstünden während einer Gebeco-Reise keine zusätzlichen Kosten, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie anfallen könnten, heißt es in der Mitteilung. Bei allen Gebeco-Reisen mit Abreisen  bis  31.Dezember  ist  Covid Protect bereits automatisch inkludiert und im Reisepreis inbegriffen.  In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Auch Sri Lanka hofft wieder auf Touristen.

Geoplan hat neue Deutschlandreisen aufgelegt und geht davon aus, dass viele Fernreiseziele  in absehbarer Zeit wieder bereisbar sein werden.  „Falls Sie während der Reise wegen Corona-bedingter Maßnahmen die Reise nicht wie geplant fortsetzen können, organisiert Geoplan auf eigene Kosten die Organisation der Rückflüge„, versichert der Veranstalter und verweist auf seine website www.geoplan-reisen.de/statement-zur-aktuellen-lage/  
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.

Hauser Exkursionen  hat für 2021 einen Magalog mit 130 ausgewählten Reisen und Texten  zu Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist herausgebracht. In einem Fünf-Punkte-Manifest skizziert der Veranstalter seine Vision für die Zukunft:  Fünf Prinzipien, sollen zeitgleich als Rückbesinnung auf die Grundwerte des Trekkinganbieters sowie als zukunftweisende Strategie fungieren. Unter anderem verpflichtet sich Hauser zur 110-prozentigen Kompensation von Flügen innerhalb Europas sowie zu langfristigen und fairen Partnerschaften mit lokalen Agenturen. Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben: www.hauser-exkursionen.de/ueber-hauser/unternehmensleitbild 

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen präsentiert mit dem neuen Katalog Zarengold 2021/2022 die größte Auswahl an Reisen auf der Transsibirischen Eisenbahn. Dazu kommt druckfrisch der Katalog Die Welt per Zug entdecken! 2021/2022, der außergewöhnliche Zugreisen auf allen Kontinenten bündelt. Mit den beiden Print-Katalogen bietet Lernidee einen optimistischen Ausblick auf das nächste und übernächste Reisejahr. Reise-Termine bis 31.03.2022 sind in den Katalogen mit Preisen dargestellt und können direkt gebucht werden.  Ab sofort sind auch Covid-19-Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich.

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Fair-Sicherung nennt Schauinsland seine Corona-Versicherung nach Vorbild von TUI und DerTouristik. Der Veranstalter verbucht in diesem Jahr ein Minus von 63 Prozent.  Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Studiosus  hat trotz Corona ein umfassendes Angebot für das Reisejahr 2021  präsentiert – mit Reisen in 120 Länder weltweit. Neben zwei Studienreisen-Katalogen sind jetzt auch Programme für  Singles und Alleinreisende, Städtereisen und Reisen in kleinen Gruppen erschienen.  Dabei setzt der Studienreiseveranstalter insbesondere auf europäische Reiseziele, die gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind – inklusive  Deutschland, das nach 32 Jahren ein Comeback im Studienreisen-Angebot der Münchner feiert. Die Studiosus-Tochter Marco Polo hat darüber hinaus vier weitere Kataloge mit Entdeckerreisen veröffentlicht, die zu den Highlights eines Landes führen. 50 Reisen sind neu im Programm. Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept auf Studiosus-Reisen sind im Internet abrufbar unter: https://magazin.studiosus.com/Tags/Corona-Schutz-bei-Studiosus  

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Zypern gehört zu den Zielen, mit denen die Veranstalter für den Sommer rechnen.

Schon vor einiger Zeit hat  TUI den Sommer 2021 zur Buchung frei gegeben. Über 100 Hotels der TUI-Hotelmarken und -konzepte sowie weitere 10 000 Unterkünfte sind über Reisebüros und auch online buchbar unter www.tui.com 
Für größtmögliche Sicherheit im Urlaub bietet TUI  einen neuen Covid-19-Versicherungsschutz in Kooperation mit AXA Partners. Der neue Reiseschutz „Covid Protect“ ist kostenfrei für alle TUI-Gäste, die bis Ende 2020 in den Urlaub reisen und greift nicht nur für Neubuchungen, sondern auch für Gäste, die ihren Urlaub bereits gebucht haben. Eine 24/7-Notfall-Hotline und eine App bieten medizinische Telebetreuung während des Urlaubs. Die Kosten für einen PCR-Test und eine Heilbehandlung werden übernommen, Quarantänekosten bis zu einem Festbetrag. Auch die medizinische Rückführung nach Deutschland im Ambulanzjet in ein Krankenhaus nahe des Wohnortes ist möglich, sofern dem keine medizinischen oder sonstigen Gründe entgegenstehen. Nach Dertour bietet auch TUI Corona-Schnelltests für zu Hause an.
TUI weitet das Angebot an kurzfristig stornierbaren Raten auf rund 6.000 Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz aus. Bisher galten die Flex-Raten nur für ausgewählte Stadthotels. Möglich ist so eine kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag.  Unterkünfte mit flexiblen Raten und ihre jeweiligen Bedingungen sind laut Reisevor9 im Buchungssystem Iris Plus im Bereich „Unterkunft“ mit einem Vermerk gekennzeichnet.
Analysten haben berechnet,  dass der Konzern derzeit rund 500 Millionen Euro im Monat „verbrenne“. Ein Großteil der Kreuzfahrtflotte liegt brach.  Tuifly blieb lange Zeit am Boden, den Konzern eigenen Hotelketten fehlten die Gäste. Nun wird der bereits bestehende  KfW-Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro um 1,2 Milliarden aufgestockt.  8000 Stellen, mindestens  sollen gestrichen, bis zu 60 Reisebüros geschlossen werden.  Der Touristikkonzern führe mit der Bundesregierung erneut Gespräche über einen staatlichen Kredit aus dem Stabilisierungsfonds WSF, melden die Nachrichtenagenturen DPA und Reuters. Es wäre bereits das dritte Mal, dass der TUI-Konzern Hilfe in Anspruch nimmt. Drei Milliarden Euro hat der Bund bereits zur Verfügung gestellt. Nun werde über weitere 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro verhandelt

Auf Sylt sind Urlauber wieder unerwünscht.

Wikinger Reisen hat erste Fernreisen  für 2021 buchbar gemacht  u.a. nach Costa Rica, Neuseeland, Alaska und Hawaii.  Geschäftsführer Daniel Kraus rechnet für 2020 mit einem Umsatzrückgang um rund 75 Prozent und baut 71 Stellen ab.  Künftig will Wikinger sein Programm aber stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen. Für 2021 ist nun der Katalog  „Best of Europa“: „der“ Katalog für den Aktivurlaub 2021, auf dem Markt .  Viele Touren laufen in Deutschland, 40 Prozent des Wikinger-Programms sind ohne Flug zu erreichen. Das komplette Europa-Programm ist als blätterbarer Katalog bereits online und buchbar. Bislang hatte die Fernstrecke einen Anteil von rund 25 bis 30 Prozent am Portfolio.  Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Ab 2021 gleicht Windrose auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.

 Luftfahrt

Der Stillstand forderte schon einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite. Weitere Fluglinien stehen auf der Kippe. Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.  Der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch in der Luftfahrtgeschichte. Vorübergehend könnten nach Ansicht von Iata die Flugpreise sinken, um Touristen wieder in Flugzeuge zu locken. Mittlerweile rechnet die Iata damit,  dass das Passagieraufkommen nicht 2023, sondern erst 2024 wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht.  Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug.

Mit einem Passagiervolumen von weniger als 20 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit befinde sich die Luft- und Reisebranche „faktisch in einem zweiten Lockdown“, schlägt der Flughafenverband ADV Alarm. Wenn Bund und Länder die Airports nicht unterstützten, drohe der Abbau eines Viertels der rund 180.000 Arbeitsplätze.  Auch der Flughafenverband ACI Europe schlägt Alarm.  Er befürchtet die Pleite von 40 Prozent seiner Mitglieder. Nach seinen Berechnungen liefen 193 Airports Gefahr, in die Insolvenz zu schlittern. Vor allem regionale Flughäfen stünden auf der Kippe.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences gegenüber „Report Mainz“.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Laut einer Studie des US-Verteidigungsministeriums besteht im Flugzeug kaum ein Ansteckungs-Risiko.  Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden, könnten nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen, so das Fazit der bislang größten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flugzeuge.  Zu dem geringen Ansteckungsrisiko trügen  der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer Luftfilter bei.

Dem widerspricht eine neuere Studie aus Neuseeland:  Nach einem 18-stündigen Flug von Dubai nach Auckland im September wurden demnach sieben Passagiere nach der Ankunft während der neuseeländischen Pflicht-Quarantäne nach einigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Vier von ihnen sollen sich im Flugzeug angesteckt haben. Sie saßen maximal zwei Reihen vor oder hinter einem Fluggast, der als Verbreiter der Infektion gilt, wie aerotelegraph berichtet:   https://www.aerotelegraph.com/corona-im-flugzeug-infektion-trotz-test-und-hygienemassnahmen

Hoffnungsschimmer?

Durch die Corona Krise sind sämtliche Flugpläne, die Airlines ursprünglich aufgelegt hatten, Makulatur.  Viele Flüge, die heute noch in den Systemen buchbar sind, werden nicht stattfinden, warnt FVW.  Laut IATA haben Regierungen weltweit inzwischen rund 130 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, um die Airlines zu unterstützen.

Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Air Baltic  hat sich einen Flugstopp verordnet.

Air Canada leidet wie alle anderen Airlines massiv unter der Corona-Krise. Die Zahlen für die ersten neun Monate 2020 sind tiefrot. 79 Flugzeuge werden ausgemustert.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen.  Trotzdem hat Air France-KLM wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Es werde Jahre dauern, bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht sei. Als Reaktion auf  die Krise streichen beide Airlines ihre Flugpläne zusammen.

Air Malta hat den Winterflugplan 2020/21 vorgestellt, der 21 Ziele mit 156 Flügen pro Woche abdeckt. Die Airline sagt zu, mindestens 50 Prozent dieses Flugplans durchzuführen. als mindestens 82 Flüge (und 15 Ziele). Zudem verzichtet die Air Malta weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Die Zukunft von Air Namibia ist ungewiss.  Zwar  hat der High Court  den Beschluss der namibischen Transportkommission,  die Fluglizenz der Airline wegen wirtschaftlicher Probleme und aufgrund von Sicherheitsbedenken auszusetzen gekippt.  Inlandsflüge können so wieder stattfinden.

Die Regierung in Rom darf Alitalia  in der Corona-Krise mit 199,45 Millionen Euro unterstützen. Die EU-Kommission hat die Finanzhilfe für die angeschlagene Airline gebilligt. Die Airline will ab 15. Dezember wieder nach Südamerika fliegen.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.

Austrian Airlines   will im Winterflugplan nur 30 Prozent der Flüge des Vorjahres anbieten. Die Airline startet in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien einen ersten Probebetrieb für den Einsatz von Covid-19 Antigen Schnelltests bei Flugreisen.  Vorerst bis 8. November können Fluggäste daran teilnehmen.

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline ihren aktuellen Flugplan online gestellt: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

Czech Airlines (CSA)  gibt Auskunft über die website   www.csa.cz/ch-de/travel-notice-2/ 

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor kann den Schutzschirm verlassen und ist von Frankfurt nach Neu-Isenburg gezogen.  Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif. Der Ferienflieger will zum 18. Dezember mit Flügen in die Dominikanische Republik starten. Es geht nach Punta Cana, Santo Domingo und Puerto Plata. Außerdem sind Verbindungen auf die Malediven geplant.
Die Airline  hat den ersten Teil des Sommerflugplan 2021 für den Kurz- und Mittelstreckenbereich zur Buchung freigeschaltet. Nach der Sanierung im Sommer will Condor wieder ein breites Flug-Programm anbieten. Der bereits veröffentlichte Flugplan sehe ähnlich aus wie im Vor-Coronajahr 2019, sagte Airline-Chef Ralf Teckentrup. Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 

Delta Airlines macht Flüge für den Sommer 2021 buchbar und schafft die Umbuchungsgebühr ab.  Der Carrier hat gemeinsam mit den Flughäfen Rom und Atlanta ein transatlantisches Corona-Testprogramm angestoßen, das Mitte Dezember starten und Passagieren eine Corona-freie Reise von den USA nach Italien ermöglichen soll. 

Easyjet  will  seine Flotte halbieren.  Die Billig-Airline hat angekündigt, innerdeutsche Flüge völlig aufzugeben und maximal ein Fünftel des Flugplans anzubieten.

El Al hat  den Flugbetrieb ausgesetzt.

Emirates  übernimmt medizinische Kosten von bis zu 150 000 Euro und Quarantäne-Kosten von 100 Euro pro Tag für zwei Wochen, falls Passagiere während ihrer Reise an Covid-19 erkranken, berichtet FVW.   Die Airline verteilt an die Passagiere Hygiene-Kits.  Als erste Fluggesellschaft führt zusätzlich zur bestehenden Covid-19-Deckung einen erweiterten Multi-Risiko-Reiseschutz ein.  Die neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung gilt automatisch für alle Emirates-Tickets, die ab dem 1. Dezember 2020 gekauft werden und erstreckt sich auch auf Emirates-Codeshare-Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden, sofern die Ticketnummer mit 176 beginnt:   www.emirates.com/multi-risk-travel-insurance  

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet seit kurzem eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt. Die Versicherung ist Teil von Etihad Wellness, dem neuen Hygiene-Programm. Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an.

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent ihrer Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen…

 Die Airline verteilt an die Passagiere Hygiene-Kits.  Als erste Fluggesellschaft führt zusätzlich zur bestehenden Covid-19-Deckung einen erweiterten Multi-Risiko-Reiseschutz ein.  Die neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung gilt automatisch für alle Emirates-Tickets, die ab dem 1. Dezember 2020 gekauft werden und erstreckt sich auch auf Emirates-Codeshare-Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden, sofern die Ticketnummer mit 176 beginnt:   www.emirates.com/multi-risk-travel-insurance

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus

Green Airlines  verschiebt seinen eigentlich für November geplanten Start. 

Icelandair  gibt Antwort auf aktuelle Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Die Airline will nach Informationen von fvw den kleineren Wettbewerber  Asiana Airlines übernehmen.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmt  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Lufthansa plant drastische Einschnitte.

 Bei allen Neubuchungen bietet Lufthansa kostenfreie Umbuchung an.  Auf allen Flügen der Lufthansa-Gruppe gilt Maskenpflicht für Passagiere. Die Airline wirbt mit einer Rückholgarantie.  „Die Rückfluggarantie gilt unabhängig vom gebuchten Tarif für alle Kunden“, heißt es der Pressemeldung von Lufthansa. Niemand soll Angst haben, zu stranden. Lufthansa begrenzt die Rückholgarantie allerdings auf Europa, die Türkei und Nordafrika.  Für den Sommer 2021 kündigt die Airline ab Frankfurt  15 neue Reiseziele an  – von Ägypten bis Zypern. Tickets sind ab sofort buchbar und voll flexibel umbuchbar.  Doch die Airline muss sparen und hat angekündigt, 150 Flugzeuge stillzulegen. Das bedeutet auch das Aus für den A380.  Betroffen sind auch die Beschäftigten: rund 30 000 Stellen sollen gestrichen werden.  Auch bei der Lufthansa Group (Austrian, Swiss) können Passagiere jetzt freie Nebensitze hinzubuchen.  Inzwischen hat der Konzern massive Flugstreichungen angekündigt.  Außerdem  streicht der Konzern den Winterflugplan wieder zusammen auf nur noch ein Viertel der Vorjahreskapazität.  Das Management schätzt, dass die Passagierzahl im Winterflugplan mehr als 80 Prozent unter dem Vorjahreswert bleiben wird. Allein im dritten Quartal des Jahres summiert sich der Verlust auf knapp zwei Milliarden Euro.   Laut fvw wird es an Bord  der Lufthansa und ihrer Tochter-Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke  keine kostenlosen Snacks mehr geben.  Außerdem starten Lufthansa und Swiss die biometrische Gesichtserkennung von Passagieren. In Frankfurt und München müssen registrierte Programmteilnehmer an der Passagierkontrolle und am Flugsteig nur noch in ein Kameraauge schauen, um Zugang zu erhalten. Die Airline will Antigen Schnelltests testen.  Ab 12. November  sollen sämtliche Passagiere auf einzelnen Flügen zwischen München und Hamburg einen für sie kostenfreien Antigen-Schnelltest ablegen:  https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/lufthansa-startet-ersten-probelauf-fuer-covid-19-antigen-schnelltests.html

Oman Air nimmt den Flugbetrieb wieder auf.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Qantas rechnet erst ab Juli 2021 mit einer nennenswerten Wiederbelebung des Langstreckenverkehrs.  Die Airline will dann für die Passagiere eine Impfplicht einführen.

Qatar Airways  kündigt einen Winterflugplan mit Erweiterung des Streckennetzes auf 124 Destinationen bis Ende 2020 an. Um sicherzustellen, dass Reisende ihre Reise in aller Ruhe planen können, hat die Fluggesellschaft neue  Buchungs- und Rückerstattungsrichtlinien aufgestellt. Die vollständigen Geschäftsbedingungen gibt es unter qatarairways.com/RelyOnUs  Die Airline hat am 4. November vormittags die südliche Start- und Landebahn des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) mit einem Airbus A350-900 aus Doha eingeweiht. Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits. Darin finden sie eine chirurgische Einweg-Schutzmaske, große puderfreie Einweg-Handschuhe und Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis. Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html

Ryanair  streicht den Winterflugplan zusammen. Die Passagiere sollen am Flughafen und an Bord Gesichtsmasken tragen. Zudem sollen sie der Airline bei Flügen  am Check-in ihre Kontaktdaten und die Dauer ihres Aufenthalts nennen. Die Airline hat angekündigt,  Standorte zu schließen. Im Gespräch sind Cork und Shannon.  Flüge können noch bis Januar unter bestimmten Umständen kostenfrei umgebucht werden. Im zweiten Geschäftsquartal muss die Airline einen Verlust von rund 226 Millionen Euro verkraften.

Der südafrikanische Nationalcarrier SAA  wird weiterhin keine internationalen Flüge anbieten.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Singapore Airlines  verweist auf seine Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways  stellt vorübergehend den Betrieb ein. 

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Der Ableger des Joint Ventures von Lufthansa und Turkish Airlines mit 20 Flugzeugen rund 1200 Mitarbeitern wird eingestellt. Sun Express Deutschland war vor neun Jahren gegründet worden, um von hier aus auch andere Länder anfliegen zu können. Jetzt soll sich Sun Express wieder ganz auf Türkei-Flüge konzentrieren. Nun bietet der Ferienflieger optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt.

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways soll unter Gläubigerschutz gestellt und saniert werden.  Alle internationalen Verbindungen sind wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres eingestellt.

TUI fly will die Flotte von derzeit 40 Flugzeugen halbieren. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.  “ Wir müssen diese Flotte verkleinern und innerhalb der fünf Fluggesellschaften des Konzerns enger zusammen arbeiten. Sonst werden wir als Premium-Anbieter im Ferienflug den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Fluggesellschaften noch weiter vergrößern“, sagte TUI fly Geschäftsführer Oliver Lackmann.  An Bord besteht Maskenpflicht.

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

United Airlines   verordnet  Maskenpflicht und verteilt die Masken an die Passagiere. Über das Vielflieger-Programm Mileage Plus hat sich der Carrier jetzt ein Darlehen über umgerechnet 4,4 Mrd. Euro geholt, um die „schwerste Krise“ in seiner Geschichte zu überstehen.

Anders als die Konkurrenz verschiebt der ungarische Billigflieger Wizz Air die Übernahme neuer Flugzeuge nicht und hat die Liefertermine für fünf Airbus 321 Neo sogar vorgezogen. Die derzeit 121 Flugzeuge starke Flotte soll im nächsten Geschäftsjahr auf 160 Jets wachsen. Wizz Air habe 77 Prozent der Flüge wieder aufgenommen , so CEO József Váradi. 

Der Berliner Flughafen  wird wohl  das Terminal 5 für ein Jahr vom Netz nehmen. Es handelt sich dabei um das Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Schönefeld. Grund für die Maßnahme sei die geringe Auslastung wegen der Corona-Pandemie.

Der Flughafen Düsseldorf schließt ab 3. November Terminal B. 

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2025 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant.

Vom  Flughafen München aus soll ein Großteil der Flüge wieder erreichbar sein:   www.munich-airport.de/flugziele 
Passagiere haben am  Flughafen die Möglichkeit, sich auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Entsprechende kostenpflichtige Tests bietet die MediCare, eine Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH, im medizinischen Zentrum des Airports (Terminal 1, Bereich E) an. Wer an einem solchen Test interessiert ist, muss sich telefonisch über die Notfallambulanz des Airports unter der Rufnummer 089/975-63399 dafür anmelden. Die Testergebnisse liegen vier Stunden nach Durchführung der Abstriche vor.  Lufthansa und der Flughafen München haben ihre Zusammenarbeit bekräftigt.
Der  Flughafen München schließt den Besucherpark ab  2. November  bis zum Monatsende.  Von der Schließung betroffen  sind das Besucherzentrum mit der ständigen Ausstellung zu Luftfahrtthemen, die historischen Flugzeuge sowie der Besucherhügel. Auch sämtliche Besucherrundfahrten am Flughafen sind ausgesetzt.  Ab 1. Dezember erfolgen alle An- und Abreisen über Terminal 2.  Die Passagierabfertigung im Terminal 1 bis auf weiteres eingestellt. Aufgrund der Corona-Auflagen sind  alle derzeit geöffneten gastronomischen Einrichtungen am Flughafen auf To-Go-Betrieb umgestellt:  https://www.munich-airport.de/we-are-open

Am Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

Der Flughafen Tegel ist seit 8. November Geschichte.

Sicherheit Sogenannte Community-Masken reichen nach Ansicht der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA nicht aus, um die Ansteckungsgefahr im Flugzeug zu verhindern. Für Passagiere und Mitarbeiter sei vielmehr medizinischer Mund- und Nasenschutz wichtig.  In den  „Operarational Guidelines“ wird außerdem empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Auf 38 Milliarden Euro taxiert das World Travel & Tourism Council (WTTC) die Folgen des Ausbleibens ausländischer Besucher im Zuge der Corona-Pandemie für das laufende Jahr. Die Ausgaben ausländischer Besucher könnten demnach gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent einbrechen, berichtet Reisevor9.

Die verordnete Schließung im November kostet Hotels und Gastronomie 5,8 Milliarden Euro,  so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Das Gastgewerbe ist  am härtesten betroffen. Insgesamt müsse die deutsche Wirtschaft durch den zweiten Lockdown einen Rückgang um 19,3 Milliarden Euro verkraften, heißt es in der Welt.
Der Deutschlandtourismus hat mit Umsatzausfällen von 46,6 Milliarden Euro zwischen März und August 2020 zu kämpfen. Das hat laut fvw die dwif-Consulting GmbH im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) ermittelt.

Mit #WanderlustGermany hat die DZT eine neue Kampagne in 13 europäischen Märkten gestartet.  Beworben werden Aktivangebote mit den Kernaktivitäten Wandern und Radfahren in außergewöhnlich vielfältigen Naturregionen des Reiselandes Deutschland.    Premiumpartner ist Mecklenburg-Vorpommern.

Noch immer ist Deutschland, was die Lockerungen angeht, ein Flickenteppich.    Aber die Länder nähern sich immer mehr an. Bund und Länder haben sich bei dem Corona-Krisengespräch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Für vier Wochen werden Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Umsatzausfälle sollen teilweise ersetzt werden.   Verstöße gegen die Maskenpflicht werden deutschlandweit unterschiedlich geahndet.  Die Bußgelder bewegen sich zwischen 50 und 250 Euro.

Der bayerische Ministerpräsident Söder hat die Ampelfarben inzwischen durch Tiefrot ergänzt.  Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18, 

Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

Die Risikogebiete in Deutschland vermehren sich inzwischen wie die sprichwörtlichen Fliegen.  Sie hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet auch  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

Die Bergbahnen Oberstdorf haben den Start in die Wintersaison auf 18. Dezember verschoben. 

 In Oberammergau wurden die Passionsspiele abgesagt, die bisher alle zehn Jahre stattfanden.  Neuer Premierentermin ist der 21. Mai 2022.

Die Stuttgarter Reisemesse CMT, die traditionell im Januar stattfindet,  wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. 

Die Internationale  Tourismusbörse  Berlin  (ITB) findet vom 9. bis 12. März nur digital statt.  Die Messe und der sie begleitende Kongress richten sich nur an das Fachpublikum. Die  globale B2B-Reisebranche trifft sich  auf ITB Berlin NOW – Neue digitale Plattform mit den Säulen Networking, News, Business und Content.  Mehr Infos dazu unter www.itb.com/now

Die Leipziger Buchmesse soll 2021 erst Ende Mai stattfinden.

Der Hamburger Hafengeburtstag fällt auch 2021 in Wasser. 

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch.
 
Deutsche Urlaubsziele büßen nach einer Hochrechnung der Tourismusberatung DWIF  in den Monaten März und April  24 Milliarden Euro Umsatz ein. Allein bei Übernachtungsreisen entgingen den Ferienzielen rund neun Milliarden Euro Umsatz.

Die Deutsche Bahn  will die die Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weiter geben und senkt  die Preise.   Allerdings hat der Staatskonzern von Januar bis Juni  einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro eingefahren, wie  dpa aus Aufsichtsratskreisen erfuhr.  Zum Jahresende will die Deutsche Bahn ihr Fernbus-Angebot komplett einstellen.
Seit 22. Juni wirbt die  Bahn in einer eher außergewöhnlichen Kampagne für Urlaub in Deutschland. Zusammen mit den 16 Bundesländern,  die sich in der Kampagne „Entdecke Deutschland“ zusammen getan haben (entdecke-deutschland.de)  bewirbt die Bahn dann in rund 100 Motiven, die auf den ersten Blick exotisch wirken, Ziele in Deutschland: Frankfurt statt New York, der Kaiserstuhl statt Vietnam, die Bodensee-Insel Reichenau statt die Philippinen: bahn.de/entdecke-deutschland.de,  www.youtube.com/watch?v=4t3hlrwVTAQ

Der Autovermieter Hertz, zu dem auch Dollar und Thrifty gehören, nutzt den Chapter 11 im Konkursrecht und will nun mit den Gläubigern über eine Umstrukturierung verhandeln. Trotz der Insolvenz soll der Betrieb weiterlaufen. Schon Mitte März hatte Hertz angekündigt, die Hälfte seiner weltweit 20 000 Mitarbeiter zu entlassen. Die Geschäfte in Deutschland und Europa seien von der Insolvenz in den USA und Kanada nicht betroffen, heißt es.
Bei Europcar können Kunden ab sofort Fahrzeuge auch im Abo-Modell anmieten.

Bla-Bla-Bus stellt die Fernbus-Linien laut FVW  „voraussichtlich bis zum Frühjahr “ ein. Damit wird Konkurrent Flixbus zum Monopolisten, weil auch die Deutsche Bahn ihr Fernbus-Angebot aufgibt.  Flixbus streicht im November alle Fahrten. 

Die Freizeitparks  gehen in die Verlängerung. Aber Legoland schließt am 1. November die Tore. 

Legoland hat geschlossen.

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Motel One-Gründer Dieter Müller rechnet vor,  dass  seine  bisher so erfolgreiche Hotelkette bisher schon 119 Millionen Verlust eingefahren hat.  Berlin vermeldet die erste Pleite eines Fünf-Sterne-Hotels: Die Betriebsgesellschaft des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Berlin Kurfürstendamm hat einen Insolvenz-Antrag gestellt.

Die a&o-Hostels öffnen ihre Häuser für in Not geratene Menschen. Laut a&o-Chef Oliver Winter nehmen derzeit Häuser an fünf Standorten Obdachlose und sozial benachteiligte Menschen auf.

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Mit am stärksten von der Corona Krise betroffen ist die Kreuzfahrt.  Alle großen Kreuzfahrtreedereien haben ihren Betrieb weitgehend eingestellt. Hafensperrungen und Quarantäne-Auflagen machen die Durchführung der gebuchten Routen so gut wie unmöglich. Als Konsequenz legen die meisten Reedereien ihre Flotte teilweise  bis weit in den Herbst hinein still. Die Lage kann sich kurzfristig jederzeit ändern.  „Panorama“ brachte einen interessanten Beitrag zu den Staatskrediten für die deutschen Werften und die Zukunft der Branche:   https://daserste.ndr.de/…/Kreuzfahrt-Soll-der-Staat-die-Bra…
Die Cruise Lines International Association, Clia fordert  eine Covid-19 Testpflicht für Crew-Mitglieder und Passagiere. Die amerikanische Gesundheitsbehörde warnte laut Reisevor9 vor Kreuzfahrten:  das Risiko, an Bord von Kreuzfahrtschiffen an Covid-19 zu erkranken, sei „sehr hoch“. Wer dennoch an Bord gehe, solle sich danach für eine Woche in Quarantäne begeben.
Die EU hat einen Vorschlagskatalog für den Kreuzfahrt-Neustart vorgelegt. Das 50-seitige Dokument empfiehlt nach Informationen von Reisevor9 neben Hygiene- und Abstandsregeln sowie regelmäßigem Gesundheits-Screening von Gästen und Personal auch eine besondere Behandlung von Risikogruppen. So sollten Ältere vorab einen Gesundheitscheck durchführen lassen.
In den nächsten zwölf bis 18 Monaten könnten etwa 30 Kreuzfahrtschiffe verschrottet werden, schätzt ein Analyst. Modelle aus den 80er- und 90er-Jahren seien derzeit für Kreuzfahrtreedereien, die ihre Kapazität reduzieren wollten, kaum verkäuflich, berichtet Reisevor9.  Die Meyer Werft müsse in den kommenden fünf Jahren  1,2 Mrd. Euro sparen, berichtet die FVW.  Im nächsten Jahr sollen trotz allem sechs für den deutschen Markt relevante Schiffe vom Stapel laufen.

Allein die drei börsennotierten Kreuzfahrtgiganten Carnival, Royal Caribbean und Norwegian haben durch die Corona-Krise 50 Milliarden Dollar bislang an Wert verloren und 20 Milliarden aufbringen müssen, um sich über Wasser zu halten, sagt NCL-Chef Frank del Rio.

Australien will Kreuzfahrtschiffe bis zum 17. Dezember nicht anlanden lassen.

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten sind verschont geblieben.

Rund 25 Kreuzfahrtschiffe sind in Europa derzeit aktiv,  drei von TUI Cruises, zwei von Costa, eines bei MSC, außerdem Luxus- und Expeditionsschiffe von Hapag-Lloyd Cruises und Ponant.  Der Luxus-Kreuzfahrten-Anbieter Sea Dream muss eine Karibik-Kreuzfahrt mit der Sea Dream I stoppen. Es gibt gleich mehrere positiv auf Covid-19 getestete Reisende. 

AIDA Cruises  hat alle Kreuzfahrten im November abgesagt.  Nach einem Bericht des NDR hat Aida Cruises einen Antrag auf einen Kredit mit einer Bürgschaft des Wirtschaftsstabilierungsfonds des Bundes in Höhe von 400 Millionen Euro gestellt. Die Aida Perla startet am 5. Dezember zu einer Kanaren-Kreuzfahrt.  Die Aida Mar soll laut fvw Ende Dezember folgen.

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär der Aida-Mutter.  Der Kreuzfahrtkonzern, zu dem unter anderem die Marken Aida und Costa gehören,  zieht 18 Kreuzfahrtschiffe aus dem Verkehr.   Zudem soll die Auslieferung von fünf der neun in diesem und im nächsten Jahr geplanten Neubauten im Volumen von drei Milliarden US-Dollar verschoben werden. Die nordamerikanischen Carnival-Marken werden bis Ende Dezember pausieren. 

Die Reederei Celestyal Cruises hat beschlossen, erst wieder zur nächsten Saison, die im März 2021 startet, Kreuzfahrten anzubieten. Die Flotte wird um das Costa-Schiff Neo Romantica erweitert. Für Buchungen zwischen März und Juni bietet die Reederei eine kostenlose Corona-Versicherung.  Für Buchungen ab 17. November gilt ein All-Inclusive- Preissystem – allerdings nicht für Galapagos. 

Costa  mit Startdatum bis Ende März abgesagt.  Auch die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa entfallen.

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

 Cunard  startet erst im März 2021 wieder mit neuen Routen. Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können.

Hapag-Lloyd Cruises  hat  eine PCR-Testpflicht eingeführt und arbeitet dabei mit den Helios-Kliniken zusammen.   Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen

Hurtigruten  hat alle Expeditionsreisen bis Ende März 2021 abgesagt.

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere  einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.   Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen.

nicko cruises erweitert sein Kanaren-Angebot um neue Termine, eine Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrt und  Sonderpreise. Das  Hochseeschiff World Voyager nimmt ab Januar Kurs auf  Mittelmeer und Rotes Meer. Neben klassischen Zielen im Mittelmeer steuert nicko cruises mit dem expeditionsfähigen Neubau Ziele wie Jordanien, Israel und Saudi-Arabien an. Ab sofort und bei Buchung einer Hochseekreuzfahrt bis Ende des Jahres schenkt nicko cruises seinen Gästen das Getränkepaket und formt somit ein All-Inclusive-Konzept auf der World Voyager. Die Aktion gilt für alle Hochseereisen des Katalogs 2020/2021 sowie für alle Reisen im Katalog 2021/2022, der  inzwischen erschienen ist  und ist auch mit Frühbucherrabatten und Sonderangeboten kombinierbar.  Neu im Portfolio sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.   Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen für 2021 bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten. Der Kreuzfahrtkonzern verlängert die Absage von Kreuzfahrten der drei Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises  bis März 2021Testfahrten sollen im Januar aufgenommen werden.

Noch vor dem offiziellen Buchungsstart können Kreuzfahrt-Fans einen Blick auf die Vorschau der „Europa & Nordamerika-Kollektion 2022“ von Oceania Cruises werfen, die ab 11. November  buchbar sein wird:  https://de.oceaniacruises.com/emags/2022_europe_and_north_america_collection_de/

P & O Cruises verlängert die Kreuzfahrt-Pause bis Anfang März 2021. 

Plantours  sagt alle Reisen bis 16. März ab.

Die Luxusreederei  Ponant  hat den ersten Teil des Winterfahrplans 2020/21 veröffentlicht. Die Kreuzfahrten führen zu den Seychellen, in die Emirate und in die Karibik. Im Reisepreis inkludiert ist immer eine Corona-Versicherung.

Princess Cruises,   Tochter des Carnival-Konzerns pausiert bis mindestens 15. Dezember. Mehr als 100 weitere Reisen mit Princess-Schiffen weltweit werden abgesagt, gab ein Sprecher bekannt. Princess-Schiffe waren in der Coronakrise mit hunderten Infektionen und mehreren Todesopfern besonders betroffen.

Die Royal Caribbean Group verlängert die Kreuzfahrt-Pause bis Ende Dezember.

Seabourn  nimmt drei Schiffe aus dem Winterfahrplan.  Die Odyssey, die Ovation und die Encore von Seabourn werden erst im neuen Jahr wieder Fahrten aufnehmen.  Wer gebucht hat, kann zwischen einem Gutschein und der Erstattung des Reisepreises wählen.

Seacloud Cruises hat ihr gesamtes Winterprogramm abgesagt und will im März wieder die Segel setzen.

Silversea  hat ihr Winterprogramm 2021/22 buchbar  gemacht – mit 86 neuen Reisen zu 222 Destinationen in 67 Ländern.  Der Anbieter von Luxuskreuzfahrten wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.

Star Clippers will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Passagiere von TUI Cruises dürfen seit September nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord.  Dafür kooperiert TUI Cruises mit den Helios Kliniken: So können sich alle Gäste künftig an einem der 86 Helios-Standorte vor Abfahrt testen lassen. Die Kosten für die Tests sind bereits im Reisepreis enthalten.   Die November-Reisen der „Mein Schiff 3“ und „Mein Schiff 4“ am 1. November, der „Mein Schiff 5“ am 5. November sowie der „Mein Schiff Herz“ am 6. November fallen aus.  Auch die geplanten Blauen Reisen können nicht stattfinden.  Abgesagt sind auch die für dieses Jahr geplanten USA-Reisen und Kreuzfahrten ins südliche Afrika im kommenden Winter.  Ab Frühjahr 2021 sollen aber alle sieben Schiffe wieder unterwegs sein. 

Das Verbot touristischer Übernachtungen in Deutschland  wirkt sich auch auf die Flusskreuzfahrt aus.  Fahrten auf deutschen Flüssen im November praktisch untersagt. Plantours  hat nach Informationen  von Cruisetricks zwei geplante Reisen mit der „Lady Diletta“ abgesagt Auch bei Viva Cruises und A-Rosa fallen demnach  die November-Flusskreuzfahrten aus ebenso bei Phoenix Reisen.

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun erst im März 2022 fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
 Inzwischen hat der Veranstalter seine Programme für 2021 präsentiert.  Neben den klassischen Routen können sich Flusskreuzfahrt-Fans auf  „einige Flottenneuzugänge, spannende Themenreisen, kulinarische Gaumenfreuden und 14 neue Routen freuen“, heißt es in der Pressemitteilung. „2021 wird eine großartige Fluss-Saison“,  verspricht Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, mit viel Optimismus.  Alle Reisen mit der World Voyager und der World Explorer in der Wintersaison sind abgesagt.

Einreiseverbote 

Mehr als 70 Länder haben wegen Corona  für Deutsche eine Einreisesperre oder Quarantäneregeln verhängt, darunter  Australien  und Neuseeland sowie die USA.

Ruhe für den Löwen: Südafrika gehört zu den Ländern, die ihre Grenzen dicht gemacht haben.

Europa

Auch die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  ab sofort laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Die Einstufungen ganzer Länder oder auch Landesteilen als Risikogebiete ändern sich derzeit fast täglich.  Einen aktuellen Überblick  gibt es hier:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Andorra wurde als Risikogebiet eingestuft.

Belgien  wurde zum Risikogebiet erklärt. Wegen der drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen mußen ab 19. Oktober  alle Restaurants und Gaststätten für vier Wochen schließen. Zudem soll es täglich von Mitternacht bis 5 Uhr morgens landesweit eine Ausgangssperre geben.  Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Reisen nach Bulgarien sind für deutsche Touristen wieder möglich.  Wegen des Anstiegs von Infektionen ist Maskenpflicht angeordnet.  Wegen steigender Covid-19-Infektionen hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für touristische Gebiete am Goldstrand und die Hauptstadt Bukarest verhängt. Pauschalreisende wurden teils kurz vor dem Abflug wieder nach Hause geschickt, berichtet Reisevor9.

In Dänemark  gilt  im öffentlichen Nahverkehr sowie auf Bahnhöfen und Flughäfen eine Maskenpflicht. Wegen hoher Infektionszahlen wird vor Reisen in die Hauptstadt Kopenhagen und Umgebung gewarnt. Am 23. Oktober hat Dänemark die Grenzen für deutsche Urlauber gesperrt. 

Estland  lässt Deutsche wieder ungehindert einreisen.  Der Kreis   Ida-Viru gilt als Risikogebiete.

Finnland  hält die Grenzen bis Mitte Dezember geschlossen.  Am 23. November meldete fvw, dass die finnische Region Uusimaa mit der Hauptstadt Helsinki als Risikogebiet eingestuft seien.

In Frankreich  gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln und allen geschlossenen Räumen eine strenge Maskenpflicht.  Reisende aus Risikogebieten sollen künftig am Flughafen auf Corona getestet werden.  Die Bundesregierung hat ihre  Reisewarnung inzwischen auf das ganze Land ausgedehnt. In Paris und anderen französischen Städten seit 18. Oktober  eine nächtliche Ausgangssperre.  Sie gilt für mehrere Wochen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Zu dieser Zeit dürfen sich Menschen nur aus einem triftigen Grund vor der Tür aufhalten. Auch ein Gesundheitsnotstand ist seit 17. Oktober wieder in Kraft. Burgund-Franche-Comte lädt derweil zu einer touristischen Modenschau ein:  https://www.youtube.com/watch?v=Omomt8xWQLg&feature=youtu.be

Griechenland  verzeichnet  eine wachsende Anzahl von Neuinfektionen und verlangt nun bei der Einreise einen negativen PCR-Test. Die Maskenpflicht  wurde ausgeweitet. Das Land ging am 5. November  in einen Lockdown, der vorläufig bis 7. Dezember gilt. Die Griechen dürfen ihre Häuser und Wohnungen nur noch dann verlassen, wenn sie dies über ihr Handy beantragt und per SMS eine Genehmigung erhalten haben.

Großbritannien hat einen vierwöchigen Lockdown verkündet.  Auch die Kanalinsel Jersey wurde zum Risikogebiet erklärt. Von Mitte Dezember an können Einreisende mit kürzerer Quarantänezeit rechnen.

 

Irland  hat am 20. Oktober den  Lockdown beschlossen und eine sechswöchige Ausgangssperre angeordnet.

Für Island  gab das RKI eine Entwarnung.  Es gilt Quarantänepflicht.  Reisende können wählen, ob sie sich die ersten 14 Tage in Selbstisolation begeben wollen oder einen Test machen lassen.  Eine fünf- bis sechstägige Quarantäne ist laut FVW für alle Einreisenden verpflichtend.  Vom 1.  Dezember bis 31.  Januar berechnet Island keine Kosten für den verpflichtenden Corona-Test.  Inspired by Iceland  hat die Kampagne „Let It Out“ gestartet, die alle einlädt, aufgestauten Frust in die weiten und abgelegenen Landschaften Islands herauszuschreien.  Auf der website https://lookslikeyouneediceland.com können Menschen aus aller Welt in den nächsten zwei Wochen Frustschreie aufnehmen und sie in Islands Natur entlassen. Über riesige Lautsprecher werden die Schreiben an sieben atemberaubenden Orten übertragen.

Italien   hält  den Corona-Notstand  aufrecht.   In Geschäften, in Zügen oder in anderen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht,  seit  Mitte Oktober auch im Freien.    Bis 24.  November müssen alle Gastronomiebetriebe, wie Restaurants, Bars und Eiscafes um 18 Uhr schließen. Zudem dürfen Kinos, Theater, Konzerthallen und Bäder gar nicht mehr öffnen.  Es gilt eine Ausgangssperre ab 22 Uhr. 

Kroatien  wurde inzwischen komplett zum Risikogebiet erklärt.

In Lettland   besteht Registrierungspflicht.   Einreisende  müssen eine 14-tägige Quarantäne absolvieren. Das Land wurde am 20. November als Risikogebiet eingestuft.

Liechtenstein gilt als Risikogebiet. Trotzdem dürfen Bars und Restaurants Ende November wieder öffnen.

Litauen lässt Deutsche wieder ohne Quarantäne einreisen, gilt aber seit 20. November als Risikogebiet.

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.  Allerdings wird vor nicht notwendigen Reisen gewarnt.  Maskenpflicht  gilt im öffentlichen Nahverkehr sowie in Hotels und Restaurants.

Ab 13. November ist die Einreise nach Malta für deutsche Fluggäste nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Wer bei der Einreise keinen negativen PCR-Test vorlegen kann, muss ihn am Flughafen nachholen. Bis zum Ergebnis darf der Passagier die Quarantäne nicht verlassen.  Der Inselstaat wurde als  Risikogebiet eingestuft.

Ganz Monaco gilt seit Anfang November als Risikogebiet:  www.gouv.mc 

Die Einreise nach Montenegro  ist für deutsche Staatsangehörige wieder  möglich. Es besteht aber eine Reisewarnung.

Die  Niederlande   haben einen Teil-Lockdown beschlossen.   Kneipen, Cafés und Restaurants wurden geschlossen und den Verkauf von Alkohol ab 20 Uhr verboten. Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, wie etwa Geschäften oder Museen. Busse und Bahnen sollen nur in dringenden Fällen genutzt und in Wohnungen dürfen maximal drei Gäste pro Tag empfangen werden. Restaurants, Bars und Cafés werden – ab 19. Oktober – für vier Wochen geschlossen.  Deutsche dürfen nur dann einreisen, wenn sie sich zehn Tage in Quarantäne begeben.

Norwegen  schickt deutsche Urlauber wieder für 14 Tage in Quarantäne.

Österreich hat einen neuen Lockdown verkündet.  Für das ganze Land gibt es eine Reisewarnung.  Ausgenommen sind sind die Mittelberg  im Kleinwalsertal sowie Jungholz.  Ab 17. November müssen auch Geschäfte und Schulen für drei Wochen schließen. 

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

Polen  erlaubt   ab  7. November  in Einkaufszentren nur noch Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien und Dienstleistungsanbieter geöffnet. Hotelübernachtungen sind nur noch Geschäftsreisenden erlaubt.    Maskenpflicht gilt im öffentlichen Nahverkehr und – wenn ein Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann – in öffentlichen Räumen.  Das Land steht derzeit auf der Risikoliste.

 Portugal  hat am 16. Oktober  den Katastrophenfall ausgerufen und den Notstand am 20. November um zwei Wochen verlängert.   Reisende müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen.  Bei der Einreise nach  Madeira  muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden,  außerdem ist   ein negativer Covid-19-Test Pflicht.  Er darf  nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.  Maskenpflicht gilt auch im Freien. Das Land gilt als Risikogebiet.  Inzwischen wurden auch die Azoren zum Risikogebiet erklärt.

In Rumänien steigen die Infektionszahlen wieder an. Bei der Einreise  ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben.  Inzwischen wurde das ganze Land zum Risikogebiet erklärt.

Schweden will wegen gestiegener Corona-Zahlen den Verkauf von Alkohol in Gaststätten ab 22 Uhr untersagen. Bars und Kneipen müssen um 23 Uhr schließen.  Das ganze Land gilt derzeit als Risikogebiet. Ab 24.  November  gelten strenge Kontaktbeschränkungen. 

Die  Schweiz  hat die Grenzen geöffnet.  Der Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht.  Schweiz Tourismus hat inzwischen Kampagnen mit Rabatten, Gratis-Zusatzleistungen und das Label „Clean & Save“ gestartet.  Es soll Gästen signalisieren, das Schweizer Hoteliers, Gaststätten, Bergbahnen und andere touristische Betriebe ein Hygiene-Sicherheitskonzept umsetzen, das ein Infektionsrisiko auf das Minimum beschränkt.  Ein Mund-Nasen-Schutz ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen vorgeschrieben. Mittlerweile werden Masken auch in Geschäften empfohlen.  Die Schweiz ist aktuell als Risikogebiet eingestuft.

Vor nicht notwendigen Reisen nach Serbien wird gewarnt.

Einreisen in die Slowakei sind   ohne Einschränkungen möglich. Laut RKI gilt das ganze Land als Risikogebiet. Im öffentlichen Verkehr und in Geschäften besteht Maskenpflicht.  Das Land will die gesamte Bevölkerung testen. 

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet. In geschlossenen öffentlichen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden.  Das ganze Land gilt als Risikogebiet. 

Für ganz Spanien  gilt eine Reisewarnung .  Das Land hat am 25. Oktober den Gesundheitsnotstand ausgerufen –  womöglich bis Mai nächsten Jahres.  Zum 23. November führt Spanien eine Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten ein, zu denen Deutschland gehört. Für alle Reisenden,  die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen, ist jetzt ein negativer PCR-Test erforderlich, wobei das Ergebnis im Originaldokument auf Englisch oder Spanisch vorzulegen ist. Dieser ist nur gültig, wenn er innerhalb 72 Stunden vor Ankunft durchgeführt wurde. Das Dokument muss die Pass- oder Personalausweisnummer enthalten.  Reisende müssen das ausgefüllte Formular zur Gesundheitskontrolle abgeben, das sie auf www.spth.gob.es herunterladen oder als App auf dem Handy speichern können (Spain Travel Health – SPTH).  Die hier eingetragene Ausweisnummer muss identisch sein mit der Nummer auf dem Dokument des PCR-Tests. Seit 24. Oktober ist die Reisewarnung für alle kanarischen Inseln aufgehoben. Ab 14. November müssen Besucher der Kanarischen Inseln ab  sechs Jahren, die in einer touristischen Unterkunft übernachten,  ein maximal 72 Stunden altes negatives Ergebnis eines Corona-Tests vorweisen.  Schnelltests sind nicht mehr zugelassen.

In Tschechien gilt eine verschärfte Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln.  Das ganze Land ist seit 21. Oktober wieder im LockdownDie Grenzen sind geschlossen.

Ab 9. November setzt das Auswärtige Amt wieder die Reisewarnung für  die wichtigsten Reiseziele in der Türkei   an der türkischen Küste von Izmir bis Antalya  in Kraft. Im ganzen Land gilt Maskenpflicht.  Das von der türkischen Regierung verfügte  Tourismus- und Hygienekonzept beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten von umgerechnet 30 Euro in einem zertifizierten Labor oder am Flughafen müssen die Reisenden selbst tragen.  Ab 20. November müssen Cafés und Restaurants  schließen, auch Einkaufszentren sind zu. Von freitags bis sonntags  gilt zwischen  20 Uhr bis 10 Uhr vormittags eine generelle Ausgangssperre. An den Werktagen dürfen über 65-Jährige nur zwischen 10 und 13 Uhr ihre Wohnungen verlassen, unter 20-Jährige nur von 13 bis 16 Uhr.

Ungarn  schließt  wieder die Grenzen für ausländische Touristen und geht ab 11. November in einen Lockdown.   In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Für die Hauptstadt Budapest und  die Komitate Pest, Csongrad und Vas gilt eine Reisewarnung. 

Zypern  verlangt eine Online-Registrierung vor der Einreise. Besucher müssen sich vor dem Abflug online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten. Das Dokument müsse ausgedruckt mitgeführt werden, so das Auswärtige Amt. Ältere Reisende dürften den Fragebogen auch per Hand ausfüllen.  Wird ein Mensch positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern.  Maskenpflicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel und Krankenhäuser. Seit 2.  November gilt auch Zypern als Risikogebiet. Die Insel hat eine nächtliche Ausgangssperre bis mindestens Ende November verhängt.

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Der Louvre Abu Dhabi ist  wieder geöffnet ebenso die historische Festung Qasr Al Hosn sowie die Cultural Foundation mit aktuellen Ausstellungen.  Wiedereröffnet sind auch die Außenbereiche der Oase Al Ain, das Qasr Al Muwaiji, das Al Jahili Fort und das Al Ain Palace Museum.   Ebenso  für Besucher geöffnet sind die Ferrari World Abu Dhabi, die Warner Bros. World Abu Dhabi und der Action-Park Clymb Abu Dhabi.

Ägypten will  wieder Nilkreuzfahrten anbieten.  Der Zugang zu Tempelanlagen soll streng geregelt werden. Alle Touristen müssen bei der Einreise einen negativen Covid19-Test vorlegen.

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Aruba  wurde wieder zum Risikogebiet erklärt.  Die Reisenden müssen einen neu gestalteten Ein- und Ausreiseprozess durchlaufen.  www.aruba.com 

Es werde noch einige Monate dauern, bis Australien Ausländern wieder die Einreise erlaube, so Premierminister Scott Morisson.  Bis mindestens 17. Dezember bleiben die Grenzen geschlossen. Und nach neuesten Meldungen könnte das sogar bis Ende 2021 gelten – für Europäer.

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich.

Barbados  wird seit Ende Oktober zweimal wöchentlich von Lufthansa angeflogen. Für die Einreise ist ein aktueller, negativer Coronavirus-Test Pflicht.  Nach einem Tag Hotel-Quarantäne erfolgt ein weiterer Test, bei negativem Ergebnis ist die Isolation beendet.

Neu wurde am 23. November Botswana als Risikogebiet eingestuft.

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist seit Januar nur sehr schwer möglich. Nun kommt  laut fvw eine weitere Verschärfung hinzu: Die diplomatischen Vertretungen Chinas  in Deutschland stellen ab sofort nur noch dann die notwendige Gesundheitserklärung aus, wenn negative Testergebnisse eines Nukleinsäuretests und eines IgM-Antikörper-Bluttests vorgelegt werden, die nicht älter als zwei Tage sein dürfen.

Costa Rica  verlangt keinen Corona-Test mehr.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird allerdings weiterhin gewarnt.

Ab Dezember will Chile seine Grenzen für Urlauber öffnen, unabhängig vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland. Die Einreise ist nur über den internationalen Flughafen der Hauptstadt Santiago möglich, mit einem negativen PCR-Test im Gepäck, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem müssen Touristen ein Formular zum Gesundheitszustand ausfüllen und ihre genauen Reisepläne im Land angeben.

Curacao öffnet die Grenzen für den internationalen Tourismus.  Urlauber müssen beim Grenzübertritt nach Curaçao  die digitale Einreisekarte ausfüllen und innerhalb von 48 Stunden vor Ankunft eine Passenger Locator Card. Zudem ist ein aktueller, negativer Covid-19-Test Pflicht

Die Dominikanische Republik  verlängert den Ausnahmezustand bis zum 1. Dezember. Mit  www.drtravelcenter.com  wurde eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Für das Land gilt eine Reisewarnung.  Seit  Ende September werden bei der Ankunft im Land stichprobenartige Schnelltests durchgeführt. Das Tragen von Masken und soziale Distanzierung sind obligatorisch. Seit Ende September wird allen Hotelbesuchern ein befristeter Reisehilfeplan gewährt, der Notfallversorgung, medizinische Telefonberatung, Unterbringung sowie Flugumbuchungskosten im Falle einer COVID-19-Infektion umfasst. Diese Versicherung wird Besuchern bis Dezember 2020 kostenlos zur Verfügung gestellt und zu 100% vom dominikanischen Staat übernommen. Eine   „Labor Sanitary Bubble“ (eigene Krankenstation), wird in jedem Hotel eingeführt, um positive Fälle schnellstmöglich behandeln zu können. Die Bereiche sind mit ausgebildetem Fachpersonal ausgestattet und mit nahe gelegenen Laboratorien verbunden, die den Infektionsfällen von Touristen Priorität einräumen. Es wird Schnelltests für Familienmitglieder und Begleiter von möglicherweise Infizierten, Räume für präventive Quarantäne und Erholung geben. Am 29. November will die Dom Rep ein digitales Ein- und Ausreiseformular einführen.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet.  Die Quarantäne für Touristen entfällt unter folgenden Auflagen: Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (gültig für 96 Stunden) – Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium –
Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) –
Digitale Bordkarte sowie Gesundheits- und Temperaturkontrolle am Flughafen. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Ecuador warnt das Auswärtige Amt allerdings weiterhin.

Indonesien will bis Ende des Jahres keine Touristen ins Land lassen.   Das gilt auch für die Urlaubsinsel Bali.

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen.

Israel hat am 14.  September einen neuen Lockdown verkündet.

Internationale Urlauber dürfen wieder nach Jamaika reisen. Dabei gelten strenge Hygiene-Regeln. So muss jeder Reisende am Flughafen einen Temperatur-Scanner passieren, um erhöhte Körpertemperatur und somit mögliche Krankheitssymptome auszuschließen.

Seit Ende März hat Japan die Grenzen für ausländische Touristen geschlossen. Das könnte bis zum Frühjahr so bleiben, zitiert FVW lokale Medien.  Grund dafür könnten die Olympischen Spiele in Tokio sein, die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurden und nun nicht gefährdet werden sollen.

Jordanien   wurde zum Risikogebiet erklärt.

In Kanada besteht noch immer eine Einreisesperre. Das Land verbannt Kreuzfahrtschiffe bis Ende März.  Inzwischen wurde ganz Kanada zum Risikogebiet erklärt.

Ab 15. November will Kuba den kommerziellen Flugverkehr nach Havanna wieder aufnehmen.  Einreisende müssen sich vor Ort einer Gesundheitsprüfung und einem PCR-Test unterziehen.

Seit Mitte Juli dürfen auch deutsche Urlauber wieder auf die Malediven.  Allerdings verlangen die Malediven seit 4. September einen Corona-Test.   

Malaysia lässt 2020 keine Touristen mehr einreisen.

Marokko  lässt Ausländer wieder einreisen – mit einem negativen PCR-Test, dessen Ergebnismitteilung bei Abreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt.  Voraussetzung ist auch die Buchungsbestätigung eines Beherbergungsbetri       ebs.  Derzeit wird das Land vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Entsprechend gilt auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.  Der Ausnahmezustand wurde vorerst bis 10. November verlängert.

In Mexiko ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem  Coronavirus auf mehr als 200 000 und die der Todesopfer auf mehr als 25 000 gestiegen. Das Land ist als Risikogebiet eingestuft.

Namibia öffnet sich wieder für Touristen.  Voraussetzung ist, dass die Unterkünfte vorab gebucht sind und ein höchsten 72 Stunden alter negativer Covid-19-Test vorgelegt werden kann.

Seit 17. Oktober können ausländische Kletterer den Mount Everest und andere Berge  in Nepal wieder besteigen.  Voraussetzung für Touren rund um den Mount Everest ist ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist Der Bergtourismus spült jährlich rund 250 Millionen Euro in die Kassen des Himalaya-Staats.

Der Oman hat die Grenzen für ausländische Besucher geschlossen.

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel.

Lichtblick in Peru:  Die Inkafestung Machu Picchu wurde wieder geöffnet.

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Die Seychellen verlangen bei der Einreise einen negativen PCR-Covid-19-Test, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Außerdem müssen Reisende den Nachweis einer zertifizierten Unterkunft für den gesamten Aufenthalt sowie eine Reisekrankenversicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt, vorweisen. Wegen der deutlich steigenden Corona-Zahlen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschärft der afrikanische Staat die Einreisebedingungen. Die ersten sechs Nächte müssen in einem Quarantäne-Hotel verbracht werden.

Sri Lanka  hat den  internationalen Flughafen in Colombo  bis auf weiteres für ankommende internationale Passagierflüge geschlossen, so dass eine Einreise derzeit nicht möglich ist. Entsprechend werden derzeit keine Einreisevisa erteilt.

Südafrika  erlaubt wieder die Einreise. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Thailand will ab 9. November Touristen unter bestimmten Voraussetzungen ins Land lassen.   Phuket wirbt trotzdem um Touristen.  Vom 1. Oktober an sollen Langzeiturlauber einreisen dürfen, die mindestens drei Monate auf der Ferieninsel bleiben wollen und bereit sind, sich der geforderten 14-tägigen Quarantäne zu unterziehen, so Reisevor9. Laut Farang müssen Thailang- Urlauber GPS-Armbänder tragen.  Die Armbänder verfolgen den Aufenthaltsort des Trägers und messen auch Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur. Wenn letztere 37,5 Grad übersteigt, wird automatisch ein Alarm an die örtlichen Gesundheitsbehörden gesendet.

 Tunesien  verlangt seit  9. November  einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Nach der Einreise folgt die Quarantäne in einem Hotel. Die Isolation ist nach einer Woche beendet, falls ein zweiter PCR-Test negativ ausfällt. Andernfalls ist eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Die Regelung gilt nicht für Pauschalurlauber, die einen negativen PCR-Test vorweisen können. 

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis . Touristen müssen damit rechnen, dass sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.  Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.  In Dubai lockt das Luxushotel Atlantis mit kostenlosen Corona Tests.

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Das irische Galway hatte sich mit viel Kunst und tollen Events auf das Kulturhauptstadtjahr vorbereitet. Nun kommt niemand. Und selbst der St. Patrick’s Day musste ohne die traditionellen Paraden und Feiern auskommen. Der finnische Illumationsküslter Kari Kola hatte zu diesem Anlass   „Savage Beauty” konzipiert.  Ein Licht-und Farb-Spektakel, das  die  Connemara Mountains in irisierende Farben taucht.  Galway 2020 macht das „Savage Beauty Artwork“ nun auf digitalem Weg zugänglich:  https://galway2020.ie/en/news/special-digital-edition-of-savage-beauty/

Magische Impressionen liefert Kari Kola mit seiner Licht-Kunst Savage Beauty. Bild (c) Cormac MacMahon

Wien wirbt im Walzertakt. Im Werbe-Video von Wien Tourismus  tanzt Schloss Schönbrunn durch die Luft,  um den Steffle kreist  ein Kettenkarussell und die Tänzer gleiten im Walzertakt in neue Kostüme. Luftig-leichte Illusionen für den Tourismus in schweren Zeiten: https://vimeo.com/channels/staffpicks/417000220  

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann jetzt aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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