Corona Pandemie und Krieg in der Ukraine

Laut den Prognosen  von Statistik steigt der globale Tourismusmarkt um fast 50Prozent auf  637 Milliarden Dollar .  Die Ferienflieger übertreffen schon in diesem Sommer das  Vorkrisenniveau. Und der Krieg in der Ukraine hat danach eher geringen Einfluss.  Die stärksten Wachstumsraten  werden demnach neben Kreuzfahrten (+180 Prozent zum Vorjahr) für die Hotellerie prognostiziert: mit 57 Prozent wächst die Hotellerie als größtes Marktsegment im Tourismus voraussichtlich stärker als Privat- und Ferienwohnungen sowie Pauschalurlaube. 50  Prozent der Reisenden planen für sich und gegebenenfalls für ihre Familie mit einem Reisebudget von über 2.000 Euro, 17 % sogar über 3.000 Euro: https://de.statista.com/outlook/mmo/reisen-tourismus/weltweit

Putins Krieg in der Ukraine verdrängt das Interesse an Corona.  Zwar hat der Westen inzwischen tiefgreifende Strafmaßnahmen beschlossen,   Die Auswirkungen des Krieges auf das Reisejahr sind nach Meinung  von DRV-Präsident Norbert Fiebig „noch nicht absehbar“:  Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine werfe einen dunklen Schatten. „Die brutale Invasion Russlands hat die Welt tief getroffen und schockiert.“ Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) verurteilt   den von Präsident Wladimir Putin entfachten Krieg gegen die Ukraine und fordert den Ausschluss Russlands aus der Welttourismusorganistation UNWTO. „Dieser Angriffskrieg ist unmenschlich und verursacht unendliches Leid in der ukrainischen Bevölkerung. Dem dreisten Bruch des Völkerrechts, der Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und der zunehmenden Entfesslung der Aggression vor allem gegen die Zivilbevölkerung gilt es auf allen Ebenen zu begegnen.“  Die Touristik-Branche zeigte sich bislang hilfsbereit, was den Zustrom von Flüchtenden angeht.  Auf www.touristik-hilft.de können Unterkünfte für Geflüchtete eingestellt werden.
Mehr als 400 Hotels in 42 Ländern stellen über die Plattform www.Hospitality-Helps.org Geflüchteten aus der Ukraine, kostenlose Hotelzimmer für bis zu fünf Tage zur Verfügung.

Bei seiner Rede zum Start der ITB zeigte sich Wirtschaftsminister Habeck betroffen vom Krieg in der Ukraine.  Angesichts des menschlichen Leids falle ihm der Gedanke an Urlaubsreisen schwer, sagte der Minister. Dennoch sei gerade das Reisen „ein mentaler Gegenentwurf zu Kriegstreiberei“. Schließlich gehe es im Kern darum, aus dem Gewohnten herauszugehen, anderen Menschen zu begegnen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, Toleranz und Völkerverständigung zu üben. Daher sei der Tourismus eine Chance, die Erde wieder als eine Welt zu sehen. Die Tourismusbranche ermahnte Habeck,  intensiv daran zu arbeiten, ihren Fußabdruck in Sachen Klima zu minimieren. Das Bedürfnis, die Welt zu erleben, dürfe nicht mit der Zerstörung der Erde bezahlt werden.  https://www.youtube.com/watch?v=E8Ct4sKY7Xc

Die Welttourismusorgantisation WTN will der Ukraine beistehen und hat die Initiative scream.ukraine lanciert:  http://scream.travel/

Sanktionen

Die weltweiten Sanktionen gegen Russland wirken sich auch vermehrt auf den Tourismus aus.  So will laut fvw die US-Regierung russische Flugzeuge „effektiv stilllegen“. Zu den betroffenen 99 Maschinen gehört demnach etwa ein Fünftel aller Flugzeuge der staatlichen Airline Aeroflot und ein Privatjet von Roman Abramowitsch.

Corona, Omikron & Co und jetzt auch Affenpocken 

Aber auch die  Corona-Variante Omikron ist noch nicht besiegt.  Dennoch  lockern die Länder.  Das RKI streicht alle Staaten von seiner Risikoliste.  Auch die EU macht Einreisen in die und innerhalb der Europäischen Union einfacher.  Künftig sind alle WHO-Impfstoffe erlaubt, zudem reicht ein Antigen-Schnelltest für ein Genesenen-Zertifikat.   Das digitale Covid-Zertifikat der EU wird  auch bei der Einreise nach Indonesien, auf die Seychellen und nach Vietnam anerkannt. Mit dem Beitritt der drei Länder erhöht sich die Zahl der Länder und Gebiete, die an das EU-System angeschlossen sind, auf 67.   
Vom 1. Oktober an soll bundesweit eine Maskenpflicht im Luftverkehr, öffentlichen Personenfernverkehr sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder können zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wenn das Pandemie-Geschehen dies erfordert – wie etwa eine Maskenpflicht in Innenräumen. In Kultur, Freizeit, Sport und Gastronomie sind Ausnahmen für getestete sowie frisch geimpfte und frisch genesene Personen vorgesehen.

Inzwischen führen die Affenpocken zu neuen Beschränkungen. Die USA haben den Affenpocken-Notstand ausgerufen.   Laut fvw haben Biotech-Unternehmen bereits PCR- Tests für die Krankheit entwickelt.  Mehrere Länder haben eine Quarantäne-Pflicht für Infizierte und auch für deren Kontaktpersonen eingeführt:  Belgien, die Niederlande, Kanada,  Dubai, Indien, Singapur. 

Es ist jetzt gut zwei Jahre her, dass ich dieses  Blog gestartet habe, und es sieht so aus,  als würde es mich noch länger beschäftigen, auch wenn derzeit mehr Freiheiten in Sicht sind .

Entspannung in der Ferne bleibe für viele noch ein Traum

Das digitale Covid-Zertifikat der Europäischen Union  wird auch in  Albanien, Andorra, Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama anerkannt. Außer den 27 Mitgliedsländern akzeptieren nun 15 Nicht-EU-Staaten den Ausweis und zwar bis 30. Juni 2023.  In vielen Ländern Europas wurden die Einreise- und Öffnungsregeln  gelockert,  allen voran in den nordischen Ländern.  Reiserückkehrer und andere Einreisende  müssen vom 1. Juni an auch in Deutschland  nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die Aufhebung der 3G-Regel soll zunächst bis Ende August gelten.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben ein Corona Sicherheitslabel entwickelt. Es kann durch die EU-Staaten an touristische Betriebe vergeben werden, wenn diese die erforderlichen Bedingungen zu Gesundheit und Sicherheit einhalten. Das Label ist freiwillig: https://ec.europa.eu/germany/news/20210519-sicherheitssiegel-tourismus_de

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code einscannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. Auch das digitale  Impfzertifikat  kann angezeigt werden.

Das Robert-Koch-Institut  aktualisiert ständig die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren: 
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Das Start-up Sherpa aus Toronto hat eine interaktive Weltkarte erstellt.  Die „Travel Reopening Map“  zeigt per Mouse-Over die Covid-bezogenen Einschränkungen und Anforderungen der Länder im Ampelsystem und auf einen Blick :  https://apply.joinsherpa.com/map

Vor und während der Reise können sich Urlauber   über die COVID-19 Bestimmungen für Ein-/ und Ausreise sowie vor Ort auf www.der-reisemanager.com informieren.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es.  Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019.  Auf 1.800 Milliarden Euro beziffert die  UNWTO den Schaden, der Reiseanbietern in diesem Jahr durch die Coronakrise entsteht. Damit bewegen sich die Einnahmeausfälle auf einem ähnlichen Niveau wie 2020.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Ex-Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Am Rande des Glasgower Klimagipfels wurde die „Glasgower Erklärung für Klimaschutzaktivitäten im Tourismus“ verabschiedet.  Mit ehrgeizigen Zielen : schon bis 2030 sollen die tourismusbedingten CO2-Emissionen auf die Hälfte reduziert werden, bis spätestens 2050 gänzlich. Die Erklärung von Glasgow erkenne die dringende Notwendigkeit eines globalen Plans für Klimamaßnahmen im Tourismus an, so die UN-Welttourismusorganisation, die Wert auf einen „branchenweiten Ansatz“ legt. Die Unterzeichner, darunter Veranstalter, Hotelketten und Fremdenverkehrsämter, verpflichteten sich, den CO2-Ausstoß zu messen und Aktivitäten zu dekarbonisieren. Zudem müsse jeder Unterzeichner binnen zwölf Monaten einen konkreten Klimaplan erstellen. Mehr Infos unter www.oneplanetnetwork.org/programmes/sustainable-tourism/glasgow-declaration/signatories

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guiterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen.  Die Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben der Tourismusbranche nie dagewesene Verluste beschert. Der Verband World Travel & Tourism Council ​​​​​​​bezifferte die Auswirkungen auf den globalen Reise- und Tourismussektor auf fast 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die Mutationen des Virus nicht leichter.  Inzwischen ist von einer neuen Variante Deltakron die Rede. Wie ansteckend oder wie gefährlich sie ist,  ist noch offen.  Die Diskussion um Impfunwillige hält an.  Und es ist fraglich, ob es genügend Impfstoff für die geforderten Auffrischungsimpfungen (Booster) gibt.   Stand 8. August. 

 Kulturhauptstädte 2022 sind das litauische Kaunas, das serbische Novi Sad und Esch-sur-Alzette in Luxemburg.

 Veranstalter 

Die Veranstalter können sich über ein großes Buchungsplus freuen,  teilweise liegt es über der Vor-Corona-Zeit.  Das liegt auch am großen Nachholbedarf der Menschen, die einfach mal wieder Urlaub machen wollen – trotz Chaos an den Flughäfen,  überfüllten Zügen und Staus auf den Autobahnen.  Schlagwort „Revenge Travel“.  Für die Wintersaison erhoffen sich die Veranstalter eine Rückkehr zur Normalität des Reisens.
In den nächsten Wochen werden sie ihre Winterprogramme vorstellen.  Ich bleibe dran.

 

Die Seychellen gehören zu den touristischen Traumzielen Club Med hat die Angebote für den Winter 2022/23 frei geschaltet. Zu den Highlights der neuen Saison zählt der Neuzugang in Marbella.

Der Dertour-Magalog „Bewusst Reisen“ mit nachhaltigeren Reiseangeboten geht in die dritte Runde. Auf mehr als 100 Seiten präsentiert der Reiseveranstalter besondere Projekte und nachhaltig zertifizierte Hotels weltweit. Mit Partner Lufthansa bietet Dertour erstmalig die „GreenFare“ an. Bei ausgewählten Hotels besteht die Möglichkeit, Flugtarife zu buchen, bei denen die CO₂-Emissionen des Fluges nicht nur über Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden, sondern ein festgelegter Anteil an nachhaltigen Flugkraftstoffen, die aus biogenen Reststoffen wie gebrauchtem Speiseöl hergestellt werden, bereits eingepreist ist.  Das gilt  für ausgewählte Reisen nach Mallorca, Bulgarien, Griechenland oder in die Türkei:
www.dertour.de/nachhaltige-hotels 
Weiterhin können Gäste der DER Touristik den CO₂-Fußabdruck ihrer Reisen auf dertouristik.myclimate.org berechnen und kompensieren.

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck
Neu hat der Veranstalter Reisen zum Weltkulturerbe der Unesco aufgelegt:  www.enchantingtravels.com/de/reise-blog/immaterielles-kulturerbe/

Über einen „sehr, sehr guten Aufholprozess“ freut sich der Münchner Reiseveranstalter FTI, der im Winter noch ein Umsatzdefizit von rund einem Drittel und einen Kundenrückgang von 40 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau wegstecken musste. Das Geschäft sei schneller zurückgekommen als erhofft, resümierte FTI-Chef Ralph Schiller bei der Vorstellung der Winterprogramme in München. Die Buchungseingänge lägen stabil über dem Niveau des Vor-Pandemie-Jahres. Das Sicherheitsbedürfnis der Kunden habe der Pauschalreise Auftrieb gegeben. Die Nachfrage stieg um 15 Prozent. Diesem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis trage FTI mit dem Dreifach-Reiseschutz – Flex-Tarif, Corona-Reiseversprechen und Versicherungsangebot des Partners HanseMerkur – Rechnung. Die Auswahl der Urlaubsziele im Winter ist sowohl beim Baustein- als auch im Pauschalreisebereich groß. Es gibt eine neue Rundreise in Ägypten mit der Siwa Oase, die auch Prinz Charles schon besucht hat. Nach Dubai legt FTI ab Berlin einen Voll-Charter auf und zur Fußball-WM bietet der Veranstalter einen Flug-Shuttle von Dabei und Muskat/Oman nach Qatar. Einen Wermutstropfen allerdings gibt es bei aller Euphorie: „Es wird teurer“, so Schiller. Den genauen Anstieg könne er allerdings „seriös“ nicht beziffern. Aktuell erhöhe sich vor allem der Treibstoffpreis, den die Airlines an die Kunden weitergeben würden. Das verteuere vor allem die Langstrecke. Mit Blick auf die allgemeine Preisentwicklung rät Schiller deshalb zu Frühbuchungen. Und für Sparfüchse gibt es doch noch eine gute Nachricht: In der Türkei bietet FTI „Flug und Long Stay mit All inclusive“ ab 880 Euro im Monat, in Tunesien ist das Ganze schon ab 600 Euro zu haben.

In einem Appell  fordert das  Forum anders reisen  die Branche auf, den Neustart des Tourismus zu nutzen, um Reiseangebote „zukunftsfähig“ zu gestalten. Auch mit Blick auf den Klimawandel solle der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und auf Gewinnmaximierung und Volumen um jeden Preis verzichtet werden.  Die Veranstalter im Forum werden verpflichtet,  bis 2025 alle Flugreisen vollständig zu kompensieren. 

Für die Zukunft  wird  Natur- und Klimaschutz immer wichtiger.

 Im Norden Namibias unterstützen Gebeco und Futouris gemeinsam mit örtlichen Partnern eine Khwe-Gemeinde. Das Projekt gilt als nachhaltiges Good Practice-Beispiel in der Branche und ist Preisträger im diesjährigen fairwärts-Wettbewerb in der Kategorie „Menschenrechte & Partizipation“. Die Jury des Wettbewerbs überzeugte vor allem der Empowerment-Ansatz und die langfristige Ausrichtung des Projekts, die auch durch die Corona-Krise nicht ausgebremst wurde. Über 330 Reisen stellt Gebeco in den vier druckfrischen Katalogen für 2023 vor.  134 Kleingruppenreisen finden sich in den Katalogen für Afrika und Orient, Asien und Pazifik sowie Amerika. Der neue Privatreisenkatalog umfasst 105 Reisen. Alle neuen Kataloge können ab sofort über die Gebeco Website bestellt werden.  Alle neuen Reisen im Überblick:  https://www.gebeco.de/neue-reisen

Geoplan   präsentiert für 2022/23  seine vier  Kataloge „Asien“, „Afrika & Arabien“, „Lateinamerika & die Karibik“ sowie „Ozeanien & Südsee“.
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.  Auch Vietnam-Heise, seit mehr als 20 Jahren Hamburger Spezialist für maßgeschneiderte Privatreisen nach Asien, hat bei Geoplan eine neue Heimat  gefunden. Das Team von Vietnam-Heise arbeitet zukünftig von Hamburg aus als Filiale des Berliner Veranstalters und wird in die Asienabteilung von Geoplan Privatreisen integriert.

Google will   die Nachfrage nach Reisen ankurbeln, so Google-Manager Richard Holden  in der FAZ. Dafür wolle der Internet-Riese sein Reiseportal für kostenlose Einträge von Reiseveranstaltern und Hotels öffnen. Bisher seien dort nur bezahlte Anzeigen zu finden.

Bei Hauser Exkursionen   wird es  für  „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben.  Das Programm für die Saison 2022/23 gibt es in einer  Hybridform zwischen redaktionellem Content und Touren-Portfolio –  als Magalog.  Auf 82 Seiten finden Leser neben rund 100 ausgewählten Reisen Erfahrungsberichte und Artikel zu Themen wie Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist. Das erste Wort hat   Inhaber und Geschäftsführer Manfred Häupl:    www.hauser-exkursionen.de/kataloge

Intrepid Travel, Anbieter von nachhaltigen Reisen in internationalen kleinen Gruppen, hat eine neue Reihe mit dem Namen „Intrepid Premium“ eingeführt – mit über 70 Reisen in mehr als 40 Länder.  Außerdem hat der Veranstalter einen ausführlichen Leitfaden herausgegeben, der Reiseveranstaltern und -anbietern bei der Dekarbonisierung ihrer Unternehmen helfen soll.  Der 25-seitige Leitfaden zeigt  Möglichkeiten auf, wie  Reiseveranstalter  anhand von wissenschaftlich fundierten Zielen mit der Messung des CO2-Fußabdrucks ihrer Unternehmen und der ihrer Lieferketten beginnen können.

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen übernimmt den Geschäftsbereich Bahnurlaub des City Reisebüros Udo Hell aus Waldmohr. Lernidee möchte das Programm ausbauen und weiter in die Zukunft des Segments Bahnreisen investieren.
Neue Reisen in Europa, mehr Kapazitäten in Nordamerika: Mit diesen Schwerpunkten präsentiert Erlebnisreiseveranstalter Lernidee den Katalog „Die Welt per Zug entdecken! 2023/2024“. Der    Schiffsreisen-Katalog für 2022/2023 bietet  Kreuzfahrten für Genießer, Kultur- und Naturliebhaber sowie Abenteuerlustige. Ein Schwerpunkt liegt auf exklusiven Schiffschartern, kleinen Gruppen und außergewöhnlichen Wasserwegen jeweils mit deutschsprachiger Reiseleitung und auf besonderen Schiffen – vom Postschiff über einen Katamaran oder eine Segel-Yacht bis hin zu Expeditionsschiffen:   www.lernidee.de/kataloge <

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich. Der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Veranstalter  will mit seinem ersten Ökoresort auf der Insel Santo Antão auf den Kapverden mehr als nur eine Unterkunft bieten.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Schauinsland  streicht Flüge von Ryanair bei dynamischen Produkten. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen,  Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen weltweit,  hat seinen neuen, 400 Seiten umfassenden Fernreisen-Katalog 2023/2024 mit  167 Reiseideen in 63 Ländern veröffentlicht.  Alle Fernreisen bis April 2024 sind buchbar Die neuen Europareisen- und Deutschland-Kataloge 2023 sowie die Privatreisen- und Sondergruppen-Kataloge erscheinen am 1. Oktober:   www.skr.de 

Griechenland ist im Sommer ein beliebtes Reiseziel

 Studiosus hat sein Fernreisen-Programm 2023  veröffentlicht. Die gedruckten Kataloge folgen Anfang Oktober zusammen mit den Europa-Angeboten 2023. Neue Fernreisen führen unter anderem an den Nil und Nassersee in Ägypten, durch Mittelamerika mit Panama, Nicaragua und Costa Rica sowie nach Namibia – Caprivi-Zipfel inklusive. Für Reisen in Bussen hat Studiosus die Maskenpflicht wieder eingeführt.  Beim Klimaschutz setzt  Studiosus ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit   myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Um mehr Transparenz zu schaffen, veröffentlicht Studiosus in seinen Reisekatalogen   den CO2-Fußabdruck.  So können die Kunden die Anreisearten und ihre Wirkung auf den Klimaschutz vergleichen.

TUI  hat den Sommer 2023 zur Buchung frei gegeben.  Neu im Sommerflugplan ist Dakar/Senegal.  Rundreisen, Ausflüge und Erlebnisse stehen zur Buchung bereit ebenso Hotels der Marken TUI Blue und TUI Kids Club sowie der Clubmarken Robinson und TUI Magic Life:   www.tui.com
Den noch rund 7000 Mitarbeitern hat TUI eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2023 gegeben.
Die  TUI AG hat ihre bestehenden Kreditlinien bis Sommer 2024 verlängert. Das soll dem Konzern mehr Zeit und Flexibilität  verschaffen und  TUI in einem Marktumfeld mit Corona-Einschränkungen stärken.
Der Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen räumt im September seinen Platz für den Nachfolger Sebastian Ebel, bisher Finanzvorstand.  

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

 

Der Robinson Club hat sich einen neues Label verpasst. Der Robinson-Papagei tritt im Logo deutlicher hervor, und statt „Zeit für Gefühle“  heißt das neue Motto „Share the moment“.   Es soll zum Teilen von Robinson-Momenten vor Ort oder in den Social Media einladen.

 Der Familienreise-Veranstalter vamos  hat ein neues Familienhotel auf Föhr ins Programm aufgenommen.

Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen.    Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Beim Wandern kann man viel erleben

Windrose  gleicht auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.  Der Luxusveranstalter bündelt seine Magazine und präsentiert im neuen Magalog eine Auswahl an neuen Rundreisen, Familientouren und hochpreisigen Fahrradreisen.  

Luftfahrt

Der  lange Stillstand forderte einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite.  Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.

Sicherheit 
In den  „Operarational Guidelines“  der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA wird empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Hoffnungsschimmer?

Der „Travel Pass“ des Luftfahrtverbandes Iata speichert alle Daten auf dem Telefon der Anwender, ohne zentrale Datenbank. Nutzer machen ein Selfie, scannen ihren Reisepass zum Abgleich der biometrischen Daten und scannen dann einen zertifizierten QR-Code als Nachweis für eine Impfung oder einen negativen Test ein.

Der Tiefpunkt der Krise für die Fluggesellschaften sei durchschritten, sagt Iata-Chef Willie Walsh. Doch erst 2023 werde die Airline-Industrie wieder Gewinne einfliegen. Für dieses Jahr erwartet der Verband für seine Mitglieder 52 Milliarden Dollar Verlust.

Die Nachfrage nach Flugreisen zieht stark an, berichtet der BDL. Der Luftfahrt-Verband unterlegt diese These mit Zahlen über das Sitzplatzangebot zum  Sommerflugplan. Steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine zum Trotz wächst der Flugverkehr in Deutschland weiter.  Das sorgt vor allem in der Hauptreisezeit zu Chaos in den Flughäfen.  Es fehlt an Personal.

Klima
Der Flugzeughersteller Airbus arbeitet mit dem französisch-amerikanischen Triebwerksbauer CFM International an der Entwicklung eines wasserstoffgetriebenen Flugzeugmotors. CFM baut dazu ein herkömmliches Triebwerk so um, dass es mit Wasserstoff statt mit Kerosin betrieben werden kann. Es soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in ein A380-Großraumflugzeug mit Wasserstofftanks eingebaut werden. Bis 2045 soll die Technik serienreif sein

Krieg in der Ukraine
Die Sperrung des russischen Luftraums führt zu Komplikationen bei den Asienverbindungen.

Ein  Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Bis zu drei Mal pro Woche bedient Air Canada   wieder die Strecke München-Toronto mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. An Bord stehen 3 Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat  eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus.

British Airways hat  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still gelegt.   In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.    Bis Oktober hat British Airways über 10.000 Kurzflüge gestrichen. 

Mit Canarian Airways ist eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start gegangen.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

 

Zur Öffnung der USA für internationale Flüge hat Condor seinen Flugplan erweitert.
Die Airline kehrt nach Wien zurück und fliegt von dort nach Mallorca, Kreta, Rhodos und Kos.

Delta Airlines  schafft die Umbuchungsgebühr ab und fährt ihr  Flugangebot nach Deutschland wieder hoch. So geht von Frankfurt wieder nach New York und von München nach Atlanta.

El Al  informiert über  https://www.elal.com/de/PassengersInfo/Pages/default.aspx

 Emirates verstärkt sein Engagement in Australien und bietet 42 wöchentliche Verbindungen mit dem A380 nach Sidney, Melbourne und Brisbane.
Der Schutz über die kostenfreie Multi-Risiko-Reiseversicherung wird   verlängert:
https://www.emirates.com/de/german/before-you-fly/multi-risk-travel-insurance/

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet  eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt.   Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an.   Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

EVA Air erweitert ihr internationales Netzwerk und damit den Service für Urlaubs- und Geschäftsreisende. Noch 2022 wird die private taiwanesische Fluggesellschaft Nonstop-Flüge zwischen Taipeh und zwei beliebten europäischen Zielen aufnehmen: München ab  5. November  mit vier wöchentlichen Flügen und Mailand bereits ab  27.
Oktober mit zwei Flügen pro Woche.
Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent der  Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an – inklusive Corona-Reiseschutz – und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen.  Kunden können auf allen Flügen einen freien Mittelsitz bereits ab zehn Euro vorab reservieren. Die Billigtochter der Lufthansa will innereuropäisch wachsen und plant weitere Standorte etwa in Skandinavien.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat Eurowings Discover die Betriebsgenehmigung erteilt.

 In der Sommersaison verbindet  Finnair Reisende von ihrem Drehkreuz Helsinki aus mit fast 70 europäischen, fünf nordamerikanischen und acht asiatischen Destinationen, darunter auch die neue Destination Mumbai.

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.  Die Container- und Kreuzfahrt-Reederei MSC erwägt zusammen mit der Lufthansa die mehrheitliche Übernahme der Alitalia-Nachfolgerin . MSC würde  nach Informationen  der FVW  die meisten Anteile erwerben.

KLM will künftig auf allen Flügen ab Amsterdam nachhaltigen Flugtreibstoff in die Tanks füllen. Die Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) ist allerdings noch gering. Kunden müssen etwas mehr zahlen.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Korean Air testet einen digitalen Reisepass, der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde, um die Welt auf sichere und bequeme Flugreisen in der Post-COVID-Ära vorzubereiten.  Die Passagiere   sollen laut Pressemitteilung weltweit zu den ersten gehören, die die IATA-App nutzen dürfen. Die App bietet ein sicheres System zur digitalen Verwaltung von COVID-19-Tests und Impfdaten. Korean Air wurde von Airbus als bester Betreiber des A220 prämiert.

LOT  hat nach zweijähriger, pandemiebedingter Unterbrechung  die indische Hauptstadt Delhi wieder im Flugplan,  es geht auch nach Mumbai. LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Abschied mit Wassertaufe: der Airbus A350 der Lufthansa startet nach Miami

Die Lufthansa Group erklärt ihre bisher während der Corona-Krise gültigen Kulanz-Regeln für beendet – und kassiert wieder für Umbuchungen von Günstig-Tarifen. Nur  Eurowings  hält an der bisherigen Kulanzregelung fest.  Bei innerdeutschen Flügen bietet Lufthansa  einen „Pay as you fly“- Tarif.  Bezahlt wird erst bei Abflug.
Lufthansa und die Töchter (Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss)
bieten in allen Economy-Buchungsklassen auf der Langstrecke bis zu vier verschiedene Tarifoptionen an. Geplant sind als billigste Option nicht umbuch- und erstattbare Tickets und als teuerste gebührenfrei umbuch- und erstattbare Tarife. Dazwischen liegen zwei weitere Versionen, von denen eine nur Umbuchungen gegen Gebühr erlaubt und die andere sowohl Stornos als auch Umbuchungen gegen Gebühr.
Die Nachfrage nach Flügen in die USA ist gewaltig. Die Buchungen für Chicago und Newark liegen in München bereits über dem Niveau von 2019, weitere begehrte Ziele sind Los Angeles, Boston und New York.

Lübeck Air,  im Corona-Jahr 2020 gegründet,  ist offensichtlich erfolgreich. Die junge Airline nimmt nach  München und Stuttgart  nun auch Salzburg in den Flugplan auf.

Qatar Airways wurde von Skytrax zum sechsten Mal  ​​​​​​​zur „Airline of the Year“ gekürt. Die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona finden sich unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert.  Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.

Ryanair  gibt sich für die Zukunft optimistisch.

 Einige Veranstalter wollen keine Packages mehr mit Ryanair schnüren.   Europas größter Billigflieger hat  sein Engagement am größten deutschen Drehkreuz beendet und  seine  fünf Jets am Frankfurter Flughafen  abgezogen.  Der irische Billigflieger erstattet Beträge für ausgefallene Flüge oder Verspätungen   erst einmal auf eine Art Guthabenkonto namens „Wallet“, also Brieftasche, und wirbt damit, dass Kunden die Beträge für künftige Flüge nutzen könnten. Wer das nicht will, muss dieser Form der Kompensation, nachdem sie bereits vorgenommen wurde, aktiv widersprechen. Verbraucherschützer sehen darin für Kunden eine zusätzliche Hürde auf dem Weg, berechtigte Ansprüche durchzusetzennd-informationen

Thai Airways   hat die Nonstop-Frequenzen zwischen Frankfurt und Thailand erhöht.  Die Strecke München-Phuket  wurde neu aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.    Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2022/23 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchungsoption: Alle neu gebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden:l TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

  Nach 24-monatiger Unterbrechung hat United Airlines die USA-Flüge ab Berlin wieder aufgenommen.   

Wizz Air  hat für den Winter rund 810 Strecken mit über 120.000 Flügen frei geschaltet.  Die Flotte soll bis 2030 von derzeit 140 auf 500 Flugzeuge anwachsen;  4600 zusätzliche Piloten sollen eingestellt werden. Für das fliegende Personal ist eine Impfung Pflicht.   Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt – für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Mallorca, London, Wien, Zürich und Amsterdam sind die fünf meistgeflogenen Verbindungen von deutschen Airports, berichtet der Flughafenverband ADV nach einer Auswertung der Daten von 2011 bis 2019. Die Nachfrage nach Flugzielen unter 400 Kilometer sank dabei um 3,7 Prozent, nach Zielen zwischen 400 und 1.500 Kilometern stieg sie um 23 Prozent. Fast zwei Drittel des Passagieraufkommens entfiel auf Ziele in Europa.  Der Flughafenverband rechnet für 2022 mit 100 Millionen zusätzlichen Passagieren. Das entspräche einem Aufkommen von knapp 180 Millionen Fluggästen; rund 28 Prozent weniger als 2019. Vorkrisenwerte würden voraussichtlich nicht vor 2025 erreicht, so der ADV.

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele  bekräftigt und  ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken, erneuert.  Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird.

Der Flughafen Berlin Brandenburg hat zum Sommerflugplan das Terminal 2 (T2) in Betrieb genommen. Hauptnutzer wird die Fluggesellschaft Ryanair.

Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2026 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant.    

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, ist zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist für erneut für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet worden. Auf der Basis der Umweltnormen EMAS und ISO 14001 wurde das Unternehmen von einem unabhängigen Umweltgutachter bewertet. Danach erfüllt die FMG sowohl die strengen Umweltstandards nach der entsprechenden europäischen Verordnung (EMAS) als auch die weltweit anerkannten Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden (ISO 14001). Der Gutachter hob in seiner Bewertung hervor, dass das erfolgreiche Engagement der FMG weit über die gesetzliche Anforderungen hinausreicht. Details: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen 

Am Flughafen München herrscht wieder normaler Betrieb.

 

Auf dem Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielenwww.allgaeu-airport.de

 Klima

 71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

In der Debatte um einen klimafreundlicheren europäischen Luftraum haben sich die EU-Länder auf eine Position geeinigt. Unter anderem sollen nationale Regierungen die Möglichkeit bekommen „variable Gebühren“ einzuführen, um die „Umweltleistung zu verbessern“, berichtet die FVW. Die EU-Kommission hat Pläne für die Einführung einer Kerosinsteuer für innereuropäische Flüge bestätigt. Die bestehende Ausnahme der Flugindustrie von der Kraftstoffsteuer solle über zehn Jahre hinweg schrittweise aufgeweicht werden, teilte die Behörde mit. Der Flugzeugexperte Prof. Dieter Scholz glaubt nicht daran, dass Fliegen in absehbarer Zeit umweltfreundlicher werden wird.  Seine Argumente untermauert er wissenschaftlich hier:   https://lilos-reisen.de/umweltschutz-in-der-luftfahrt/

 Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze durchsetzen.  Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen,  so Scholz. Die Grünen planen, den Flugverkehr am Ziel der Klimaneutralität auszurichten, Kurzstreckenflüge bis 2030 überflüssig zu machen, die Zahl der Langstreckenflüge zu verringern

Flugzeugfriedhof 
Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien.   In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Der spanische Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT).   Mit drei neuen Kampagnen wirbt die DZT für das Reiseland Deutschland. Außerdem setzt die DZT auf Deutschlands gutes Renommee beim Thema Nachhaltigkeit: Deutschland ist im 2020 SDG-Index der UNWTO weltweit unter den Top Fünf platziert. Daran knüpft die um neue Inhalte erweiterte DZT-Nachhaltigkeitskampagne Feel Good an:  www.germany.travel/de/microsite/feel-good/nachhaltigkeit.html
Aktuell lenkt die  DZT mit dem Start ihrer neuen globalen Kampagne ‚Embrace German Nature‘  das Interesse von potenziellen internationalen Deutschlandurlaubern auf die Nationalen Naturlandschaften und nachhaltige Urlaubserlebnisse in den ländlichen Regionen:  https://www.youtube.com/watch?v=LYxgHZIElks
Die Kampagne German.Local.Culture läuft weiter.  Petra Hedorfer dazu: „Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund des furchtbaren Krieges in der Ukraine steht die Tourismusbranche vor großen Herausforderungen. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, Zeichen zu setzen für einen friedlichen und völkerverbindenden Tourismus, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. “ Die Kampagne German.Local.Culture. vermittle  dieses friedliche Miteinander von Generationen, Traditionen und verschiedenen kulturellen Einflüssen.  Außerdem  verfolge sie das Ziel, Deutschland als Reiseziel für längere Urlaubsaufenthalte bekannt zu machen. Infos unter  https://www.germany.travel/de/kampagne/german-local-culture/home.html

Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern, die sich auch künftig  immer wieder ändern können,  verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18 
Auch die Dehoga hat die Verordnungen der Bundesländer zusammengestellt:  https://www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/verordnungen-der-bundeslaender/

 Die aktuelle Broschüre „Zahlen – Daten – Fakten“ des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf den Deutschlandtourismus. So kam es von März bis Dezember 2020 zu hochgerechneten Umsatzausfällen in Höhe von 68,7 Milliarden Euro, wovon 34 Millionen Euro auf den Tagestourismus und 34,7 Milliarden Euro auf den Übernachtungstourismus entfielen. Die stärksten Verluste bei den Übernachtungen mussten Beherbungsbetriebe in Berlin (- 64 %) und Hamburg (- 55,4 %) hinnehmen. Bundesweit kam es zu 60 Prozent weniger Kurzurlaubsreisen und zu 29 Prozent weniger Urlaubsreisen im Vergleich zu 2019. Bei längeren Urlaubsreisen konnte Deutschland dagegen punkten:  22,8 Millionen verbrachten den Urlaub im eigenen Land – 22 Prozent mehr als  2019:  https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Presse/Presse_PDF/DTV_ZDF_2021.pdf 

 Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

In immer mehr Bundesländern werden Ansteckungen durch neue Varianten registriert.  Alle Änderungen  hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet  zum Beispiel  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

Die Cruise Days sollen  2022 vom 19. bis 21. August stattfinden.

Der Hamburger Hafengeburtstag wurde vom Mai in den September verlegt und soll vom 16. bis 18. September stattfinden.

Das Oktoberfest soll vom 17. September bis 3. Oktober wie gewohnt stattfinden.

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch. Kulturhauptstädte 2022 sind Kaunas (Litauen),  Novi Sad (Serbien) und Esch-sur -Alzette (Luxemburg). 

Die Deutsche Bahn will  die Zahl der Züge wie auch deren Taktung  erhöhen. Binnen fünf Jahren sind 420 ICE geplant, irgendwann einmal 600.  Die neue Kampagne „Nächster Halt: Deutschland entdecken“ will mehr Urlauber auf die Schiene bringen:  bahn.de/entdeckedeutschland
Das 9-Euro-Ticket,  das bisher für die drei Sommermonate Juni, Juli, August gilt, könnte in die Verlängerung gehen. 

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Die Kreuzfahrtindustrie  forciert nach eigener Darstellung ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der erheblichen Einbrüche wegen der Corona-Pandemie habe die Branche weltweit „erheblich in neue Technologien investiert, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern„, heißt es im Umweltbericht des internationalen Branchenverbandes Clia. Mit der Ausmusterung älterer, weniger effizienter Schiffe und der Einführung neuer Schiffe mit Flüssiggas-Antrieb bleibe „die Kreuzfahrtindustrie an der Spitze der Bemühungen um den maritimen Umweltschutz“. Die Clia-Mitglieder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer globalen Flotte bis 2030 im Vergleich zu 2008 um 40 Prozent zu reduzieren. Bis 2050 strebt die Branche eine CO2-freie Schifffahrt an.
Für die nächsten fünf Jahre wurden 75 Schiffe bestellt, knapp ein Drittel davon soll mit dem Flüssiggas LNG betrieben werden. Insgesamt beträgt das Ordervolumen knapp 45 Milliarden Euro, jedes Schiff bietet im Schnitt Platz für 2.256 Gäste.
Eines der ersten Opfer der Pandemie sind die MV Werften in Mecklenburg  Vorpommern.  Der Konzern Genting aus Hongkong  hatte 2016 die Werften in Stralsund, Rostock und Wismar übernommen  und  nach eigenen Angaben zwei Milliarden Euro in die Standorte gepumpt. Jetzt haben die Werften einen Insolvenzantrag gestellt. Mehr als 1900 Jobs sind gefährdet.  Und auch der Traum vom größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der Global Dream, für 9500 Passagiere und 2500 Crewmitglieder ist wohl ausgeträumt. 

Wieder empfangsbereit:  Australien

Nach über zwei Jahren hat die US-Gesundheitsbehörde CDC ihre Reisewarnung für Kreuzfahrten aufgehoben. 
Nach zwei Katastrophenjahren bietet die Kreuzfahrtindustrie ihren Fans im dritten Coronajahr wieder das volle Programm. Die vier großen Kreuzfahrthäfen Hamburg, Kiel, Warnemünde und Bremerhaven haben durchweg doppelt und dreifach so viele Abfahrten auf dem Plan wie noch 2021. In einzelnen Häfen übersteigt die Zahl der Anläufe sogar 2019, das letzte Jahr vor der Pandemie.

Allerdings belasten  hohe Schulden den Neustart.  So summierte sich die Schuldenlast bei Norwegian Cruise Line Holdings Ende März auf 13,6 Milliarden US-Dollar. Carnival ist mit 34,9 Milliarden Dollar verschuldet, Royal Caribbean mit 22,9 Milliarden Dollar. Allein an Zinsen frisst der Schuldenberg jährlich Milliardenbeträge, berichtet das Handelsblatt.

 AIDA Cruises  gibt  die Sommer-Kreuzfahrten 2023  zur Buchung frei. Für jeden Gast ab 3 Jahren ist ein zertifizierter Antigentest notwendig. Frühestmöglicher Testzeitpunkt ist ein  Tag vor dem Betreten des Schiffes:    www.aida.de/kreuzfahrt/angebote-buchen/reiseschutz.19091.html

Australien lässt internationale Kreuzfahrten zu.

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär.  Der Kreuzfahrtkonzern plant den Neustart.  Für die Marke Carnival Cruise Line gehen die Planungen vom Einsatz der vollen Flotte aus. Bei den übrigen Marken, zu denen neben Aida und Costa auch Cunard, Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises und Seabourn zählen, würde dies bedeuten, dass zwei Drittel der Flotte wieder im Einsatz sind.

Celebrity Cruises will im Sommer 2023 mit sieben Schiffen nach Europa kommen. Mit „Save & Sail“ hat die Reederei für Luxus-Kreuzfahrten eine neue Angebots-Offensive für alle Kreuzfahrten in Europa gestartet.  Sie macht dabei mit Ersparnissen von bis zu 360 Euro pro Person beziehungsweise 720 Euro pro Stateroom (Kabine) sowie vergünstigten Flügen innerhalb Europas auf sich aufmerksam. Auch das Bahnticket in der 1. Klasse ist inklusive. Außerdem hat Celebrity Cruises die Stornobedingungen kundenfreundlich gestaltet und noch mehr Leistungen in das An- und Abreisepaket eingebaut – hier sind jetzt auch Zugtickets und Transfers vor Ort inklusive.   Das  „Cruise with Confidence“-Versprechen wurde  verlängert.  Bis 48 Stunden vor Abfahrt des Schiffes kann man demnach eine Reise absagen und auf eine spätere Reise verschieben.  Die  Touren der  Celebrity Summit   2023 werden entlang der amerikanischen und kanadischen Ostküste sowie nach Bermuda führen,  außerdem nach Grönland und Island. Ab Juni   bietet die Celebrity Infinity   zusätzlich zur Celebrity Equinox Kreuzfahrten in der Karibik an.  Jetzt hat die Reederei  das Galápagos-Programm für die Saison 2024 vorgestellt. Von Januar 2024 an bietet das Kreuzfahrtunternehmen ganzjährig sechs verschiedene Reiserouten durch das Naturparadies im Pazifik an. Celebrity-Gäste können dabei zwischen drei Schiffen wählen – der 2019 in Dienst gestellten Mega-Yacht Celebrity Flora, der  Celebrity Xpedition und der Celebrity Xploration, einem Luxus-Katamaran für maximal 16 Passagiere.

Die Reederei Celestyal Cruises erweitert die Flotte  um das Costa-Schiff Neo Romantica.  

Costa gibt die Costa Venezia und die Costa Firenze an das Mutterunternehmen Carnival ab. Sie sollen unter dem neuen Konzept „Costa by Carnival“ für nordamerikanische Passagiere in der Flotte der Carnival Cruise Line fahren.  Carnival  will nach eigener Ankündigung auch die Costa Luminosa  übernehmen.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.  An Bord verzichtet Costa auf die Maskenpflicht. In Ausnahmefällen kann sie allerdings wieder eingeführt werden.  

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Die Insolvenz des asiatischen Konzerns Genting Hong Kong hat nach Informationen von Cruisetricks direkte Folgen für Tochterunternehmen.  Vier Monate nach der Pleite   sind die beiden Kreuzfahrtschiffe Symphony und Serenity auf den Bahamas versteigert worden.  De 20 Jahre alte Serenity ging für 103 Millionen Euro an einen unbekannten Käufer,  die 26 Jahre alte Symphony wechselte  für nur 25 Millionen Dollar den Eigentümer. Der Expeditions-Neubau Endeavor wurde Anfang Juni offenbar ebenfalls verkauft.

 Cunard  verlängert die Betriebspause.  Die Premierenreise der Queen Mary 2 ist ausgebucht, für die Weltreise 2023 der Queen Victoria haben so viele deutsche Gäste gebucht wie nie.  Jetzt wurde das neue Programm für April 2023 bis Januar 2024 veröffentlicht.  Alle  Reisen sind buchbar. 

Disney Cruise Line bietet Familien im Sommer 2023 eine Vielzahl von  Kreuzfahrten zu neuen und beliebten Häfen auf der ganzen Welt an. Zum ersten Mal haben Familien die Möglichkeit, mit der Disney Dream während ihrer ersten Saison in Europa das Mittelmeer und die Britischen Inseln zu entdecken. Auch die  Gletscher Alaskas, die griechischen Inseln, die Strände von Bermuda und die Fjorde von Norwegen stehen auf dem Programm. Buchungen sind ab sofort möglich.

Hapag-Lloyd Cruises  verlangt  von Gästen, die  auf einem der  Schiffe mitreisen wollen,  eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus, sofern die Grundimmunisierung mehr als drei Monate zurückliegt.   Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen

Holland America Line hat ein neues Preisangebot entwickelt. Das „Have it all“Inklusivpaket schließt die vier beliebtesten Zusatzleistungen der Gäste ein. Es kostet 40 Euro pro Person und Tag.  2023 will die Reederei insgesamt sechs Schiffe in Alaska einsetzen.

Hurtigruten  bringt für die Saison 2022/23  den Katalog mit den klassischen Seereisen auf der Postschiff-Route heraus. Seit 1893 verbinden die Postschiffe die Städte, Orte und Dörfer der norwegischen Küste.   Bis zum Jahr 2030 will Hurtigruten das erste komplett emissionsfreie Postschiff im Dienst haben. Die norwegische Reederei arbeitet dabei mit dem Forschungsinstitut SINTEF zusammen.

MSC Cruises stellt den Nachhaltigkeitsbericht 2021 vor. Die Schweizer Reederei bekräftigt ihr Ziel, bis 2050 emissionsfrei zu fahren. Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat  die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen. MSC kooperiert mit der staatlichen Cruise Saudi in Saudi-Arabien und wird zum  Winter Kreuzfahrten im Roten Meer anbieten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica Dschidda als Heimathafen bekommen.   2023 sollen die MSC Magnifica und die MSC Poesia auf Weltreise gehen.  Beide werden im Sommer in Warnemünde und Southampton mit Landstrom versorgt.

Die Azoren sind mit dem Kreuzfahrtschiff erreichbar.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.   Die Vasco da Gama und die World Voyager sind  zu ihren Katalogreisen zurückgekehrt.  Der neue  Katalog für die Seereisen der World Voyager in der Saison 2022/23  enthält mehr Routen in der Karibik und rund um Mittelamerika sowie vier Expeditionsrouten nach Grönland, Island und Spitzbergen. Wegen seiner geringen Größe navigiert das Schiff dabei problemlos durch enge Fjorde und die Eisregionen der Arktis. Mit Eisklasse 1B und Polarklasse C ist World Voyager für solche Expeditionen gerüstet. Für noch mehr Komfort bietet der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte außerdem kostenfrei warme Parkas und Gummistiefel auf Leihbasis an. Alle Expeditionen werden von einem  Expeditions- und Zodiac-Team begleitet. Das Besondere: Der Reiseplan steht vorab nicht minutiös fest, sondern richtet sich nach dem Meer, dem Eis und dem Wetter. Auf den Hochseeschiffen sind nur noch Geimpfte und Genesene willkommen. Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten.  An Bord der Schiffe von  Norwegian Cruise Lines   dürfen nur Geimpfte.  Der  Katalog mit Abfahrten bis Ende 2024  enthält vor allem  europäische Routen, aber auch neue Abfahrtshäfen wie Baltimore und La Romana. Und: Die neue Schiffsklasse Prima feiert Premiere.  Der Kreuzfahrt-Konzern investiert massiv in Umweltschutz und will bis zum Jahr 2050 keine Emissionen mehr ausstoßen. Zu der Gruppe gehören Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises mit zusammen 28 Kreuzfahrtschiffen.   

 Die modernisierten Boutique-Schiffe Regatta und Nautica aus der Oceania Cruises-Flotte kehren zurück auf die Weltmeere. Auf 16 neuen Routen in Europa und rund um Tahiti führen sie in zehn bis 24 Tagen zu beliebten Zielen wie etwa entlang der französischen und italienischen Riviera, zu den griechischen und Kanarischen Inseln, ins Heilige Land sowie in die Südsee.  Das Kreuzfahrtprogramm  für 2024 mit Reisen nach Europa, Alaska, Kanada, Asien, Australien und Neuseeland, Afrika, Südamerika, in den Südpazifik und in die Karibik steht fest –  mehr als 350 Reiserouten, darunter über 130 Grand Voyages auf sieben Schiffen und allen sieben Kontinenten. Die Routen können online eingesehen werden und stehen  für Reservierungen zur Verfügung:  www.OceaniaCruises.com 

Plantours Kreuzfahrten hat  wieder Fahrt auf genommen.   Für Reisen mit der „Hamburg“ gilt, dass  nur Geboosterte an Bord dürfen.   Die Hamburg  nimmt im Herbst Kurs auf die Großen Seen in den USA und Kanada, legt in Miami und Key West an und verbindet eine Antarktis-Kreuzfahrt mit der Route von Kap zu Kap.

Die Luxusreederei  Ponant  hat für alle Gäste über 16 Jahre sowie die Crews die Impfung verbindlich gemacht. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test vor der Einschiffung nötig.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns informiert über neue Routen:  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern. Voraussetzung für eine Kreuzfahrt ist die Impfung.

Die Royal Caribbean Group   verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn.

Seabourn   kehrt neben Griechenland  auch in die Karibik zurück. Die Seabourn Odyssey sol von Barbados aus die südliche Karibik befahren.

Seacloud Cruises  will  wieder die Segel setzen. The Yacht Portfolio hat nach Informationen von FVW mit Seacloud eine Absichtserklärung zur Übernahme des Segelkreuzfahrtanbieters unterschrieben.  Der Investor aus Florida ist bereits bei Marriott’s The Ritz-Carlton Yacht Collection engagiert und sieht großes Wachstumspotenzial.  Für Reisen mit den drei Großseglern von Sea Cloud Cruises benötigen Passagiere und Besatzungsmitglieder eine Booster-Impfung. Reisen zu unbekannten Inseln von Florida und den Bahamas gehören zu den Highlights des Sea-Cloud-Programms von 2023.

Silversea   wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.  Passagiere und Crew müssen vollständig geimpft sein. Der Verkauf der Weltkreuzfahrt 2024  ist eröffnet. Neben den beiden Silversea Cruises-Weltreisen  2022 und 2023 erweitert die 132-tägige Pazifikreise 2024 die Weltkreuzfahrt-Kollektion im Bereich der Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Laut Silversea gibt es eine hohe Nachfrage nach Luxuskreuzfahrten.  Die Reederei  erweitert das All-Inclusive-Angebot um einen „Port-to-Port“-Tarif.  

Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal. Ab Dezember  2022 wird der Viermaster Star Clipper vor Costa Rica kreuzen. Geplant sind 16 Törns entlang der Pazifikküste.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Für alle Reisen mit der Mein-Schiff-Flotte von TUI Cruises entfällt die Maskenpflicht an Bord. Außerdem darf vor Reiseantritt der erste von zwei obligatorischen Antigentests ein Selbsttest sein. Im Sommer soll die MeinSchiff 6 auf ihren Ostsee-Routen  zum Familienschiff werden: www.meinschiff.com 

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont.

Die Pandemie könnte bleibende Auswirkungen auf das Geschäft mit Flusskreuzfahrten haben, fürchten Branchenprofis laut einer Umfrage. Neben verstärkten Hygieneregeln zählen demnach kleinere Gruppen bei Ausflügen und ein optimiertes Liegestellen- und Besucher-Management an touristischen Hotspots zu den Erfolgsfaktoren.  Auch der Klimawandel und das längeren Hitzeperioden  folgende Niedrigwasser schafft Probleme.

Mit der  A-Rosa Sena wird mehr Klimaschutz möglich. Als  E-Motion Ship  verfügt sie sowohl mit einem Dieselmotor als auch einem Elektromotor  und zudem über einen Batteriespeicher.  Bei Anfahrt auf die Städte wird auf den Elektromotor umgestellt, der seine Energie aus dem Batteriespeicher zieht. Hierdurch soll es möglich sein, die Städte emissionsfrei und nahezu geräuschlos anzulaufen. Der Batteriespeicher kann über geeignete Landstromanschlüsse wieder aufgeladen werden.  A-Rosa hat das Ausflugsprogramm deutlich erweitert. Es umfasst nun über 500 Touren in sechs Kategorien. Neu hinzugekommen ist die Kategorie „Exklusiv-Touren“,  individuelle Ausflüge mit Fahrzeug und Fahrer sowie einem eigenen ReiseleiterDazu gehören ein mediterraner Kochkurs bei Chef Erik auf der Rhône, Surfen auf dem Ijsselmeer in Holland, Stand-Up-Paddling vor den Kreidefelsen von Étretat in der Normandie oder ein exklusiver Tag in Salzburg. Ab der Saison 2023 wird es bei A-Rosa nur noch den neuen Premium-alles-inklusive-Plus-Tarif geben,  der ein gastronomisches All-inclusive-Konzept und  einen Ausflug ebenso beinhaltet wie einen Kids Club auf fast allen Schiffen und mehr Service.  A-Rosa verzichtet auf einen 3 G- Nachweis. 

Nicko Cruises  hat den neuen Flussreise-Katalog 2023 präsentiert:  81 verschiedene Tourten auf 35 Wasserwegen in 21 Ländern.  Das Motto heißt „große Erlebnisse auf kleinen Schiffen“. Slow Cruising ist das Gebot der Stunde.  „Augenblicke für die Ewigkeit“ heißt es beim neuen Event- und Themenreisen-Katalog.  Es geht um Kulinarik, Kunst und Kultur. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Ultra-Frühbucher-Rabatt: www.nicko-cruises.de 

plantours   hat eine Flex-Buchungsoption eingeführt.  Gäste können so einmal bis 90 Tage vor Reiseantritt kostenfrei umbuchen.   Für die  gesamte Flusssaison 2022 gilt eine 2G-Regelung.   

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines  an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die britische Fährgesellschaft P&O Ferries, die unter anderem Verbindungen zwischen Dover und Calais sowie zwischen Hull und Rotterdam betreibt,  beklagt  Verluste in dreistelliger Millionen-Höhe und hat Personal  entlassen.  Die Crews sollen durch günstigere Zeitarbeiter ersetzt werden.  Hinter P&O Ferries, nicht zu verwechseln mit der Carnival-Tochter P&O Cruises, steckt der Logistikkonzern DP World aus Dubai, berichtet fvw.

Europa

Die europäischen Länder haben die Corona-Regeln weitgehend ausgesetzt.  Wegen der unterschiedlichen Infektionslage sind auch die Reaktionen darauf höchst unterschiedlich.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Einen aktuellen Überblick zum RKI  gibt es hier:   https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

In Albanien sind alle Einreisebeschränkungen entfallen.    

Andorra  erlaubt die Einreise ohne Beschränkung. 

Für Belgien  gelten keine Einreisebeschränkungen. 

Bulgarien streicht alle Einreiseregeln. 

Dänemark hat alle  Corona-Restriktionen   beendet.  Für die Einreise gelten keine Sonderregeln mehr. 

Bei der Einreise nach Estland gibt es keine Einschränkungen.

Finnland  verabschiedet sich von den meisten Corona-Einschränkungen. Bei der Einreise gilt 3 G.   

Frankreich hat die Einreiseregeln gelockert  Die französische Tourismuszentrale Atout France hat zusammen mit 13 Tourismusverbänden die  Kampagne  „What really matters“ erarbeitet – was wirklich zählt:  InfographieWhatReallyMatters 

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise. 

Griechenland hat  alle Einreisebeschränkungen aufgehoben. 

Großbritannien hebt alle Einreiseregeln aufAuch die Kanalinsel Jersey  verlangt bei der Einreise  weder negative Tests noch Einreiseformulare.    Ähnlich ist es auf Guernsey: Bei der Einreise müssen sich Reisende nicht mehr über das „Travel Tracker“-System anmelden.  

Irland  erlaubt die Einreise ohne Beschränkung.  Tourism Ireland startete im Februar eine Werbekampagne mit dem Budget von 2,6 Millionen Euro, um den Tourismus wieder anzukurbeln.

Island hat alle Corona- und Einreise-Beschränkungen  aufgehoben. Nach mehreren Erdbeben im Südwesten  rund um den  Fagradalsfjall  ist der Vulkan auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik ausgebrochen.  Für Menschen bestehe aktuell keine Gefahr, heißt es. Im ungünstigsten Fall könnte allerdings der Flugverkehr nach Island beeinträchtigt sein, denn der internationale Airport Keflavik liegt nur 20 Kilometer nordwestlich des Vulkans. 

Italien verzichtet auf Einreise-Beschränkungen

Kroatien hat alle Corona-Beschränkungen aufgehoben.

Lettland  verzichtet auf Einreise-Beschränkungen 

In Liechtenstein  gibt es keine Einreise-Beschränkungen.

Litauen erlaubt wieder eine uneingeschränkte Einreise.   

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.

Auf Malta sind alle Einreise-Beschränkungen entfallen.   Die Maskenpflicht auf Flügen nach Malta bleibt  bestehen.   https://malta.reise/faq 

Monaco  macht es kompliziert und  informiert hier:  www.gouv.mc 

Weder bei der Ein- und Ausreise noch im täglichen Leben gelten in Montenegro noch pandemiebedingte Einschränkungen.

Die Niederlande haben alle  Einreiseregeln  gestrichen.

Touristen aus aller Welt dürfen wieder in Norwegen einreisen, ohne dass ihnen eine Quarantäne-Pflicht auferlegt wird.  

Bei der Einreise setzt Österreich entfallen die bisherigen Einschränkungen.  Für Infizierte besteht keine Quarantänepflicht mehr,  allerdings sollten sie Masken tragen.  

Es geht wieder aufwärts im österreichischen Tourismus .

Polen  erlaubt die Einreise ohne Einschränkung. 

Portugal hat alle Einreise-Beschränkungen abgeschafft. Das gilt auch für Madeira und die Azoren.  

Rumänien  erlaubt die Einreise ohne Impfnachweis. 

Schweden streicht  alle Einreiseregeln.

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Die Schweiz  hat alle Corona-Maßnahmen und Beschränkungen aufgehoben.  

In Serbien gibt es keine Einreisebeschränkungen mehr.

Die  Slowakei  hat die Einreisebeschränkungen aufgehoben. 

Slowenien  hat  alle Corona-Regeln bei der Einreise abgeschafft.

Spanien verzichtet auf  Einreisebeschränkungen.  Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de

Spanien, hier die Alhambra in Grenada, bleibt Lieblingsziel der Deutschen.

Tschechien hat alle Einreisebeschränkungen abgeschafft. 

Die Türkei hat alle Einreiseregeln abgeschafft. 

Ungarn hebt  alle Corona-Einschränkungen auf.   

Zypern  verzichtet auf alle  corona-bezogenen Einreiserestriktionen.

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Geimpfte und Genesene brauchen in Abu Dhabi  keinen PCR-Test mehr. 

Ägypten  hat alle Einreiseregeln abgeschafft. 

Äthiopien ist  nicht mehr Hochrisikogebiet. 

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

Argentinien  will Flughäfen und Häfen für ausländische Reisende öffnen. Voraussetzung für eine Einreise ist dann vollständiger Impfschutz und ein negativer PCR-Test. Eventuell müssten Besucher zwischen fünftem und siebtem Tag einen weiteren Test durchführen. Auch Ungeimpfte dürften einreisen, sind aber zu Quarantäne und zwei Tests verpflichtet.   

Aruba  streicht die Impf- und Testpflicht für Einreisende.  Infos: www.aruba.com 

Australien  streicht die Impfpflicht für Reisende.   Weiterhin gilt Maskenpflicht an Flughäfen und an Bord von Flugzeugen oder Kreuzfahrtschiffen.   Infos zur Einreise und Visum: https://www.ivisa.com/visa-australia

 Besucher der Bahamas brauchen im Vorfeld kein Travel Health Visa mehr zu  beantragen. Damit entfällt für Geimpfte der bislang notwendige negative Covid-Test. Ungeimpfte Reisende ab zwei Jahren benötigen weiter den Test und müssen das Ergebnis beim Check-in vorweisen.

Barbados lässt vollständig geimpfte Touristen  ohne Test   einreisen.   Ende November hat sich der Inselstaat zur Republik erklärt. 

Botswana  ist  nicht mehr Hochrisikogebiet. Geimpfte können ohne Test einreisen.  Nicht vollständig geimpfte Besucher müssen sich an den Einreise- und Grenzübergangsstellen gegen das Coronavirus impfen lassen.

Brasilien   lässt ab sofort nur noch Geimpfte und Genesene  einreisen.

Chile lässt ausländische Reisende wieder ins Land, nachdem die Grenzen mehr als 18 Monate geschlossen waren.   

Als Ausländer nach China zu gelangen, wird wieder leichter.  Das Land hat die Quarantäne-Regeln verkürzt.  Auch ein Einladungsschreiben ist nicht mehr nötig.

Das Online-Gesundheitsformular „Pase de Salud“ für die Einreise nach Costa Rica  muss nicht mehr ausgefüllt werden.  Es gibt eine Einreise-Beschränkungen mehr. 

 Curacao  lässt  Urlauber aus Deutschland, die den digitalen Impfpass der EU vorweisen können, ohne PCR-Test einreisen.  Touristen müssen bei der Einreise nach Curaçao die digitale Einreisekarte ausfüllen und innerhalb von 48 Stunden vor Ankunft eine Passenger Locator Card.

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Alle Reisenden müssen  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken.   Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.

In Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten  brauchen geimpfte und genesene Einreisende keinen zusätzlichen PCR-Test mehr. Ungeimpfte  müssen diesen 48 Stunden vor Abreise absolviert haben – zuvor waren es 72 Stunden.

Ecuador verlangt von Einreisenden den Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen weniger al 72 Stunden alten negativen.  PCR-Test

Für die Einreise auf die Fiji-Inseln müssen Deutsche einen Impfnachweis und einen maximal 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen.   Die bisher vorgegebene Quarantäne entfällt. Die spezifischen Einreisebestimmungen findet man hier:  www.fiji.travel/covid-19/travelling-to-fiji.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet. Die Einreise nach Ecuador und auf die Inseln ist nur mit vollständigem Impfschutz möglich.  Zudem wird für die Einreise ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test gefordert sowie der Nachweis einer digital ausgefüllten Gesundheitserklärung.

Reisende nach Hongkong müssen sich  vorab online registrieren.  Verpflichtend bleiben weiterhin die vollständige Impfung, eine 14-tägige Quarantäne und etwa 20 Corona-Tests:  https://www.coronavirus.gov.hk/eng/control-points.html 

Indien öffnet sich wieder.

Indien  hebt alle Corona-Beschränkungen auf.  Zur Einreise sind ein negativer PCR-Tests (max. 72 Stunden alt) sowie eine Self-Declaration-Form notwendig, bei der von Reisenden aus Deutschland neben dem Reisepass das negative PCR-Testergebnis als PDF-Datei hochgeladen werden muss. Ein Ausdruck der Registrierung, sowie eine Passkopie sollten mitgeführt werden. Die Nutzung der Covid-19-Tracking-App „Aarogya Setu“ ist verpflichtend.

Vollständig geimpfte Urlauber  benötigen für die Einreise in Indonesien nun auch keine Corona-Krankenversicherung mehr. Zuvor war bereits die Pflicht zum Nachweis eines negativen Corona-Tests gefallen; außerdem können sich Touristen nun im Land frei bewegen.   Besucher, die nicht über eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus verfügen, müssen  bei der Reisen im Land wieder einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen.

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen. Geimpfte Reisende sollen wieder ins Land dürfen.  

Israel hat  das Einreise-Verbot aufgehoben. Touristen jeden Alters,  Geimpfte  wie Ungeimpfte, dürfen einreisen.  Das  heißt,  dass auch Familien mit ungeimpften Kindern wieder in Israel Urlaub machen können.   Reisende sind weiterhin verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung (Entry Statement) innerhalb von 48 Stunden vor Reisebeginn bzw. vor Eintreffen am Grenzübergang auszufüllen und gegebenenfalls einen digitalen Nachweis über Impfung und/oder Genesung hochzuladen. Ein Nachweis über eine Reisekrankenversicherung, die auch die Behandlung bei einer Covid-19-Erkrankung abdeckt, ist verpflichtend.

Jamaika  macht die Einreise ohne Beschränkungen möglich. 

Die Einreise nach Jordanien  ist weiterhin nur unter Einschränkungen möglich.   

Japan öffnet sich vorsichtig.  Das Einreiseverbot  für Staatsangehörige von 106 Staaten wird aufgehoben, darunter auch Deutsche.  Ein Test 72 Stunden vor Abflug ist weiterhin notwendig.

 Kambodscha   streicht die Tests für Geimpfte Ungeimpfte erwartet weiterhin ein PCR-Test und 14 Tage Quarantäne bei Ankunft.

Antigen– statt bisher PCR-Tests reichen für geimpfte Besucher  bei der Einreise nach Kanada aus. Zudem entfällt die obligatorische Quarantäne für diejenigen, die auf das Testergebnis warten.  Wie bisher müssen alle Touristen aus dem Ausland vollständig geimpft sein. Ein Booster ist nicht notwendig.

Kenia führt die  Impfpflicht für Reisende aus der EU ein.   Für Ungeimpfte ab fünf Jahren bleibt der negative PCR-Test Voraussetzung. Er muss höchstens 72 Stunden vor Abreise erfolgen. Der Nachweis über einen vollständigen Impfschutz bzw. ein negatives PCR-Testergebnis muss vor Reiseantritt auf die Zertifizierungswebseite von „Global Haven“ hochgeladen werden: https://globalhaven.org/

Das Einreiseformular gibt’s in Zukunft nur noch digital: Kuba-Reisende müssen sich  online registrieren, bevor sie sich auf den Weg Richtung Karibikinsel machen.  Einreisende  müssen eine Erklärung zum Gesundheitszustand (Declaración Jurada de Salud) abgeben. Diese ist, zusammen mit weiteren Informationen zu Einreise und Zollangaben, verpflichtend online über das System „D’Viajeros“ abzugeben:  https://www.dviajeros.mitrans.gob.cu/inicio

Laos ist kein Hochrisikogebiet mehr. 

 Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Allerdings verlangen die Malediven  einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt.  Die Einreise ist ohne Quarantäne möglich.

 Vollständig Geimpfte  brauchen zur Einreise nach Malaysia  keinen Test mehr.     Für teilweise Geimpfte oder Ungeimpfte gelten weiter strengere Regeln. Touristen wird empfohlen, sich vor Reiseantritt genau zu informieren:  https://mysafetravel.gov.my/vaccine/status

Vollständig geimpfte Personen dürfen ohne negativen Covid-19-PCR-Test in die Malediven einreisen.  Die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung, die vor Abflug auf der Internetseite der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden muss, ist verpflichtend.

Marokko  lässt  wieder Einreisen zu aber nur für  Besucher mit vollständigem Impfschutz oder negativem PCR-Test.  Verpflichtend ist auch die Vorlage eines ausgefüllten „Fiche Sanitaire“:  https://www.onda.ma/form.php

Auf Mauritius  entfällt die Testpflicht. 

Die mexikanischen Gesundheitsbehörden fordern derzeit keine Bescheinigung über den Gesundheitszustand oder Testergebnisse. Quarantänemaßnahmen sind nicht vorgesehen.

Der Flughafen von Rangun in Myanmar hat sich für internationale Flüge geöffnet.  Reisende können nach mehr als zweijähriger Unterbrechung ein elektronisches Visum beantragen. Neben vollständiger Impfung sind zwei PCR-Tests Voraussetzung für die Einreise.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist seit dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia erlaubt die Einreise unter 3G-Bedingungen und  verzichtet bei vollständig Geimpften auf den PC-Test .  Notwendig ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung, die die Behandlungskosten bei der Covid-19-Erkrankung abdeckt. Genesenen-Zertifikate dürfen nicht älter als drei Monate sein.

Nach den USA streicht nun auch Neuseeland die Test-Nachweispflicht für Einreisende. Sie müssen  keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Pflicht bleiben aber zwei Tests nach Ankunft. 

Nicaragua ist nicht mehr Hochrisikogebiet.

Nepal  öffnet die Grenzen für geimpfte Touristen.

Der Oman hat  lässt  vollständig Geimpfte ohne Testpflicht einreisen.

Die zu Chile gehörende Osterinsel will vom 1. August an wieder internationale Touristen zulassen. Wegen der Pandemie konnte die Pazifikinsel zweieinhalb Jahre nicht besucht werden. Vor der Krise zählte die Osterinsel  150.000 Reisende pro Jahr, die vor allem wegen der monumentalen Moai-Statuen kamen. In der indigenen Bevölkerung regt sich Widerstand gegen die Öffnung.

Panama  ist nicht mehr Hochrisikogebiet..

Peru hat   Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel. Die Einreise ist  ohne 14-tägige Quarantäne möglich. Die neue Bestimmung sieht weiterhin einen negativen PCR-Test für Einreisende vor. Auch bei der Ankunft am Flughafen von Lima ist ein Antigen-Test obligatorisch.

Die Philippinen verzichten  auf verpflichtende Covid-Tests vor der Abreise. Besucher müssen aber mindestens eine Booster-Impfung nachweisen. Die bislang geforderte Reiseschutzversicherung sei nicht mehr notwendig, heißt es.

Die Einreise  nach Qatar  ist für  vollständig Geimpfte ohne Quarantäne möglich.  Pflicht ist aber für alle ein negatives PCR-Testergebnis vor Reiseantritt, das maximal 48 Stunden alt sein darf. Außerdem müssen sich die Besucher spätestens drei Tage vor Ankunft online registrieren. 

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Saudi-Arabien hat alle Einreiseregeln aufgehoben.   Reisende aus dem Schengen-Raum sowie den USA und Großbritannien erhalten ein Zwölf-Monats-Visum bei der Ankunft am Flughafen.

Senegal ist  nicht mehr Hochrisikogebiet 

Touristen können unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssen anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist für Geimpfte nicht mehr  nötig.   Die Seychellen-Insel Fregate Island  will erst in zwei Jahren wieder Touristen empfangen.

Singapur öffnet sich wieder für deutsche Touristen

 Geimpfte Reisende können ohne Quarantäne in Singapur  einreisen.   Reisende müssen auch keinen „Vaccinated Travel Pass“ (VTP) mehr beantragen, es gibt darüber hinaus keine ausgewiesenen VTL-Flüge mehr und die Testungen nach Ankunft am Changi Airport und vor Ort entfallen.  Alle Reisenden müssen vor Antritt der Reise online eine Gesundheitserklärung ausfüllen.  Für Geimpfte entfällt der Test vor Abflug.   Details unter https://safetravel.ica.gov.sg/

Sri Lanka  hat den Notstand ausgerufen.  Rund um die Hauptstadt Colombo besteht eine Ausgangssperre.  Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen auf die Insel.

Südafrika  hat alle Einreiseregeln aufgehoben. 

Südkorea gestattet die Einreise ohne die Verpflichtung zur Selbstisolation. Nötig sind nur noch Corona-Tests vor und kurz nach Einreise.  Alles Wichtige hier: https://overseas.mofa.go.kr/de-de/index.do

Taiwan hat ein Einreiseverbot erlassen.

 Vollständig Geimpfte brauchen in Tansania  keinen PCR-Test zur Einreise. 

Thailand-Urlauber müssen vom 1. Juli an bei der Ankunft nur noch einen Impfausweis oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Die bisher nötige Online-Registrierung für den sogenannten „Thailand Pass“ zur Einreise entfällt.  

 Trinidad und Tobago lässt  vollständig Geimpfte einreisen.  Bei Einreise muss ein maximal 72 Stunden alter, negativer PCR-Test vorgelegt werden. Reisenden wird empfohlen, sich vor Ankunft in Bangkok den QR-Code herunterzuladen. Der QR-Code-Scan gibt Reisenden vor Ort Auskunft darüber, an welchem Schalter sie sich mit den Mitarbeitern des von ihnen gebuchten Hotels für die Durchführung des obligatorischen PCR-Tests nach der Ankunft in Thailand treffen müssen. Ab Juni will Thailand die  PCR-Tests vor und nach der Einreise für vollständig geimpfte Besucher aussetzen. Dann soll auch das Nachtleben wieder starten. 

Tunesien  streicht die Quarantäne für Ungeimpfte.  Künftig soll ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder ein 24 Stunden alter Schnelltest ausreichen.

Geimpfte Flugreisende müssen vor  der Einreise nach Uganda und vor der Ausreise aus dem Land kein negatives PCR-Testergebnis mehr am Flughafen Entebbe vorweisen. Das Visum für Uganda muss vorab online als E-Visum beantragt werden. 

Usbekistan ist kein Hochrisikogebiet mehr. 

Zur Einreise in die USA ist vor dem Abflug kein negativer Test mehr nötig.  Ausländer müssen aber nach wie vor einen Impfnachweis vorlegen. 

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und von Ungeimpften ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis .

 Vietnam streicht alle Einschränkungen im FlugverkehrGeimpfte und kürzlich Genesene müssen nur noch einen PCR-Test vor der Abreise sowie einen Antigen-Test nach der Ankunft machen. Für kürzere Aufenthalte ist eine visumfreie Einreise möglich.

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Die Website soundsofearth.eco stellt in einem interaktiven Modell unserer Erde Töne verschiedener Länder zur Verfügung, Wellenrauschen, Regen, Wasserfall. Einfachmal reinhören und sich wegträumen…

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Noch ein Tipp von correctiv:  Mit City Guesser kann man zeigen,  was man weiß : Per Zufall bekommt man einen Videoausschnitte aus einer zufällig ausgewählten Stadt in einem zufällig ausgewählten Land und  kann raten, wo man sich gerade befindet:  https://virtualvacation.us/guess

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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