Corona Pandemie und Krieg in der Ukraine

Laut den Prognosen  von Statistik steigt der globale Tourismusmarkt um fast 50Prozent auf  637 Milliarden Dollar .  Die Ferienflieger übertreffen schon in diesem Sommer das  Vorkrisenniveau. Und der Krieg in der Ukraine hat danach eher geringen Einfluss.  Die stärksten Wachstumsraten  werden demnach neben Kreuzfahrten (+180 Prozent zum Vorjahr) für die Hotellerie prognostiziert: mit 57 Prozent wächst die Hotellerie als größtes Marktsegment im Tourismus voraussichtlich stärker als Privat- und Ferienwohnungen sowie Pauschalurlaube. 50  Prozent der Reisenden planen für sich und gegebenenfalls für ihre Familie mit einem Reisebudget von über 2.000 Euro, 17 % sogar über 3.000 Euro: https://de.statista.com/outlook/mmo/reisen-tourismus/weltweit

Putins Krieg in der Ukraine verdrängt das Interesse an Corona.  Zwar hat der Westen inzwischen tiefgreifende Strafmaßnahmen beschlossen,  die Touristik war anfang eher zögerlich.    Hauser Exkursionen sagte als erster Reiseveranstalter alle Russland-Reisen ab.  Lernidee und Studiosus folgten mit einer Absage von Russland-Reisen im ersten Halbjahr.  Auch DERTouristik hat Russland aus dem Programm gestrichen.   TUI Cruises und MSC verzichten  auf Anfahrten nach St. Petersburg. Die Liste der Reedereien, die Fahrten nach Russland meiden, wird immer länger:   Sea Cloud Cruises,   Viking, Atlas Ocean Voyages, Windstar Cruises, die Carnival Corporation Marken wie Aida Cruises, Costa, Holland America Line, Princess Cruises, Seabourn, Carnival Cruise Line, P&O Cruises und Cunard Line , Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises.  Nicko Cruises und Phoenix sagen Flusskreuzfahrten in Russland ab. Und VIR Vorstand Michael Buller hat sich klar für interkulturellen Austausch positioniert.  Tourismus stünde für  Völkerverständigung.   Nachdem immer mehr Unternehmen ihre Beziehungen zu Russland gekappt haben,  kündigt nun auch die TUI AG  ihre Vereinbarung zur Markennutzung mit TUI Russia.  Zuvor schon hatten die EU-Sanktionen dem  Großaktionär Mordashov den Zugriff auf die von ihm gehaltenen Anteile an der TUI  entzogen,  daraufhin war der russische Oligarch  aus dem TUI-Aufsichtsrat ausgeschieden, seine Anteile hält jetzt wohl seine Frau.  Die Auswirkungen des Kri eges auf das Reisejahr sind nach Meinung  von DRV-Präsident Norbert Fiebig „noch nicht absehbar“:  Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine werfe einen dunklen Schatten. „Die brutale Invasion Russlands hat die Welt tief getroffen und schockiert.“

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) verurteilt   den von Präsident Wladimir Putin entfachten Krieg gegen die Ukraine und fordert den Ausschluss Russlands aus der Welttourismusorganistation UNWTO. „Dieser Angriffskrieg ist unmenschlich und verursacht unendliches Leid in der ukrainischen Bevölkerung. Dem dreisten Bruch des Völkerrechts, der Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und der zunehmenden Entfesslung der Aggression vor allem gegen die Zivilbevölkerung gilt es auf allen Ebenen zu begegnen.“
Die Touristik-Branche zeigt sich hilfsbereit.

Die HSMA (Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland) hat die Aktion #touristikhilft initiiert.Auf der Webseite finden sich zum Beispiel Meldestellen für kostenfreie Hotelzimmer für Flüchtlinge aus der Ukraine: https://www.hsma.de/de/touristikhilft

Airbnb
und Airbnb.org wollen bis zu 100.000 Flüchtlinge aus der Ukraine eine kostenlose, vorübergehende Unterbringung ermöglichen.

Schauinsland-Chef Gerald Kassner
spendet aus der Privatschatulle 50.000 Euro an die Ukraine-Hilfe, Booking eine Million US-Dollar an das Internationale Komitee des Roten Kreuzes. Über eine Stiftung stellt Veranstalter Intrepid eine Vorabspende von 32.000 Euro bereit, Traffics schickt Busse an die polnisch-ukrainische Grenze.

Die Deutsche Bahn hat ein Hilfspaket geschnürt, um die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen zu unterstützen.  Dazu gehört etwa ein Hilfsfonds für Geflüchtete und die Bereitstellung von Wohnraum. Geflüchtete mit ukrainischem Pass dürfen kostenlos Nah- und Fernverkehr  nutzen. Von Breslau fahren täglich bis zu sechs Shuttle-Züge der DB Regio ohne Zwischenstopp nach Cottbus:  https://www.bahn.de/info/helpukraine

Der Europa-Park hat 70 geflüchtete Menschen aus der Ukraine in seinem Hotel „Colosseo“ aufgenommen.

Der ehemalige Skirennläufer Markus Wasmeier, der über sein Freilichtmuseum in Schliersee enge Kontakte zu Ukrainern hat, hat einen Hilfstransport mit drei Tonnen Hilfsmaterial  – Lebensmittel, Medikamente, Stromaggregate – in einen rund 200 Kilometer südlich von Kiew gelegenen Ort auf die Beine gestellt und selbst begleitet. Ein weiterer Transport soll folgen.  „Wir müssen einfach helfen“, sagt  der Wasi, der sich davon beeindruckt zeigt, wie entschlossen die Menschen für ihr Land kämpfen.

Das private Eisenbahnunternehmen RailAdventure,  das auch den Luxuszug Luxon betreibt,  hat Hunderte von Geflüchteten aus Polen nach Deutschland und München gebracht. Dafür hatte RailAdventure gecharterte Liegewagen aus den Niederlanden eingesetzt.

Auf www.touristik-hilft.de können Unterkünfte für Geflüchtete eingestellt werden.

Die Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen schickte bereits Anfang März den ersten Truck mit 30 Tonnen Hilfsgütern  an die rumänisch-ukrainische Grenze.  Später starteten gleich acht Lastwagen mit 180 Tonnen über den Balkan nach Rumänien – finanziert durch Spenden

Die Veranstalter Chamäleon, Berge & Meer und Itravel finanzieren gemeinsam mit Flixbus, Wunderflats sowie der Hilfsorganisation Together for Social Solidarity Foundation Evakuierungsflüge für Ukraine-Flüchtlinge von Isai in Rumänien nach Frankfurt. Der erste startete am 18. März.

Bei seiner Rede zum Start der ITB zeigte sich Wirtschaftsminister Habeck betroffen vom Krieg in der Ukraine.  Angesichts des menschlichen Leids falle ihm der Gedanke an Urlaubsreisen schwer, sagte der Minister. Dennoch sei gerade das Reisen „ein mentaler Gegenentwurf zu Kriegstreiberei“. Schließlich gehe es im Kern darum, aus dem Gewohnten herauszugehen, anderen Menschen zu begegnen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, Toleranz und Völkerverständigung zu üben. Daher sei der Tourismus eine Chance, die Erde wieder als eine Welt zu sehen. Die Tourismusbranche ermahnte Habeck,  intensiv daran zu arbeiten, ihren Fußabdruck in Sachen Klima zu minimieren. Das Bedürfnis, die Welt zu erleben, dürfe nicht mit der Zerstörung der Erde bezahlt werden.  https://www.youtube.com/watch?v=E8Ct4sKY7Xc

Die Brancheninitiative „Touristik hilft“ ein Portal für Flüchtlingsunterkünfte live geschaltet: https://touristik-hilft.de/

Mehr als 400 Hotels in 42 Ländern stellen über die Plattform www.Hospitality-Helps.org Geflüchteten aus der Ukraine, kostenlose Hotelzimmer für bis zu fünf Tage zur Verfügung. In den zwei Wochen seit Start der Plattform wurden mehr als 30.000 Menschen in Hotels – vor allem in Europa – untergebracht.

Die Welttourismusorgantisation WTN will der Ukraine beistehen und hat die Initiative scream.ukraine lanciert:  http://scream.travel/

Sanktionen

Die weltweiten Sanktionen gegen Russland wirken sich auch vermehrt auf den Tourismus aus.  So will laut fvw die US-Regierung russische Flugzeuge „effektiv stilllegen“. Zu den betroffenen 99 Maschinen gehört demnach etwa ein Fünftel aller Flugzeuge der staatlichen Airline Aeroflot und ein Privatjet von Roman Abramowitsch.

Corona, Omikron & Co

Aber auch die  Corona-Variante Omikron ist noch nicht besiegt.  Dennoch  lockern immer mehr Länder.  Das RKI streicht alle Staaten von seiner Risikoliste.  Auch die EU macht Einreisen in die und innerhalb der Europäischen Union einfacher.  Künftig sind alle WHO-Impfstoffe erlaubt, zudem reicht ein Antigen-Schnelltest für ein Genesenen-Zertifikat.  Für Geimpfte aus Drittländern soll die Einreise in die EU erleichtert werden. Das digitale Covid-Zertifikat der EU wird  auch bei der Einreise nach Indonesien, auf die Seychellen und nach Vietnam anerkannt. Mit dem Beitritt der drei Länder erhöht sich die Zahl der Länder und Gebiete, die an das EU-System angeschlossen sind, auf 67.
Nach jüngsten Daten der European Travel Commission (ETC) wollen 60 Prozent der Europäer spätestens bis Ende Juni  eine Reise antreten. Die Hälfte will dabei in Europa bleiben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft Länder nach dem Lockern von Corona-Schutzmaßnahmen dazu auf, weiterhin rigoros  auf das Virus zu testen. Wer von einer Auslandsreise heimkehrt, muss bei der Einreise nach Deutschland auch künftig einen 3G-Nachweis vorweisen. Das Bundesgesundheitsministerium hat   dafür die bestehende Einreiseverordnung  bis Ende Mai verlängert.
Für Reisen innerhalb der EU  soll es nicht mehr entscheidend sein, von wo aus eine Reise startet – sondern, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorliegt. Alle weiteren Beschränkungen, die in verschiedenen EU-Ländern gelten, sollen wegfallen. Der EU-Impfnachweis  bleibt  bei Minderjährigen ohne Auffrischungsimpfung auch nach neun Monaten gültig. Neben Impfstoffen, die in der EU zugelassen sind, sollen auch von der WHO oder nationalen Behörden akzeptierte Mittel ausreichen:
https://www.consilium.europa.eu/de

Trotz  immer noch  steigender Inzidenzen fordern die  Iata und der europäische Flughafenverband ACI Europe  die Aufhebung aller verbleibenden Corona-Beschränkungen für Reisen innerhalb der EU und des Schengen-Raums. Auch die Pflicht zum Maskentragen solle aufgehoben werden, wenn die jeweiligen Staaten es erlaubten. Britische und niederländische Airlines wie British Airways, KLM, Virigin Atlantic, Transavia, Jet2 und TUI Airlines stellen es ihren Kunden bereits weitgehend frei, Masken zu tragen oder nicht

Die Mehrheit  der Deutschen befürwortet weiterhin  Beschränkungen für Ungeimpfte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 31 Prozent dafür aus, die  2G-Regel stärker als bisher anzuwenden. Weitere 25 Prozent der Befragten sind für eine flächendeckende 2G-Regel in ganz Deutschland.  Der Genesenenstatus  soll wieder für sechs Monate gelten.

Es ist jetzt gut zwei Jahre her, dass ich dieses  Blog gestartet habe, und es sieht so aus,  als würde es mich noch länger beschäftigen, auch wenn derzeit mehr Freiheiten in Sicht sind .

Entspannung in der Ferne bleibe für viele noch ein Traum

Das digitale Covid-Zertifikat der Europäischen Union  wird auch in  Albanien, Andorra, Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama anerkannt. Außer den 27 Mitgliedsländern akzeptieren nun 15 Nicht-EU-Staaten den Ausweis und zwar bis 30. Juni 2023.  In vielen Ländern Europas wurden die Einreise- und Öffnungsregeln  gelockert,  allen voran in den nordischen Ländern.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben ein Corona Sicherheitslabel entwickelt. Es kann durch die EU-Staaten an touristische Betriebe vergeben werden, wenn diese die erforderlichen Bedingungen zu Gesundheit und Sicherheit einhalten. Das Label ist freiwillig: https://ec.europa.eu/germany/news/20210519-sicherheitssiegel-tourismus_de

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code einscannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. Auch das digitale  Impfzertifikat  kann angezeigt werden.

Das Robert-Koch-Institut  aktualisiert ständig die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren: 
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Das Start-up Sherpa aus Toronto hat eine interaktive Weltkarte erstellt.  Die „Travel Reopening Map“  zeigt per Mouse-Over die Covid-bezogenen Einschränkungen und Anforderungen der Länder im Ampelsystem und auf einen Blick :  https://apply.joinsherpa.com/map

Vor und während der Reise können sich Urlauber   über die COVID-19 Bestimmungen für Ein-/ und Ausreise sowie vor Ort auf www.der-reisemanager.com informieren.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es.  Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019.  Auf 1.800 Milliarden Euro beziffert die  UNWTO den Schaden, der Reiseanbietern in diesem Jahr durch die Coronakrise entsteht. Damit bewegen sich die Einnahmeausfälle auf einem ähnlichen Niveau wie 2020.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Ex-Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Am Rande des Glasgower Klimagipfels wurde die „Glasgower Erklärung für Klimaschutzaktivitäten im Tourismus“ verabschiedet.  Mit ehrgeizigen Zielen : schon bis 2030 sollen die tourismusbedingten CO2-Emissionen auf die Hälfte reduziert werden, bis spätestens 2050 gänzlich. Die Erklärung von Glasgow erkenne die dringende Notwendigkeit eines globalen Plans für Klimamaßnahmen im Tourismus an, so die UN-Welttourismusorganisation, die Wert auf einen „branchenweiten Ansatz“ legt. Die Unterzeichner, darunter Veranstalter, Hotelketten und Fremdenverkehrsämter, verpflichteten sich, den CO2-Ausstoß zu messen und Aktivitäten zu dekarbonisieren. Zudem müsse jeder Unterzeichner binnen zwölf Monaten einen konkreten Klimaplan erstellen. Mehr Infos unter www.oneplanetnetwork.org/programmes/sustainable-tourism/glasgow-declaration/signatories

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guiterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen.  Die Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben der Tourismusbranche nie dagewesene Verluste beschert. Der Verband World Travel & Tourism Council ​​​​​​​bezifferte die Auswirkungen auf den globalen Reise- und Tourismussektor auf fast 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die Mutationen des Virus nicht leichter.  Inzwischen ist von einer neuen Variante Deltakron die Rede. Wie ansteckend oder wie gefährlich sie ist,  ist noch offen.  Die Diskussion um Impfunwillige hält an.  Und es ist fraglich, ob es genügend Impfstoff für die geforderten Auffrischungsimpfungen (Booster) gibt.   Stand 20. Mai. 

 Kulturhauptstädte 2022 sind das litauische Kaunas, das serbische Novi Sad und Esch-sur-Alzette in Luxemburg.

 Veranstalter 

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für übernächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen. Fast alle bieten  Flex-Tarife an, die mehr Sicherheit bei der Buchung bieten sollen.  Jan Philipp Stupnanek, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW, mahnt zur Vorsicht:  „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Angebote vorab gut prüfen, um die Vor- und Nachteile vor der Buchung genau zu kennen. Darüber hinaus sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Stornierung der Reise trotz gesetzlichen Anspruchs womöglich länger auf eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen warten müssten.“

Aerticket und die AER-Kooperation übernehmen laut reisevor9  gemeinsam 50 Prozent des Reiseveranstalters Explorer und der insolventen Reisebürokette STA Travel. Die anderen Hälften liegen bei Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin der Reisebürokette NTRV (New Travel Reisebüro Vertrieb).

Aldiana  hat Richtlinien für  Hygienestandards  erarbeitet und umgesetzt. Aufgrund behördlicher Auflagen kann es sein, dass bestimmte Leistungen in einzelnen Clubs eingeschränkt oder angepasst angeboten werden müssen. Deshalb hat Aldiana eine Liste der aktuellen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen und das Hygienekonzept in den Clubs auf seine Website gestellt: www.aldiana.com/de-de/infos.
Die DERTouristik  ist nach Übernahme von weiteren 50 Prozent Alleineigentümer von Aldiana.

Von den großen Pauschalreise-Veranstaltern ist Alltours der einzige, der keinen Flextarif mit  Aufpreis eingeführt hat.   Gäste können  bis sieben Tage vor Abreise kostenlos umbuchen und bis 21 Tage vor Abreise kostenlos stornieren. Die Aktion „Flexibel buchen“gilt  für die aktuelle Wintersaison und die Sommersaison 2022.  Auf den Seychellen ist der Veranstalter auf drei Inseln vertreten. Für Sansibar gibt es Kombinationen mit Safaris auf dem Festland. In den Unterkünften der Hotelkette Allsun  ist kein Impf- oder Genesenen-Nachweis für Gäste mehr erforderlich.  Infos gibt’s hier:  https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Die Seychellen gehören zu den touristischen Traumzielen

 Ameropa hat seine zubuchbare Flex-Rate bis Ende März 2022 verlängert. Damit lassen sich Reisen bis 14 Tage vor Anreise umbuchen oder stornieren. Neu ist, dass die Flexrate nun auch bis drei Tage nach der Buchung hinzugefügt werden kann. Der Preis für den Flextarif richtet sich nach dem Gesamtreisepreis und beginnt bei 29 Euro pro Buchung.

Die Anex Tourism Group hatte die Namensrechte für Neckermann erworben.   Ab 5. April macht’s Neckermann wieder möglich.  Dann können unter dem immer noch populären Markennamen wieder Pauschalreisen gebucht werden – vorerst nach Spanien, Griechenland,  in die Türkei und nach Ägypten.  Weitere populäre Ziele  wie  Bulgarien, Italien, Kroatien, Portugal und Tunesien sollen noch in der Saison folgen ebenso Eigenanreise-Ziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz . Gegründet wurde „Neckermann und Reisen“, wie das Unternehmen ursprünglich hieß, 1962 von Josef Neckermann als Erweiterung seines Versandhauses. Mit seinen Flugpauschalreisen zu günstigen Preisen hat er den Badeurlaub in südlichen Ländern für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich gemacht.

ASI Reisen, Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, stoppt  sein Angebot an Inlandsflügen und inländischen Zubringerflügen. Auf Inlandsflüge zu verzichten ist ein Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem das Familienunternehmen seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren möchte. ASI Reisen berechnet bei allen ASI Original Reisen den ökologischen Fußabdruck und die lokale Wertschöpfung und stellt diese transparent für seine Kundinnen und Kunden auf www.asi.at dar. Nicht reduzierbare Emissionen kompensiert ASI Reisen zu 100 Prozent.  Der Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, hat eine 2G-Regelung auf seinen Kleingruppenreisen eingeführt. Reisende müssen zukünftig bei Buchung eine verbindliche Bestätigung über ihren Impf- oder Genesenenstatus zum Reisebeginn abgeben.

Bentour bietet seinen Flex-Sorglos-Tarif  für 29 Euro. Er verspricht kostenlose Stornierung und Umbuchung bis 14 Tage vor Abreise. Auch in diesem Jahr übernimmt der Veranstalter die Kosten für die Hotelunterbringung, wenn ein Urlauber während seines Türkei-Urlaubs positiv auf das Virus getestet wird.

Berge & Meer veröffentlicht im neuen Frühbucher-Katalog 2022 kostenfreie Storno- und Umbuchungsregeln und bietet einen Corona-Reiseschutz für Flugreisen bis Ende April  an.  Der Veranstalter  ermöglicht nun auch Reisen in Kleinstgruppen und  führt ein Produkt für organisierte Rundreisen unabhängig von einer Mindestteilnehmerzahl ein.

Biblische Reisen  nimmt mehrere Ziele in Deutschland ins Programm. Die Studienreisen sind an einen Standort gebunden.  Die Gäste bleiben in einem Hotel.

Der neue Ozeanien-Magalog  von Boomerang   deckt die Zielgebiete Australien, Neuseeland sowie die Südsee ab und soll vor allem Lust aufs Reisen machen.

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon bündelt seine Aktivitäten und Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in einer eigenen Abteilung.

Mit China Reisen Hamburg will Guosheng Liu einen Nachfolger  für seinen von der Corona-Pandemie in die Insolvenz getriebenen Veranstalter China Tours an den Start bringen.

Club Med schaltet die Angebote für den Winter 2022/23 frei. Zu den Highlights der neuen Saison zählt der Neuzugang in Marbella.

Städtereisen in Deutschland – hier das ehemalige Kanzleramt in Bonn – sind beliebt.

Der Touristik  hat die Kosten für seine Flex-Pakete einheitlich auf 59 Euro gesenkt. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Flugpauschalreise bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren.  Die Möglichkeit wurde für Reisen im Zeitraum bis Ende April 2023 verlängert :  https://www.dertour.de/aktuelles-angebote/flex-optionen
Bei der Stornierung und Umbuchung von Reisen in Hochrisikogebiete außerhalb der EU gelten bei den Veranstaltern von DER Touristik  wieder die normalen AGB. Eine Ausnahme gilt für Familien mit Kindern bis 17. Sie können für Zielgebiete, die als Hochrisikogebiet eingestuft worden sind, bis einen Tag vor der Abreise kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen.
Der Dertour-Magalog „Bewusst Reisen“ mit nachhaltigeren Reiseangeboten geht in die dritte Runde. Auf mehr als 100 Seiten präsentiert der Reiseveranstalter besondere Projekte und nachhaltig zertifizierte Hotels weltweit. Mit Partner Lufthansa bietet Dertour erstmalig die „GreenFare“ an. Bei ausgewählten Hotels besteht die Möglichkeit, Flugtarife zu buchen, bei denen die CO₂-Emissionen des Fluges nicht nur über Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden, sondern ein festgelegter Anteil an nachhaltigen Flugkraftstoffen, die aus biogenen Reststoffen wie gebrauchtem Speiseöl hergestellt werden, bereits eingepreist ist.  Das gilt  für ausgewählte Reisen nach Mallorca, Bulgarien, Griechenland oder in die Türkei:
www.dertour.de/nachhaltige-hotels 
Weiterhin können Gäste der DER Touristik den CO₂-Fußabdruck ihrer Reisen auf dertouristik.myclimate.org berechnen und kompensieren.

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck
Neu hat der Veranstalter Reisen zum Weltkulturerbe der Unesco aufgelegt:  www.enchantingtravels.com/de/reise-blog/immaterielles-kulturerbe/

Eurowings Holidays ändert die in der Reisebranche üblichen Anzahlungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen radikal.  Trotz der aktuellen Reisebeschränkungen und drohender Flugverbote sollen Kunden nur noch 50 Euro als Anzahlung auf den Tisch legen müssen. Die Kosten für eine etwaige Stornierung oder Umbuchung der Flugpauschalreise sind damit (bis 14 Tage vor Abflug)  abgegolten, heißt es in einer Pressemitteilung.  Harte Einschnitte soll es dagegen fürs Gepäck geben, wie  die fvw berichtet:  Künftig dürfen Reisende mit Basic-Tarif demnach einen Trolley nur noch gegen Aufpreis mit an Bord nehmen.

 FIT Reisen,  Spezialist für Wellness-  und Gesundheitsreisen,  hat für 2021 vier Ganzjahres-Kataloge aufgelegt.

In einem Appell  fordert das  Forum anders reisen  die Branche auf, den Neustart des Tourismus zu nutzen, um Reiseangebote „zukunftsfähig“ zu gestalten. Auch mit Blick auf den Klimawandel solle der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und auf Gewinnmaximierung und Volumen um jeden Preis verzichtet werden.

Für die Zukunft  wird  Natur- und Klimaschutz immer wichtiger.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen. FTI-Gäste können den Flex-Plus-Tarif mit kurzfristiger Stornomöglichkeit nun gegen einen  fixen   Aufpreis statt einem prozentualen Aufschlag dazu buchen. Urlauber können damit bis 15 Tage vor Reisebeginn kostenlos stornieren und bis 14 Tage vor Reisebeginn kostenlos umbuchen.  Der Tarif gilt bis Ende der Sommersaison 2023.  FTI bietet noch eine zusätzliche Absicherungsmöglichkeit. Mit dem „Corona Reiseschutz Premium“ wollen die Münchner eine Lücke im Versicherungsschutz füllen.
Die gewohnten Kataloge werden durch E-Mags oder Kataloge on Demand abgelöst.  Mit drei Rundreisen und 40 Hotels engagiert sich FTI in Saudi Arabien.  Auch dazu gibt es ein E-Mag.  Der Veranstalter bündelt Reiseinformationen für Kunden im Corona-Infohub: 
https://www.fti.de/service/reisehinweise.html
FTI-Gründer Dietmar Gunz   hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen  und ist auch nicht mehr im Aufsichtsrat vertreten.   Ralph Schiller ist  Nachfolger.  Neuer Aufsichtsratschef wurde der Vorstandsvorsitzende der Meine Volksbank Raiffeisenbank Altötting und Geschäftsführer der RT/Raiffeisen Touristik Group, Wolfgang Altmüller.

Gebeco  hat  die geltenden Sonderumbuchungsbedingungen verlängert.  Mit sieben Reise-Katalogen und einer Deutschland-Broschüre macht Gebeco Lust auf Reise-Erlebnisse weltweit mit Terminen bis Ende 2022. Auch für 2023 können bereits Termine vorgemerkt werden. Gebeco hat das Kleingruppen-Angebot weiter ausgebaut und bietet zudem zahlreiche Termine mit garantierter Durchführung ab vier Personen an.  „Naturwunder, die überwältigen“, unter diesem Motto hat Gebeco 16 Studienreisen entwickelt und im traditionellen Themenjahr-Katalog veröffentlicht.  Im Norden Namibias unterstützen Gebeco und Futouris gemeinsam mit örtlichen Partnern eine Khwe-Gemeinde. Das Projekt gilt als nachhaltiges Good Practice-Beispiel in der Branche und ist Preisträger im diesjährigen fairwärts-Wettbewerb in der Kategorie „Menschenrechte & Partizipation“. Die Jury des Wettbewerbs überzeugte vor allem der Empowerment-Ansatz und die langfristige Ausrichtung des Projekts, die auch durch die Corona-Krise nicht ausgebremst wurde.  Der Veranstalter setzt auf die 2 G-Regel.  Ausnahmen gelten für Privat- und Gruppenreisen.   In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Geoplan   präsentiert für 2022/23  seine vier  Kataloge „Asien“, „Afrika & Arabien“, „Lateinamerika & die Karibik“ sowie „Ozeanien & Südsee“.
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.  Auch Vietnam-Heise, seit mehr als 20 Jahren Hamburger Spezialist für maßgeschneiderte Privatreisen nach Asien, hat bei Geoplan eine neue Heimat  gefunden. Das Team von Vietnam-Heise arbeitet zukünftig von Hamburg aus als Filiale des Berliner Veranstalters und wird in die Asienabteilung von Geoplan Privatreisen integriert.

Google will in der Pandemie die Nachfrage nach Reisen ankurbeln, so Google-Manager Richard Holden  in der FAZ. Dafür wolle der Internet-Riese sein Reiseportal für kostenlose Einträge von Reiseveranstaltern und Hotels öffnen. Bisher seien dort nur bezahlte Anzeigen zu finden.

Der deutsche Ski-, Heliski- und Wanderreiseveranstalter Hagen Alpin Tours  übernimmt laut reisevor9 alle Kundenkontakte von X Dream Heliskiing sowie die Website des Wiener Veranstalters für exotische Skireisen nach Kanada, Alaska, Grönland, Indien, Mazedonien und in den Alpen. Der bisherige Inhaber Hansjörg Franz will künftig „außergewöhnliche Reisen“ vom Motorradabenteuer in Sibirien bis zur Expeditionskreuzfahrt in die Arktis anbieten.

Hauser Exkursionen   plant die Einführung einer neuen Produktkategorie für Geimpfte und Genesene. Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben.  Das Programm für die Saison 2022/23 gibt es in einer  Hybridform zwischen redaktionellem Content und Touren-Portfolio –  als Magalog.  Auf 82 Seiten finden Leser neben rund 100 ausgewählten Reisen Erfahrungsberichte und Artikel zu Themen wie Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist. Das erste Wort hat   Inhaber und Geschäftsführer Manfred Häupl.  Der Veranstalter rechnet mit einem starken Afrika-Jahr und hat dazu neue Touren im Programm:  www.hauser-exkursionen.de/kataloge Als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine stellt der Veranstalter alle Reisen nach Russland ein.   „Wir fühlen uns aus ethischen und moralischen Gründen verpflichtet, ein klares Zeichen zu setzen“, sagt Manfred Häupl.  

Intrepid Travel, Anbieter von nachhaltigen Reisen in internationalen kleinen Gruppen, hat eine neue Reihe mit dem Namen „Intrepid Premium“ eingeführt – mit über 70 Reisen in mehr als 40 Länder.  Außerdem hat der Veranstalter einen ausführlichen Leitfaden herausgegeben, der Reiseveranstaltern und -anbietern bei der Dekarbonisierung ihrer Unternehmen helfen soll.  Der 25-seitige Leitfaden zeigt  Möglichkeiten auf, wie  Reiseverantalter  anhand von wissenschaftlich fundierten Zielen mit der Messung des CO2-Fußabdrucks ihrer Unternehmen und der ihrer Lieferketten beginnen können.

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen übernimmt den Geschäftsbereich Bahnurlaub des City Reisebüros Udo Hell aus Waldmohr. Lernidee möchte das Programm ausbauen und weiter in die Zukunft des Segments Bahnreisen investieren. Der Veranstalter bietet  nur noch Reisen für geimpfte und genesene Urlauber an.   Ab sofort sind auch Covid-19- Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf
Der neue Schiffsreisen-Katalog für 2022/2023 bietet  Kreuzfahrten für Genießer, Kultur- und Naturliebhaber sowie Abenteuerlustige. Ein Schwerpunkt liegt auf exklusiven Schiffschartern, kleinen Gruppen und außergewöhnlichen Wasserwegen jeweils mit deutschsprachiger Reiseleitung und auf besonderen Schiffen – vom Postschiff über einen Katamaran oder eine Segel-Yacht bis hin zu Expeditionsschiffen:   www.lernidee.de/kataloge 
Wegen des Kriegs in der Ukraine hat Lernidee alle Russland-Reisen für das erste Halbjahr 2022 abgesagt. 

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

 

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Der Portugalspezialist  Olimar präsentiert sich mit einem neuen Markenauftritt und einem Magalog.  Der Veranstalter hat eine Flex Fee eingeführt.  Wer das Extra für 30 Euro zur Reise hinzubucht,  kann die Reise auch noch  21 Tage vor Abreise ohne weitere Kosten umbuchen oder stornieren www.olimar.de/ 

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich. Der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Veranstalter  will mit seinem ersten Ökoresort auf der Insel Santo Antão auf den Kapverden mehr als nur eine Unterkunft bieten.

Rhomberg Reisen informiert unter https://www.rhomberg-reisen.de/reisen?redirect-from-lang=de-AT

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Schauinsland  streicht Flüge von Ryanair bei dynamischen Produkten. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen macht   alle Fernreisen für das gesamte Reisejahr 2022 online buchbar.   Das Rundum-sorglos-Paket – kostenfreie Umbuchung oder Gutschein bis 70 Tage vor Abreise – wird es auch weiterhin für alle Abreisen  in diesem Jahr  geben. Der Fernreise-Katalog  2022/2023   mit insgesamt 176 Reiseideen in 59 Ländern ist da. Der Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen weltweit, hat die 2G-Regel eingeführt  und setzt für alle Reisen einen vollständigen Covid-19-Impfschutz oder einen gültigen Genesenen-Nachweis voraus.  Zusätzlich zu den drei Hauptkatalogen für Fern-, Europa und Deutschlandreisen wurde  auch ein  Katalog mit 29 Reiseideen für individuelle Gruppenreisen aufgelegt: www.skr.de 

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Griechenland ist im Sommer ein beliebtes Reiseziel

Seit  Oktober nimmt der Studienreisespezialist Studiosus  nur mehr Geimpfte und Genesene mit auf Reisen:  studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell
 2022  will Studiosus das umfassende Kulanzpaket des letzten Jahres nicht fortführen und zu normalen Stornierungsbedingungen zurückkehren. Aber bei einer Einstufung des Urlaubsziels als Hochrisikogebiet verbunden mit einer Reisewarnung werde es weiterhin ein kostenloses Rücktrittsrecht bis zum Tag der Abreise geben. Die Anzahlung wurde von 20 auf 10 Prozent reduziert.
Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit   myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Um mehr Transparenz zu schaffen, veröffentlicht Studiosus in seinen Reisekatalogen   den CO2-Fußabdruck. Erstmals gilt das für den am 6. Mai erscheinenden Katalog „Inspirationen 2022“, der 45 gut gebuchte Reisen in mehr als 25 Länder weltweit bündelt. Aber auch im Eventreisen-Katalog kultimer, der Ende Juni auf den Markt kommt, sowie bei allen im Herbst erscheinenden Katalogen für die Saison 2023 werden die CO2-Emissionen genannt.  So können die Kunden die Anreisearten und ihre Wirkung auf den Klimaschutz vergleichen.
Der Veranstalter sagt hat alle Russland-Reisen mit Abreise bis zum 30. Juni abgesagt.

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Der Asien-Spezialist Transorient Touristik hat nach verschiedenen Meldungen  schon länger den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Der Gruppenveranstalter Trendtours  erhält laut Wirtschaftswoche wegen der Ausfälle in der Coronakrise einen Staatskredit von 23 Millionen Euro

TUI  hat den Sommer 2022 zur Buchung frei gegeben.  Rundreisen, Ausflüge und Erlebnisse stehen zur Buchung bereit ebenso Hotels der Marken TUI Blue und TUI Kids Club sowie der Clubmarken Robinson und TUI Magic Life. Frühentschlossene profitieren  von bis zu 37-prozentigen Frühbucherermäßigungen. Für Sicherheit sorgt der Flextarif.  Damit können Kunden bis 14 Tage vor Abreise ihre Reise stornieren oder umbuchen. Mehr zum Sommerprogramm unter   https://lilos-reisen.de/tui-evergreens-und-erlebnisse/   
Den noch rund 7000 Mitarbeitern hat TUI eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2023 gegeben.
Inzwischen hat  die  TUI AG hat ihre bestehenden Kreditlinien bis Sommer 2024 verlängert. Das soll dem Konzern mehr Zeit und Flexibilität  verschaffen und  TUI in einem Marktumfeld mit Corona-Einschränkungen stärken. Der Umsatz des TUI-Konzerns ist 2021 gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent eingebrochen und betrug nur 4,7 Milliarden Euro.  Die Gruppe verbuchte einen Verlust von 2,48 Milliarden Euro, nach 3,15 Milliarden im Vorjahr.   Am 1. April will TUI eine erste Kreditlinie in Höhe von 700 Millionen Euro an den Staat und private Banken zurück geben.
Die TUI  hat  ihr Feriendorf in der Toskana an einen indonesischen  Investor verkauft.  Das 1100 Hektar große Areal des Toscana Resorts Castelfalfi umfasst Ferienimmobilien für internationale Eigentümer, ein Hotel, Restaurants, einen landwirtschaftlichen Betrieb, einen Dorfkern mit Geschäften, ein Schwimmbad und einen Golfplatz. Mit dem Verkauf  endet das kostspielige Engagement des Reisekonzern in dem historischen Ort, den das Unternehmen vor 14 Jahren vor dem Verfall rettete.
Die Familie Riu übernimmt die TUI-Minderheitsanteile an 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Hotelimmobilien. Die Resorts werden weiter von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben.

 

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

Der Robinson Club hat sich einen neues Label verpasst. Der Robinson-Papagei tritt im Logo deutlicher hervor, und statt „Zeit für Gefühle“  heißt das neue Motto „Share the moment“.   Es soll zum Teilen von Robinson-Momenten vor Ort oder in den Social Media einladen.

 Der Familienreise-Veranstalter vamos setzt beim Kinder- und Jugendprogramm auf sein  Hygienekonzept und besondere Erlebnisse wie die Zirkuswochen. Weil das Interesse an Deutschland-Reisen stark zugenommen hat, erweitert kurzfristig ein neues Familienhotel auf Föhr das Programm.

Vtours führt Flex-Tarife ohne Aufpreis ein

Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen.    Inzwischen ist der grüne Aktivurlaub 2022  online buchbar. Die beiden Print-Kataloge „Wanderreisen & Radurlaub“ und „Fernreisen aktiv“ sind erschienen. Mit über 100 aktiven Fernreisen wagt Wikinger Reisen auch wieder den Blick über Europas Grenzen hinaus, etwa nach Kanada. Unter  https://www.wikinger-reisen.de/reisen-in-zeiten-von-corona.php finden Reisewillige Antworten auf Fragen was wann wo geht.
Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Beim Wandern kann man viel erleben

Windrose  gleicht auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.  Der Luxusveranstalter bündelt seine Magazine und präsentiert im neuen Magalog eine Auswahl an neuen Rundreisen, Familientouren und hochpreisigen Fahrradreisen.  

Luftfahrt

Der  lange Stillstand forderte einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite.  Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.   Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug. Auch eine Impfpflicht für Flugreisende steht im Raum.

Sicherheit 
In den  „Operarational Guidelines“  der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA wird empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Hoffnungsschimmer?Der „Travel Pass“ des Luftfahrtverbandes Iata speichert alle Daten auf dem Telefon der Anwender, ohne zentrale Datenbank. Nutzer machen ein Selfie, scannen ihren Reisepass zum Abgleich der biometrischen Daten und scannen dann einen zertifizierten QR-Code als Nachweis für eine Impfung oder einen negativen Test ein.

Der Tiefpunkt der Krise für die Fluggesellschaften sei durchschritten, sagt Iata-Chef Willie Walsh. Doch erst 2023 werde die Airline-Industrie wieder Gewinne einfliegen. Für dieses Jahr erwartet der Verband für seine Mitglieder 52 Milliarden Dollar Verlust.

Die Nachfrage nach Flugreisen zieht stark an, berichtet der BDL. Der Luftfahrt-Verband unterlegt diese These mit Zahlen über das Sitzplatzangebot zum  Sommerflugplan. Steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine zum Trotz wächst der Flugverkehr in Deutschland weiter. Vor allem bei Flügen in Richtung Europa gab es im März ein kräftiges Plus. 

Klima
Der Flugzeughersteller Airbus arbeitet mit dem französisch-amerikanischen Triebwerksbauer CFM International an der Entwicklung eines wasserstoffgetriebenen Flugzeugmotors. CFM baut dazu ein herkömmliches Triebwerk so um, dass es mit Wasserstoff statt mit Kerosin betrieben werden kann. Es soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in ein A380-Großraumflugzeug mit Wasserstofftanks eingebaut werden. Bis 2045 soll die Technik serienreif sein

Krieg in der Ukraine
Die Sperrung des russischen Luftraums führt zu Komplikationen bei den Asienverbindungen.

Ein  Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Aegean  bietet bis zum Ende des Winterflugplans eine neue Voucher-Lösung an:   www.aegeanair.com.

Air Baltic  baut das Streckennetz aus.

Air Cairo informiert unter https://aircairo.com/en/

 Bis zu drei Mal pro Woche bedient Air Canada   wieder die Strecke München-Toronto mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. An Bord stehen 3 Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat  eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen. Um die Menschen zu Buchungen zu animieren, hat Air France ein Testprogramm für die von MedAire/International SOS entwickelte Lösung „ICC AOKpass“ aufgelegt. Der ICC AOKpass ist eine mobile App für Smartphones. Sie ermöglicht es Passagieren, einen sicheren Nachweis der COVID-19-Testergebnisse, die in einem Partnerlabor ermittelt wurden, mit sich zu führen. Am Flughafen legen die Passagiere anstelle eines Papierbelegs das Zertifikat in der App vor. Der ICC AOKpass bietet eine sichere Verifizierung über ein mit Blockchain-Technologie geschütztes Netzwerk, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ziellandes. Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im Winterflugplan 2021/22 zahlreiche neue Routen aufgenommen. Unter anderem sind dort Flüge ex Berlin mit dem neuen Flugzeug Airbus 220 zu finden sowie neue Langstreckenrouten von Paris und Amsterdam. Die Fluggesellschaften zeigen sich weiterhin gegenüber ihren Kunden flexibel  – und gewähren volle Flexibilität auf Tickets bis 30. Juni 2022

Die indische Regierung hat grünes Licht für den Verkauf der stark verschuldeten staatlichen Air India gegeben. Neuer Eigentümer wird das Unternehmen Tata Sons.

Air Malta  verzichtet weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Von Februar 2022 an will die staatliche Air New Zealand nur noch vollständig geimpfte Passagiere an Bord mitnehmen. Zumindest gilt dies dann zunächst für alle Gäste, die mindestens 18 Jahre alt sind. Wie die Fluggesellschaft mitteilt, werden Nichtgeimpfte nur noch dann befördert, wenn sie nachweisen können, dass sie aus medizinischen Gründen die Impfung nicht vertragen.

Die Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter hat ihren Namen in  European Air Charter geändert.

Air Namibia hat keine Zukunft.  Die Fluggesellschaft des Landes hat den Betrieb eingestellt und wird liquidiert.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.  Die Airline nimmt allmählich wieder den Betrieb auf.  Das gilt auch für Interkontinental-Flüge.

Austrian Airlines führt ab Januar auf der Langstrecke eine Impfpflicht für das Flugpersonale ein und  will auf seiner website zu Reisen inspirieren:   https://www.austrian.com/de/de/reisen-corona

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.   Aktuelle Infos unter https://www.britishairways.com/de-de/information/incident/coronavirus/latest-information

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Mit Canarian Airways geht   eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline hat  ihren aktuellen Flugplan online gestellt und bietet ihren Fluggästen eine  kostenfreie Corona-Versicherung. Fluggäste  können ihre Tickets weiterhin flexibel und beliebig oft umbuchen. Die Airline aus Hongkong setzt ihre Kampagne „Fliegen Sie (sorgen)frei“ fort: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

 China Airlines  informiert aktuell hier:  https://www.china-airlines.com/de/de/discover/news/travel-advisory/index

Czech Airlines (CSA)  hat Insolvenz angemeldet.

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor  hat den Sommerflugplan 2022   zur Buchung freigeschaltet.  Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif.  Ab Frankfurt geht es dann zu 26 Langstreckenzielen.  Buchungen über www.condor.com    Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 
Zur Öffnung der USA für internationale Flüge hat Condor seinen Flugplan erweitert.
Der Vermögensverwalter Attestor übernimmt 51 Prozent der Anteile,  die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und  Land.  Attestor bringt 200 Millionen Euro frisches Eigenkapital ein und wird darüber hinaus weitere 250 Millionen Euro Eigenkapital für die Modernisierung der Langstreckenflotte von Condor zur Verfügung stellen.  Im Sommer 2022 kehrt Condor nach Wien zurück und fliegt von dort nach Mallorca, Kreta, Rhodos und Kos.

Delta Airlines  schafft die Umbuchungsgebühr ab und fährt ihr  Flugangebot nach Deutschland wieder hoch. So geht von Frankfurt wieder nach New York und von München nach Atlanta.

Easyjet   hat ein virtuelles Covid-19-Reisezentrum auf ihrer  website eingerichtet:  https://www.easyjet.com/de/covid-19-travel-hub  Die britische Fluggesellschaft  hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 812 Millionen Euro angehäuft.

Der LH-Billigflieger Eurowings will spätestens 2023  das Vorjahresniveau erreichen.

El Al  informiert über  https://www.elal.com/de/PassengersInfo/Pages/default.aspx

Bis 2022 übernimmt Emirates noch fünf neue A-380.  Alle neuen Riesenjets sollen ein ganz neues Flugerlebnis bieten, u.a.  eine Premium Economy Class.  Der Airline-Konzern aus Dubai schloss das vergangene Jahr mit einem Minus von 5,5 Milliarden US-Dollar ab.  Die Zahl der Dubai-Flüge aus Deutschland wird aufgestockt.   Die Airline wirbt mit flexiblen Umbuchungsoptionen, einem kostenfreien Multi-Risiko-Reiseversicherung-Schutz, umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und der Zusage, Rückerstattungen zuverlässig zu leisten.  Als  Premier Partner und Offizielle Fluggesellschaft der Expo 2020 Dubai bietet Emirates seinen Gästen, die nach oder via Dubai fliegen, ab  kostenlos einen Emirates-Expo-Tagespass für die erste Weltausstellung in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien. Das exklusive Angebot ist für die gesamte Eventlaufzeit  bis zum 31. März 2022, gültig.
Emirates hat ein Codeshare-Abkommen mit  airBaltic unterzeichnet, das   den Fluggästen von Emirates einen bequemen Zugang zur Ostseeregion bietet.  airBaltic-Kunden profitieren von nahtlosen Anschlüssen zum umfangreichen Streckennetz von Emirates über Dubai. Emirates verstärkt sein Engagement in Australien und bietet 42 wöchentliche Verbindungen mit dem A380 nach Sidney, Melbourne und Brisbane.
Der Schutz über die kostenfreie Multi-Risiko-Reiseversicherung wird   verlängert:
https://www.emirates.com/de/german/before-you-fly/multi-risk-travel-insurance/

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet  eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt.   Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an. Inzwischen soll laut einer Pressemeldung das ganze Personal der Airline geimpft sein.  Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent der  Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an – inklusive Corona-Reiseschutz – und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen.  Kunden können auf allen Flügen einen freien Mittelsitz bereits ab zehn Euro vorab reservieren. Die Billigtochter der Lufthansa will innereuropäisch wachsen und plant weitere Standorte etwa in Skandinavien.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat Eurowings Discover die Betriebsgenehmigung erteilt.

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus
Die Airline hat ihren Sommerflugplan den aktuellen Ereignissen angepasst.  In der Sommersaison verbindet die finnische Airline Reisende von ihrem Drehkreuz Helsinki aus mit fast 70 europäischen, fünf nordamerikanischen und acht asiatischen Destinationen, darunter auch die neue Destination Mumbai.

Vor zwei Jahren musste die britische Airline Flybe aufgeben. Im April geht sie laut „Business Traveller“ wieder an den Start – mit neuem Besitzer, Hauptsitz und Streckennetz. Geflogen wird von Belfast sowie dem neuen Hauptsitz Birmingham.

Die norwegische Start-up-Airline Flyr weitet ihr Streckennetz aus. In Zukunft steht auch München auf dem Flugplan.

Green Airlines  hat einen holprigen Start hingelegt.  Neue Verbindungen ab Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze waren für den 14. Februar vorgesehen. Nun soll es mit den ersten Linienflügen Ende März losgehen. Zudem ist eine eigene Flotte geplant. Über die aktuelle Situation informiert   https://green-airlines.com/

Icelandair  gibt Antwort auf Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.  Die Container- und Kreuzfahrt-Reederei MSC erwägt zusammen mit der Lufthansa die mehrheitliche Übernahme der Alitalia-Nachfolgerin . MSC würde  nach Informationen  der FVW  die meisten Anteile erwerben.

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.  Der Flugplan bleibt weitgehend erhalten. Die niederländische Fluggesellschaft will künftig auf allen Flügen ab Amsterdam nachhaltigen Flugtreibstoff in die Tanks füllen. Die Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) ist allerdings noch gering. Kunden müssen etwas mehr zahlen.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Korean Air testet einen digitalen Reisepass, der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde, um die Welt auf sichere und bequeme Flugreisen in der Post-COVID-Ära vorzubereiten.  Die Passagiere   sollen laut Pressemitteilung weltweit zu den ersten gehören, die die IATA-App nutzen dürfen. Die App bietet ein sicheres System zur digitalen Verwaltung von COVID-19-Tests und Impfdaten. Korean Air wurde von Airbus als bester Betreiber des A220 prämiert.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.  Die Verantwortlichen bei Latam Airlines  wollen aber wieder loslegen und  starten ein Special mit flexiblen Tickets für Flüge zwischen Europa und Südamerika

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmte  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat eine erste Tranche Staatsgelder bekommen. Nach zweijähriger, pandemiebedingter Unterbrechung nimmt das Mitglied der Star Alliance die indische Hauptstadt Delhi wieder in den Flugplan auf.   Ab 31. Mai geht es auch nach Mumbai. LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Abschied mit Wassertaufe: der Airbus A350 der Lufthansa startet nach Miami

Die Lufthansa Group erklärt ihre bisher während der Corona-Krise gültigen Kulanz-Regeln für beendet – und kassiert wieder für Umbuchungen von Günstig-Tarifen. Nur  Eurowings  hält an der bisherigen Kulanzregelung fest.  Bei innerdeutschen Flügen bietet Lufthansa  einen „Pay as you fly“- Tarif.  Bezahlt wird erst bei Abflug.
Lufthansa und die Töchter (Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss)
bieten in allen Economy-Buchungsklassen auf der Langstrecke bis zu vier verschiedene Tarifoptionen an. Geplant sind als billigste Option nicht umbuch- und erstattbare Tickets und als teuerste gebührenfrei umbuch- und erstattbare Tarife. Dazwischen liegen zwei weitere Versionen, von denen eine nur Umbuchungen gegen Gebühr erlaubt und die andere sowohl Stornos als auch Umbuchungen gegen Gebühr.
Laut „Capital“ hat sich der Konzern eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt.  Der Luftfahrtkonzern hat nach seiner Kapitalerhöhung wie geplant  die Staatshilfen des Bundes zurückgezahltÜber die  aktuellen Bestimmungen aufgrund der Pandemie informiert Lufthansa unter https://www.lufthansa.com/de/de/reisen-und-corona
Die Nachfrage nach Flügen in die USA ist gewaltig. Die Buchungen für Chicago und Newark liegen in München bereits über dem Niveau von 2019, weitere begehrte Ziele sind Los Angeles, Boston und New York.

Lübeck Air,  im Corona-Jahr 2020 gegründet,  ist offensichtlich erfolgreich. Die junge Airline nimmt nach  München und Stuttgart  nun auch Salzburg in den Flugplan auf.

Die maltesische Regierung will bei Air Malta 50 Prozent der Stellen einsparen. 

Mit dem Konzept einer Reduzierung der Flotte von derzeit 140 auf rund 50 Maschinen, der Aufgabe des Langstreckengeschäfts und einer Konzentration auf nationale, regionale und innereuropäische Routen buhlt der norwegische Billig-Carrier Norwegian Air um Geld von Investoren und Staat.

Oman Air  hat  den Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Die Airline will  für die Passagiere eine Impfplicht einführen.  Auch das Personal muss sich impfen lassen. 

Qatar Airways wurde von Skytrax zum sechsten Mal  ​​​​​​​zur „Airline of the Year“ gekürt. Die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona finden sich unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert.  Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.  Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits.  Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html

Ryanair  gibt sich für die Zukunft optimistisch.

 Wegen der Corona-Krise ist im Ryanair   tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Mio. Euro im Jahr davor. Einige Veranstalter wollen keine Packages mehr mit Ryanair schnüren. Nun beendet Europas größter Billigflieger  sein Engagement am größten deutschen Drehkreuz.  Ryanair hsz  seine  fünf Jets am Frankfurter Flughafen  abgezogen.  Der irische Billigflieger erstattet Beträge für ausgefallene Flüge oder Verspätungen nun erst einmal auf eine Art Guthabenkonto namens „Wallet“, also Brieftasche, und wirbt damit, dass Kunden die Beträge für künftige Flüge nutzen könnten. Wer das nicht will, muss dieser Form der Kompensation, nachdem sie bereits vorgenommen wurde, aktiv widersprechen. Verbraucherschützer sehen darin für Kunden eine zusätzliche Hürde auf dem Weg, berechtigte Ansprüche durchzusetzen.

 SAA (South African Airways) will  wieder abheben .  Die südafrikanische Gesellschaft Global Aviation Operations übernimmt zusammen mit dem Finanzunternehmen Harith General Partners 51 Prozent der seit September 2020 am Boden stehenden SAA. Mit Hilfe von Investitionen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Euro soll ein Neustart ermöglicht werden. Der südafrikanische Staat, der noch 49 Prozent an der Airline hält, übernimmt den hohen Schuldenberg.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Die Corona-Krise hat Singapore Airlines wie alle anderen Fluggesellschaften auch, schwer getroffen. Aufgrund einer dramatisch eingebrochenen Nachfrage verzeichnete die Airline im angelaufenen Geschäftsjahr ein milliardenschweres Minus. Nach fast zwei Jahren coronabedingter Pause kommt  der Airbus 380 von Singapore Airlines (SIA) im März wieder zurück nach Frankfurt. Die asiatische Fluggesellschaft  hat auch  die  Wiederaufnahme von München-Flügen angekündigt und  verweist ansonsten auf ihre  Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways hat wieder abgehoben https://www.flysaa.com/de

Southwest Airlines will Tausende von Jobs abbauen

Sri Lankan Airlines plant zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt des asiatischen Landes.

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Sun Express bietet optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt. Neu ist ein Corona-Care-Paket, das im Falle einer Infektion mit Covid-19 greift und eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ermöglicht. Die Ferienfluggesellschaft  macht jeden ersten Mittwoch im Monat zum SunSave-Tag und gibt Kunden die Chance, jeweils eine Strecke zu einem besonders günstigen Preis zu buchen.

Die Fluggesellschaft Swiss, Tochter des Lufthansa-Konzerns,  verkleinert ihre Flotte – und streicht bis zu 780 Stellen.  Die Airline droht ungeimpften Mitarbeitern mit Kündigung. 

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways   hat die Nonstop-Frequenzen zwischen Frankfurt und Thailand erhöht.  Die Strecke München-Phuket  wurde neu aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.   Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2022/23 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchungsoption: Alle neu gebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden.  Auch Buchungen für den Sommer 2022 sind möglich  –  über das neue Flugportal TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

 Nach 24-monatiger Unterbrechung nimmt United Airlines wieder USA-Flüge ab Berlin auf.   

 Wizz Air Wizz Air will zu den Kapazitäten vor der Pandemie zurückkehren.  Daher schaltet die Airline im kommenden Winter rund 810 Strecken mit über 120.000 Flügen frei. Dies entspricht einerKapazität von 26 Millionen Sitzplätzen. Die Flotte soll bis 2030 von derzeit 140 auf 500 Flugzeuge anwachsen;  4600 zusätzliche Piloten sollen eingestellt werden. Für das fliegende Personal ist eine Impfung Pflicht.   Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt – für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) schlägt Alarm und fordert von der Politik Kompensationszahlungen. Die deutschen Airports gehen von einem kumulierten Verlust für 2020 in Höhe von 1,7 Milliarden Euro aus, für 2021 wird ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Eine Hiobsbotschaft nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro im Jahr 2019.
Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Mallorca, London, Wien, Zürich und Amsterdam sind die fünf meistgeflogenen Verbindungen von deutschen Airports, berichtet der Flughafenverband ADV nach einer Auswertung der Daten von 2011 bis 2019. Die Nachfrage nach Flugzielen unter 400 Kilometer sank dabei um 3,7 Prozent, nach Zielen zwischen 400 und 1.500 Kilometern stieg sie um 23 Prozent. Fast zwei Drittel des Passagieraufkommens entfiel auf Ziele in Europa.  Der Flughafenverband rechnet für 2022 mit 100 Millionen zusätzlichen Passagieren. Das entspräche einem Aufkommen von knapp 180 Millionen Fluggästen; rund 28 Prozent weniger als 2019. Vorkrisenwerte würden voraussichtlich nicht vor 2025 erreicht, so der ADV.

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele  bekräftigt und  ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken, erneuert.  Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird.

Der Flughafen Berlin Brandenburg nimmt zum Sommerflugplan das Terminal 2 (T2) in Betrieb. Hauptnutzer wird die Fluggesellschaft Ryanair.

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2026 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant.    

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, ist zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Inzwischen ist am Münchner Flughafen wieder mehr Leben eingekehrt.Der Satellit des Terminal 2  ist wieder in Betrieb.  12,5 Millionen Passagiere im Jahr 2021 bedeuten für den zweitgrößten deutschen Airport ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den Zahlen vor der Pandemie, als in München fast 49 Millionen Fluggäste verzeichnet wurden, ist der Flughafen aber noch meilenweit entfernt.  Die Flughafen München GmbH (FMG) ist für erneut für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet worden. Auf der Basis der Umweltnormen EMAS und ISO 14001 wurde das Unternehmen von einem unabhängigen Umweltgutachter bewertet. Danach erfüllt die FMG sowohl die strengen Umweltstandards nach der entsprechenden europäischen Verordnung (EMAS) als auch die weltweit anerkannten Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden (ISO 14001). Der Gutachter hob in seiner Bewertung hervor, dass das erfolgreiche Engagement der FMG weit über die gesetzliche Anforderungen hinausreicht. Details: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen 

Am Flughafen München herrscht wieder normaler Betrieb.

 

Auf dem Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

 Klima

 71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

In der Debatte um einen klimafreundlicheren europäischen Luftraum haben sich die EU-Länder auf eine Position geeinigt. Unter anderem sollen nationale Regierungen die Möglichkeit bekommen „variable Gebühren“ einzuführen, um die „Umweltleistung zu verbessern“, berichtet die FVW. Die EU-Kommission hat Pläne für die Einführung einer Kerosinsteuer für innereuropäische Flüge bestätigt. Die bestehende Ausnahme der Flugindustrie von der Kraftstoffsteuer solle über zehn Jahre hinweg schrittweise aufgeweicht werden, teilte die Behörde mit. Der Flugzeugexperte Prof. Dieter Scholz glaubt nicht daran, dass Fliegen in absehbarer Zeit umweltfreundlicher werden wird.  Seine Argumente untermauert er wissenschaftlich hier:   https://lilos-reisen.de/umweltschutz-in-der-luftfahrt/

 Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze durchsetzen.  Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen,  so Scholz. Die Grünen planen, den Flugverkehr am Ziel der Klimaneutralität auszurichten, Kurzstreckenflüge bis 2030 überflüssig zu machen, die Zahl der Langstreckenflüge zu verringern

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Milliarden Euro. Der Tages- und der Übernachtungstourismus sind davon fast gleichermaßen betroffen.  Deutschland will  schrittweise alle Corona-Maßnahmen zurücknehmen. 

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Das hat der Verwaltungsrat der DZT beschlossen.  Mit drei neuen Kampagnen wirbt die DZT für das Reiseland Deutschland.
Außerdem setzt die DZT auf Deutschlands gutes Renommee beim Thema Nachhaltigkeit: Deutschland ist im 2020 SDG-Index der UNWTO weltweit unter den Top Fünf platziert. Daran knüpft die um neue Inhalte erweiterte DZT-Nachhaltigkeitskampagne Feel Good an:  www.germany.travel/de/microsite/feel-good/nachhaltigkeit.html
Aktuell lenkt die  DZT mit dem Start ihrer neuen globalen Kampagne ‚Embrace German Nature‘  das Interesse von potenziellen internationalen Deutschlandurlaubern auf die Nationalen Naturlandschaften und nachhaltige Urlaubserlebnisse in den ländlichen Regionen:  https://www.youtube.com/watch?v=LYxgHZIElks
Die Kampagne German.Local.Culture läuft weiter.  Petra Hedorfer dazu: „Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund des furchtbaren Krieges in der Ukraine steht die Tourismusbranche vor großen Herausforderungen. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, Zeichen zu setzen für einen friedlichen und völkerverbindenden Tourismus, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. “ Die Kampagne German.Local.Culture. vermittle  dieses friedliche Miteinander von Generationen, Traditionen und verschiedenen kulturellen Einflüssen.  Außerdem  verfolge sie das Ziel, Deutschland als Reiseziel für längere Urlaubsaufenthalte bekannt zu machen. Infos unter  https://www.germany.travel/de/kampagne/german-local-culture/home.html

Anfang April läuft die bundesrechliche Grundlage für Corona-Maßnahmen wie Masken in Supermärkten, Schulen oder 3G- oder 2G-Zugangsregeln   aus. Die Bundesländer können zwar daran festhalten, wenn sie Hotspot-Regionen ausrufen, doch bisher machen sie von diesem Recht kaum Gebrauch.  Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern, die sich auch künftig  immer wieder ändern können,  verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18 
Auch die Dehoga hat die Verordnungen der Bundesländer zusammengestellt:  https://www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/verordnungen-der-bundeslaender/

 Die aktuelle Broschüre „Zahlen – Daten – Fakten“ des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf den Deutschlandtourismus. So kam es von März bis Dezember 2020 zu hochgerechneten Umsatzausfällen in Höhe von 68,7 Milliarden Euro, wovon 34 Millionen Euro auf den Tagestourismus und 34,7 Milliarden Euro auf den Übernachtungstourismus entfielen. Die stärksten Verluste bei den Übernachtungen mussten Beherbungsbetriebe in Berlin (- 64 %) und Hamburg (- 55,4 %) hinnehmen. Bundesweit kam es zu 60 Prozent weniger Kurzurlaubsreisen und zu 29 Prozent weniger Urlaubsreisen im Vergleich zu 2019. Bei längeren Urlaubsreisen konnte Deutschland dagegen punkten:  22,8 Millionen verbrachten den Urlaub im eigenen Land – 22 Prozent mehr als  2019:  https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Presse/Presse_PDF/DTV_ZDF_2021.pdf 

 Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

In immer mehr Bundesländern werden Ansteckungen durch Omikron registriert.  Alle Änderungen  hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet  zum Beispiel  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

Die Imex,  die für den 26. bis 28. April   geplant war, wurde um fünf Wochen verschoben und findet nun vom 31. Mai bis  2. Juni statt.

 In Oberammergau  soll am 14. Mai 2022 die Premiere für die Passionsspiele stattfinden.

Die Cruise Days sollen  2022 vom 19. bis 21. August stattfinden.

Der Hamburger Hafengeburtstag wurde vom Mai in den September verlegt und soll vom 16. bis 18. September stattfinden.

Das Oktoberfest soll vom 17. September bis 3. Oktober stattfinden.  Wie, ist allerdings noch ungeklärt.

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch. Kulturhauptstädte 2022 sind Kaunas (Litauen),  Novi Sad (Serbien) und Esch-sur -Alzette (Luxemburg). 

Die Deutsche Bahn will  die Zahl der Züge wie auch deren Taktung  erhöhen. Binnen fünf Jahren sind 420 ICE geplant, irgendwann einmal 600.  Die neue Kampagne „Nächster Halt: Deutschland entdecken“ will mehr Urlauber auf die Schiene bringen:  bahn.de/entdeckedeutschland 

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain  fährt wieder. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert auch München an. 

 Flix-Bus  hat den Betrieb wieder hochgefahren und zuvor stark frequentierte Strecken, etwa zwischen Berlin und Hamburg sowie München  wieder aufgenommen.

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Mit Einbußen in Höhe von Minus 40,3 Prozent (real) ist das vergangene Jahr noch schlechter ausgefallen als 2020, welches ein Minus von 39,0 Prozent verzeichnete. „Die Zahlen verdeutlichen die dramatischen Auswirkungen der Pandemie“, sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Der Umsatzverlust über den bisherigen Gesamtzeitraum der Pandemie von März 2020 bis Dezember 2021 beträgt laut Berechnungen real 73,8 Milliarden Euro. „Das ist der größte Verlust seit der Nachkriegszeit“, so Zöllick.
Bei Motel One schlägt die wirtschaftliche Belastung 2020/2021  mit einem Vorsteuerverlust von rund 100 Millionen Euro zu Buche.

Über die Auswirkungen von Corona auf Hotels und Gastronomie habe ich mit Anke Cimbal von Best Western gesprochen:  www.lilos-reisen.de 

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Die Kreuzfahrtindustrie  forciert nach eigener Darstellung ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der erheblichen Einbrüche wegen der Corona-Pandemie habe die Branche weltweit „erheblich in neue Technologien investiert, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern„, heißt es im Umweltbericht des internationalen Branchenverbandes Clia. Mit der Ausmusterung älterer, weniger effizienter Schiffe und der Einführung neuer Schiffe mit Flüssiggas-Antrieb bleibe „die Kreuzfahrtindustrie an der Spitze der Bemühungen um den maritimen Umweltschutz“. Die Clia-Mitglieder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer globalen Flotte bis 2030 im Vergleich zu 2008 um 40 Prozent zu reduzieren. Bis 2050 strebt die Branche eine CO2-freie Schifffahrt an. Wegen des Kriegs in der Ukraine streichen TUI Cruises und MSC Russland aus den Fahrplänen.  Nach Auslaufen der meisten Corona-Maßnahmen werden vermehrt individuelle Landgänge wieder möglich.
Für die nächsten fünf Jahre wurden 75 Schiffe bestellt, knapp ein Drittel davon soll mit dem Flüssiggas LNG betrieben werden. Insgesamt beträgt das Ordervolumen knapp 45 Milliarden Euro, jedes Schiff bietet im Schnitt Platz für 2.256 Gäste.
Eines der ersten Opfer der Pandemie sind die MV Werften in Mecklenburg  Vorpommern.  Der Konzern Genting aus Hongkong  hatte 2016 die Werften in Stralsund, Rostock und Wismar übernommen  und  nach eigenen Angaben zwei Milliarden Euro in die Standorte gepumpt. Jetzt haben die Werften einen Insolvenzantrag gestellt. Mehr als 1900 Jobs sind gefährdet.  Und auch der Traum vom größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der Global Dream, für 9500 Passagiere und 2500 Crewmitglieder ist wohl ausgeträumt. 

Wieder empfangsbereit:  Australien

Nach über zwei Jahren hat die US-Gesundheitsbehörde CDC ihre Reisewarnung für Kreuzfahrten aufgehoben, berichtet Cruisetricks. 
Nach zwei Katastrophenjahren bietet die Kreuzfahrtindustrie ihren Fans im dritten Coronajahr wieder das volle Programm. Die vier großen Kreuzfahrthäfen Hamburg, Kiel, Warnemünde und Bremerhaven haben durchweg doppelt und dreifach so viele Abfahrten auf dem Plan wie noch 2021. In einzelnen Häfen übersteigt die Zahl der Anläufe sogar 2019, das letzte Jahr vor der Pandemie.   Das Auswärtige Amt verzichtet  inzwischen auf den pauschalen Rat an Reisende, wegen der schwer vorhersehbaren Entwicklung der Pandemie auf Kreuzfahrten zu verzichten. Wie Deutschland Anfang April haben auch viele Zielländer ihre Corona-Regeln heruntergefahren.

 AIDA Cruises  gibt  die Sommer-Kreuzfahrten 2023  zur Buchung frei.  Auf einen PCR Test beim Einschiffen wird künftig verzichtet.  Es reicht ein mitgebrachter Antigen-Test www.aida.de/kreuzfahrt/angebote-buchen/reiseschutz.19091.html

Australien lässt internationale Kreuzfahrten zu.

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär.  Der Kreuzfahrtkonzern plant den Neustart.  Für die Marke Carnival Cruise Line gehen die Planungen vom Einsatz der vollen Flotte aus. Bei den übrigen Marken, zu denen neben Aida und Costa auch Cunard, Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises und Seabourn zählen, würde dies bedeuten, dass zwei Drittel der Flotte wieder im Einsatz sind. Seabourn, Holland America Line und Princess Cruises haben ihre für Anfang des Jahres geplanten Weltreisen abgesagt. Stattdessen sind kürzere Reisen in Planung. Die Carnival Corporation hat Milliarden-Schulden angehäuft und reduziert die Flotte.  In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres schlägt ein Verlust von vier Milliarden  Euro zu Buche.  Carnival Cruise Line beteiligt sich künftig mit 50 Euro an den Kosten für einen für die Cruise notwendigen Corona-Test.  Im März kann Carnival Cruise Line 50. Geburtstag feiern.  Als Jubiläumsaktion gibt es  bis Ende Februar  für Neubuchungen 50 Euro Rabatt für alle aktuell durchgeführten Kreuzfahrten.

Celebrity Cruises will im Sommer 2023 mit sieben Schiffen nach Europa kommen. Inzwischen hat die Reederei  mehrere Sonderkonditionen aufgelegt. Bei einer Buchung mit zwei Personen erhält der zweite Gast 50 Prozent Ermäßigung. Alleinreisende zahlen keinen Einzelzimmerzuschlag. Außerdem hat Celebrity Cruises die Stornobedingungen kundenfreundlich gestaltet und noch mehr Leistungen in das An- und Abreisepaket eingebaut – hier sind jetzt auch Zugtickets und Transfers vor Ort inklusive.   Das  „Cruise with Confidence“-Versprechen wurde  verlängert.  Bis 48 Stunden vor Abfahrt des Schiffes kann man demnach eine Reise absagen und auf eine spätere Reise verschieben.  Die  Touren der  Celebrity Summit   2023 werden entlang der amerikanischen und kanadischen Ostküste sowie nach Bermuda führen,  außerdem nach Grönland und Island. Im Juni  wird die Reederei ein weiteres Schiff wieder in Betrieb nehmen. Die Celebrity Infinity bietet dann zusätzlich zur Celebrity Equinox Kreuzfahrten in der Karibik an.  Jetzt hat die Reederei  das Galápagos-Programm für die Saison 2024 vorgestellt. Von Januar 2024 an bietet das Kreuzfahrtunternehmen ganzjährig sechs verschiedene Reiserouten durch das Naturparadies im Pazifik an. Celebrity-Gäste können dabei zwischen drei Schiffen wählen – der 2019 in Dienst gestellten Mega-Yacht Celebrity Flora, der  Celebrity Xpedition und der Celebrity Xploration, einem Luxus-Katamaran für maximal 16 Passagiere.

Die Reederei Celestyal Cruises erweitert die Flotte  um das Costa-Schiff Neo Romantica. Die Reederei  hat alle Reisen bis März gestrichen und leitet mit Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent auf ausgewählten Strecken für neue Buchungen bis 31. März 2022 die Wave Season ein.

Bei Costa  entfallen  die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Die Insolvenz des asiatischen Konzerns Genting Hong Kong hat nach Informationen von Cruisetricks direkte Folgen für Tochterunternehmen. Crystal Cruises stellt vorerst den Betrieb bis Ende April ein.  Zahlungen für abgesagte Reisen sollen erstattet werden. Die Crystal Symphony und Crystal Serenity sind auf den Bahamas an die Kette gelegt worden – wegen ausstehender Zahlungen an einen  Treibstofflieferanten.  Die Crystal Endeavor war kurzzeitig in Argentinien festgesetzt worden, ist nun aber auf dem Weg Richtung Norden mit aktuellem Ziel Montevideo. Passagiere sind keine mehr an Bord der Crystal-Schiffe.  Laut „Cruisetricks“ sollen fast alle Mitarbeiter  entlassen und der Hauptsitz in Miami dichtgemacht werden. Die Vermögenswerte des Unternehmens inklusive der drei Hochseeschiffe Serenity, Symphony und Endeavor sowie der fünf in Europa liegenden Flussschiffe übernehmen Banken. 

 Cunard  verlängert die Betriebspause.  Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können.  Die Premierenreise der Queen Mary 2 ist ausgebucht, für die Weltreise 2023 der Queen Victoria haben so viele deutsche Gäste gebucht wie nie.  Jetzt wurde das neue Programm für April 2023 bis Januar 2024 veröffentlicht.  Alle  Reisen sind buchbar. 

Disney Cruise Line bietet Familien im Sommer 2023 eine Vielzahl von  Kreuzfahrten zu neuen und beliebten Häfen auf der ganzen Welt an. Zum ersten Mal haben Familien die Möglichkeit, mit der Disney Dream während ihrer ersten Saison in Europa das Mittelmeer und die Britischen Inseln zu entdecken. Auch die  Gletscher Alaskas, die griechischen Inseln, die Strände von Bermuda und die Fjorde von Norwegen stehen auf dem Programm. Buchungen sind ab dem 9. May 2022 möglich.

Hapag-Lloyd Cruises  verlangt  von Gästen, die  auf einem der  Schiffe mitreisen wollen,  eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus, sofern die Grundimmunisierung mehr als drei Monate zurückliegt.   Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen

Holland America Line hat ein neues Preisangebot entwickelt. Das „Have it all“Inklusivpaket schließt die vier beliebtesten Zusatzleistungen der Gäste ein. Es kostet 40 Euro pro Person und Tag.  2023 will die Reederei insgesamt sechs Schiffe in Alaska einsetzen.

Hurtigruten  bringt für die Saison 2022/23  den Katalog mit den klassischen Seereisen auf der Postschiff-Route heraus. Seit 1893 verbinden die Postschiffe die Städte, Orte und Dörfer der norwegischen Küste.  Frühbucher erhalten zehn Prozent Ermäßigung. Die  Expeditionsschiffe Maud und Spitsbergen nehmen in der Saison 2022 Kurs auf die Britischen und Schottischen Inseln.  Hurtigruten Expeditions nimmt weitere Warmwasser-Ziele ins Programm und steuert künftig auch die Westküste Afrikas an.  Bis zum Jahr 2030 will Hurtigruten das erste komplett emissionsfreie Postschiff im Dienst haben. Die norwegische Reederei arbeitet dabei mit dem Forschungsinstitut SINTEF zusammen.

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.  Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen. MSC kooperiert mit der staatlichen Cruise Saudi in Saudi-Arabien und wird zum  Winter Kreuzfahrten im Roten Meer anbieten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica Dschidda als Heimathafen bekommen.   2023 sollen die MSC Magnifica und die MSC Poesia auf Weltreise gehen.  Beide werden im Sommer in Warnemünde und Southampton mit Landstrom versorgt.

 

 

Die Azoren sind mit dem Kreuzfahrtschiff erreichbar.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.   Die Vasco da Gama und die World Voyager sind  zu ihren Katalogreisen zurückgekehrt.  nicko Cruises  kurbelt den Verkauf mit einer Sonderaktion an: Die Preisreduzierungen betragen bis zu 30 Prozent.  Der neue  Katalog für die Seereisen der World Voyager in der Saison 2022/23  enthält mehr Routen in der Karibik und rund um Mittelamerika sowie vier Expeditionsrouten nach Grönland, Island und Spitzbergen. Wegen seiner geringen Größe navigiert das Schiff dabei problemlos durch enge Fjorde und die Eisregionen der Arktis. Mit Eisklasse 1B und Polarklasse C ist World Voyager für solche Expeditionen gerüstet. Für noch mehr Komfort bietet der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte außerdem kostenfrei warme Parkas und Gummistiefel auf Leihbasis an. Alle Expeditionen werden von einem  Expeditions- und Zodiac-Team begleitet. Das Besondere: Der Reiseplan steht vorab nicht minutiös fest, sondern richtet sich nach dem Meer, dem Eis und dem Wetter. Auf den Hochseeschiffen sind nur noch Geimpfte und Genesene willkommen. Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten.  An Bord der Schiffe von  Norwegian Cruise Lines   dürfen nur Geimpfte.  Der  Katalog mit Abfahrten bis Ende 2024  enthält vor allem   europäische Routen, aber auch neue Abfahrtshäfen wie Baltimore und La Romana. Und: Die neue Schiffsklasse Prima feiert Premiere.  Der Kreuzfahrt-Konzern investiert massiv in Umweltschutz und will bis zum Jahr 2050 keine Emissionen mehr ausstoßen. Zu der Gruppe gehören Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises mit zusammen 28 Kreuzfahrtschiffen.

 Die modernisierten Boutique-Schiffe Regatta und Nautica aus der Oceania Cruises-Flotte kehren zurück auf die Weltmeere. Auf 16 neuen Routen in Europa und rund um Tahiti führen sie in zehn bis 24 Tagen zu beliebten Zielen wie etwa entlang der französischen und italienischen Riviera, zu den griechischen und Kanarischen Inseln, ins Heilige Land sowie in die Südsee.  Das Kreuzfahrtprogramm  für 2024 mit Reisen nach Europa, Alaska, Kanada, Asien, Australien und Neuseeland, Afrika, Südamerika, in den Südpazifik und in die Karibik steht fest –  mehr als 350 Reiserouten, darunter über 130 Grand Voyages auf sieben Schiffen und allen sieben Kontinenten. Die Routen können online eingesehen werden und stehen ab 4. Mai für Reservierungen zur Verfügung:  www.OceaniaCruises.com 

P & O Cruises  plant Kreuzfahrten nur für Geimpfte.  

Plantours Kreuzfahrten hat  wieder Fahrt auf genommen.   Für Reisen mit der „Hamburg“ gilt, dass  nur Geboosterte an Bord dürfen.    Bis zum 31. März getätigte Neubuchungen können bis 30 Tage vor Reisebeginn einmalig kostenfrei umgebucht werden. Die Hamburg  nimmt im Herbst Kurs auf die Großen Seen in den USA und Kanada, legt in Miami und Key West an und verbindet eine Antarktis-Kreuzfahrt mit der Route von Kap zu Kap. 

Die Luxusreederei  Ponant  hatfür alle Gäste über 16 Jahre sowie die Crews die Impfung verbindlich gemacht. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test vor der Einschiffung nötig.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns informiert über neue Routen:  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern. Voraussetzung für eine Kreuzfahrt ist die Impfung.

Die Royal Caribbean Group   verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Die Wonder of the Seas startet im Frühjahr 2022 in Fort Lauderdale und kommt danach ins Mittelmeer. Royal Caribbean International bezeichnet den Megaliner mit 7000 Passagieren als das „größte Kreuzfahrtschiff der Welt„. Es ist ab sofort buchbar.

Seabourn   kehrt neben Griechenland  auch in die Karibik zurück. Die Seabourn Odyssey sol von Barbados aus die südliche Karibik befahren. Die siebentägigen Reisen sind ab sofort buchbar.

Seacloud Cruises  will  wieder die Segel setzen. The Yacht Portfolio hat nach Informationen von FVW mit Seacloud eine Absichtserklärung zur Übernahme des Segelkreuzfahrtanbieters unterschrieben.  Der Investor aus Florida ist bereits bei Marriott’s The Ritz-Carlton Yacht Collection engagiert und sieht großes Wachstumspotenzial.  Für Reisen mit den drei Großseglern von Sea Cloud Cruises benötigen Passagiere und Besatzungsmitglieder eine Booster-Impfung. Reisen zu unbekannten Inseln von Florida und den Bahamas gehören zu den Highlights des Sea-Cloud-Programms von 2023.

Silversea   wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.  Passagiere und Crew müssen vollständig geimpft sein. Der Verkauf der Weltkreuzfahrt 2024  ist eröffnet. Neben den beiden Silversea Cruises-Weltreisen  2022 und 2023 erweitert die 132-tägige Pazifikreise 2024 die Weltkreuzfahrt-Kollektion im Bereich der Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Laut Silversea gibt es eine hohe Nachfrage nach Luxuskreuzfahrten.  Die Reederei  erweitert das All-Inclusive-Angebot um einen „Port-to-Port“-Tarif.  

Star Clippers  will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.  Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal. Ab Dezember  2022 wird der Viermaster Star Clipper vor Costa Rica kreuzen. Geplant sind 16 Törns entlang der Pazifikküste.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Für alle Reisen mit der Mein-Schiff-Flotte von TUI Cruises entfällt vom 29. Mai an die Maskenpflicht an Bord. Außerdem darf vor Reiseantritt der erste von zwei obligatorischen Antigentests ein Selbsttest sein

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont. Corona könnte bleibende Auswirkungen auf das Geschäft mit Flusskreuzfahrten haben, fürchten Branchenprofis laut einer Umfrage. Neben verstärkten Hygieneregeln zählen demnach kleinere Gruppen bei Ausflügen und ein optimiertes Liegestellen- und Besucher-Management an touristischen Hotspots zu den Erfolgsfaktoren.

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun im März dieses Jahres fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen.  „Um sichere Reisen zu gewährleisten“, setzt A-Rosa bis auf weiteres flottenweit die 2G-Regel um. Somit dürfen Gäste ab zwölf Jahren nur noch mit dem Nachweis über Impfschutz oder Genesung an Bord gehen.  Mit der  A-Rosa Sena wird mehr Klimaschutz möglich. Als  E-Motion Ship  verfügt sie sowohl mit einem Dieselmotor als auch einem Elektromotor  und zudem über einen Batteriespeicher.  Bei Anfahrt auf die Städte wird auf den Elektromotor umgestellt, der seine Energie aus dem Batteriespeicher zieht. Hierdurch soll es möglich sein, die Städte emissionsfrei und nahezu geräuschlos anzulaufen. Der Batteriespeicher kann über geeignete Landstromanschlüsse wieder aufgeladen werden.  A-Rosa hat das Ausflugsprogramm deutlich erweitert. Es umfasst nun über 500 Touren in sechs Kategorien. Neu hinzugekommen ist die Kategorie „Exklusiv-Touren“,   individuelle Ausflüge mit Fahrzeug und Fahrer sowie einem eigenen ReiseleiterDazu gehören ein mediterraner Kochkurs bei Chef Erik auf der Rhône, Surfen auf dem Ijsselmeer in Holland, Stand-Up-Paddling vor den Kreidefelsen von Étretat in der Normandie oder ein exklusiver Tag in Salzburg.
Ab der Saison 2033 wird es bei A-Rosa nur noch den neuen Premium-alles-inklusive-Plus-Tarif geben,  der ein gastronomisches All-inclusive-Konzept und  einen Ausflug ebenso beinhaltet wie einen Kids Club auf fast allesn Schiffen und mehr Service.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
Die  medizinischen Versorgungsleistungen wurden erweitert. Neben dem Bordarzt steht jetzt auch eine medizinische Assistenz zur Verfügung, die sich um Leistungen an Land kümmert. Das gilt für  Fluss- und Hochseereisen.  Das Angebot an innerdeutschen Reisen wurde aufgestockt.  Neue Event-Kreuzfahrten versprechen Kulinarik- und Comedy-Erlebnisse.   Auch Douro-Flusskreuzfahrten sind wieder möglich.

 plantours   hat eine Flex-Buchungsoption eingeführt.  Gäste können so einmal bis 90 Tage vor Reiseantritt kostenfrei umbuchen.   Für die  gesamte Flusssaison 2022 gilt eine 2G-Regelung.   

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines  an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

 

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die britische Fährgesellschaft P&O Ferries, die unter anderem Verbindungen zwischen Dover und Calais sowie zwischen Hull und Rotterdam betreibt, hat ohne Vorankündigung und via Zoom alle Crews gefeuert und den Betrieb für zehn Tage eingestellt. Grund seien Verluste in dreistelliger Millionen-Höhe. Die Crews sollen durch günstigere Zeitarbeiter ersetzt werden.  Hinter P&O Ferries, nicht zu verwechseln mit der Carnival-Tochter P&O Cruises, steckt der Logistikkonzern DP World aus Dubai, berichtet fvw.

Europa

Die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Einen aktuellen Überblick zum RKI  gibt es hier:   https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

In Albanien sind alle Einreisebeschränkungen entfallen.    

Andorra  erlaubt die Einreise ohne Beschränkung. 

Belgien verlangt das Digitale Covid Zertifikat der EU als Nachweis einer vollständigen Imfpung.  Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Bulgarien streicht alle Einreiseregeln. 

Dänemark hat alle  Corona-Restriktionen wie Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und an anderen öffentlichen Plätzen beendet.  Für die Einreise gelten keine Sonderregeln mehr. 

Bei der Einreise nach Estland gibt es keine Einschränkungen.

Finnland  verabschiedet sich von den meisten Corona-Einschränkungen. Bei der Einreise gilt 3 G.   

Für die Einreise nach Frankreich  brauchen Ungeimpfte  einen negativen PCR-Test, der  nicht älter als 24 Stunden sein darf.  Für Geimpfte gilt: Nach dem zweiten Piks dürfen maximal vier Monate vergangen sein. Ansonsten gilt man als umgeimpft .  Die französische Tourismuszentrale Atout France hat zusammen mit 13 Tourismusverbänden die  Kampagne  „What really matters“ erarbeitet – was wirklich zählt:  InfographieWhatReallyMatters 

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und einen Nachweis darüber haben.  Alle anderen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Griechenland hat die Gültigkeitsdauer von Corona-Impf- und -Genesungszertifikaten verlängert und damit an EU-Standards angeglichen. Impfnachweise werden nun neun Monate lang akzeptiert, Genesungsbescheinigungen für sechs Monate.  Eine Maskenpflicht besteht nur im Gesundheitssektor. 

 Großbritannien hebt alle Einreiseregeln aufAuch die Kanalinsel Jersey  verlangt bei der Einreise  weder negative Tests noch Einreiseformulare.    Ähnlich ist es auf Guernsey: Bei der Einreise müssen sich Reisende nicht mehr über das „Travel Tracker“-System anmelden.  

Irland  erlaubt die Einreise ohne Beschränkung.  Tourism Ireland startete im Februar eine Werbekampagne mit dem Budget von 2,6 Millionen Euro, um den Tourismus wieder anzukurbeln.

Island hat alle Corona- und Einreise-Beschränkungen  aufgehoben.

Für die Einreise nach Italien gilt das digitale EU-Zertifikat.   Ungeimpfte müssen zusätzlich zum Test fünf Tage in Quarantäne. Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten wurde  reduziert – von bislang neun auf sechs Monate.  Alle Corona-Maßnahmen sind gestrichen.  Auch ein Einreiseformular ist nicht   nötig. 

Kroatien hebt nahezu alle Corona-Beschränkungen auf. EU-Bürger können ohne Impf-, Genesungs- oder Testnachweis ins Land reisen. Auch die Maskenpflicht entfällt weitgehend. Informationen über:  https://www.safestayincroatia.hr/de 

Lettland  hat alle Einreise-Beschränkungen aufgehoben. 

Liechtenstein hat die Grenze für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der der Schweiz vollständig geöffnet.   

Litauen erlaubt wieder eine uneingeschränkte Einreise.   

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.

Ab  2. Mai entfällt die Maskenpflicht auf Malta.  Touristen müssen kein Einreiseformular mehr ausfüllen. Die Maskenpflicht auf Flügen nach Malta bleibt  bestehen, genau wie die 3G-Regel zur Einreise: https://malta.reise/faq 

 Monaco  informiert hier:  www.gouv.mc 

Weder bei der Ein- und Ausreise noch im täglichen Leben gelten in Montenegro noch pandemiebedingte Einschränkungen. Ausnahme ist die Pflicht zum Tragen von Masken in Innenräumen.

Die Niederlande beenden  den strengen Corona-LockdownAlle Einreiseregeln sind gestrichen.

Touristen aus aller Welt dürfen wieder in Norwegen einreisen, ohne dass ihnen eine Quarantäne-Pflicht auferlegt wird.  

Bei der Einreise setzt Österreich jetzt auf 3 GUngeimpfte müssen einen negativen Corona-Test vorweisen.   Im Landwurde  weitgehend  gelockert www.austria.info/sicheres-reisen 

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

Polen  erlaubt die Einreise ohne Einschränkung. 

In Portugal  gilt für die Einreise 3 G. 

Rumänien  erlaubt die Einreise ohne Impfnachweis. 

Schweden streicht für EU-Bürger alle Einreiseregeln.

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Die Schweiz  hat alle Corona-Maßnahmen und Beschränkungen aufgehoben.  

In Serbien gibt es keine Einreisebeschränkungen mehr.

Die  Slowakei  hat die Einreisebeschränkungen aufgehoben. 

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet und alle Corona-Regeln bei der Einreise abgeschafft.

Spanien  schafft die Maskenpflicht im Freien ab.   Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de
Das Einreiseformular Spain Travel Health ist nicht mehr nötig , wenn Reisende ein digitales EU-Corona-Zertifikat haben. Es gilt 3 G. 

 Tschechien hat alle Einreisebeschränkungen abgeschafft. 

Selbst in Istanbul fehlen die Touristen

Die Türkei  wirbt mit dem  Zertifizierungsprogramm „Sicherer Tourismus“ um Touristen.  Für die Einreise gilt  3 G.

Ungarn hebt fast alle Corona-Einschränkungen auf.  Reisende aus Deutschland  können wieder ohne Test oder Nachweis von Impfung sowie Genesung einreisen.

Wer vollständig geimpft oder von Corona genesen ist, benötigt von März an für Zypern  keinen Corona-Test mehr.  Bei der Einreise  gilt die 3 G- Regel  

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Geimpfte und Genesene brauchen in Abu Dhabi  keinen PCR-Test mehr. 

Ägypten  erlaubt Geimpften die Einreise ohne Test.  

Äthiopien ist  nicht mehr Hochrisikogebiet. 

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

Argentinien  will Flughäfen und Häfen für ausländische Reisende öffnen. Voraussetzung für eine Einreise ist dann vollständiger Impfschutz und ein negativer PCR-Test. Eventuell müssten Besucher zwischen fünftem und siebtem Tag einen weiteren Test durchführen. Auch Ungeimpfte dürften einreisen, sind aber zu Quarantäne und zwei Tests verpflichtet.   

Aruba  streicht die Impf- und Testpflicht für Einreisende.  www.aruba.com 

Australien  streicht ab Mitte April die Testpflicht für Geimpfte. . Ungeimpfte müssen allerdings mit zahlreichen Einschränkungen rechnen.  Der Kreuzfahrt-Stopp gilt bis Mitte April.  Weiterhin gilt Maskenpflicht an Flughäfen und an Bord von Flugzeugen oder Kreuzfahrtschiffen bleibe aber bestehen. Infos zur Einreise und Visum: https://www.ivisa.com/visa-australia

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich. Vollständig Geimpfte sind von der Testpflicht befreit. Ein Test darf nur noch drei statt fünf Tage alt sein, ab   7. Januar  gelten nur noch PCR- statt Antigentests.   

 Barbados lässt vollständig geimpfte Touristen mit negativem PCR-Test wieder ohne Quarantäne einreisen.   Ende November hat sich der Inselstaat zur Republik erklärt. 

Botswana  ist  nicht mehr Hochrisikogebiet. Geimpfte können ohne Test einreisen.  Nicht vollständig geimpfte Besucher an den Einreise- und Grenzübergangsstellen gegen das Coronavirus impfen lassen.

Brasilien   lässt ab sofort nur noch Geimpfte und Genesene  einreisen.

Chile lässt ausländische Reisende wieder ins Land, nachdem die Grenzen mehr als 18 Monate geschlossen waren.  Am 1. Mai sollen alle Landesgrenzen öffnen. 

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist nur sehr schwer möglich.  Für deutsche Reisende gilt eine Einreisesperre.  Inzwischen scheint China zu lockern.  

Vom 1. April an muss das Online-Gesundheitsformular „Pase de Salud“ für die Einreise nach Costa Rica nicht mehr ausgefüllt werden. Dann sind auch keine Nachweise zur Krankenversicherung oder zu Impfungen gegen das Coronavirus mehr erforderlich.  

 Curacao  lässt  Urlauber aus Deutschland, die den digitalen Impfpass der EU vorweisen können, ohne PCR-Test einreisen.  Touristen müssen bei der Einreise nach Curaçao die digitale Einreisekarte ausfüllen und innerhalb von 48 Stunden vor Ankunft eine Passenger Locator Card.

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Alle Reisenden müssen  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken.   Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Hochrisikogebiet eingestuft.  Für geimpfte und genesene Einreisende ist  kein zusätzlicher PCR-Test mehr verpflichtend. Ungeimpfte  müssen diesen 48 Stunden vor Abreise absolviert haben – zuvor waren es 72 Stunden.   Die Expo in Dubai hat den Besucherzustrom intensiviert. 

Ecuador ist nicht mehr Hochrisikogebiet

Fiji öffnete am 1. Dezember seine Grenzen für internationale Urlauber. Für die Einreise müssen Deutsche einen Impfnachweis und einen maximal 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen.   Die bisher vorgegebene Quarantäne entfällt. Die spezifischen Einreisebestimmungen findet man hier:  www.fiji.travel/covid-19/travelling-to-fiji.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet. Die Einreise nach Ecuador und auf die Inseln ist nur mit vollständigem Impfschutz möglich.  Zudem wird für die Einreise ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test gefordert sowie der Nachweis einer digital ausgefüllten Gesundheitserklärung.

 Hongkong  kehrt zum Alltag zurück.  Der internationale Reiseverkehr wird wieder aufgenommen. 

Indien öffnet sich wieder.

Indien hebt alle Corona-Beschränkungen auf.  Zur Einreise sind ein negativer PCR-Tests (max. 72 Stunden alt) sowie eine Sef-Declaration-Form notwendig, bei der von Reisenden aus Deutschland neben dem Reisepass das negative PCR-Testergebnis als PDF-Datei hochgeladen werden muss. Ein Ausdruck der Registrierung, sowie eine Passkopie sollten mitgeführt werden. Die Nutzung der Covid-19-Tracking-App „Aarogya Setu“ ist verpflichtend.

 Vollständig geimpfte Besucher in Indonesien  müssen von nun an keinen negativen Corona-Test vorweisen. Außerdem entfällt die Maskenpflicht im Freien. Weiterhin erforderlich sind ein Touristenvisum, ein Ticket für den Rück- oder Weiterflug in ein anderes Land sowie der Nachweis einer Reisekrankenversicherung mit Versicherungsschutz in Indonesien, inklusive Covid-19-Abdeckung. 

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen. Geimpfte Reisende sollen wieder ins Land dürfen.  

Israel hat  das Einreise-Verbot aufgehoben. Touristen jeden Alters,  Geimpfte  wie Ungeimpft, dürfen einreisen, sofern sie vor Anreise einen negativen PCR-Test vorlegen und nach  der Landung in Israel einen weiteren PCR-Test machen. Das  heißt,  dass auch Familien mit ungeimpften Kindern wieder in Israel Urlaub machen können.    

Jamaika  erleichtert die Einreise.   Eine Einreisegenehmigung muss nicht mehr beantragt werden; die Quarantäne fällt ebenfalls weg.  

Die Einreise nach Jordanien  ist weiterhin nur unter Einschränkungen möglich.   

Japan öffnet sich vorsichtig.  Das Einreiseverbot  für Staatsangehörige von 106 Staaten wird aufgehoben, darunter auch Deutsche.

 Kambodscha   streicht die Tests für Geimpfte Ungeimpfte erwartet weiterhin ein PCR-Test und 14 Tage Quarantäne bei Ankunft.

Antigen– statt bisher PCR-Tests reichen für geimpfte Besucher  bei der Einreise nach Kanada aus. Zudem entfällt die obligatorische Quarantäne für diejenigen, die auf das Testergebnis warten.  Wie bisher müssen alle Touristen aus dem Ausland vollständig geimpft sein. Ein Booster ist nicht notwendig.

Kenia führt die  Impfpflicht für Reisende aus der EU ein.   Für Ungeimpfte ab fünf Jahren bleibt der negative PCR-Test Voraussetzung. Er muss höchstens 72 Stunden vor Abreise erfolgen.

Das Einreiseformular gibt’s in Zukunft nur noch digital: Kuba-Reisende müssen sich im neuen Jahr online registrieren, bevor sie sich auf den Weg Richtung Karibikinsel machen. Laut Fremdenverkehrsamt in Berlin ist  bei der Einreise nach Kuba weder ein  Impfnachweis noch ein negativer Test erforderlich. Es werden jedoch stichprobenartig PCR-Tests an Flughäfen oder Grenzübergängen durchgeführt und es besteht weiter Maskenpflicht.

Laos ist kein Hochrisikogebiet mehr. 

 Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Allerdings verlangen die Malediven  einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt.  Die Einreise ist ohne Quarantäne möglich.

 Vollständig Geimpfte  brauchen zur Einreise nach Malaysia  keinen Test mehr.  Für sie gelten keine Einschränkungen mehr.  Für teilweise Geimpfte oder Ungeimpfte gelten auch nach dem 1. Mai weiter strengere Regeln. Touristen wird empfohlen, sich vor Reiseantritt genau zu informieren.

Vollständig geimpfte Personen dürfen ohne negativen Covid-19-PCR-Test in die Malediven einreisen. 

Marokko  lässt inzwischen wieder Einreisen zu aber nur für  Besucher mit vollständigem Impfschutz.  Zudem muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, seit dem Abstrich dürfen nicht mehr als 48 Stunden vergangen sein. Bei der Ankunft findet zudem ein Schnelltest statt.

Auf Mauritius  können sich  Geimpfte inzwischen wieder frei bewegen.  Nicht nur das Hotel können Gäste wieder selbst frei wählen, sondern auch Ausflüge, Restaurant- und Barbesuche oder das Mieten eines Autos sind möglich.  Die vollständige Impfung ist Voraussetzung, um ohne Quarantäne-  und Testpflicht in den Inselstaat einreisen zu können.

Die mexikanischen Gesundheitsbehörden fordern derzeit keine Bescheinigung über den Gesundheitszustand oder Testergebnisse. Quarantänemaßnahmen sind nicht vorgesehen.

Der Flughafen von Rangun in Myanmar hat sich für internationale Flüge geöffnet.  Reisende können nach mehr als zweijähriger Unterbrechung ein elektronisches Visum beantragen. Neben vollständiger Impfung sind zwei PCR-Tests Voraussetzung für die Einreise.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist seit dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia   verzichtet bei vollständig Geimpften auf den PC-Test bei der Einreise.  Notwendig ist auch der Nachweis einer Reisekrankenversicherung, die die Behandlungskosten bei der Covid-19-Erkrankung abdeckt.

Neuseeland   will im Herbst Urlauber einreisen lassen. Reisende aus sogenannten „Visa-Waiver“-Ländern  sollen aber bereits ab Mai ins Land dürfen. Das beträfe auch Deutsche. Die genauen Bedingungen für eine Einreise sind noch nicht bekannt.

Nicaragua ist nicht mehr Hochrisikogebiet.

Nepal  öffnet die Grenzen für geimpfte Touristen.

Der Oman hat  lässt  vollständig Geimpfte ohne Testpflicht einreisen.

Panama  ist nicht mehr Hochrisikogebiet..

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel. Die Einreise ist nun ohne 14-tägige Quarantäne möglich. Die neue Bestimmung sieht weiterhin einen negativen PCR-Test für Einreisende vor. Auch bei der Ankunft am Flughafen von Lima ist ein Antigen-Test obligatorisch.

Die Philippinen öffnen   erstmals seit zwei Jahren wieder ihre Grenzen für internationale Touristen. Jedoch nur für vollständig geimpfte Urlauber aus „grünen“ Ländern,  darunter auch Deutschland.  Voraussetzung ist ein maximal 48 Stunden alter, negativer PCR-Test.  

Die Einreise  nach Qatar  ist für  vollständig Geimpfte ohne Quarantäne möglich.  Pflicht ist aber für alle ein negatives PCR-Testergebnis vor Reiseantritt, das maximal 48 Stunden alt sein darf. Außerdem müssen sich die Besucher spätestens drei Tage vor Ankunft online registrieren. 

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Saudi-Arabien hat alle Einreiseregeln aufgehoben.   Reisende aus dem Schengen-Raum sowie den USA und Großbritannien erhalten ein Zwölf-Monats-Visum bei der Ankunft am Flughafen.

Senegal ist  nicht mehr Hochrisikogebiet 

Touristen können unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssen anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist für Geimpfte nicht mehr  nötig.   Die Seychellen-Insel Fregate Island  will erst in zwei Jahren wieder Touristen empfangen.

Singapur öffnet sich wieder für deutsche Touristen

 Geimpfte Reisende können ohne Quarantäne in Singapur  einreisen.   Reisende müssen auch keinen „Vaccinated Travel Pass“ (VTP) mehr beantragen, es gibt darüber hinaus keine ausgewiesenen VTL-Flüge mehr und die Testungen nach Ankunft am Changi Airport und vor Ort entfallen.  Alle Reisenden müssen vor Antritt der Reise online eine Gesundheitserklärung ausfüllen.  Für Geimpfte entfällt der Test vor Abflug.   Details unter https://safetravel.ica.gov.sg/

Sri Lanka  ist wieder uneingeschränkt bereisbarGeimpfte müssen auch nicht in Quarantäne.  Es wird  empfohlen, das erforderliche Visum vor der  Einreise online über das Electronic Travel Authorization (ETA)-Portal der Einwanderungsbehörde zu beantragen.

Südafrika   streicht  die Testpflicht für Geimpfte.  Für Ungeimpfte bleibt sie bestehen.  Von allen Reisenden wird erwartet, dass sie die mobile App „CovidAlert South Africa“ auf ihr em Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und einen Unterkunftsnachweis vorlegen.

Südkorea erlaubt Geimpften die Einreise ohne Quarantäne.   Für nicht geimpfte Personen gilt weiter die siebentägige Quarantänepflicht. Die Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests bei der Einreise bleibt bestehen. Alles Wichtige hier: https://overseas.mofa.go.kr/de-de/index.do

Taiwan hat ein Einreiseverbot erlassen.

 Vollständig Geimpfte brauchen in Tansania  keinen PCR-Test zur Einreise. 

Für vollständig geimpfte Touristen  lockert das  Thailand  die Einreiseregeln. Eine Registrierung  ist nach dem Test-&-Go-Programm für vollständig geimpfte Reisende wieder möglich. Nach der Einreise und zusätzlich am fünften Tag sind PCR-Tests verpflichtend. Auf das Ergebnis der Tests muss in einem SHA Extra + oder AQ Hotel gewartet werden.  PCR-Tests und Hotels müssen vorab gebucht werden. Mehr hier: http://german.thaiembassy.de/allgemeine-informationen

 Trinidad und Tobago lässt  vollständig Geimpfte einreisen.  Bei Einreise muss ein maximal 72 Stunden alter, negativer PCR-Test vorgelegt werden. Reisenden wird empfohlen, sich vor Ankunft in Bangkok den QR-Code herunterzuladen. Der QR-Code-Scan gibt Reisenden vor Ort Auskunft darüber, an welchem Schalter sie sich mit den Mitarbeitern des von ihnen gebuchten Hotels für die Durchführung des obligatorischen PCR-Tests nach der Ankunft in Thailand treffen müssen. Ab Juni will Thailand die  PCR-Tests vor und nach der Einreise für vollständig geimpfte Besucher aussetzen.

Tunesien  lockert die Einreisebestimmungen.  Vollständig Geimpfte  brauchen keinen negativen Corona-Test mehr. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss einen offiziellen negativen Schnelltest (TDR-Antigen), der beim Check-in nicht älter als 24 Stunden sein darf oder einen maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen.   

Geimpfte Flugreisende müssen vor  der Einreise nach Uganda und vor der Ausreise aus dem Land kein negatives PCR-Testergebnis mehr am Flughafen Entebbe vorweisen. Das Visum für Uganda muss vorab online als E-Visum beantragt werden. 

Usbekistan ist kein Hochrisikogebiet mehr. 

Die Einreise in die USA  ist für vollständig Geimpfte möglich. Vor der Abreise muss der Airline ein aktueller Impfausweis sowie für alle Reisenden ab einem Alter von zwei Jahren ein negativer  PCR-  oder Antigen-Test elektronisch oder in Papierform vorgelegt werden, der bei Abreise nicht älter als einen Tag sein darf . Vor dem Abflug muss außerdem ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden.  Details unter www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/travelers/international-travel/index.html    oder  https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/travelers/proof-of-vaccination.html

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und von Ungeimpften ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis .

 Vietnam streicht alle Einschränkungen im FlugverkehrGeimpfte und kürzlich Genesene müssen nur noch einen PCR-Test vor der Abreise sowie einen Antigen-Test nach der Ankunft machen. Für kürzere Aufenthalte ist eine visumfreie Einreise möglich.

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Die Website soundsofearth.eco stellt in einem interaktiven Modell unserer Erde Töne verschiedener Länder zur Verfügung, Wellenrauschen, Regen, Wasserfall. Einfachmal reinhören und sich wegträumen…

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Noch ein Tipp von correctiv:  Mit City Guesser kann man zeigen,  was man weiß : Per Zufall bekommt man einen Videoausschnitte aus einer zufällig ausgewählten Stadt in einem zufällig ausgewählten Land und  kann raten, wo man sich gerade befindet:  https://virtualvacation.us/guess

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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