Corona Pandemie: Pfingsten und die große Freiheit

Europa geht inzwischen höchst unterschiedlich mit der Pandemie um,  aber seit Pfingsten haben immer mehr Länder geöffnet  – manche auch die Innengastronomie. Touristen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, sollen bald einfacher in die EU einreisen können. Darauf haben sich die EU-Botschafter geeinigt.

Die Liste der europäischen Länder, vor denen die deutsche Regierung nicht mehr warnt, wird immer länger. Wenn am 1. Juli der digitale Gesundheitspass eingeführt wird, soll es gar keine Reisewarnungen vor Risikogebieten mehr geben – weltweit.  Aber: Aus Furcht vor der sogenannten Delta-Variante des Corona-Virus wollen die Bundesländer nach Informationen des Business Insider wieder strengere Vorschriften für Auslandsreisen. In einer Vorlage für die Konferenz der Gesundheitsminister würden besonders die lückenhafte Früherkennung von Infektionen bei Einreisen kritisiert und mehr Tests gefordert

Und es wird mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene geben. Für sie wird  bundesweit die Quarantänepflicht nach Auslandsreisen bundesweit gestrichen.  Nach der neuen bundeseinheitlichen Corona-Einreiseverordnung müssen auch Negativ auf Covid-19-Getestete nur noch dann in Quarantäne, wenn sie aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet zurück nach Deutschland reisen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass Sommerurlaub innerhalb der EU voraussichtlich nicht von einer Impfung abhängig sein wird. Auch mit den Testungen werde man sich europaweit gut bewegen können, sagte Spahn.  Außenminister Maas lehnte eine erneute Rückholaktion für Bundesbürger, die wegen der Pandemie im Ausland stranden,  ab.
Die Bundesländer lockern weiter. (siehe weiter unten)

Hier kommt Nachschub für die Strandkörbe auf Sylt.

 Auch die EU will weitere Öffnungen.  Die Kommission hat vorgeschlagen,  die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen für nicht zwingend notwendige Einreisen in die Europäische Union deutlich zu lockern. Nach mehr als einem Jahr strikter Einreisestopps könnten bald schon Geimpfte aus der ganzen Welt problemlos in die EU reisen – unabhängig von der epidemiologischen Lage in ihrer Heimat.  Rechtzeitig vor der Sommersaison haben sich die EU-Länder und das EU-Parlament nun auf Details eines europaweiten Zertifikats zum Nachweis von Corona-Impfungen, -Tests und überstandenen Covid-19-Erkrankungen geeinigt. Mit dem digitalen Dokument soll das Reisen in der EU erleichtert werden. Es wird vermutlich gegen Ende Juni verfügbar sein.
Das Corona-Gesundheitszertifikat fürs Handy ist da. Bis Ende Juni soll es allen zur Verfügung stehen, die es haben wollen.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben ein Corona Sicherheitslabel entwickelt. Es kann durch die EU-Staaten an touristische Betriebe vergeben werden, wenn diese die erforderlichen Bedingungen zu Gesundheit und Sicherheit einhalten. Das Label ist freiwillig: https://ec.europa.eu/germany/news/20210519-sicherheitssiegel-tourismus_de

Die Meinung der Deutschen zu mehr Freiheiten für Geimpfte ist gespalten. Eine Repräsentativbefragung des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Sinus-Institut hat ermittelt, dass sich 38 Prozent  für zusätzliche Reisefreiheiten für gegen Covid-19 geimpfte und genesene Personen aussprechen. 35 Prozent sind dagegen.

 Schnelltests sind auch in Schulen zur Pflicht.  Eine Anleitung dazu gibt den Kindern  Doktor Kasperl in der Augsburger Puppenkiste:  https://www.youtube.com/watch?v=A0EqaSBurX0

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code einscannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. In künftigen Versionen soll – noch vor Beginn der Sommerferien – auch ein digitales Impfzertifikat angezeigt werden können.

Die Länder, die als Risikogebiete und als Hochrisikogebiete gelten, weist das Robert-Koch-Institut in einer permanent aktualisierten Liste aus.  Derzeit umfasst sie  rund 148   der weltweit 200 Staaten. Die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren  wird immer wieder aktualisiert: 
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Die Welttourismusorganisation UNWTO hat keine große Hoffnung auf eine baldige Erholung, vor allem, weil immer noch  Ziele für Touristen komplett gesperrt sind. Frühestens im Juli oder auch erst im September erwartet die Organisation eine Besserung. Im Januar lagen die weltweiten Tourismusankünfte 87 Prozent unter 2019. Am stärksten brachen sie in Asien/Pazifik ein.

Das Start-up Sherpa aus Toronto hat eine interaktive Weltkarte erstellt.  Die „Travel Reopening Map“  zeigt per Mouse-Over die Covid-bezogenen Einschränkungen und Anforderungen der Länder im Ampelsystem und auf einen Blick :  https://apply.joinsherpa.com/map

Vor und während der Reise können sich Urlauber   über die COVID-19 Bestimmungen für Ein-/ und Ausreise sowie vor Ort auf www.der-reisemanager.com informieren.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Inzwischen hat die TUI eine dritte Tranche Staatshilfen bekommen.  Damit summiert sich die Unterstützung des Unternehmens durch den deutschen Staat und die Banken auf 4,8 Milliarden.  Das entspricht dem Jahresbudget der Weltgesundheitsorganisation (WHO).  Rewe-Chef
Lionel Souque
hat seine Kritik an den staatlichen Hilfen für TUI erneuert. Der Konzern sei  nicht systemrelevant und längst kein deutsches Unternehmen.   

Nur jeder zehnte Deutsche glaubt daran, dass man im kommenden Sommer trotz Corona-Pandemie wieder überall Urlaub machen kann. Das ergab eine  Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.  Ende Mai gaben 64 Prozent  bei der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa  an, im  Sommer verreisen zu wollen – 9 Prozent mehr als bei einer Befragung im Februar.

Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es. Angesichts der weltweiten Restriktionen wegen der Pandemie sei nicht vor dem Herbst dieses Jahres mit einer Normalisierung zu rechnen. Manche Experten erwarten dies erst 2022. Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019. Für dieses Jahr gehen die Analysten von einem Umsatz von rund zwei Dritteln im Vergleich zum Vorkrisenniveau aus. Erst für 2023 sei wieder ein „einigermaßen normaler Reise- und Tourismus-Umsatz“ zu erwarten.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen.  Die Reisebschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben der Tourismusbranche nie dagewesene Verluste beschert. Der Verband World Travel & Tourism Council ​​​​​​​bezifferte die Auswirkungen auf den globalen Reise- und Tourismussektor auf fast 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die in Großbritannien, Indien  und Südafrika aufgetauchten Mutationen des Virus nicht leichter.  Auch die anhaltende Diskussion um den Impfstoff Astra Zeneca könnte die Rückkehr zur Normalität erschweren.  Stand 9. Juni. 

Die Ferne bleibt noch länger ein Traum

 

Dubai hat  die Expo um ein Jahr verschoben.  Neuer Termin ist vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022.

Die weltweite  Pandemie bringt den Fahrplan für die Zuteilung des Titels der Europäischen Kulturhauptstadt ins Wanken. Das Kulturhauptstadtjahr 2021 für Timisoara (Rumänien) und Novi Sad (Serbien) wird wohl um ein oder zwei Jahre verschoben. Die Kulturhauptstädte  2020 Galway und Rijeka gehen in die Verlängerung.

Auch das Entertainment-Imperium von Walt Disney in den USA wird durch Corona hart getroffen.  Die Themenparks Disneyland und Disney California Adventure Park öffneten mit begrenzter Kapazität. Zunächst dürfen nur Kalifornier die Freizeitparks besuchen. Der Neustart nach einem Jahr der Schließung erfolgt unter strengen Auflagen.  Auch in Florida ist nur eine begrenzte Zahl an Besuchern erlaubt.  Der Konzern will  28 000 Stellen in den Parks, Resorts und bei Kreuzfahrten streichen.  Disneyland® Paris heißt ab dem 17. Juni wieder Besucher willkommen – zunächst mit dem Disneyland® Park, dem Walt Disney Studios® Park, Disney’s Newport Bay Club sowie dem Disney Village®.  Bei der Buchung wird „vollste Flexibilität“ garantiert. Ab  17. Juni  sollen auch Fahrgeschäfte wie Star WarsTM Hyperspace Mountain, The Twilight Zone Tower of TerrorTM, Peter Pan’s Flight und Ratatouille wieder startklar sein.

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio werden ohne ausländische Zuschauer stattfinden.

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für übernächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen. Fast alle bieten inzwischen Flex-Tarife an, die mehr Sicherheit bei der Buchung bieten sollen.

Veranstalter 

Die Reisebranche  kann den Corona-Rückstand 2020 wohl nicht mehr aufholen, auch wenn die Buchungen  in der Ferienzeit gestiegen sind.  Zahlreiche Tourismusunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht.

Viele Veranstalter bieten inzwischen Flex-Tarife an,  um die Reiselust der Kunden zu stimulieren, siehe weiter unten.  Jan Philipp Stupnanek, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW, mahnt zur Vorsicht:  „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Angebote vorab gut prüfen, um die Vor- und Nachteile vor der Buchung genau zu kennen. Darüber hinaus sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Stornierung der Reise trotz gesetzlichen Anspruchs womöglich länger auf eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen warten müssten.“

Aerticket und die AER-Kooperation übernehmen laut reisevor9  gemeinsam 50 Prozent des Reiseveranstalters Explorer und der insolventen Reisebürokette STA Travel. Die anderen Hälften liegen bei Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin der Reisebürokette NTRV (New Travel Reisebüro Vertrieb).

Aldiana  hat Richtlinien für höchste Hygienestandards  erarbeitet und umgesetzt. Aufgrund behördlicher Auflagen kann es sein, dass bestimmte Leistungen in einzelnen Clubs eingeschränkt oder angepasst angeboten werden müssen. Deshalb hat Aldiana eine Liste der aktuellen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen und das Hygienekonzept in den Clubs auf seine Website gestellt: www.aldiana.com/de-de/infos.
Die DERTouristik  hat  50 Prozent der Aldiana Holding übernommen, die zuletzt der Schweizer Investmentgesellschaft LMEY allein gehörte.

Von den großen Pauschalreise-Veranstaltern ist Alltours der einzige, der keinen Flextarif mit einem Aufpreis eingeführt hat.  Der Veranstalter verlängert die Aktion „Flexibel buchen“.  Alltours baut das Winterprogramm im Indischen Ozean aus. Auf den Seychellen ist der Veranstalter auf drei Inseln vertreten. Für Sansibar gibt es Kombinationen mit Safaris auf dem Festland.

Infos gibt’s hier:  https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Veranstalter Ameropa hat am 1. Mai eine neue Flex-Rate eingeführt. Das Plus des Zusatztarifs: Bis 14 Tage vor Anreise können Kunden gebührenfrei und ohne Angabe von Gründen stornieren oder umbuchen.  Der zusätzliche Schutz kann  bis 30. September für Paketreisen aus Hotel und Bahnfahrt, Städtereisen und Urlaubsreisen inklusive Ferienwohnungen und Freizeitparks in Deutschland und Europa sowie individuelle Schweiz-Rundreisen abgeschlossen werden. Im Falle einer Umbuchung behält die Flex-Rate ihre Gültigkeit, da sie auf die nächste Reise übertragen wird.

Der Fair-Tarif für die Marken Anex Tour, Bucher Reisen und Öger Tours gilt jetzt bis Ende Juni. Er enthält für Neubuchungen zusätzlich ein kostenfreies Covid-Schutzpaket und ermöglicht erstmals kostenlose Stornierungen bis zehn Tage vor der Abreise.

ASI Reisen, Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, stoppt  sein Angebot an Inlandsflügen und inländischen Zubringerflügen. Auf Inlandsflüge zu verzichten ist ein Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem das Familienunternehmen seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren möchte. ASI Reisen berechnet bei allen ASI Original Reisen den ökologischen Fußabdruck und die lokale Wertschöpfung und stellt diese transparent für seine Kundinnen und Kunden auf www.asi.at dar. Nicht reduzierbare Emissionen kompensiert ASI Reisen zu 100 Prozent. 

Bentour bietet seinen Flex-Sorglos-Tarif  für 29 Euro. Er verspricht kostenlose Stornierung und Umbuchung bis 14 Tage vor Abreise. Auch in diesem Jahr übernimmt der Veranstalter die Kosten für die Hotelunterbringung, wenn ein Urlauber während seines Türkei-Urlaubs positiv auf das Virus getestet wird.

Berge & Meer veröffentlicht im neuen Frühbucher-Katalog 2022 kostenfreie Storno- und Umbuchungsregeln und bietet einen Corona-Reiseschutz für Flugreisen bis Ende April nächsten Jahres an. .

Biblische Reisen   nimmt mehrere Ziele in Deutschland ins Programm. Die Studienreisen sind an einen Standort gebunden.  Die Gäste bleiben in einem Hotel.

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon  schaltet alle Reisen bis Ende 2021 auf der eigenen Website frei.

Mit China Reisen Hamburg will Guosheng Liu einen Nachfolger  für seinen von der Corona-Pandemie in die Insolvenz getriebenen Veranstalter China Tours an den Start bringen.

Club Med schaltet die Angebote für den Winter 2022/23 frei.

Der Natur- und Tierreisenspezialist Colibri Travel musste Insolvenz anmelden.  Ebenso der Südostasien-Spezialist Comtour.

Autoschlangen vor dem Leuchtturm von Formentor auf Mallorca gibt es derzeit nicht.

Der Touristik  hat für den Sommer 2021  42 Kataloge aufgelegt.   Um mehr Neubuchungen  zu generieren,  hat der Veranstalter die Kosten für seine Flex-Pakete im  April einheitlich auf 59 Euro gesenkt. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Flugpauschalreise bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren.  Das „Sorgenfrei-Reisen-Paket“ des  Reiseveranstalters ermöglicht  die kostenlose Stornierung oder Umbuchung einer Reise bis 60 Tage vor Reiseantritt. Darüber hinaus können Reisen bei bestehender Reisewarnung durch das Auswärtige Amt bis 30 Tage vor Reiseantritt kostenlos umgebucht oder storniert werden. Liegt innerhalb von 72 Stunden vor Abreise ein positiver PCR-Test vor, kann ebenfalls kostenlos storniert werden.  Der Veranstalter hat seine Flexraten und die damit verbundenen Umbuchungs– und Storno-Optionen auf Bausteinbuchungen wie Hotels mit Eigenanreise, Mietwagen und Rundreisen erweitert.  Die neuen Bedingungen gelten für alle neuen Buchungen, die bis 30.09.2021 eingehen.  Bei den Veranstaltern der DER Touristik sind  bereits erste Hotels und Reiseprogramme für den Winter 2021/22 buchbar: https://www.dertour.de/aktuelles-angebote/flex-optionen
Im neuen Sonderkatalog „Summer in the City“ bietet Dertour  Sparangebote für Städtetrips in Deutschland und Europa für den Sommer an. Dertour-Gäste sparen bei Hotelübernachtungen bis zu 55 Prozent, bei Musicals bis zu 20 Prozent gegenüber dem Städtereisen-Jahresprogramm. Weitere Angebote wie „4 Tage reisen, 3 Tage zahlen“ oder Frühbuchervorteile gelten zusätzlich. Der Sonderkatalog beinhaltet Specials in über 40 Städten in Deutschland und Europa. Das Portfolio der Veranstalter-Marke ADAC Reisen wurde bei Dertour eingegliedert. Es wird keine ADAC-Reisen-Kataloge mehr geben, aber die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub soll fortgesetzt werden. Der Veranstalter hat einen größeren Stellenabbau angekündigt.  Deutschlandweit bieten die DER Reisebüros nun auch einen PCR- Test an. Mit dem Titel „Bewusst Reisen“ legt die DER Touristik für ihre Marke Dertour erstmals einen  Magalog mit nachhaltigen Produkten auf. Auf mehr als 80 Seiten werden ausgewählte Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierung mit Fokus auf Europa aufgeführt.  Informationen und Geschichten rund um die Reiseziele und zum nachhaltigen Engagement der Hotels reichern den Magalog an:  www.dertour.de/nachhaltige-hotels 

Der Fernreisespezialist East Asia Tours ist laut fvw insolvent. 

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck

Eurowings Holidays ändert die in der Reisebranche üblichen Anzahlungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen radikal.  Trotz der aktuellen Reisebeschränkungen und drohender Flugverbote sollen Kunden nur noch 50 Euro als Anzahlung auf den Tisch legen müssen. Die Kosten für eine etwaige Stornierung oder Umbuchung der Flugpauschalreise sind damit (bis 14 Tage vor Abflug)  abgegolten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Siglinde Fischer Charming Places hat nach 35 Jahren  Insolvenz angemeldet.

FIT Reisen,  Spezialist für Wellness-  und Gesundheitsreisen,  legt für 2021 vier Ganzjahres-Kataloge auf.

In einem Appell  fordert das  Forum anders reisen  die Branche auf, den Neustart des Tourismus zu nutzen, um Reiseangebote „zukunftsfähig“ zu gestalten. Auch mit Blick auf den Klimawandel solle der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und auf Gewinnmaximierung und Volumen um jeden Preis verzichtet werden.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen. FTI-Gäste können den Flex-Plus-Tarif mit kurzfristiger Stornomöglichkeit nun gegen fixe und gestaffelte Aufpreise statt einem prozentualen Aufschlag dazu buchen.  Der Tarif gilt bis Ende April 2022.   Die gewohnten Kataloge werden durch E-Mags oder Kataloge on Demand abgelöst.   
Zum Ende des Geschäftsjahres  wurde der Betrieb von  LAL Sprachreisen, FTI Cruises, Fly.de und der in Berlin ansässigen Touristic 24 eingestellt.  235 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds sollen dem Unternehmen Luft verschaffen, um die  Durststrecke angesichts der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu überstehen. FTI-Gründer Dietmar Gunz   hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen  und ist auch nicht mehr im Aufsichtsrat vertreten.   Ralph Schiller ist  Nachfolger.  Neuer Aufsichtsratchef wurde der Vorstandsvorsitzende der Meine Volksbank Raiffeisenbank Altötting und Geschäftsführer der RT/Raiffeisen Touristik Group, Wolfgang Altmüller.
Inzwischen hat FTI bereits die Wintersaison 2021/22 buchbar gemacht.
Für Reisen, die bis Ende April  gebucht und im Sommer gemacht  werden, schließt FTI den Corona-Reiseschutz mit ein, der verschiedene Leistungen enthält. Stornokosten etwa können rückerstattet werden.

 Gebeco  hat  die geltenden Sonderumbuchungsbedingungen verlängert. Für alle Buchungen, die bis zum 30. Juni  mit Abreise bis Ende März 2022 eingehen, gilt, dass sie im Fall einer Reisewarnung durch das Auswärtige Amt für die jeweilige Reiseregion, bis 30 Tage vor Abreise kostenlos umgebucht werden können. Allen, die nicht umbuchen, sondern stornieren wollen, bietet Gebeco einen Kulanzgutschein in Höhe der Stornokosten an. Für die kommende Reisesaison steht Europa im Focus.  Zusammen mit dem Outdoor-Spezialisten ASI Reisen bieten der Studien- und Erlebnisreiseanbieter 20 neue Wander- und Trekkingtouren in Deutschland an.  Inzwischen sind elf neue Deutschland-Touren zu buchen.  Gebeco-Kunden bietet sich Anfang März  die Möglichkeit,  zwei Reisen virtuell zu testen und dabei auch die Reiseleitung kennenzulernen.  Anmeldung unter  https://www.gebeco.de/virtuelle-reisen  Mit Covid Protect reagiert Gebeco auf das gestiegene Absicherungsbedürfnis der Reisenden und mögliche Quarantäne-Fälle im Reiseland. Dank des neuen Versicherungsschutzes in Kooperation mit AXA Partners entstünden während einer Gebeco-Reise keine zusätzlichen Kosten, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie anfallen könnten, heißt es in der Mitteilung.  In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Nicht nur  Sri Lanka hofft  auf Touristen.

Geoplan hat neue Deutschlandreisen aufgelegt und geht davon aus, dass viele Fernreiseziele  in absehbarer Zeit wieder bereisbar sein werden.  „Falls Sie während der Reise wegen Corona-bedingter Maßnahmen die Reise nicht wie geplant fortsetzen können, organisiert Geoplan auf eigene Kosten die Organisation der Rückflüge„, versichert der Veranstalter und verweist auf seine website www.geoplan-reisen.de/statement-zur-aktuellen-lage/  
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.

Google will in der Pandemie die Nachfrage nach Reisen ankurbeln, so Google-Manager Richard Holden  in der FAZ. Dafür wolle der Internet-Riese sein Reiseportal für kostenlose Einträge von Reiseveranstaltern und Hotels öffnen. Bisher seien dort nur bezahlte Anzeigen zu finden.

Der deutsche Ski-, Heliski- und Wanderreiseveranstalter Hagen Alpin Tours  übernimmt laut reisevor9 alle Kundenkontakte von X Dream Heliskiing sowie die Website des Wiener Veranstalters für exotische Skireisen nach Kanada, Alaska, Grönland, Indien, Mazedonien und in den Alpen. Der bisherige Inhaber Hansjörg Franz will künftig „außergewöhnliche Reisen“ vom Motorradabenteuer in Sibirien bis zur Expeditionskreuzfahrt in die Arktis anbieten.

Hauser Exkursionen  hat für 2021 einen Magalog mit 130 ausgewählten Reisen und Texten  zu Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist auf Graspapier herausgebracht. In einem Fünf-Punkte-Manifest skizziert der Veranstalter seine Vision für die Zukunft:  Fünf Prinzipien, sollen zeitgleich als Rückbesinnung auf die Grundwerte des Trekkinganbieters sowie als zukunftweisende Strategie fungieren. Unter anderem verpflichtet sich Hauser zur 110-prozentigen Kompensation von Flügen innerhalb Europas sowie zu langfristigen und fairen Partnerschaften mit lokalen Agenturen.  Entscheiden sich Reisende bei Flügen außerhalb Europas zur freiwilligen Kompensation, verdoppelt Hauser diese um den gleichen Prozentbetrag. Seit 23. März  bietet Hauser Exkursionen bei Buchung einer Tour vor dem 1. August 2021 eine kostenlose Umbuchungsmöglichkeit bis 30 Tage vor Abreise. Die Regelung gilt auch für bereits getätigte Buchungen aus 2020 und 2021. Alternativ hält der Slow-Trekking-Spezialist einen Wertgutschein mit unbegrenzter Gültigkeit bereit. Nun plant der Marktführer für Slow-Trekking-Reisen die Einführung einer neuen Produktkategorie für Geimpfte und Genesene. Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben: www.hauser-exkursionen.de/ueber-hauser/unternehmensleitbild 
Seit 3. März schickt der Veranstalter seine Kunden wieder auf virtuelle Reisen: www.hauser-exkursionen.de/virtuelle-reise

Mit flexiblen Umbuchungs- und Storno-Regeln versuchen Veranstalter ihr Geschäft anzukurbeln. Der Wildwuchs der Regeln und Anreize sorgt für Unsicherheit beim Verbraucher, mahnt Holidaycheck-Manager Georg Ziegler. Er wirbt laut Branchenmagazin fvw für einheitliche Regelungen.

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen präsentiert mit dem neuen Katalog Zarengold 2021/2022 die größte Auswahl an Reisen auf der Transsibirischen Eisenbahn. Dazu kommt  der Katalog Die Welt per Zug entdecken! 2021/2022, der außergewöhnliche Zugreisen auf allen Kontinenten bündelt. Mit den beiden Print-Katalogen bietet Lernidee einen optimistischen Ausblick auf das nächste und übernächste Reisejahr. Reise-Termine bis 31.03.2022 sind in den Katalogen mit Preisen dargestellt und können direkt gebucht werden.  Ab sofort sind auch Covid-19-Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

 

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Der Portugalspezialist  Olimar präsentiert sich mit einem neuen Markenauftritt und einem Magalog.  Der Veranstalter hat eine Flex Fee eingeführt.  Wer das Extra für 30 Euro zur Reise hinzubucht,  kann die Reise auch noch 30 Tage vor Abreise ohne weitere Kosten umbuchen oder stornieren :  www.olimar.de/ 

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich.

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Fair-Sicherung nennt Schauinsland seine Corona-Versicherung nach Vorbild von TUI und DerTouristik.  Der Veranstalter nimmt 29 Euro pro Person, damit Stornierung und Umbuchung bis 22 Tage vor der Abreise möglich sind. Die Buchungsoption wird bis zum Ende der Sommersaison verlängert. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen, der Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen, hat seinen  Deutschland-Reisekatalog (mit Österreich und Südtirol) für 2021 herausgebracht.

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Studiosus  hat trotz Corona ein umfassendes Angebot für das Reisejahr 2021  präsentiert – mit Reisen in 120 Länder weltweit. Neben zwei Studienreisen-Katalogen sind jetzt auch Programme für  Singles und Alleinreisende, Städtereisen und Reisen in kleinen Gruppen erschienen.  Dabei setzt der Studienreiseveranstalter insbesondere auf europäische Reiseziele, die gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind – inklusive  Deutschland, das nach 32 Jahren ein Comeback im Studienreisen-Angebot der Münchner feiert. Die Studiosus-Tochter Marco Polo hat darüber hinaus vier weitere Kataloge mit Entdeckerreisen veröffentlicht, die zu den Highlights eines Landes führen. 50 Reisen sind neu im Programm.  Der Veranstalter hat ein „Corona-Kulanzpaket“ geschnürt. Künftig soll es keine Anzahlungen bei der Reisebuchung mehr geben, dafür bis vier Wochen vor der Abreise  ein kostenloses Umbuchungs- und Stornorecht.  Die Regelung gilt für alle Reisen im Jahr 2021, und sie gilt auch für die zur Studiosus-Gruppe gehörende Veranstaltermarke Marco Polo: www.studiosus.com/service/wichtige-informationen/corona-kulanzpaket-2021  Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept auf Studiosus-Reisen sind im Internet abrufbar unter: https://magazin.studiosus.com/Tags/Corona-Schutz-bei-Studiosus
Von Deutschland über Island bis nach Italien: Nach einer mehrmonatigen Pause nimmt der  Studienreise-Veranstalter  seine Reisetätigkeit schrittweise wieder auf. Ein aktueller Überblick über alle Länder, die mit Studiosus und Marco Polo derzeit bereisbar sind, findet sich  hier: https://www.studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Zypern gehört zu den Zielen, mit denen die Veranstalter für den Sommer rechnen.

Der Asien-Spezialist Transorient Touristik hat nach verschiedenen Meldungen  schon länger den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Der Gruppenveranstalter Trendtours  erhält laut Wirtschaftswoche wegen der Ausfälle in der Coronakrise einen Staatskredit von 23 Millionen Euro

TUI  hat den Sommer 2022 zur Buchung frei gegeben.  Rundreisen, Ausflüge und Erlebnisse stehen zur Buchung bereit ebenso Hotels der Marken TUI Blue und TUI Kids Club sowie der Clubmarken Robinson und TUI Magic Life. Frühentschlossene profitieren  von bis zu 20-prozentigen Frühbucherermäßigungen bei einer Buchung bis November:   www.tui.com 
Für größtmögliche Sicherheit im Urlaub bietet TUI  einen neuen Covid-19-Versicherungsschutz in Kooperation mit AXA Partners.  Die Kosten für einen PCR-Test und eine Heilbehandlung werden übernommen, Quarantänekosten bis zu einem Festbetrag. Auch die medizinische Rückführung nach Deutschland im Ambulanzjet in ein Krankenhaus nahe des Wohnortes ist möglich, sofern dem keine medizinischen oder sonstigen Gründe entgegenstehen. Nach Dertour bietet auch TUI Corona-Schnelltests für zu Hause an.
Das Angebot an kurzfristig stornierbaren Raten auf rund 6000 Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz  wird ausgeweitet. Bisher galten die Flex-Raten nur für ausgewählte Stadthotels. Möglich ist so eine kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag.  Unterkünfte mit flexiblen Raten und ihre jeweiligen Bedingungen sind laut Reisevor9 im Buchungssystem Iris Plus im Bereich „Unterkunft“ mit einem Vermerk gekennzeichnet. Inzwischen hat TUI einen neuen Flextarif eingeführt, der einen je nach Reisepreis gestaffelten Aufpreis enthält.  Bis 14 Tage vor Abreise können die Kunden damit kostenlos ihre Reise stornieren oder umbuchen.
Analysten haben berechnet,  dass der Konzern derzeit rund 500 Millionen Euro im Monat „verbrenne“. Ein Großteil der Kreuzfahrtflotte liegt brach.  Tuifly blieb lange Zeit am Boden, den Konzern eigenen Hotelketten fehlten die Gäste.  8000 Stellen  sollen gestrichen, bis zu 60 Reisebüros geschlossen werden.  Bereits zum dritten  Mal nimmt der TUI-Konzern staatliche Hilfe in Anspruch. Drei Milliarden Euro hat der Bund bereits zur Verfügung gestellt. Nun sollen weitere  1,8 Milliarden Euro hinzukommen. Die TUI-Eigentümer haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch der Bund Großaktionär beim Touristikkonzern werden darf. Aber die privaten Teilhaber müssen ebenfalls drauflegen.
Vom 1. Oktober bis 31. Dezember brach der Umsatz um 88 Prozent ein,  bei Kreuzfahrten um fast 100 Prozent. Unterm Strich stand ein Verlust von 813 Millionen Euro.  Der weltgrößte Touristikkonzern konnte in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres gerade mal 468,1  Millionen Euro Umsatz verbuchen. Vor einem Jahr waren es noch 3,85 Milliarden.  Konzernchef Joussen verweist auf das „erfolgreiche Kostenmanagement“, das dabei half,  den Verlust   1. Quartal 2021 zu begrenzen: Bereinigtes EBIT -698,6 Millionen Euro1 (Vorjahr: -146,7 Millionen Euro) 

Die Tui verkauft  ihr Feriendorf in der Toskana an einen indonesischen  Investor.  Das 1.100 Hektar große Areal des Toscana Resorts Castelfalfi umfasst Ferienimmobilien für internationale Eigentümer, ein Hotel, Restaurants, einen landwirtschaftlichen Betrieb, einen Dorfkern mit Geschäften, ein Schwimmbad und einen Golfplatz.

Die Familie Riu übernimmt die TUI-Minderheitsanteile an 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Hotelimmobilien. Die Resorts werden weiter von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben.

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

 

Die Tui verkauft das ihr Feriendorf in dem toskanischen Ort Castelfalfi an die, die der Familie des indonesischen Milliardär gehört. Damit endet das kostspielige Engagement des Reisekonzern in dem historischen Ort, den das Unternehmen vor 14 Jahren vor dem Verfall rettete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Robinson Club hat sich einen neues Label verpasst. Der Robinson-Papagei tritt im Logo deutlicher hervor, und statt „Zeit für Gefühle“  heißt das neue Motto „Share the moment“.   Es soll zum Teilen von Robinson-Momenten vor Ort oder in den Social Media einladen.

Vtours führt Flex-Tarife ohne Aufpreis ein

Geschäftsführer Daniel Kraus rechnet bei Wikinger Reisen für 2020 mit einem Umsatzrückgang um rund 75 Prozent und baut 71 Stellen ab.  Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen. Für 2021 ist  der Katalog  „Best of Europa“: „der“ Katalog für den Aktivurlaub 2021, auf dem Markt .  Viele Touren laufen in Deutschland, 40 Prozent des Wikinger-Programms sind ohne Flug zu erreichen. Das komplette Europa-Programm ist als blätterbarer Katalog online und buchbar. Bislang hatte die Fernstrecke einen Anteil von rund 25 bis 30 Prozent am Portfolio. Unter  https://www.wikinger-reisen.de/reisen-in-zeiten-von-corona.php finden Reisewillige Antworten auf Fragen was wann wo geht.
Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Ab 2021 gleicht Windrose auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.

 Luftfahrt

Der Stillstand forderte schon einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite. Weitere Fluglinien stehen auf der Kippe. Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.  Der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch in der Luftfahrtgeschichte. Vorübergehend könnten nach Ansicht von Iata die Flugpreise sinken, um Touristen wieder in Flugzeuge zu locken. Mittlerweile rechnet die Iata damit,  dass das Passagieraufkommen nicht 2023, sondern erst 2024 wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht.  Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug. Auch eine Impfpflicht für Flugreisende steht im Raum.

Mit einem Passagiervolumen von weniger als 20 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit befinde sich die Luft- und Reisebranche „faktisch in einem zweiten Lockdown“, warnt der Flughafenverband ADV. Wenn Bund und Länder die Airports nicht unterstützten, drohe der Abbau eines Viertels der rund 180 000 Arbeitsplätze.  Auch der Flughafenverband ACI Europe schlägt Alarm.  Er befürchtet die Pleite von 40 Prozent seiner Mitglieder. Nach seinen Berechnungen liefen 193 Airports Gefahr, in die Insolvenz zu schlittern. Vor allem regionale Flughäfen stünden auf der Kippe.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Dass freie Mittelsitze das Infektionsrisiko deutlich senken könnten  – die Rede ist von 23 bis 57 Prozent – , hat nun auch eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC und der Kansas State University ergeben. Die Forscher stützen ihre Erkenntnisse auf Labormodelle und die Analyse eines Langstreckenfluges. Abstand zum Sitznachbarn, permanenter Luftaustausch und Filtersysteme hielten die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine in Grenzen, heißt es.

Laut einer Studie des US-Verteidigungsministeriums besteht im Flugzeug kaum ein Ansteckungs-Risiko.  Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden, könnten nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen, so das Fazit der bislang größten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flugzeuge.  Zu dem geringen Ansteckungsrisiko trügen  der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer Luftfilter bei. Dem widerspricht eine neuere Studie aus Neuseeland:  Nach einem 18-stündigen Flug von Dubai nach Auckland im September wurden demnach sieben Passagiere nach der Ankunft während der neuseeländischen Pflicht-Quarantäne nach einigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Vier von ihnen sollen sich im Flugzeug angesteckt haben. Sie saßen maximal zwei Reihen vor oder hinter einem Fluggast, der als Verbreiter der Infektion gilt, wie aerotelegraph berichtet:   https://www.aerotelegraph.com/corona-im-flugzeug-infektion-trotz-test-und-hygienemassnahmen

Hoffnungsschimmer?

Durch die Corona Krise sind sämtliche Flugpläne, die Airlines ursprünglich aufgelegt hatten, Makulatur.  Laut Iata haben Regierungen weltweit inzwischen rund 130 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, um die Airlines zu unterstützen. Der Airline-Verband plant laut Generaldirektor Alexandre de Juniac, „eine weltweite Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, die in der Lage ist, die Testergebnisse und die Identität der Passagiere sicher zu verwalten, zu teilen und zu überprüfen“. Als technische Grundlage soll die Personendatenerfassung One ID dienen. Neben Testdaten könnten auch Informationen über eine vorhandene Impfung erfasst werden: https://www.aero.de/news-37791/IATA-will-mit-Travel-Pass-internationale-Reisen-ermoeglichen.html

Der „Travel Pass“ des Luftfahrtverbandes Iata speichert alle Daten auf dem Telefon der Anwender, ohne zentrale Datenbank. Nutzer machen ein Selfie, scannen ihren Reisepass zum Abgleich der biometrischen Daten und scannen dann einen zertifizierten QR-Code als Nachweis für eine Impfung oder einen negativen Test ein.

Der europäische Luftverkehr  wurde von den Corona-Einschränkungen besonders hart getroffen. Die International Air Transport Association (Iata)  befürchtet,  dass europäische Airlines  rund  zwölf Milliarden Dollar verlieren werden und die EBIT-Marge um 9,5 Prozent sinken wird. Der Personenverkehr in Europa sank um knapp 70 Prozent.

In der Debatte um einen klimafreundlicheren europäischen Luftraum haben sich die EU-Länder auf eine Position geeinigt. Unter anderem sollen nationale Regierungen die Möglichkeit bekommen „variable Gebühren“ einzuführen, um die „Umweltleistung zu verbessern“, berichtet die FVW.

Vom 1. Februar an müssen Reisende ab dem sechsten Lebensjahr im Flughafen und an Bord von Flugzeugen eine medizinische Maske tragen. Dies gelte unabhängig davon, ob die jeweilige nationale oder lokale Regelung keinen oder einen geringeren Schutzstandard vorsieht, teilt der Luftfahrtverband BDL mit.

Nach Einschätzung des  Iata werden Passagiere künftig einen Impfpass vorlegen müssen, um ins Flugzeug einsteigen zu dürfen. Der Weltverband der Airlines fordert die Regierungen auf,  Flüge zu subventionieren.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze durchsetzen.  Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen,  so Scholz. Die Grünen planen, den Flugverkehr am Ziel der Klimaneutralität auszurichten, Kurzstreckenflüge bis 2030 überflüssig zu machen, die Zahl der Langstreckenflüge zu verringern

Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Aegean präsentiert im Sommerflugplan 22 Verbindungen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz.  Bis zum Ende des Winterflugplans bietet der Carrier eine neue Voucher-Lösung an :  www.aegeanair.com.

Air Baltic  baut das Streckennetz aus. Vom 1. Mai an verbindet die Airline München mit der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Air Cairo informiert unter https://aircairo.com/en/

Air Canada leidet wie alle anderen Airlines massiv unter der Corona-Krise.  79 Flugzeuge werden ausgemustert.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat für den Sommerflugplan eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus angekündigt.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen.  Trotzdem hat Air France-KLM wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Es werde Jahre dauern, bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht sei.  Trotzdem erweitern beide Airlines ihr Streckennetz.  Um die Menschen zu Buchungen zu animieren, hat Air France ein Testprogramm für die von MedAire/International SOS entwickelte Lösung „ICC AOKpass“ aufgelegt. Der ICC AOKpass ist eine mobile App für Smartphones. Sie ermöglicht es Passagieren, einen sicheren Nachweis der COVID-19-Testergebnisse, die in einem Partnerlabor ermittelt wurden, mit sich zu führen. Am Flughafen legen die Passagiere anstelle eines Papierbelegs das Zertifikat in der App vor. Der ICC AOKpass bietet eine sichere Verifizierung über ein mit Blockchain-Technologie geschütztes Netzwerk, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ziellandes.
Im Sommer plant die französische Airline bis zu 98 wöchentliche Verbindungen in die Karibik, nach La Réunion, nach Französisch-Guyana sowie nach Französisch-Polynesien. Direktflüge werden ab Paris-Charles de Gaulle sowie ab Paris-Orly angeboten.

Air Malta  verzichtet weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Die Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter hat ihren Namen in  European Air Charter geändert.

Air Namibia hat keine Zukunft.  Die Fluggesellschaft des Landes hat den Betrieb eingestellt und wird liquidiert.

Mit Canarian Airways geht im Juni eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Altitalia.  Mit 52 Flugzeugen und  bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen. Abheben könnte Ita laut Geschäftsführer Fabio Lazzerini im April.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.

Austrian Airlines  hat  in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien einen ersten Probebetrieb für den Einsatz von Covid-19 Antigen Schnelltests bei Flugreisen gestartet.

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.  Die Corona-Mutation, die im Land aufgetaucht ist,  hat auch den Flugverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Aktuelle Infos unter https://www.britishairways.com/de-de/information/incident/coronavirus/latest-information

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline hat  ihren aktuellen Flugplan online gestellt und bietet ihren Fluggästen eine  kostenfreie Corona-Versicherung: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

Nachdem sich 35 Piloten von China Airlines,  dem Nationalcarrier  von Taiwan,  offenbar in einem Flughafenhotel mit Covid-19 infiziert hatten, schickte der Gesundheitsminister des Lande alle Flugzeuglenker der Fluggesellschaft in eine 14-tägige Quarantäne.  Für den Flugbetrieb bedeutet das nahezu eine Stilllegung, berichtet Aerotelegraph.

Czech Airlines (CSA)  hat Insolvenz angemeldet.

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor  hat den ersten Teil des Winterflugplans  2021/22   zur Buchung freigeschaltet.  Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif.   Das Flugangebot nach Mallorca wurde ausgeweitet. Von Pfingsten an geht es ab Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Nach Beirut geht es ab 21. Mai immer dienstags, freitags und samstags.  Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 
Der Vermögensverwalter Attestor übernimmt 51 Prozent der Anteile,  die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und  Land.  Attestor bringt 200 Millionen Euro frisches Eigenkapital ein und wird darüber hinaus weitere 250 Millionen Euro Eigenkapital für die Modernisierung der Langstreckenflotte von Condor zur Verfügung stellen.

Delta Airlines  schafft die Umbuchungsgebühr ab.  Der Carrier hat gemeinsam mit den Flughäfen Rom und Atlanta ein transatlantisches Corona-Testprogramm angestoßen, das Passagieren eine Corona-freie Reise von den USA nach Italien ermöglichen soll. 

Easyjet   will ermöglichen, dass alle Kunden in diesem Sommer noch bis zwei Stunden vor Abflug kostenfrei umbuchen können. Um den Reisenden durch den Dschungel an Reiseregeln zu helfen, hat die Fluggesellschaft ein virtuelles Covid-19-Reisezentrum auf ihrer  website eingerichtet:  https://www.easyjet.com/de/covid-19-travel-hub  Die britische Fluggesellschaft  hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 812 Millionen Euro angehäuft. Ab Juni will die Airline die Kapazitäten wieder hochfahren.

Der LH-Billigflieger Eurowings sieht sich nach den Corona-Einschränkungen auf Kurs zu deutlich mehr Flugverkehr im Sommer. Spätestens 2023 will CEO Jens das Vorjahresniveau erreichen.

El Al hat  den Flugbetrieb ausgesetzt.

Bis 2022 übernimmt Emirates noch fünf neue A-380.  Alle neuen Riesenjets sollen ein ganz neues Flugerlebnis bieten, u.a.  eine Premium Economy Class.  Der Airline-Konzern aus Dubai schloss das vergangene Jahr mit einem Minus von 5,5 Milliarden US-Dollar ab.Die Zahl der Dubai-Flüge aus Deutschland wird aufgestockt.  Vor der  sommerlichen Hauptreisezeit  erhöht Emirates die Kapazität ihrer Flüge zwischen Deutschland und Dubai.  Die Airline wirbt mit flexiblen Umbuchungsoptionen, einem kostenfreien Multi-Risiko-Reiseversicherung-Schutz, umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und der Zusage, Rückerstattungen zuverlässig zu leisten.  Alle Kunden mit Flugtickets, die vor dem 30. September 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können nun jederzeit innerhalb von 36 Monaten umbuchen. Dies entspricht einer Verlängerung von zwölf Monaten gegenüber der vorherigen Regelung. Kunden mit Flugtickets, die nach dem 1. Oktober 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können diese jederzeit innerhalb von 24 Monaten nutzenhttps://www.emirates.com/de/german/help/covid-19/ticket-options/
Der Schutz über die kostenfreie Multi-Risiko-Reiseversicherung wird bis auf weiteres verlängert: https://www.emirates.com/de/german/before-you-fly/multi-risk-travel-insurance/

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet  eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt. Die Versicherung ist Teil von Etihad Wellness, dem neuen Hygiene-Programm und bis 30. September im Flugticket enthalten.  Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an. Inzwischen soll laut einer Pressemeldung das ganze Personal der Airline geimpft sein.  Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent ihrer Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an – inklusive Corona-Reiseschutz – und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen.  Kunden können auf allen Flügen einen freien Mittelsitz bereits ab zehn Euro vorab reservieren. Die Billigtochter der Lufthansa will innereuropäisch wachsen und plant weitere Standorte etwa in Skandinavien. Im Herbst soll laut FVW eine neue Basis in Prag eröffnet werden.

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus

Green Airlines  wollte eigentlich im November starten.  Über die aktuelle Situation informiert   https://green-airlines.com/

Icelandair  gibt Antwort auf aktuelle Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.  Angedacht ist der April.

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.  Im Januar gab die Airline bekannt, weitere 1000 Stellen zu streichen. Der Flugplan bleibt weitgehend erhalten,  für Großbritannien, Südafrika und Südamerika gilt ein Flugverbot.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Die Airline will nach Informationen von fvw den kleineren Wettbewerber  Asiana Airlines übernehmen. Korean Air testet einen digitalen Reisepass, der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde, um die Welt auf sichere und bequeme Flugreisen in der Post-COVID-Ära vorzubereiten.  Die Passagiere  Airline sollen laut Pressemitteilung weltweit zu den ersten gehören, die die IATA-App nutzen dürfen. Die App bietet ein sicheres System zur digitalen Verwaltung von COVID-19-Tests und Impfdaten.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.  Die Verantwortlichen bei Latam Airlines  wollen aber wieder loslegen und  starten ein Special mit flexiblen Tickets für Flüge zwischen Europa und Südamerika

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmt  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat eine erste Tranche Staatsgelder bekommen.  LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Zurück in München: Die Crew des Lufthansa-Rekordflugs zu den Falkland-Inseln

 Lufthansa  hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen großen Verlust eingeflogen. Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro (-60 Prozent) blieb unter dem Strich ein halbierter Verlust von 1,05 Milliarden Euro.   Für normale Passagiere bietet Lufthansa bei allen Neubuchungen  kostenfreie Umbuchung an.  Auf allen Flügen der Lufthansa-Gruppe gilt Maskenpflicht für Passagiere. Die Airline wirbt mit einer Rückholgarantie.  „Die Rückfluggarantie gilt unabhängig vom gebuchten Tarif für alle Kunden“, heißt es in einer Pressemeldung von Lufthansa. Niemand soll Angst haben, zu stranden. Lufthansa begrenzt die Rückholgarantie allerdings auf Europa, die Türkei und Nordafrika. Die Flex-Konditionen wurden bis 31. Mai verlängert.  Von  Frankfurt und München werden ab Sommer 33 neue Urlaubsziele angeboten. Schwerpunkte sind die kanarischen Inseln, Griechenland und die Karibik.  Doch die Airline muss sparen und hat angekündigt, 150 Flugzeuge stillzulegen. Das bedeutet auch das Aus für den A380.  Betroffen sind auch die Beschäftigten: rund 30 000 Stellen sollen gestrichen werden.
Auch bei der Lufthansa Group (Austrian, Swiss) können Passagiere  freie Nebensitze hinzubuchen.  Bei innerdeutschen Flügen bietet die Airline seit kurzem einen „Pay as you fly“- Tarif.  Bezahlt wird erst bei Abflug.
Lufthansa und die Töchter (Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss)
bieten von Juni in allen Economy-Buchungsklassen auf der Langstrecke bis zu vier verschiedene Tarifoptionen an. Geplant sind als billigste Option nicht umbuch- und erstattbare Tickets und als teuerste gebührenfrei umbuch- und erstattbare Tarife. Dazwischen liegen zwei weitere Versionen, von denen eine nur Umbuchungen gegen Gebühr erlaubt und die andere sowohl Stornos als auch Umbuchungen gegen Gebühr.
Im Streit mit dem Ferienflieger Condor um eine Vereinbarung über Zubringerflüge gibt die Lufthansa  vorerst klein bei und setzt das „Special Prorate Agreement“ mit dem Ferienflieger bis März 2022 fort.  Die Kündigung wurde zurückgezogen. 
Über die  aktuellen Bestimmungen aufgrund der Pandemie informiert Lufthansa unter https://www.lufthansa.com/de/de/reisen-und-corona

Lübeck Air,  im Corona-Jahr 2020 gegründet,  ist offensichtlich erfolgreich. Die junge Airline nimmt nach  München und Stuttgart  nun auch Salzburg in den Flugplan auf.

Mit dem Konzept einer Reduzierung der Flotte von derzeit 140 auf rund 50 Maschinen, der Aufgabe des Langstreckengeschäfts und einer Konzentration auf nationale, regionale und innereuropäische Routen buhlt der norwegische Billig-Carrier Norwegian Air um Geld von Investoren und Staat.

Oman Air nimmt den Flugbetrieb wieder auf.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Qantas rechnet erst ab  Ende Oktober 2021 mit einer nennenswerten Wiederbelebung des Langstreckenverkehrs.  Die Airline will dann für die Passagiere eine Impfplicht einführen. Um trotz der Pandemie  fliegen zu könne , hat Qantas vor einiger Zeit   „Überraschungsflüge“ mit unbekanntem Ziel aufgelegt,  nun kommt noch ein dreistündiger Flug zum „Blutmond“ hinzu. Dabei fällt eine totale Mondfinsternis mit Vollmond zusammen und der Himmelskörper erscheint in dunklem Rot.

Qatar Airways  veröffentlicht die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona  unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert.  Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.  Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits. Darin finden sie eine chirurgische Einweg-Schutzmaske, große puderfreie Einweg-Handschuhe und Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis. Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html

Ryanair   hat angekündigt,  Standorte zu schließen. Im Gespräch sind Cork und Shannon.  Trotzdem hat Ryanair gerade 75 neue  Boeing Flugzeuge 737 Max  bestellt – wohl zu günstigen Konditionen. Bei dem Flieger waren im Zuge des erzwungenen Groundings  viele Bestellungen gestrichen worden. Die britische Aufsichtsbehörde hat der Airline inzwischen untersagt, mit  dem Slogan „Jab and go“ (Impfen und los)  für Sommerurlaub zu werben. Der Billigflieger hat  bereits den Sommerflugplan 2022 vorgelegt. Wegen der Corona-Krise ist Ryanair im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Mio. Euro im Jahr davor.

Der südafrikanische Nationalcarrier SAA  will erst 2023 wieder Langstreckenflüge anbieten.  Die südafrikanische Gesellschaft Global Aviation Operations übernimmt zusammen mit dem Finanzunternehmen Harith General Partners 51 Prozent der seit September 2020 am Boden stehenden SAA. Mit Hilfe von Investitionen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Euro soll ein Neustart ermöglicht werden. Der südafrikanische Staat, der noch 49 Prozent an der Airline hält, übernimmt den hohen Schuldenberg.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Die Corona-Krise hat Singapore Airlines wie alle anderen Fluggesellschaften auch, schwer getroffen. Aufgrund einer dramatisch eingebrochenen Nachfrage verzeichnete die Airline im angelaufenen Geschäftsjahr ein milliardenschweres Minus.  Die Fluglinie hat die  Wiederaufnahme von München-Flügen angekündigt und  verweist ansonsten auf ihre  Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways  stellt vorübergehend den Betrieb ein.  Für Regionalflüge gilt das bis 30. Juni,  für internationale Flüge bis 30. Oktober. 

Southwest Airlines will Tausende von Jobs abbauen

Sri Lankan Airlines plant zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt des asiatischen Landes.

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Sun Express bietet optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt. Neu ist ein Corona-Care-Paket, das im Falle einer Infektion mit Covid-19 greift und eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ermöglicht. Die Ferienfluggesellschaft  macht jeden ersten Mittwoch im Monat zum SunSave-Tag und gibt Kunden die Chance, jeweils eine Strecke zu einem besonders günstigen Preis zu buchen.

Die Fluggesellschaft Swiss, Tochter des Lufthansa-Konzerns,  verkleinert ihre Flotte – und streicht bis zu 780 Stellen.

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways soll unter Gläubigerschutz gestellt und saniert werden.  Der reguläre Flugbetrieb ist noch nicht wieder aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.  “ Wir müssen diese Flotte verkleinern und innerhalb der fünf Fluggesellschaften des Konzerns enger zusammen arbeiten. Sonst werden wir als Premium-Anbieter im Ferienflug den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Fluggesellschaften noch weiter vergrößern“, sagte TUI fly Geschäftsführer Oliver Lackmann.  An Bord besteht Maskenpflicht.   Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2021/22 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchungsoption: Alle neu gebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden.  Auch Buchungen für den Sommer 2022 sind bereits möglich  –  über das neue Flugportal TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

United Airlines   verordnet  Maskenpflicht und verteilt die Masken an die Passagiere. Über das Vielflieger-Programm Mileage Plus hat sich der Carrier jetzt ein Darlehen über umgerechnet 4,4 Mrd. Euro geholt, um die „schwerste Krise“ in seiner Geschichte zu überstehen.

  Wizz Air  vermeldet einen Jahresverlust von 567 Millionen Euro. Die Airline hat den Sommerflugplan 2022 frei geschaltet.  Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt – für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) schlägt Alarm und fordert von der Politik Kompensationszahlungen. Die deutschen Airports gehen von einem kumulierten Verlust für 2020 in Höhe von 1,7 Milliarden Euro aus, für 2021 wird ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Eine Hiobsbotschaft nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro im Jahr 2019.

Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele  bekräftigt und  ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken, erneuert.  Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird.

Der Berliner Flughafen  hat  das Terminal 5   vom Netz genommen. Es handelt sich dabei um das Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Schönefeld. Grund für die Maßnahme sei die geringe Auslastung wegen der Corona-Pandemie.

Der Flughafen Düsseldorf  hat Terminal B geschlossen.  Für 2020 geht der Airport von maximal 30 Prozent, im kommenden Jahr von rund 50 Prozent des gewohnten Verkehrsvolumens aus. Eine Rückkehr zum Niveau von 2019 erwartet man erst im Jahr 2025.   

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2026 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant. Die Landebahn Nordwest, die wegen der Corona-Pandemie derzeit noch als Parkfläche für Flugzeuge genutzt wird, geht vom 1. Juni an wieder in Betrieb. Grund ist ein erwarteter Anstieg des Flugaufkommens. Vorerst noch geschlossen bleiben  unter anderem das Terminal 2 und die Landebahn 18 West.   2020bescherte dem Flughafenbetreiber einen Verlust von 658 Millionen Euro, die Zahl der Fluggäste brach um drei Viertel ein. Auch im ersten Quartal war der Verlust mit 77,5 Millionen Euro hoch

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, ist zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Münchner Flughafen das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 beschert. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.  Nach vorläufigen Berechnungen muss der Flughafen 2020 einen dreistelligen Millionenverlust verkraften.   Verzeichnete die Flughafen München GmbH (FMG)
2019 zusammen mit ihren Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse
von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen
Euro. Als Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) wird die FMG nach den bisher
vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro ausweisen
müssen.  Auch im ersten Quartal 2021 bleibt das Passagieraufkommen auf einem  „äußerst niedrigen“ Nievau:  In den ersten drei Monaten wurden rund 570 000 Reisende gezählt – knapp sieben Millionen weniger als 2020. Gegenüber dem Vorjahr ging die Anzahl der Fluggäste damit um rund 92 Prozent zurück
Rund eineinhalb Jahre nach Baubeginn ging am 18. Januar  das neue Hightech-Logistikzentrum am Airport in Betrieb.  In dem Gebäude im Nordwesten des Airports werden die Lagerkapazitäten der Flughafen-Einzelhandelstochter Eurotrade, der Gastronomie-Tochtergesellschaft Allresto sowie der Flughafen München GmbH (FMG) unter einem Dach vereint.  Der Flughafen nimmt Terminal 1 wieder in Betrieb.  Alle dort ansässigen Airlines, die vorübergehend ins Terminal 2 ausgelagert waren, werden wieder zurückkehren – lediglich Eurowings bleibt vorübergehend noch im Terminal 2.  Details: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen 

Auf dem Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

Der Flughafen Tegel ist seit 8. November Geschichte.

Sicherheit  In den  „Operarational Guidelines“  der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA wird empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Klima  71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Auf 38 Milliarden Euro taxiert das World Travel & Tourism Council (WTTC) die Folgen des Ausbleibens ausländischer Besucher im Zuge der Corona-Pandemie für 2020. Die Ausgaben ausländischer Besucher könnten demnach gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent einbrechen, berichtet Reisevor9.

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Das hat der Verwaltungsrat der DZT beschlossen.  Mit drei neuen Kampagnen wirbt die DZT für das Reiseland Deutschland.  Die Kampagne German.Local.Culture. adressiert die gestiegene Sehnsucht Reisender nach Authentizität und Traditionen und gibt Einblicke in gelebtes deutsches Brauchtum von Handwerkskunst bis hin zu lokal und regional typischen Speisen: www.germany.travel/de/kampagne/german-local-culture/home.html
Außerdem setzt die DZT auf Deutschlands gutes Renommee beim Thema Nachhaltigkeit: Deutschland ist im 2020 SDG-Index der UNWTO weltweit unter den Top Fünf platziert. Daran knüpft die um neue Inhalte erweiterte DZT-Nachhaltigkeitskampagne Feel Good an:  www.germany.travel/de/microsite/feel-good/nachhaltigkeit.html
Und mit der Kampagne German.Spa.Tradition.  wird das Reiseland Deutschland als Wellness- und Gesundheitsdestination mit hohen Qualitätsstandards und langjähriger Tradition beworben. Dabei spielt auch die Kur nach Sebastian Kneipp eine Rolle,  dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird:  www.germany.travel/de/trade/german-spa-tradition/german-spa-tradition.html

Die verordnete Schließung im November kostete Hotels und Gastronomie 5,8 Milliarden Euro,  so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Das Gastgewerbe ist  am härtesten betroffen.  Von März bis Dezember 2020 summierte sich der Umsatzverlust  laut Dehoga auf fast 40 Milliarden Euro.
Allein durch den zweiten Lockdown  müsse die deutsche Wirtschaft  einen Rückgang um 19,3 Milliarden Euro verkraften, heißt es in der Welt.
2020 verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 302,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, waren das 39 Prozent weniger als im Jahr 2019.

Im Juni macht sich Deutschland locker.  Nachdem die Vorgaben zu Pfingsten sehr unterschiedlich waren,  gleichen sich die Bundesländer immer mehr an.  Wer was wann öffnet, kann sich über Nacht ändern.
Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18 
Auch die Dehoga hat die Verordnungen der Bundesländer zusammengestellt:  https://www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/verordnungen-der-bundeslaender/

Angeblich haben sich die Länder auch auf einen gemeinsamen Kurs für den Sommerurlaub geeinigt.  Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen sollen dann in ganz Deutschland nicht nur für alle Gäste öffnen – auch Öffnungszeiten, Hygiene- und Testvorschriften sollen bundesweit gleich sein. Voraussichtlich am 10. Juni sollen die Ministerpräsidenten endgültig die entsprechenden Urlaubs-Regeln für den Sommer beschließen.

Die aktuelle Broschüre „Zahlen – Daten – Fakten“ des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf den Deutschlandtourismus. So kam es von März bis Dezember 2020 zu hochgerechneten Umsatzausfällen in Höhe von 68,7 Milliarden Euro, wovon 34 Millionen Euro auf den Tagestourismus und 34,7 Milliarden Euro auf den Übernachtungstourismus entfielen. Die stärksten Verluste bei den Übernachtungen mussten Beherbungsbetriebe in Berlin (- 64 %) und Hamburg (- 55,4 %) hinnehmen. Bundesweit kam es zu 60 Prozent weniger Kurzurlaubsreisen und zu 29 Prozent weniger Urlaubsreisen im Vergleich zu 2019. Bei längeren Urlaubsreisen konnte Deutschland dagegen punkten:  22,8 Millionen verbrachten den Urlaub im eigenen Land – 22 Prozent mehr als  2019:  https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Presse/Presse_PDF/DTV_ZDF_2021.pdf 

 Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

Die Risikogebiete in Deutschland vermehren sich wieder.  Sie hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet auch  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

 In Oberammergau wurden die Passionsspiele abgesagt, die bisher alle zehn Jahre stattfanden.  Neuer Premierentermin ist der 21. Mai 2022.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden auf zwei Veranstaltungen aufgeteilt: Die virtuelle für die Branche im März  hat bereits stattgefunden.  Jetzt, im  Juni findet  das Publikumsfestival statt.

Die Mice-Messe Imex wurde abgesagt. 

Die Veranstaltung  Rhein in Flammen fällt auch dieses Jahr aus. 

Der Hamburger Hafengeburtstag fällt auch 2021 in Wasser.  Die für September geplanten Cruise Days werden erst 2022 stattfinden.

Das Münchner Oktoberfest wurde auch für dieses Jahr abgesagt.

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch.
 
Deutsche Urlaubsziele büßen nach einer Hochrechnung der Tourismusberatung DWIF  in den Monaten März und April  24 Milliarden Euro Umsatz ein. Allein bei Übernachtungsreisen entgingen den Ferienzielen rund neun Milliarden Euro Umsatz.

Der Deutsche Tourismustag  findet nicht wie geplant am 15. Juni statt. Das hybride Branchenevent wird mit der Möglichkeit einer Präsenzteilnahme daher auf den 18. und 19. Oktober verschoben. Location bleibt das Tagungshotel Mercure Hotel MOA Berlin.

Deutschlands größter Vergnügungspark öffnet  am  21. Mai.  Rechtzeitig zu Pfingsten nehmen die Attraktionen des Europa-Parks wieder Fahrt auf. Auch in Bayern sind die Freizeitparks wieder geöffnet . 

Die Oberstdorfer-Kleinwalsertaler Bergbahnen starten an Pfingsten in die neue Saison, dann öffnet auch die Berg-Gastronomie.  Beides mit einem genauen aber in Österreich und Deutschland unterschiedlichem Hygiene-Konzept: www.ok-bergbahnen.com 
Auch die Zugspitzbahn startet wieder.  Voraussetzung für alle Zu- und Einstiege ist ein negativer Corona-Test, der höchstens 24 Stunden zurückliegt. Auch vollständig Geimpfte und Genesene können nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises wieder auf Deutschlands höchsten Berg fahren. Das Tragen einer FFP2-Maske bleibt für alle Pflicht.

Die Deutsche Bahn  bietet  im  Sommerfahrplan  zahlreiche zusätzliche Verbindungen in beliebte Ferienregionen Deutschlands und nach Österreich an. Urlaubsziele wie Rügen, die ost- und nordfriesischen Inseln, Tirol und der Bodensee sind noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. Vom 3. Juli bis 11. September  bietet die Bahn erstmals eine Direktverbindung von Berlin nach Lindau-Reutin und Bregenz an. In Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fahren die beiden Zugteile über Halle, Erfurt und Nürnberg bis Augsburg vereinigt. Der eine Zugteil setzt seine Fahrt über München, Rosenheim, Wörgl, Jenbach, Innsbruck, Ötztal und Imst-Pitztal bis Landeck fort. Der andere Zugteil fährt über die erst kürzlich elektrifizierte Allgäubahn mit Halt in Buchloe und Memmingen nach Lindau-Reutin und Bregenz.  30 Jahre nach der ersten ICE-Fahrt will die Bahn  die Zahl der Züge wie auch deren Taktung  erhöhen. Binnen fünf Jahren sind 420 ICE geplant, irgendwann einmal 600.  Die neue Kampagne „Nächster Halt: Deutschland entdecken“ will mehr Urlauber auf die Schiene bringen:  bahn.de/entdeckedeutschland 

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain will vom 17. Mai  an wieder fahren. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert ab Juni auch München

Statt am 20. Mai soll die erste Fahrt des „Alpen-Sylt Nachtexpress“ wegen der Pandemie jetzt erst am 15. Juli in Westerland starten.  Bereits gekaufte Tickets behalten das gesamte Jahr 2021 und das gesamte Jahr 2022 ihre Gültigkeit.

Flix-Bus will  wieder starten. Zuvor stark frequentierte Strecken, etwa zwischen Berlin und Hamburg sowie München, sollen mit eingeschränkter Frequenz wieder aufgenommen werden. Der Fast-Monopolist im deutschen Fernbusmarkt will nach dem corona-bedingten Stillstand den Betreib mit zunächst 40 Zielen wieder hochfahren. Doch mit Blablabus, Pinkbus und Roadjet wollen gleich drei weitere Anbieter ein Stück vom Kuchen. Größter Konkurrent bleibt aber die Bahn.

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Motel One etwa hat im vergangenen Jahr 102 Millionen Euro vor Steuern verloren. Und das laufende Jahr werde nicht besser, wie Gründer und Vorstandsvorsitzende Dieter Müller erklärte.  Berlin vermeldete die erste Pleite eines Fünf-Sterne-Hotels: Die Betriebsgesellschaft des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Berlin Kurfürstendamm hat einen Insolvenz-Antrag gestellt.
Accor  muss beim Umsatz einen Rückgang von 48 Prozent  gegenüber dem ersten Quartal 2020 verkraften –  361 Millionen Euro. Trotzdem expandiert Europas größter Hotelkonzern weiter. Insgesamt betreibt Accor nun weltweit 5139 Häuser mit gut 750 000 Zimmern. In der Pipeline seien weitere 1200 Hotels mit rund 212 000 Zimmern, so reisevor9.
Die Hotelkette Star Inn ist insolvent.
Marriott International Inc. beendete das Jahr 2020 mit einem Jahresverlust von 267 Millionen Dollar und schloss damit das bisher schwierigste Jahr in der Geschichte des Hotelriesen ab.  Die Hotelkette wird sich deshalb von einem Teil ihrer Standorte trennen.
Auch die inhabergeführte Hotelkette Maritim muss  sich von mehreren Standorten trennen. Das Unternehmen aus Bad Salzuflen hatte  2020  Corona bedingt Umsatzeinbußen von rund 90 Prozent und einen Liquiditätsverlust von 140 Millionen Euro verkraften müssen.
Die a&o-Hostels öffnen ihre Häuser für in Not geratene Menschen. Laut a&o-Chef Oliver Winter nehmen derzeit Häuser an fünf Standorten Obdachlose und sozial benachteiligte Menschen auf.

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Mit am stärksten von der Corona Krise betroffen ist die Kreuzfahrt.  Alle großen Kreuzfahrtreedereien haben ihren Betrieb lange weitgehend eingestellt. Hafensperrungen und Quarantäne-Auflagen machten die Durchführung der gebuchten Routen so gut wie unmöglich. Als Konsequenz haben die meisten Reedereien ihre Flotte teilweise  bis weit ins Frühjahr hinein stillgelegt. Die Lage kann sich kurzfristig jederzeit ändern.  Ab 7. Juni dürfen Kreuzfahrtschiffe wieder in spanischen Häfen anlegen.
Die Cruise Lines International Association, Clia,  fordert  eine Covid-19 Testpflicht für Crew-Mitglieder und Passagiere. Die amerikanische Gesundheitsbehörde warnte laut Reisevor9 vor Kreuzfahrten:  das Risiko, an Bord von Kreuzfahrtschiffen an Covid-19 zu erkranken, sei „sehr hoch“. Wer dennoch an Bord gehe, solle sich danach für eine Woche in Quarantäne begeben.
Die EU hat einen Vorschlagskatalog für den Kreuzfahrt-Neustart vorgelegt. Das 50-seitige Dokument empfiehlt nach Informationen von Reisevor9 neben Hygiene- und Abstandsregeln sowie regelmäßigem Gesundheits-Screening von Gästen und Personal auch eine besondere Behandlung von Risikogruppen. So sollten Ältere vorab einen Gesundheitscheck durchführen lassen.
In den nächsten zwölf bis 18 Monaten könnten etwa 30 Kreuzfahrtschiffe verschrottet werden, schätzt ein Analyst. Modelle aus den 80er- und 90er-Jahren seien derzeit für Kreuzfahrtreedereien, die ihre Kapazität reduzieren wollten, kaum verkäuflich, berichtet Reisevor9.  Die Meyer Werft müsse in den kommenden fünf Jahren  1,2 Mrd. Euro sparen, berichtet die FVW.  Im nächsten Jahr sollen trotz allem sechs für den deutschen Markt relevante Schiffe vom Stapel laufen.

Die Gesundheitsbehörde der USA hat die Regeln für die vorgeschriebenen Test- und regulären Kreuzfahrten ab US-Häfen veröffentlicht. Die Branche hofft auf einen Re-Start bis spätestens Anfang August. Es dürfen dann nur getestete Personen an Bord. Zudem gelten Abstandsregeln, eine strenge Maskenpflicht und zahlreiche weitere Vorschriften. Eine Covid-19-Impfung werde nicht vorgeschrieben, jedoch empfohlen, vermeldet cruisetricks.de

Allein die drei börsennotierten Kreuzfahrtgiganten Carnival, Royal Caribbean und Norwegian haben durch die Corona-Krise bislang 50 Milliarden Dollar  an Wert verloren und 20 Milliarden aufbringen müssen, um sich über Wasser zu halten, sagt NCL-Chef Frank del Rio.

Australien hat das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen bis auf weiteres untersagt. 

Noch immer geschlossen: Australien

Kanada schottet sich noch ein Jahr ab . Bis Ende Februar 2022 dürfen Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 99 Personen an Bord nicht in kanadische Gewässer einfahren oder kanadische Häfen anlaufen.

 AIDA Cruises  startet Kreuzfahrten ab Warnemünde.  Die neuen Termine der drei-, vier- oder siebentägigen Kreuzfahrten mit der Aida Sol sind ab sofort buchbar.  Buchungsstart ist auch für die neu aufgelegten Reisen von Aida Prima ab/bis Kiel von Juli bis Oktober.   Reisen im Frühjahr und Frühsommer sollen mit Vario-Preisen angekurbelt werden. Das „Aida Versprechen“ wurde auf Reisen in den Wintermonaten 2021/22 ausgedehnt. Unter anderem sind eine geringe Anzahlung und kostenfreie Umbuchungen inkludiert:   https://www.aida.de/kreuzfahrt/reisen-mit-aida/unser-aida-versprechen.40419.html

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär der Aida-Mutter.  Der Kreuzfahrtkonzern, zu dem unter anderem die Marken Aida und Costa gehören,  zieht 18 Kreuzfahrtschiffe aus dem Verkehr.   Zudem soll die Auslieferung von fünf der neun in diesem und im nächsten Jahr geplanten Neubauten im Volumen von drei Milliarden US-Dollar verschoben werden.  Die Muttergesellschaft von Aida und Costa verzeichnete im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das Ende November endete, einen Fehlbetrag von  1,8 Milliarden Euro. Zusammen mit den übrigen drei Quartalsergebnissen resultiert daraus ein Jahresfehlbetrag von 8,46 Milliarden Euro.

Bei Celebrity Cruises können bis 1. März Flugtickets ab 99 Euro gebucht werden.

Die Reederei Celestyal Cruises will nun doch erst am 29. Mai starten. Die Flotte wird um das Costa-Schiff Neo Romantica erweitert. Für Buchungen zwischen März und Juni bietet die Reederei eine kostenlose Corona-Versicherung.

Bei Costa  entfallen  die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll 2021 im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.  Die Reederei  bereitet sich auf den Neustart im Mai vor.  Dazu führt Costa einen PCR-Test für abreisende Gäste ein und startet sie eine All-Inclusive-Aktion mit einer Covid-19-Versicherung. Mit der Luminosa startet ab Triest das zweite Schiff der Flotte.

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Crystal Cruises will von Passagieren eine komplette Covid-19-Impfung verlangen, die mindestens 14 Tage zurückliegen muss.  Der Neustart für Flussreisen  wird deshalb auf Mai, für Hochseekreuzfahrten auf Juni und für die Megayachten „Esprit“ und „Endeavor“ auf August verschoben.

 Cunard  verlängert die Betriebspause bis in den Mai 2021. Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können. Die Queen Elizabeth wird zwischen Juli und Oktober verschiedene Kreuzfahrten rund um die britischen Inseln unternehmen Die insgesamt 13 Reisen sind aber geimpften Briten vorbehalten.

Hapag-Lloyd Cruises  hat  eine PCR-Testpflicht eingeführt und arbeitet dabei mit den Helios-Kliniken zusammen.  Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen
Die Reederei  lässt das Luxusschiff Europa 2 auch im März weiter um die Kanaren fahren und legt dazu vier neue siebentägige Reisen auf. Die für den 15. Mai geplante Jungfernfahrt der Hanseatic Spirit wird Ende August stattfinden.  Der dritte Neubau von Hapag-Lloyd Cruises fährt zunächst durch Nord- und Ostsee und steuert dann entlang der westeuropäischen Küste. Auch fünf neue Folgerouten stehen.

Holland America Line hat ein neues Preisangebot entwickelt. Das „Have it all“Inklusivpaket schließt die vier beliebtesten Zusatzleistungen der Gäste ein. Es kostet 40 Euro pro Person und Tag.

Hurtigruten  bringt für die Saison 2022/23  den Katalog mit den klassischen Seereisen auf der Postschiff-Route heraus. Seit 1893 verbinden die Postschiffe die Städte, Orte und Dörfer der norwegischen Küste.  Frühbucher erhalten zehn Prozent Ermäßigung. Die  Expeditionsschiffe Maud und Spitsbergen nehmen in der Saison 2022 Kurs auf die Britischen und Schottischen Inseln. Die Kreuzfahrten sind ab sofort buchbar

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.  Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen.  Im Winterprogramm 2021/22 sind Reiserouten in der Karibik, im Mittelmeer, in der Golfregion sowie in Südamerika und Südafrika geplant.  MSC kooperiert mit der staatlichen Cruise Saudi in Saudi-Arabien und wird zum  Winter Kreuzfahrten im Roten Meer anbieten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica Dschidda als Heimathafen bekommen.  Die Seaview wird im Juli ab Kiel in der Ostsee fahren –  mit Landausflügen. Die Reisen der Musica ab Warnemünde und der Preziosa ab Hamburg werden für die Sommersaison abgesagt.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.  Die Reederei  hat einen  Einführungskatalog zum Flotten-Neuzugang Vasco da Gama veröffentlicht. Am 28. Mai startet die 14-tägige Premierenfahrt der World Voyager auf die Azoren von Teneriffa aus.  nicko cruises bietet seinen Gästen mit Flex-Option, Geld-zurück-Garantie,  Hygienekonzept und überschaubarer Gästeanzahl ein umfassendes Sicherheitspaket. Gegen einen Aufpreis von 50 Euro pro Person räumt die Reederei für Neubuchungen bis 30. April 2021 für alle Abfahrten 2021 ein einmaliges kostenfreies Umbuchungsrecht bis 40 Tage vor Abreise auf eine gleichwertige Reise 2021 ein.  Sollte nicko cruises eine Reise absagen müssen, garantiert der Kreuzfahrtspezialist die Rückzahlung des Reisepreises beziehungsweise des geleisteten Anzahlungsbetrags innerhalb von 14 Tagen nach der Reiseabsage.  Am 10. April startete das Expeditionsschiff World Voyager zur Jungfernfahrt rund um die Kanaren. Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen für 2021 bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten. Der Kreuzfahrtkonzern verlängert die Absage von Kreuzfahrten der drei Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises  bis  31. Mai.  Inzwischen  summieren sich die Verluste  auf  3, 3 Milliarden Euro, so reisevor9:  Der Umsatz der NCL-Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises ging im vergangenen Jahr um 80 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte die Kreuzfahrtreederei noch 760 Millionen Euro verdient und 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.   Zum 25. Juli kündigt Norwegian Cruise Lines die Wiederaufnahme von Kreuzfahrten an. An Bord dürfen nur Geimpfte. 

Noch vor dem offiziellen Buchungsstart können Kreuzfahrt-Fans einen Blick auf die Vorschau der „Europa & Nordamerika-Kollektion 2022“ von Oceania Cruises werfen:  https://de.oceaniacruises.com/emags/2022_europe_and_north_america_collection_de/Die 180-tägige Weltreise für 2023 ist bereits ausverkauft. Mit 127 Reisen in die Antarktis, nach Afrika, Asien und durch den Südpazifik stellt Oceania Cruises  ihre  Tropen- und Exoten-Kollektion vor. Wenn die Schiffe wieder in See stechen,  dann nur mit Geimpften an Bord.

P & O Cruises  plant Kreuzfahrten nur für Geimpfte.  

Die Luxusreederei  Ponant  hat den ersten Teil des Winterfahrplans 2020/21 veröffentlicht. Die Kreuzfahrten führen zu den Seychellen, in die Emirate und in die Karibik. Im Reisepreis inkludiert ist immer eine Corona-Versicherung.  Für alle Gäste über 16 Jahre sowie die Crews ist eine Impfung verbindlich. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test vor der Einschiffung nötig.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns,   will die Winter-Kreuzfahrt 2021/22 mit einem Bordguthaben von bis zu 300 Dollar ankurbeln.  Es geht nach Südamerika und entlang der Küste Neuseelands.  Infos unter  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern. Voraussetzung für eine Kreuzfahrt ist die Impfung.

Die Royal Caribbean Group   verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Im Sommer wird  Royal Caribbean zur ersten Kreuzfahrt nur für vollständig geimpfte Gäste aufbrechen. Die Törns der Immunisierten starten in Israel.  Royal Caribbean hat  alle Fahrten bis Ende Juli abgesagt, nachdem acht Crew-Mitglieder positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Seabourn   kehrt neben Griechenland  auch in die Karibik zurück. Die Seabourn Odyssey soll ab dem 18. Juli 2021 von Barbados aus die südliche Karibik befahren. Die siebentägigen Reisen sind ab sofort buchbar.

Seacloud Cruises  will im Mai wieder die Segel setzen.

Silversea  hat ihr Winterprogramm 2021/22 buchbar  gemacht – mit 86 neuen Reisen zu 222 Destinationen in 67 Ländern.  Der Anbieter von Luxuskreuzfahrten wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.  Die Luxusreederei startet am 18. Juni mit ihrem neuen Flaggschiff Silver Moon zu Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer.  Passagiere und Crew müssen vollständig geimpft sein. 

Star Clippers will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.  Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal. Ab Dezember  2022 wird der Viermaster Star Clipper vor Costa Rica kreuzen. Geplant sind 16 Törns entlang der Pazifikküste.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Passagiere von TUI Cruises dürfen nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord.   Ab Mitte Mai  muss neben einem negativen PCR-Test maximal 72 Stunden vor der Einreise ins Zielland auch ein Corona-Schnelltest (Antigen) vorgelegt werden, der frühestens am Abend vor dem Abflug erfolgen darf. Die Tests sollen nach Informationen von cruisetricks auch von bereits geimpften Passagieren absolviert werden. Für die Kosten müssen die Kunden von TUI Cruises nach dem 7. Mai selbst aufkommen.   Die Mein Schiff 5 nimmt ab dem 13. Mai erneut den Betrieb auf und bietet Fahrten durch die griechischen Inselwelten an. Abwechselnd werden auf zwei unterschiedlichen, jeweils einwöchigen Touren ab/bis Kreta entweder Rhodos, Piräus (Athen) und Souda (Chania) oder Korfu, Katakolon und Piräus angefahren. Die insgesamt sechs Reisen sind sofort buchbar. Die Reisen werden ausschließlich als Gesamtpaket inklusive An- und Abreise in eigens gecharterten Flugzeugen, die ausschließlich von Mein Schiff-Gästen genutzt werden, angeboten. Am 23. Mai  legt TUI Cruises kurzfristig wieder ab Kiel zu Blauen Reisen ab.  Die Mein Schiff 2   wird von Mitte Juni an Kreuzfahrten ab Palma de Mallorca unternehmen. Ab 11. Juni bietet TUI Cruises wieder Kreuzfahrten ab/bis Hamburg an.  Seit 23. Mai können Gäste bereits auf der Mein Schiff 1 ab/bis Kiel für 7-tägige Abfahrten an Bord gehen  –  zu „Blauen Reisen“ Ab Juli fährt die Mein Schiff 4 wieder ab Genua. 

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont. Corona könnte bleibende Auswirkungen auf das Geschäft mit Flusskreuzfahrten haben, fürchten Branchenprofis laut einer Umfrage. Neben verstärkten Hygieneregeln zählen demnach kleinere Gruppen bei Ausflügen und ein optimiertes Liegestellen- und Besucher-Management an touristischen Hotspots zu den Erfolgsfaktoren, meldet Reisevor9 

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun erst im März 2022 fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen.  Für den Sommer plant Arosa fast wie im Katalog.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
 „2021 wird eine großartige Fluss-Saison“,  verspricht Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, mit viel Optimismus. Nicko Cruises hat seine medizinischen Versorgungsleistungen erweitert. Neben dem Bordarzt steht jetzt auch eine medizinische Assistenz zur Verfügung, die sich um Leistungen an Land kümmert. Das gilt für für Fluss- und Hochseereisen.  Das Angebot an innerdeutschen Reisen wurde aufgestockt.  Die Nicko Vision fährt nun bis August auf dem Rhein. Neu im Programm sind  zwei Routen ab/an Frankfurt über Rhein, Main und Mosel sowie eine Reise von Frankfurt nach Passau.  Auch Douro-Flusskreuzfahrten sind wieder möglich.

Für 2021 plant plantours  mit dem neuen Schiff Lady Diletta längere und innerdeutsche Reisen.  Der Bremer Veranstalter führteine Flex-Buchungsoption ein.  Gäste können so einmal bis 90 Tage vor Reiseantritt kostenfrei umbuchen.   Im Juni legt plantours mit zwei Schiffen ab.

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines von Juli an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Einreiseverbote 

gelten für  Australien und Neuseeland, Kanada und die USA.

Ruhe für den Löwen: Südafrika gehört zu den Ländern, die ihre Grenzen dicht gemacht haben.

Europa

Auch die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  ab sofort laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Die Einstufungen ganzer Länder oder auch Landesteilen als Risikogebiete ändern sich derzeit fast täglich.  Einen aktuellen Überblick  gibt es hier:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Albanien gilt als Hochrisikogebiet. 

Andorra wurde als  Hochrisikogebiet eingestuft. Es besteht eine Reisewarnung.

Belgien  will sich wieder öffnen.  Seit 21. April darf der Einzelhandel ohne Terminvergabe wieder öffnen, die Außenbereiche von Restaurants und Cafés  haben  den Betrieb wieder aufgenommen.  Die nächtliche Ausgangssperre entfällt.  Weitere Lockerungen sind vom 9. Juni an geplant. Von touristischen Reisen rät die Regierung noch dringend ab. Wer von Deutschland nach Belgien reist, muss in Quarantäne – es sei denn, der Aufenthalt ist kürzer als 48 Stunden. Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Bulgarien  ist  in die Urlaubssaison gestartet.  Die Gastronomie hat die  Außenbereiche geöffnet. Unter anderem Kinos sollen bei geringer Auslastung den Einlass gewähren können. Hotels sind  offen, ebenso die Kirchen, wo wie etwa in Geschäften oder Tankstellen Maskenpflicht gilt.

Dänemark öffnet seine Grenzen.  Restaurants, Cafés und Kinos haben geöffnet.  Draußen dürfen sich derzeit maximal zehn Menschen treffen, drinnen sollten es laut Empfehlung nicht mehr als fünf sein. Das Land führt einen digitalen Impfpass ein und will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln.

Wer innerhalb der zurückliegenden sechs Monate gegen das Coronavirus geimpft wurde oder nachweislich von Covid-19 genesen ist, darf wieder ohne Einschränkung wie eine Testpflicht nach Estland einreisen.

Finnland  hält die Grenzen weiterhin  geschlossen.

Frankreich  will sich wieder öffnen.  Die nächtliche Ausgangssperre gilt nun ab 23 Uhr.  Im ganzen Land öffnen  die Außenbereiche der Restaurants sowie die Geschäfte und Kultureinrichtungen.  Bei Reisen nach Frankreich müssen Bundesbürger vom 9. Juni an  an nur noch einen höchstens 72 Stunden alten Antigen-Schnelltest statt des bisher vorgeschriebenen PCR-Tests vorweisen.  Dazu hat die französische Tourismuszentrale Atout France mit 13 Tourismusverbänden die  Kampagne  „What really matters“ erarbeitet – was wirklich zählt:  InfographieWhatReallyMatters 
Zur Einreise nach Guadeloupe, Martinique und St. Martin  ist für deutsche Flugpassagiere kein dringender Reisegrund mehr erforderlich. Vollständig geimpfte Personen brauchen einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test. Ungeimpfte müssen zusätzlich sieben Tage in Quarantäne.

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und einen Nachweis darüber haben.  Alle anderen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ein weiterer Test ist dem Auswärtigen Amt zufolge nach Einreise nötig. Vor Reisen nach Georgien wird wegen hoher Inzidenzzahlen gewarnt. 

Die verpflichtende siebentägige Quarantäne bei der Einreise nach Griechenland  ist  entfallen. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test oder ein Impfnachweis.   Das Land ist als Risikogebiet eingestuft.  Für Museen, Denkmäler und archäologische Stätten will das Land die Öffnungszeiten für den Sommer bis Ende Oktober beibehalten.  Bars und Tavernen dürfen wieder öffnen.  Um 0.30 Uhr ist Feierabend. Bis 5 Uhr gilt Ausgangsverbot.

Großbritannien öffnet:  Pubs und Restaurants dürfen  wieder Gäste empfangen.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das gesamte Vereinigte Königreich  und Nordirland, auf die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz) sowie die Überseegebiete Bermuda und Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen  gewarnt. Wegen der Ausbreitung der indischen Variante gilt Großbritannien  jetzt als Virus-Mutantengebiet mit entsprechenden Einschränkungen und Quarantänepflicht auch für Geimpfte und Genesene.

Irland  will ab 19.  Juli wieder Touristen willkommen heißen.

Für Island  gab das RKI eine Entwarnung.  Das Land plant  eine vorsichtige Öffnung.   Geimpfte sollen  frei einreisen können. Derzeit müssen  auch Einreisende mit einem Impfzertifikat oder dem Nachweis einer überstandenen Covid-19-Infektion einen PCR-Test bei Einreise vornehmen lassen.   Kneipen und Restaurants aber auch Schwimmbäder dürfen wieder öffnen.  Neu ist die Aktion joyscrolling – schöne Bilder statt schlimmer Corona-Nachrichten:  https://joyscroll.lookslikeyouneediceland.com/

Einreisende aus EU-Ländern müssen in Italien nicht mehr in Quarantäne.  Wo die Corona-Zahlen moderat (gelbe Zonen) sind, dürfen Restaurants und Bars auch abends im Außenbereich öffnen. Ab 23 Uhr gilt das Ausgangsverbot. Museen und Kinos in den  Gelben Zonen haben bereits geöffnet.  Die Bundesregierung hat Italien von der Risikoliste gestrichenBei touristischen Einreisen hält sich die Regierung noch bedeckt, Italiens Tourismusminister nennt den 2. Juli als mögliches Datum. In Südtirol werben offizielle Stellen in Bozen für einen sicheren Urlaub mit Hilfe von speziellen kostenlosen Nasenflügeltests, mit denen Einheimische und Besucher einen Coronapass erhalten. Das biete Zugang auch zu Restaurants, Kinos, Theater.  

Kroatien  ist kein Risikogebiet mehr. Die Kroatische Zentrale für Tourismus hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium ein nationales Sicherheitslabel namens „Safe Stay in Croatia“ entwickelt.  Vollständig Geimpfte dürfen frei ins Land einreisen.  Über eine Online-Plattform können sich Reisende informieren:  https://www.safestayincroatia.hr/de

In Lettland   besteht Registrierungspflicht. Für Reisende aus Deutschland gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht, die in der Unterkunft durchgeführt werden kann.

Liechtenstein ist kein Risikogebiet mehr.

 Zur Einreise nach Litauen ist ein höchstens 48  Stunden alter PCR-Test nötig.  Die Quarantänepflicht entfällt.   Die neue Tourismuskampagne “Break Your Screen Routine in Lithuania” lädt mit dem Disco-Sound von The Roop dazu ein,  nach dem Corona-Lockdown „Feel, See and Hear real Lithuania“:   https://www.youtube.com/watch?v=ei4_B_C8lKA

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.  Allerdings wird vor nicht notwendigen Reisen gewarnt.  Maskenpflicht  gilt im öffentlichen Nahverkehr sowie in Hotels und Restaurants.

 Malta startet eine Tourismusoffensive und will sich ab Juni wieder für Touristen öffnen. Als erstes Land in der Europäischen Union hat Malta die Herdenimmunität seiner Bevölkerung erreicht.  Geimpfte Touristen mit einem digitalen Grünen Pass als Impfnachweis sollen die Insel  dann ungehindert besuchen können. Nicht geimpfte Touristen können dann wie bisher einen negativen PCR-Test zur Einreise vorlegen.  Maltas Regierung will den Neustart des Tourismus nach dem Corona-Stopp mit Geldgeschenken an  die ersten Urlauber ankurbeln. Im Land gilt auch weiterhin mit dem „Sunny and Safe“-COVID-19-
Maßnahmenkatalog
ein strikt kontrolliertes Sicherheitsprotokoll für Hygiene und Abstand: https://malta.reise/faq 

 Monaco gilt nicht mehr als Risikogebiet:  www.gouv.mc 

Die Einreise nach Montenegro  ist für deutsche Staatsangehörige wieder  möglich. Es besteht aber eine Reisewarnung.

Die  Niederlande   haben inzwischen allerdings zahlreiche Lockerungen eingeführt.  Geschäfte und Gastronomie sind geöffnet.   Gaststätten dürfen den Außenbereich unter Auflagen wieder öffnen,  es gibt keine Ausgangssperre mehrVom 10. Juni an entfällt für Besucher aus dem Bundesgebiet die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses bei einem Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden. Rückkehrer aus den Niederlanden unterliegen weiter einer Anmeldepflicht. Nicht-Geimpfte oder -Genesene benötigen einen negativen PCR- oder Schnelltest.

Norwegen  hält  die Grenzen geschlossen.  

Erstmals seit 50 Jahren wurden weniger als 100 Millionen Übernachtungen in Österreich gezählt, wie die Statistik Austria mitteilte.  Ab 19. Mai dürfen  Gastronomie, Beherbergung und Freizeitbetriebe wieder öffnen.  Für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen (3-G-Regel) fallen auch die derzeit gültigen Quarantäneregeln. Bestehen bleibt die verpflichtende elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance, PTC) vor der Einreise.  Und für viele Aktivitäten wird ein negativer Corona-Test, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-19-Infektion Voraussetzung sein.

   Schon bald soll eine Corona-Erstimpfung als Eintrittskarte für Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Das Land will schon Anfang Juni den grünen Impfpass einführen.

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

In  Polen  entfallen die zehntägige Quarantänepflicht und Corona-Testpflicht unter anderem für Personen, die nachweislich gegen das Virus geimpft wurden.   D  Schrittweise Öffnungen sind geplant. Zuerst sollen etwa Einkaufszentren und Museen unter Hygieneauflagen wieder öffnen dürfen. Seit 8. Mai dürfen Hotels Gäste bis zu einer Auslastung von 50 Prozent beherbergen. Die Außengastronomie soll ab dem 15. Mai starten. Ab dem 29. Mai soll der Restaurantbetrieb in Innenräumen mit halber Auslastung möglich sein.

Portugal lockert die Corona-Regeln.Ab 14. Juni dürfen  Restaurants bis 1 Uhr nachts öffnen  Bei der Einreise nach  Madeira  muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden,  außerdem ist   ein negativer Covid-19-Test Pflicht.  Er darf  nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Für Geimpfte und Genesene hat die Insel die Einreiseregelungen gelockertMaskenpflicht gilt auch im Freien.  Zur Einreise genügt ein Antigen-Schnelltest.

Rumänien hat die Testpflicht unter anderem für Reisende aufgehoben, die nachweislich geimpft oder in den vergangenen 90 Tagen von Corona genesen sind.  Für das ganze Land gilt eine Reisewarnung. 

Schweden will  bis zum Sommer einen digitalen Impfpass einführen, in dem auch die Corona-Impfungen vermerkt sind.  Wegen gestiegener Infektionszahlen müssen Bars und Kneipen  um 2o.30 Uhr schließen.  Das ganze Land gilt derzeit als Hochrisikogebiet.  Es gelten strenge Kontaktbeschränkungen.  

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Der Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht.  Hotels, Ferienwohnungen,  Läden,  Zoos, Museen und Erlebnisparks sind offen.  Die Gastronomie  hat  ihre Außenbereiche geöffnet.

Vor nicht notwendigen Reisen nach Serbien wird gewarnt. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

In der Slowakei  haben die Geschäfte unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet. Gastronomiebetriebe dürfen seit 26. April wieder in ihren Außenbereichen Speisen und Getränke servieren.

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet.  Es gibt keine Quarantänepflicht mehr.

Spanien  gilt nicht mehr als  Hochrisikogebiet .  Ab 7. Juni sollen vollständig Geimpfte ohne weitere Kontrollen ins Land reisen dürfen.   Mit Impf-Zertifikaten hofft Spanien, den Tourismus wiederbeleben zu können. Mallorca, Ibiza und Menorca wollen als erste autonome Region Spaniens geimpften Reisenden erlauben, keinen negativen Test mehr vorlegen zu müssen.  Die Regierung der Balearen wirbt mit einem „Safety Pack“ – Tests zu festgelegten Preisen vor Ort sowie einer Rückreiseversicherung für den Fall einer Ansteckung mit dem Corona-Virus.  Mit der Kampagne „Travel safe“ wirbt ganz Spanien weiter um Touristen.  Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de
Die Balearen verschieben die Sperrstunde ab 19.  Juni auf 2 Uhr morgens.

In Tschechien gilt eine verschärfte Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Land gilt nicht mehr als Risikogebiet.    Geimpfte dürfen wieder einreisen. 

Selbst in Istanbul fehlen die Touristen

Die Türkei wird derzeit als Hochrisikogebiet eingestuft.  Das Land wirbt mit dem  Zertifizierungsprogramm „Sicherer Tourismus“ um Touristen. Alle Flugreisenden über sechs Jahre müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen.   Die Einreise ist mit einem negativen Antigen-Test möglich.

In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften  in Ungarn gilt eine Maskenpflicht.  Einreisende müssen 10 Tage in Quarantäne.  Das gilt auch für Geimpfte.  Touristische Reisen  ins Land sind derzeit nicht möglich. 

Reisende nach Zypern müssen sich dem Abflug online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten. Das Dokument müsse ausgedruckt mitgeführt werden, so das Auswärtige Amt. Ältere Reisende dürften den Fragebogen auch per Hand ausfüllen.  Wird ein Mensch positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels.  Maskenpflicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel und Krankenhäuser.  Für vollständig Geimpfte entfallen Quarantänemaßnahmen.

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Der Louvre Abu Dhabi ist  wieder geöffnet ebenso die historische Festung Qasr Al Hosn sowie die Cultural Foundation mit aktuellen Ausstellungen.  Wiedereröffnet sind auch die Außenbereiche der Oase Al Ain, das Qasr Al Muwaiji, das Al Jahili Fort und das Al Ain Palace Museum.   Ebenso  für Besucher geöffnet sind die Ferrari World Abu Dhabi, die Warner Bros. World Abu Dhabi und der Action-Park Clymb Abu Dhabi.

Ägypten  wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. Alle Touristen müssen bei der Einreise einen negativen Covid19-Test vorlegen. Den sollen sie möglichst nicht vor Ort machen lassen. Wegen begrenzter Kapazitäten könne es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und bei der Ausgabe der Testergebnisse kommen,  warnt das Auswärtige Amt. Außerdem warnt es vor Corona-Infektionen am Roten Meer. 

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

Aruba  wurde wieder zum Risikogebiet erklärt.  Die Reisenden müssen einen neu gestalteten Ein- und Ausreiseprozess durchlaufen.  www.aruba.com 

Es werde noch einige Monate dauern, bis Australien Ausländern wieder die Einreise  und freies Reisen erlaube, so Premierminister Scott Morisson – womöglich bis Anfang  2022. Bis 17. Juni lässt der 5. Kontinent  keine Kreuzfahrtschiffe anlanden.  Bis Oktober soll die gesamte australische Bevölkerung geimpft sein.  

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich. Vollständig Geimpfte sind von der Testpflicht befreit.

Barbados  wird seit Ende Oktober zweimal wöchentlich von Lufthansa angeflogen. Für die Einreise ist ein aktueller, negativer Coronavirus-Test Pflicht.  Nach einem Tag Hotel-Quarantäne erfolgt ein weiterer Test, bei negativem Ergebnis ist die Isolation beendet. Für Barbados gibt es seit 15.  Januar eine Reisewarnung.  Die Insel will die Einreise für Geimpfte erleichtern. 

Botswana gilt als Risikogebiet.

In Brasilien steigen die Infektionszahlen.  Das ganze Land wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist nur sehr schwer möglich. Das Auswärtige Amt verschärft die Reisewarnung.  Das Land schicke Reisende mit auskurierten Covid-19-Erkrankungen sofort nach Ankunft in „mehrwöchige Krankenhausquarantäne“ und führe „weitreichenden Untersuchungen“ durch, schreibt das Außenministerium

Costa Rica  verlangt keinen Corona-Test mehr.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird allerdings weiterhin gewarnt.  Das Land gilt als Hochinzidenzgebiet. 

Chile  öffnet seine Grenzen für Urlauber, unabhängig vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland. Die Einreise ist nur über den internationalen Flughafen der Hauptstadt Santiago möglich, mit einem negativen PCR-Test im Gepäck, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem müssen Touristen ein Formular zum Gesundheitszustand ausfüllen und ihre genauen Reisepläne im Land angeben.

Curacao  schreibt ab sofort Besuchern aus Risikoregionen wie Europa am dritten Tag ihres Aufenthalts zusätzlich einen Antigen-Test vor. Wie bisher müssen Reisende außerdem vor dem Abflug nach Curaçao einen PCR-Test machen, der höchstens 72 Stunden alt sein darf. Das negative Testergebnis muss auf einer speziellen Website hochgeladen werden.

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Für das Land gilt eine Reisewarnung.  Die Insel wurde wieder zum Risikogebiet erklärt.   Das Tragen von Masken und soziale Distanzierung sind obligatorisch.   Die landesweite Ausgangssperre  gilt weiterhin. Alle Reisenden müssen  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken. Die kostenlose Covid-19-Versicherung  für  Hotelgäste wird  bis zum 31. Juli verlängert wird.  Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.  Bis Ende 2021 sollen demnach 70 Prozent der dominikanischen Bevölkerung über 18 Jahren (7,8 Millionen Menschen) geimpft sein.

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Dass das unsere sogenannten Influencer nicht hindert, ins das Emirat auszuwandern und dort zu werben, zeigt Böhmermann in einem sehenswerten Beitrag seines Magazins Royale.  Zu finden auch auf Youtube.  Mit einer hohen Impfrate im Land und wenig Einschränkungen für Besucher will sich das Emirat in der Pandemie als Urlaubsziel empfehlen. Zwar gilt  eine strenge Maskenpflicht und große Events finden nicht statt. Ansonsten seien Hotels mit Belegungsraten von bis zu 70 Prozent aber wieder gut gebucht, so Dubai Tourism.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet.  Die Quarantäne für Touristen entfällt unter folgenden Auflagen: Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (gültig für 96 Stunden) – Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium –
Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) –
Digitale Bordkarte sowie Gesundheits- und Temperaturkontrolle am Flughafen. Personen mit negativem PCR- oder Antigen-Test (72 Stunden), vollständig Geimpfte sowie Personen, die nachweislich von Covid-19 genesen sind, dürfen ohne Quarantäne nach Ecuador einreisen.

In Indien breiten sich Corona-Mutationen nahezu ungebremst aus.  Der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, fordert ein Flugverbot. 

Indien ist von Corona stark betroffen.

Indonesien will keine Touristen ins Land lassen.   Das gilt auch für die Urlaubsinsel Bali.

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen.

Israel   kommt  mit dem Impfen gut voran.  Geimpften werden wieder größere Freiheiten eingeräumt. Das gilt auch für Ausländer, die ins Land kommen wollen. Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht bestehen laut Informationen des Auswärtigen Amtes für Reisende, die nachweisen können, bereits geimpft worden oder bereits an Covid-19 erkrankt gewesen zu sein. Das Land erlaubt Bürgern, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung genesen sind, unter anderem den Besuch von Hotels, Fitness-Studios, Theater oder Sportereignissen. Ein   „Grüner Pass“ mit der Impfbestätigung soll künftig auch Reisefreiheit ohne Quarantänepflicht nach der Rückkehr ermöglichen.

 Japan hält die Grenzen für ausländische Touristen geschlossen. Drei Monate vor den Olympischen Spielen hat Japans Ministerpräsident wegen steigender Corona-Infektionen bis zum 3. Mai den Notstand für die Hauptstadt Tokio erklärt. Die Maßnahme ist mit Einschränkungen und Schließungen von Restaurants, Bars, Einkaufszentren sowie Bahn- und Buslinien verbunden.

Jamaika ist kein Risikogebiet mehr.

Jordanien   wurde zum Risikogebiet erklärt.

Kanada ist kein Risikogebiet mehr.

Auf Kuba steigt die Zahl der Infektionen wieder an.  In  Havanna sind Bars und Unterkünfte nun wieder geschlossen. Mittelfristige Hoffnungen ruhen auf einem selbst entwickelten Impfstoff.  Das Land verlangt einen PCR-Test vor der Einreise.  Es  besteht Quarantänepflicht. Nur wer in einem auf Pauschalreisen spezialisierten Hotel bucht, muss sich  lediglich bis zum Erhalt des Testergebnisses isolieren.  Touristen, die in Privatunterkünften  übernachten wollen, müssen sich vom 6. Februar an nach der Ankunft in einem kostenpflichtigen, von den kubanischen Behörden zugewiesenen Hotel bis zum Erhalt eines weiteren negativen Testergebnisses unterbringen lassen. Der erneute Test erfolge „im Regelfall“ am fünften Tag nach Einreise, heißt es. Kuba gilt als Risikogebiet.

 Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Allerdings verlangen die Malediven  einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt.  Die Einreise ist ohne Quarantäne möglich. Als einer der ersten Staaten hatten die Malediven  geimpfte Urlauber von der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses befreit.  Diese Regelung hat der Inselstaat wieder gestrichen.  Der Inselstaat gilt als Hochinzidenzgebiet. 

Malaysia lässt 2020 keine Touristen mehr einreisen. Das Land wurde zum Hochinzidenzgebiet erklärt.

Nach monatelangem Einreisestopp lässt Marokko vom 15. Juni an wieder Besucher aus Deutschland einreisen.  Bei der Einreise ist ein negativer PCR-Test nötig – auch für Geimpfte und Genesene.  Das Robert-Koch-Institut stuft Marokko als normales Risikogebiet ein, eine Quarantäne nach Rückkehr ist nicht vorgeschrieben.  Bei der Einreise ist ein negativer PCR-Test nötig – auch für Geimpfte und Genesene. 

Mauritius hat die Einreisesperre bis Ende Juni verlängert.

In Mexiko ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem  Coronavirus auf mehr als 200 000 und die der Todesopfer auf mehr als 25 000 gestiegen. Das Land ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Nach dem Militärputsch in Myanmar wurde der Flughafen Yangon International geschlossen. Selbst Hilfsflüge sind bis zum 30. April verboten.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist nach dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia öffnet sich wieder für Touristen.  Voraussetzung ist, dass die Unterkünfte vorab gebucht sind und ein höchsten 72 Stunden alter negativer Covid-19-Test vorgelegt werden kann. Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer Covid-19-Erkrankung abdeckt. Namibia wurde zum Hochinzidenzgebiet erklärt.

Neuseeland bleibt den Großteil des Jahres Touristen verschlossen.

Vorerst bis zum 14. Mai  streicht Nepal alle Inlandsflüge und auch die internationalen Verbindungen.  Grund ist ein massiver Anstieg der Corona-Infektionszahlen, der zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führt

Der Oman hat die Grenzen für ausländische Besucher geschlossen.

Panama wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel. Die Einreise ist nun ohne 14-tägige Quarantäne möglich. Die neue Bestimmung sieht weiterhin einen negativen PCR-Test für Einreisende vor. Auch bei der Ankunft am Flughafen von Lima ist ein Antigen-Test obligatorisch.

Die Philippinen verbieten Ausländern vom 20. März bis 19. April die Einreise 

Nach zweieinhalb Jahren beendet Saudi Arabien die Blockade von Qatar.

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Vom 25. März an könnten Touristen unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssten anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist allerdings nötig.  Ab August dürfen kleine Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 300 Passagieren die Seychellen wieder anlaufen.  Die Seychellen sind als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Traumstrand ohne Gäste auf Fregate

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wer geschäftlich nach Singapur reist, muss vom 8. Mai  an für drei statt zwei Wochen in Quarantäne. Touristische Einreisen bleiben weiterhin verboten.

Sri Lanka  will sich wieder öffnen.  Urlauber müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei der Ankunft in Sri Lanka wiederholt wird.   Alle Visa müssen vor Einreise online über das Electronic Travel Authorization (ETA) – Portal der Einwanderungsbehörde beantragt werden. Das Land gilt als Hochinzidenzgebiet.

Südafrika  hat alle Grenzen geschlossen.   Das  Land ist  von einer zweiten Corona-Welle getroffen und verschärft die Maßnahmen. Dazu gehören in Hotspots geschlossene Strände sowie Maskenpflicht und landesweit nächtliche Ausgangssperre sowie Alkohol-Restriktionen. Reisende, die ohne PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen.

Das Robert Koch Institut hat Tansania zum Hochrisikogebiet erklärt.

Thailand  hat die Visumspflicht für deutsche Urlauber gestrichen, will aber eine Einreisebühr von 300 Baht, rund acht Euro, erheben.  Mit einem „Sexy-Konzept“ bemüht sich das Land um Urlauber:  Sicherheit und Hygiene (S = safety and hygiene), Umweltverträglichkeit (E = environmental sustainability), außergewöhnliche Erlebnisse (X = extra experiences) und Rendite (Y = Yield). Touristen müssen im Land eine Tracking-App nutzen.  Für alle Einreisenden sind nach Ankunft und auf eigene Kosten eine 14-tägige strenge Quarantäne (15 Nächte)   sowie mehrere Corona-Test zwingend vorgeschrieben. Urlauber sollen im  Juli wieder quarantänefrei auf die  Insel Phuket kommen.

 Tunesien  verlangt einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Nach der Einreise folgt die inzwischen wieder  fünftägige Quarantäne in einem Hotel. Die Isolation kann  nach 48 Stunden  mit einem weiteren negativen Test beendet werden. Die Regelung gilt nicht für Pauschalurlauber, die einen negativen PCR-Test vorweisen können.  Auch vollständig Geimpfte sind von der Hotelquarantäne ausgenommen. Das RKI hat Tunesien als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Die USA gelten als Hochrisikogebiet.  Auch die Einreise ist kompliziert:  „Jeder, der aus einem anderen Land in die USA fliegt, wird sich testen lassen müssen, bevor er das Flugzeug besteigt, (…) und sich in Quarantäne begeben müssen, wenn er in den USA ankommt“, sagte US-Präsident Joe Biden.  Geimpfte Amerikaner können wieder im eigenen Land verreisen und müssen sich nach Auslandsreisen nicht mehr in Quarantäne begeben. Außerdem brauchen US-Bürger, die ins Ausland reisen möchten, nun keinen Corona-Test mehr vor Antritt der Reise machen – es sei denn, das Zielland verlangt dies.  New York will jetzt mit mobilen Impfteams Touristen impfen und im Juli wieder Touristen empfangen.

 

Wer froh ist,  dass Trump Geschichte ist, findet vielleicht auch dieses Filmchen lustig: https://www.youtube.com/watch?v=DZqu8ojifhU

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis . Touristen müssen damit rechnen, dass sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.  Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.  In Dubai lockt das Luxushotel Atlantis mit kostenlosen Corona Tests.

Vietnam stellt den Flugverkehr vorübergehend ein. 

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Das irische Galway hatte sich mit viel Kunst und tollen Events auf das Kulturhauptstadtjahr vorbereitet. Nun kommt niemand. Und selbst der St. Patrick’s Day musste ohne die traditionellen Paraden und Feiern auskommen. Der finnische Illumationsküslter Kari Kola hatte zu diesem Anlass   „Savage Beauty” konzipiert.  Ein Licht-und Farb-Spektakel, das  die  Connemara Mountains in irisierende Farben taucht.  Galway 2020 macht das „Savage Beauty Artwork“ nun auf digitalem Weg zugänglich:  https://galway2020.ie/en/news/special-digital-edition-of-savage-beauty/

Magische Impressionen liefert Kari Kola mit seiner Licht-Kunst Savage Beauty. Bild (c) Cormac MacMahon

Wien wirbt im Walzertakt. Im Werbe-Video von Wien Tourismus  tanzt Schloss Schönbrunn durch die Luft,  um den Steffle kreist  ein Kettenkarussell und die Tänzer gleiten im Walzertakt in neue Kostüme. Luftig-leichte Illusionen für den Tourismus in schweren Zeiten: https://vimeo.com/channels/staffpicks/417000220  

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann jetzt aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Die sintflutartigen Regenfälle sorgen in Australien für ein seltenes Phänomen: Wasserfälle am Uluru.  Die BBC hat es eingefangen:   https://www.bbc.com/news/av/world-australia-56506799

Noch ein Tipp von correctiv:  Mit City Guesser kann man zeigen,  was man weiß : Per Zufall bekommt man einen Videoausschnitte aus einer zufällig ausgewählten Stadt in einem zufällig ausgewählten Land und  kann raten, wo man sich gerade befindet:  https://virtualvacation.us/guess

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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