Corona Pandemie: Omikron und kein Ende

Australien öffnet nach 20 Monaten die Grenzen  – allerdings nur für eigene Staatsbürger und Work-and-Travel.  Thailand empfängt wieder Touristen und macht es kompliziert.  Die USA heißen vollständig Geimpfte willkommen und warnen vor Reisen nach Deutschland. Im Gegenzug stuft die Bundesregierung die USA als Hochrisikogebiet ein
Die  neue Corona-Variante Omikron, erstmals in Südafrika identifiziert, macht Europa auch zum Jahresanfang schwer zu schaffen und überschattet die Aussichten für 2022. Wegen der starken Ausbreitung von Omikron hat das RKI die Kategorie Virusvariantengebiete gestrichen, inzwischen aber 40 neue Hochrisikogebiete ausgewiesen.
Die internationale Reisemesse  ITB als Präsenzmesse wurde abgesagt, auch die CMT Stuttgart findet nicht wie geplant statt. Abgesagt wurde auch die Spielwarenmesse in Nürnberg.
Das Auswärtige Amt warnt wieder vor Kreuzfahrten.   Es bestehe das Risiko, dass im Falle eines COVID-19-Ausbruchs an Bord – auch unter geimpften Reisenden – von den zuständigen Behörden im Ausland eine mehrtägige Schiffsquarantäne verhängt werde. Ein zeitnaher Rücktransport nach Deutschland wäre ausgeschlossen. Die Mehrheit der Deutschen befürwortet weitere Beschränkungen für Ungeimpfte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprechen sich 31 Prozent dafür aus, die  2G-Regel stärker als bisher anzuwenden. Weitere 25 Prozent der Befragten sind für eine flächendeckende 2G-Regel in ganz Deutschland. Inzwischen setzen immer mehr Bundesländer auf 2 G, also geimpft und genesen,  einige sogar  an 2 G-plus.  Davon sind oft nicht einmal Geboosterte ausgenommen.  Seit kurzem gilt der Genesenenstatus nur mehr für drei Monate. 
Es ist jetzt fast zwei Jahre her, dass ich dieses  Blog gestartet habe, und es sieht so aus,  als würde es mich noch länger beschäftigen .

Entspannung in der Ferne bleibe für viele noch ein Traum

Das digitale Covid-Zertifikat der Europäischen Union  wird auch in  Albanien, Andorra, Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama anerkannt. Außer den 27 Mitgliedsländern akzeptieren nun 15 Nicht-EU-Staaten den Ausweis. Aber in vielen Ländern Europas geht die Angst vor  Omikron um, was zu einer Verschärfung der Reiseregeln führt. So fordert etwa die Schweiz von allen Einreisenden einen PCR-Test. Finnland, Portugal und Griechenland setzen ebenfalls auf negative Tests – mit oder ohne Impfpass. Malta verlangt von Genesenen eine zusätzliche Impfung, ansonsten gelten sie als ungeimpft. In diesem Fall sind PCR-Test und 14 Tage Quarantäne Pflicht.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben ein Corona Sicherheitslabel entwickelt. Es kann durch die EU-Staaten an touristische Betriebe vergeben werden, wenn diese die erforderlichen Bedingungen zu Gesundheit und Sicherheit einhalten. Das Label ist freiwillig: https://ec.europa.eu/germany/news/20210519-sicherheitssiegel-tourismus_de

 Schnelltests sind auch in Schulen wieder Pflicht.  Eine Anleitung dazu gibt den Kindern  Doktor Kasperl in der Augsburger Puppenkiste:  https://www.youtube.com/watch?v=A0EqaSBurX0

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code einscannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. Auch das digitale  Impfzertifikat  kann angezeigt werden.

Das Robert-Koch-Institut  aktualisiert ständig die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren: 
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Das Start-up Sherpa aus Toronto hat eine interaktive Weltkarte erstellt.  Die „Travel Reopening Map“  zeigt per Mouse-Over die Covid-bezogenen Einschränkungen und Anforderungen der Länder im Ampelsystem und auf einen Blick :  https://apply.joinsherpa.com/map

Vor und während der Reise können sich Urlauber   über die COVID-19 Bestimmungen für Ein-/ und Ausreise sowie vor Ort auf www.der-reisemanager.com informieren.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es.  Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019.  Auf 1.800 Milliarden Euro beziffert die  UNWTO den Schaden, der Reiseanbietern in diesem Jahr durch die Coronakrise entsteht. Damit bewegen sich die Einnahmeausfälle auf einem ähnlichen Niveau wie 2020.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Ex-Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Am Rande des Glasgower Klimagipfels wurde die „Glasgower Erklärung für Klimaschutzaktivitäten im Tourismus“ verabschiedet.  Mit ehrgeizigen Zielen : schon bis 2030 sollen die tourismusbedingten CO2-Emissionen auf die Hälfte reduziert werden, bis spätestens 2050 gänzlich. Die Erklärung von Glasgow erkenne die dringende Notwendigkeit eines globalen Plans für Klimamaßnahmen im Tourismus an, so die UN-Welttourismusorganisation, die Wert auf einen „branchenweiten Ansatz“ legt. Die Unterzeichner, darunter Veranstalter, Hotelketten und Fremdenverkehrsämter, verpflichteten sich, den CO2-Ausstoß zu messen und Aktivitäten zu dekarbonisieren. Zudem müsse jeder Unterzeichner binnen zwölf Monaten einen konkreten Klimaplan erstellen. Mehr Infos unter www.oneplanetnetwork.org/programmes/sustainable-tourism/glasgow-declaration/signatories

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guiterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen.  Die Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben der Tourismusbranche nie dagewesene Verluste beschert. Der Verband World Travel & Tourism Council ​​​​​​​bezifferte die Auswirkungen auf den globalen Reise- und Tourismussektor auf fast 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die Mutationen des Virus nicht leichter.  Die Diskussion um Impfunwillige hält an.  Und es ist fraglich, ob es genügend Impfstoff für die geforderten Auffrischungsimpfungen (Booster) gibt.   Stand 24.  Januar.  

Dubai will sich bei der Expo von seiner besten Seite zeigen

Die Expo in Dubai dauert noch  bis 31. März 2022. Für ein halbes Jahr ist  das 4,38 Quadratkilometer große Expo-Gelände in Dubai  unter dem Motto  „Connecting Minds, Creating the Future“  Zentrum des Austauschs, der Ideen und der Inspirationen für eine bessere Zukunft.  25 Millionen Besucher aus der ganzen Welt werden dazu erwartet. Das Interesse ist groß.

Der Karneval in Rio wurde wieder abgesagt.  Die weltberühmten Karnevalsumzüge der Sambaschulen  wurden verschoben. Die Veranstaltung im Sambodrom soll nun am Feiertag Tiradentes stattfinden, der in diesem Jahr auf den 21. April fällt.

Kulturhauptstädte 2022 sind das litauische Kaunas, das serbische Novi Sad und Esch-sur-Alzette in Luxemburg.

 Veranstalter 

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für übernächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen. Fast alle bieten  Flex-Tarife an, die mehr Sicherheit bei der Buchung bieten sollen.  Jan Philipp Stupnanek, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW, mahnt zur Vorsicht:  „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Angebote vorab gut prüfen, um die Vor- und Nachteile vor der Buchung genau zu kennen. Darüber hinaus sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Stornierung der Reise trotz gesetzlichen Anspruchs womöglich länger auf eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen warten müssten.“

Aerticket und die AER-Kooperation übernehmen laut reisevor9  gemeinsam 50 Prozent des Reiseveranstalters Explorer und der insolventen Reisebürokette STA Travel. Die anderen Hälften liegen bei Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin der Reisebürokette NTRV (New Travel Reisebüro Vertrieb).

Aldiana  hat Richtlinien für  Hygienestandards  erarbeitet und umgesetzt. Aufgrund behördlicher Auflagen kann es sein, dass bestimmte Leistungen in einzelnen Clubs eingeschränkt oder angepasst angeboten werden müssen. Deshalb hat Aldiana eine Liste der aktuellen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen und das Hygienekonzept in den Clubs auf seine Website gestellt: www.aldiana.com/de-de/infos.
Die DERTouristik  hat  50 Prozent der Aldiana Holding übernommen, die zuletzt der Schweizer Investmentgesellschaft LMEY allein gehörte.

Von den großen Pauschalreise-Veranstaltern ist Alltours der einzige, der keinen Flextarif mit  Aufpreis eingeführt hat.   Gäste können  bis sieben Tage vor Abreise kostenlos umbuchen und bis 21 Tage vor Abreise kostenlos stornieren. Die Aktion „Flexibel buchen“gilt  für die aktuelle Wintersaison und die Sommersaison 2022.  Auf den Seychellen ist der Veranstalter auf drei Inseln vertreten. Für Sansibar gibt es Kombinationen mit Safaris auf dem Festland.  In den Allsun-Hotels   ist zur Wintersaison ein Urlaub nur mit Corona-Impfschutz oder einem Genesenennachweis möglich.  Infos gibt’s hier:  https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Die Seychellen gehören zu den touristischen Traumzielen

 Ameropa hat seine zubuchbare Flex-Rate bis Ende März 2022 verlängert. Damit lassen sich Reisen bis 14 Tage vor Anreise umbuchen oder stornieren. Neu ist, dass die Flexrate nun auch bis drei Tage nach der Buchung hinzugefügt werden kann. Der Preis für den Flextarif richtet sich nach dem Gesamtreisepreis und beginnt bei 29 Euro pro Buchung.

Anex Tour, Bucher Reisen und Öger Tours gehen in die Verlängerung: Der Fair-Tarif für kulante Umbuchungen und Storni gilt jetzt für alle Buchungen bis Ende November.

ASI Reisen, Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, stoppt  sein Angebot an Inlandsflügen und inländischen Zubringerflügen. Auf Inlandsflüge zu verzichten ist ein Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem das Familienunternehmen seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren möchte. ASI Reisen berechnet bei allen ASI Original Reisen den ökologischen Fußabdruck und die lokale Wertschöpfung und stellt diese transparent für seine Kundinnen und Kunden auf www.asi.at dar. Nicht reduzierbare Emissionen kompensiert ASI Reisen zu 100 Prozent.  Der Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, führt  ab  1. Dezember 2021 eine 2G-Regelung auf seinen Kleingruppenreisen ein. Reisende müssen zukünftig bei Buchung eine verbindliche Bestätigung über ihren Impf- oder Genesenenstatus zum Reisebeginn abgeben.

Bentour bietet seinen Flex-Sorglos-Tarif  für 29 Euro. Er verspricht kostenlose Stornierung und Umbuchung bis 14 Tage vor Abreise. Auch in diesem Jahr übernimmt der Veranstalter die Kosten für die Hotelunterbringung, wenn ein Urlauber während seines Türkei-Urlaubs positiv auf das Virus getestet wird.

Berge & Meer veröffentlicht im neuen Frühbucher-Katalog 2022 kostenfreie Storno- und Umbuchungsregeln und bietet einen Corona-Reiseschutz für Flugreisen bis Ende April nächsten Jahres an.  Der Veranstalter  ermöglicht nun auch Reisen in Kleinstgruppen und  führt ein Produkt für organisierte Rundreisen unabhängig von einer Mindestteilnehmerzahl ein.

Biblische Reisen   nimmt mehrere Ziele in Deutschland ins Programm. Die Studienreisen sind an einen Standort gebunden.  Die Gäste bleiben in einem Hotel.

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon  hat alle Reisen bis Ende 2021 auf der eigenen Website frei geschaltet.

Mit China Reisen Hamburg will Guosheng Liu einen Nachfolger  für seinen von der Corona-Pandemie in die Insolvenz getriebenen Veranstalter China Tours an den Start bringen.

Club Med schaltet die Angebote für den Winter 2022/23 frei. Zu den Highlights der neuen Saison zählt der Neuzugang in Marbella.

Städtereisen in Deutschland – hier das ehemalige Kanzleramt in Bonn – sind beliebt.

Der Touristik  hat die Kosten für seine Flex-Pakete einheitlich auf 59 Euro gesenkt. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Flugpauschalreise bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren.  Die Pakete gelten auch für die Wintersaison:  https://www.dertour.de/aktuelles-angebote/flex-optionen
Bei der Stornierung und Umbuchung von Reisen in Hochrisikogebiete außerhalb der EU gelten bei den Veranstaltern von DER Touristik ab  26. Oktober wieder die normalen AGB. Eine Ausnahme gilt für Familien mit Kindern bis 17. Sie können für Zielgebiete, die als Hochrisikogebiet eingestuft worden sind, bis einen Tag vor der Abreise kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen vornehmen.
Das Portfolio der Veranstalter-Marke ADAC Reisen wurde bei Dertour eingegliedert. Es wird keine ADAC-Reisen-Kataloge mehr geben, aber die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub soll fortgesetzt werden. Der Veranstalter hat einen größeren Stellenabbau angekündigt.  Deutschlandweit bieten die DER Reisebüros nun auch einen PCR- Test an. Mit dem Titel „Bewusst Reisen“ legt die DER Touristik für ihre Marke Dertour einen  Magalog mit nachhaltigen Produkten auf. Auf mehr als 80 Seiten werden ausgewählte Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierung mit Fokus auf Europa aufgeführt.  Informationen und Geschichten rund um die Reiseziele und zum nachhaltigen Engagement der Hotels reichern den Magalog an:  www.dertour.de/nachhaltige-hotels 

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck
Neu hat der Veranstalter Reisen zum Weltkulturerbe der Unesco aufgelegt:  www.enchantingtravels.com/de/reise-blog/immaterielles-kulturerbe/

Eurowings Holidays ändert die in der Reisebranche üblichen Anzahlungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen radikal.  Trotz der aktuellen Reisebeschränkungen und drohender Flugverbote sollen Kunden nur noch 50 Euro als Anzahlung auf den Tisch legen müssen. Die Kosten für eine etwaige Stornierung oder Umbuchung der Flugpauschalreise sind damit (bis 14 Tage vor Abflug)  abgegolten, heißt es in einer Pressemitteilung.  Harte Einschnitte soll es dagegen fürs Gepäck geben, wie  die fvw berichtet:  Künftig dürfen Reisende mit Basic-Tarif demnach einen Trolley nur noch gegen Aufpreis mit an Bord nehmen.

 FIT Reisen,  Spezialist für Wellness-  und Gesundheitsreisen,  hat für 2021 vier Ganzjahres-Kataloge aufgelegt.

In einem Appell  fordert das  Forum anders reisen  die Branche auf, den Neustart des Tourismus zu nutzen, um Reiseangebote „zukunftsfähig“ zu gestalten. Auch mit Blick auf den Klimawandel solle der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und auf Gewinnmaximierung und Volumen um jeden Preis verzichtet werden.

Für die Zukunft  wird  Natur- und Klimaschutz immer wichtiger.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen. FTI-Gäste können den Flex-Plus-Tarif mit kurzfristiger Stornomöglichkeit nun gegen fixe und gestaffelte Aufpreise statt einem prozentualen Aufschlag dazu buchen. Er kostet drei Prozent des Gesamtpreises, maximal 300 Euro. Urlauber können damit bis 15 Tage vor Reisebeginn kostenlos stornieren und bis 14 Tage vor Reisebeginn kostenlos umbuchen.  Der Tarif gilt bis Ende April 2022. FTI bietet noch eine zusätzliche Absicherungsmöglichkeit. Mit dem „Corona Reiseschutz Premium“ wollen die Münchner eine Lücke im Versicherungsschutz füllen.
Die gewohnten Kataloge werden durch E-Mags oder Kataloge on Demand abgelöst.  Mit drei Rundreisen und 40 Hotels engagiert sich FTI in Saudi Arabien.  Auch dazu gibt es ein E-Mag.  Der Veranstalter bündelt Reiseinformationen für Kunden im Corona-Infohub: https://www.fti.de/service/reisehinweise.html
FTI-Gründer Dietmar Gunz   hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen  und ist auch nicht mehr im Aufsichtsrat vertreten.   Ralph Schiller ist  Nachfolger.  Neuer Aufsichtsratschef wurde der Vorstandsvorsitzende der Meine Volksbank Raiffeisenbank Altötting und Geschäftsführer der RT/Raiffeisen Touristik Group, Wolfgang Altmüller.

Gebeco  hat  die geltenden Sonderumbuchungsbedingungen verlängert.  Mit sieben Reise-Katalogen und einer Deutschland-Broschüre macht Gebeco Lust auf Reise-Erlebnisse weltweit mit Terminen bis Ende 2022. Auch für 2023 können bereits Termine vorgemerkt werden. Gebeco hat das Kleingruppen-Angebot weiter ausgebaut und bietet zudem zahlreiche Termine mit garantierter Durchführung ab vier Personen an.  „Naturwunder, die überwältigen“, unter diesem Motto hat Gebeco 16 Studienreisen entwickelt und im traditionellen Themenjahr-Katalog veröffentlicht. Der Veranstalter setzt auf die 2 G-Regel.  Ausnahmen gelten für Privat- und Gruppenreisen.   In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Geoplan   präsentiert für 2022/23  seine vier  Kataloge „Asien“, „Afrika & Arabien“, „Lateinamerika & die Karibik“ sowie „Ozeanien & Südsee“.
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.  Auch Vietnam-Heise, seit mehr als 20 Jahren Hamburger Spezialist für maßgeschneiderte Privatreisen nach Asien, hat bei Geoplan eine neue Heimat  gefunden. Das Team von Vietnam-Heise arbeitet zukünftig von Hamburg aus als Filiale des Berliner Veranstalters und wird in die Asienabteilung von Geoplan Privatreisen integriert.

Google will in der Pandemie die Nachfrage nach Reisen ankurbeln, so Google-Manager Richard Holden  in der FAZ. Dafür wolle der Internet-Riese sein Reiseportal für kostenlose Einträge von Reiseveranstaltern und Hotels öffnen. Bisher seien dort nur bezahlte Anzeigen zu finden.

Der deutsche Ski-, Heliski- und Wanderreiseveranstalter Hagen Alpin Tours  übernimmt laut reisevor9 alle Kundenkontakte von X Dream Heliskiing sowie die Website des Wiener Veranstalters für exotische Skireisen nach Kanada, Alaska, Grönland, Indien, Mazedonien und in den Alpen. Der bisherige Inhaber Hansjörg Franz will künftig „außergewöhnliche Reisen“ vom Motorradabenteuer in Sibirien bis zur Expeditionskreuzfahrt in die Arktis anbieten.

Hauser Exkursionen   plant die Einführung einer neuen Produktkategorie für Geimpfte und Genesene. Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben.  Das Programm für die Saison 2022/23 gibt es in einer  Hybridform zwischen redaktionellem Content und Touren-Portfolio –  als Magalog.  Auf 82 Seiten finden Leser neben rund 100 ausgewählten Reisen Erfahrungsberichte und Artikel zu Themen wie Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist. Das erste Wort hat   Inhaber und Geschäftsführer Manfred Häupl:  www.hauser-exkursionen.de/kataloge

Intrepid Travel, Anbieter von nachhaltigen Reisen in internationalen kleinen Gruppen, hat eine neue Reihe mit dem Namen „Intrepid Premium“ eingeführt – mit über 70 Reisen in mehr als 40 Länder.  Außerdem hat der Veranstalter einen ausführlichen Leitfaden herausgegeben, der Reiseveranstaltern und -anbietern bei der Dekarbonisierung ihrer Unternehmen helfen soll.  Der 25-seitige Leitfaden zeigt  Möglichkeiten auf, wie  Reiseverantalter  anhand von wissenschaftlich fundierten Zielen mit der Messung des CO2-Fußabdrucks ihrer Unternehmen und der ihrer Lieferketten beginnen können.

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen   kauft den Geschäftsbereich Bahnurlaub des City Reisebüros Udo Hell aus Waldmohr. Lernidee möchte das Programm ausbauen und weiter in die Zukunft des Segments Bahnreisen investieren. Der Veranstalter bietet  nur noch Reisen für geimpfte und genesene Urlauber an.   Ab sofort sind auch Covid-19- Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf
Der neue Schiffsreisen-Katalog für 2022/2023 bietet  Kreuzfahrten für Genießer, Kultur- und Naturliebhaber sowie Abenteuerlustige. Ein Schwerpunkt liegt auf exklusiven Schiffschartern, kleinen Gruppen und außergewöhnlichen Wasserwegen jeweils mit deutschsprachiger Reiseleitung und auf besonderen Schiffen – vom Postschiff über einen Katamaran oder eine Segel-Yacht bis hin zu Expeditionsschiffen:   www.lernidee.de/kataloge 

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

 

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Der Portugalspezialist  Olimar präsentiert sich mit einem neuen Markenauftritt und einem Magalog.  Der Veranstalter hat eine Flex Fee eingeführt.  Wer das Extra für 30 Euro zur Reise hinzubucht,  kann die Reise auch noch  21 Tage vor Abreise ohne weitere Kosten umbuchen oder stornieren www.olimar.de/ 

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich. Der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Veranstalter  will mit seinem ersten Ökoresort auf der Insel Santo Antão auf den Kapverden mehr als nur eine Unterkunft bieten.

Rhomberg Reisen wirbt mit einer Frühbucher-Sorglos-Aktion um Urlauber. Wer bis spätestens 31. Dezember seinen Sommerurlaub bucht, kann bis 30 Tage vor Anreise kostenlos umbuchen oder stornierenhttps://www.rhomberg-reisen.de/reisen?redirect-from-lang=de-AT

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Schauinsland  streicht Flüge von Ryanair bei dynamischen Produkten. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen macht   alle Fernreisen für das gesamte Reisejahr 2022 online buchbar.    Das Rundum-sorglos-Paket – kostenfreie Umbuchung oder Gutschein bis 70 Tage vor Abreise – wird es auch weiterhin für alle Abreisen  in diesem Jahr  geben. Der Fernreise-Katalog  2022/2023   mit insgesamt 176 Reiseideen in 59 Ländern ist da. Der Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen weltweit, führt ab  1. Januar 2022 die 2G-Regel ein und setzt für alle Reisen einen vollständigen Covid-19-Impfschutz oder einen gültigen Genesenen-Nachweis voraus.  Der Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen hat  zusätzlich zu den drei Hauptkatalogen für Fern-, Europa und Deutschlandreisen auch einen Katalog mit 29 Reiseideen für individuelle Gruppenreisen aufgelegt: www.skr.de 

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Griechenland ist im Sommer ein beliebtes Reiseziel

Seit  Oktober nimmt der Studienreisespezialist Studiosus  nur mehr Geimpfte und Genesene mit auf Reisen:  studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell
Der Veranstalter hat ein „Corona-Kulanzpaket“ geschnürt. Künftig soll es keine Anzahlungen bei der Reisebuchung mehr geben.  dafür bis vier Wochen vor der Abreise  ein kostenloses Umbuchungs- und Stornorecht.  Die Regelung gilt für alle Reisen im Jahr 2021, und sie gilt auch für die zur Studiosus-Gruppe gehörende Veranstaltermarke Marco Polo:  www.studiosus.com/service/wichtige-informationen/corona-kulanzpaket-2021  2022  will Studiosus das umfassende Kulanzpaket dieses Jahres nicht fortführen und zu normalen Stornierungsbedingungen zurückkehren. Aber bei einer Einstufung des Urlaubsziels als Hochrisiko- oder Variantengebiet verbunden mit einer Reisewarnung werde es weiterhin ein kostenloses Rücktrittsrecht bis zum Tag der Abreise geben. Die Anzahlung wurde von 20 auf 10 Prozent reduziert.
Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept auf Studiosus-Reisen sind im Internet abrufbar unter: https://magazin.studiosus.com/Tags/Corona-Schutz-bei-Studiosus
Ein aktueller Überblick über alle Länder, die mit Studiosus und Marco Polo derzeit bereisbar sind, findet sich  hier: https://www.studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell
Das komplette Studiosus-Programm 2022 steht  online. Die gedruckten Kataloge  sind auf dem Markt.

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Der Asien-Spezialist Transorient Touristik hat nach verschiedenen Meldungen  schon länger den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Der Gruppenveranstalter Trendtours  erhält laut Wirtschaftswoche wegen der Ausfälle in der Coronakrise einen Staatskredit von 23 Millionen Euro

TUI  hat den Sommer 2022 zur Buchung frei gegeben.  Rundreisen, Ausflüge und Erlebnisse stehen zur Buchung bereit ebenso Hotels der Marken TUI Blue und TUI Kids Club sowie der Clubmarken Robinson und TUI Magic Life. Frühentschlossene profitieren  von bis zu 37-prozentigen Frühbucherermäßigungen. Für Sicherheit sorgt der Flextarif.  Damit können Kunden bis 14 Tage vor Abreise ihre Reise stornieren oder umbuchen. Mehr zum Sommerprogramm unter   https://lilos-reisen.de/tui-evergreens-und-erlebnisse/   
Wegen der pandemiebedingten Ausfälle sollen 8000 Stellen  gestrichen, bis zu 60 Reisebüros geschlossen werden.
Inzwischen hat  die  TUI AG hat ihre bestehenden Kreditlinien bis Sommer 2024 verlängert. Das soll dem Konzern mehr Zeit und Flexibilität  verschaffen und  TUI in einem Marktumfeld mit Corona-Einschränkungen stärken. Der Umsatz des TUI-Konzerns ist 2021 gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent eingebrochen und betrug nur 4,7 Milliarden Euro.  Die Gruppe verbuchte einen Verlust von 2,48 Milliarden Euro, nach 3,15 Milliarden im Vorjahr.
Die Tui  hat  ihr Feriendorf in der Toskana an einen indonesischen  Investor verkauft.  Das 1100 Hektar große Areal des Toscana Resorts Castelfalfi umfasst Ferienimmobilien für internationale Eigentümer, ein Hotel, Restaurants, einen landwirtschaftlichen Betrieb, einen Dorfkern mit Geschäften, ein Schwimmbad und einen Golfplatz. Mit dem Verkauf  endet das kostspielige Engagement des Reisekonzern in dem historischen Ort, den das Unternehmen vor 14 Jahren vor dem Verfall rettete.
Die Familie Riu übernimmt die TUI-Minderheitsanteile an 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Hotelimmobilien. Die Resorts werden weiter von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben.

 

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

Der Robinson Club hat sich einen neues Label verpasst. Der Robinson-Papagei tritt im Logo deutlicher hervor, und statt „Zeit für Gefühle“  heißt das neue Motto „Share the moment“.   Es soll zum Teilen von Robinson-Momenten vor Ort oder in den Social Media einladen.

SKR Reisen,  Spezialist für Reisen in kleinen Gruppen, hat zum Beginn der Katalogsaison zusätzlich zu den drei Hauptkatalogen für Fern-, Europa und Deutschlandreisen auch einen Katalog mit 20 Beispielprogrammen für maßgeschneiderte Privatreisen aufgelegt. Unter der Marke SKR PRIVAT bietet der Veranstalter   individuellen Urlaub in Asien, Afrika, Amerika, Ozeanien und dem Orient an.

Der Familienreise-Veranstalter vamos setzt beim Kinder- und Jugendprogramm auf sein  Hygienekonzept und besondere Erlebnisse wie die Zirkuswochen. Weil das Interesse an Deutschland-Reisen stark zugenommen hat, erweitert kurzfristig ein neues Familienhotel auf Föhr das Programm.

Vtours führt Flex-Tarife ohne Aufpreis ein

Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen.    Inzwischen ist der grüne Aktivurlaub 2022  online buchbar. Die beiden Print-Kataloge „Wanderreisen & Radurlaub“ und „Fernreisen aktiv“ sind erschienen. Mit über 100 aktiven Fernreisen wagt Wikinger Reisen auch wieder den Blick über Europas Grenzen hinaus, etwa nach Kanada. Unter  https://www.wikinger-reisen.de/reisen-in-zeiten-von-corona.php finden Reisewillige Antworten auf Fragen was wann wo geht.
Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Beim Wandern kann man viel erleben

Windrose  gleicht auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.  Der Luxusveranstalter bündelt seine Magazine und präsentiert im neuen Magalog eine Auswahl an neuen Rundreisen, Familientouren und hochpreisigen Fahrradreisen.  

Luftfahrt

Der Stillstand forderte schon einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite. Weitere Fluglinien stehen auf der Kippe. Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.  Der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch in der Luftfahrtgeschichte.  Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug. Auch eine Impfpflicht für Flugreisende steht im Raum.

Sicherheit 
In den  „Operarational Guidelines“  der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA wird empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Dass freie Mittelsitze das Infektionsrisiko deutlich senken könnten  – die Rede ist von 23 bis 57 Prozent – , hat nun auch eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC und der Kansas State University ergeben. Die Forscher stützen ihre Erkenntnisse auf Labormodelle und die Analyse eines Langstreckenfluges. Abstand zum Sitznachbarn, permanenter Luftaustausch und Filtersysteme hielten die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine in Grenzen, heißt es.

Laut einer Studie des US-Verteidigungsministeriums besteht im Flugzeug kaum ein Ansteckungs-Risiko.  Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden, könnten nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen, so das Fazit der bislang größten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flugzeuge.  Zu dem geringen Ansteckungsrisiko trügen  der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer Luftfilter bei. Dem widerspricht eine neuere Studie aus Neuseeland:  Nach einem 18-stündigen Flug von Dubai nach Auckland im September wurden demnach sieben Passagiere nach der Ankunft während der neuseeländischen Pflicht-Quarantäne nach einigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Vier von ihnen sollen sich im Flugzeug angesteckt haben. Sie saßen maximal zwei Reihen vor oder hinter einem Fluggast, der als Verbreiter der Infektion gilt, wie aerotelegraph berichtet:   https://www.aerotelegraph.com/corona-im-flugzeug-infektion-trotz-test-und-hygienemassnahmen

Hoffnungsschimmer?

Der „Travel Pass“ des Luftfahrtverbandes Iata speichert alle Daten auf dem Telefon der Anwender, ohne zentrale Datenbank. Nutzer machen ein Selfie, scannen ihren Reisepass zum Abgleich der biometrischen Daten und scannen dann einen zertifizierten QR-Code als Nachweis für eine Impfung oder einen negativen Test ein.

Der Tiefpunkt der Krise für die Fluggesellschaften sei durchschritten, sagt Iata-Chef Willie Walsh. Doch erst 2023 werde die Airline-Industrie wieder Gewinne einfliegen. Für dieses Jahr erwartet der Verband für seine Mitglieder 52 Milliarden Dollar Verlust.
Über die Weihnachtstage haben die US-Airlines Hunderte von Flügen gestrichenwegen Personalmangels.  Die  Ausbreitung von Omikron sorgt dafür, dass Lufthansa jeden zehnten Flug streicht. 

Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Aegean  bietet bis zum Ende des Winterflugplans eine neue Voucher-Lösung an:   www.aegeanair.com.

Air Baltic  baut das Streckennetz aus. Seit 1. Mai  verbindet die Airline München mit der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Air Cairo informiert unter https://aircairo.com/en/

Air Canada leidet wie alle anderen Airlines massiv unter der Corona-Krise.  79 Flugzeuge werden ausgemustert. Bis zu drei Mal pro Woche bedient Air Canada   wieder die Strecke München-Toronto mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. An Bord stehen 3 Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat  eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen. Um die Menschen zu Buchungen zu animieren, hat Air France ein Testprogramm für die von MedAire/International SOS entwickelte Lösung „ICC AOKpass“ aufgelegt. Der ICC AOKpass ist eine mobile App für Smartphones. Sie ermöglicht es Passagieren, einen sicheren Nachweis der COVID-19-Testergebnisse, die in einem Partnerlabor ermittelt wurden, mit sich zu führen. Am Flughafen legen die Passagiere anstelle eines Papierbelegs das Zertifikat in der App vor. Der ICC AOKpass bietet eine sichere Verifizierung über ein mit Blockchain-Technologie geschütztes Netzwerk, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ziellandes. Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im Winterflugplan 2021/22 zahlreiche neue Routen aufgenommen. Unter anderem sind dort Flüge ex Berlin mit dem neuen Flugzeug Airbus 220 zu finden sowie neue Langstreckenrouten von Paris und Amsterdam. Die Fluggesellschaften zeigen sich weiterhin gegenüber ihren Kunden flexibel  – und gewähren volle Flexibilität auf Tickets bis 30. Juni 2022

Die indische Regierung hat grünes Licht für den Verkauf der stark verschuldeten staatlichen Air India gegeben. Neuer Eigentümer wird das Unternehmen Tata Sons.

Air Malta  verzichtet weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Von Februar 2022 an will die staatliche Air New Zealand nur noch vollständig geimpfte Passagiere an Bord mitnehmen. Zumindest gilt dies dann zunächst für alle Gäste, die mindestens 18 Jahre alt sind. Wie die Fluggesellschaft mitteilt, werden Nichtgeimpfte nur noch dann befördert, wenn sie nachweisen können, dass sie aus medizinischen Gründen die Impfung nicht vertragen.

Die Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter hat ihren Namen in  European Air Charter geändert.

Air Namibia hat keine Zukunft.  Die Fluggesellschaft des Landes hat den Betrieb eingestellt und wird liquidiert.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.  Die Airline nimmt allmählich wieder den Betrieb auf.  Das gilt auch für Interkontinental-Flüge.

Austrian Airlines führt ab Januar auf der Langstrecke eine Impfpflicht für das Flugpersonale ein und  will auf seiner website zu Reisen inspirieren:   https://www.austrian.com/de/de/reisen-corona

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.   Aktuelle Infos unter https://www.britishairways.com/de-de/information/incident/coronavirus/latest-information

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Mit Canarian Airways geht   eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline hat  ihren aktuellen Flugplan online gestellt und bietet ihren Fluggästen eine  kostenfreie Corona-Versicherung. Fluggäste  können ihre Tickets weiterhin flexibel und beliebig oft umbuchen. Die Airline aus Hongkong setzt ihre Kampagne „Fliegen Sie (sorgen)frei“ fort: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

 China Airlines  informiert aktuell hier:  https://www.china-airlines.com/de/de/discover/news/travel-advisory/index

Czech Airlines (CSA)  hat Insolvenz angemeldet.

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor  hat den Sommerflugplan 2022   zur Buchung freigeschaltet.  Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif.  Ab Frankfurt geht es dann zu 26 Langstreckenzielen.  Buchungen über www.condor.com   Seit  Pfingsten geht es ab Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Nach Beirut geht es  seit  21. Mai immer dienstags, freitags und samstags.  Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 
Zur Öffnung der USA für internationale Flüge hat Condor seinen Flugplan erweitert.
Der Vermögensverwalter Attestor übernimmt 51 Prozent der Anteile,  die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und  Land.  Attestor bringt 200 Millionen Euro frisches Eigenkapital ein und wird darüber hinaus weitere 250 Millionen Euro Eigenkapital für die Modernisierung der Langstreckenflotte von Condor zur Verfügung stellen.  Im Sommer 2022 kehrt Condor nach Wien zurück und fliegt von dort nach Mallorca, Kreta, Rhodos und Kos.

Delta Airlines  schafft die Umbuchungsgebühr ab.  Im Dezember will die Airline ihr Flugangebot nach Deutschland wieder hochfahren.  So geht es ab 14. Dezember von Frankfurt wieder nach New York und von München nach Atlanta.

Easyjet   hat ein virtuelles Covid-19-Reisezentrum auf ihrer  website eingerichtet:  https://www.easyjet.com/de/covid-19-travel-hub  Die britische Fluggesellschaft  hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 812 Millionen Euro angehäuft.

Der LH-Billigflieger Eurowings will spätestens 2023  das Vorjahresniveau erreichen.

El Al  informiert über  https://www.elal.com/de/PassengersInfo/Pages/default.aspx

Bis 2022 übernimmt Emirates noch fünf neue A-380.  Alle neuen Riesenjets sollen ein ganz neues Flugerlebnis bieten, u.a.  eine Premium Economy Class.  Der Airline-Konzern aus Dubai schloss das vergangene Jahr mit einem Minus von 5,5 Milliarden US-Dollar ab.  Die Zahl der Dubai-Flüge aus Deutschland wird aufgestockt.   Die Airline wirbt mit flexiblen Umbuchungsoptionen, einem kostenfreien Multi-Risiko-Reiseversicherung-Schutz, umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und der Zusage, Rückerstattungen zuverlässig zu leisten.  Als  Premier Partner und Offizielle Fluggesellschaft der Expo 2020 Dubai bietet Emirates seinen Gästen, die nach oder via Dubai fliegen, ab  kostenlos einen Emirates-Expo-Tagespass für die erste Weltausstellung in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien. Das exklusive Angebot ist für die gesamte Eventlaufzeit  bis zum 31. März 2022, gültig.
Emirates hat ein Codeshare-Abkommen mit  airBaltic unterzeichnet, das   den Fluggästen von Emirates einen bequemen Zugang zur Ostseeregion bietet.  airBaltic-Kunden profitieren von nahtlosen Anschlüssen zum umfangreichen Streckennetz von Emirates über Dubai.

Der Schutz über die kostenfreie Multi-Risiko-Reiseversicherung wird   verlängert:
https://www.emirates.com/de/german/before-you-fly/multi-risk-travel-insurance/

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet  eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt.   Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an. Inzwischen soll laut einer Pressemeldung das ganze Personal der Airline geimpft sein.  Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent der  Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an – inklusive Corona-Reiseschutz – und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen.  Kunden können auf allen Flügen einen freien Mittelsitz bereits ab zehn Euro vorab reservieren. Die Billigtochter der Lufthansa will innereuropäisch wachsen und plant weitere Standorte etwa in Skandinavien.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat Eurowings Discover die Betriebsgenehmigung erteilt.  Anders als zunächst geplant wird Eurowings Discover im Winter auch Mittelstreckenflüge anbieten, zum Beispiel auf die Kanarischen Inseln.

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus

Die norwegische Start-up-Airline Flyr weitet ihr Streckennetz aus. In Zukunft steht auch München auf dem Flugplan.

Green Airlines  hat einen holprigen Start hingelegt.  Über die aktuelle Situation informiert   https://green-airlines.com/

Icelandair  gibt Antwort auf Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.  Die Container- und Kreuzfahrt-Reederei MSC erwägt zusammen mit der Lufthansa die mehrheitliche Übernahme der Alitalia-Nachfolgerin . MSC würde  nach Informationen  der FVW  die meisten Anteile erwerben.

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.  Der Flugplan bleibt weitgehend erhalten. Die niederländische Fluggesellschaft will künftig auf allen Flügen ab Amsterdam nachhaltigen Flugtreibstoff in die Tanks füllen. Die Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) ist allerdings noch gering. Kunden müssen etwas mehr zahlen.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Korean Air testet einen digitalen Reisepass, der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde, um die Welt auf sichere und bequeme Flugreisen in der Post-COVID-Ära vorzubereiten.  Die Passagiere   sollen laut Pressemitteilung weltweit zu den ersten gehören, die die IATA-App nutzen dürfen. Die App bietet ein sicheres System zur digitalen Verwaltung von COVID-19-Tests und Impfdaten. Korean Air wurde von Airbus als bester Betreiber des A220 prämiert. Die Fluggesellschaft hat die Auszeichnung „Airbus A220 Best Operational Excellence 2021“ am 4. Oktober im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Iata in Boston erhalten.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.  Die Verantwortlichen bei Latam Airlines  wollen aber wieder loslegen und  starten ein Special mit flexiblen Tickets für Flüge zwischen Europa und Südamerika

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmte  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat eine erste Tranche Staatsgelder bekommen.  LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Abschied mit Wassertaufe: der Airbus A350 der Lufthansa startet nach Miami

 Lufthansa  hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen großen Verlust eingeflogen. Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro (-60 Prozent) blieb unter dem Strich ein halbierter Verlust von 1,05 Milliarden Euro.  Die Airline hat angekündigt, 150 Flugzeuge stillzulegen. Das bedeutet auch das Aus für den A380.  Betroffen sind auch die Beschäftigten: rund 30 000 Stellen sollen gestrichen werden, darunter  bis zu 1000 Piloten.
Auch bei der Lufthansa Group (Austrian, Swiss) können Passagiere  freie Nebensitze hinzubuchen.  Bei innerdeutschen Flügen bietet die Airline seit kurzem einen „Pay as you fly“- Tarif.  Bezahlt wird erst bei Abflug.
Lufthansa und die Töchter (Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss)
bieten in allen Economy-Buchungsklassen auf der Langstrecke bis zu vier verschiedene Tarifoptionen an. Geplant sind als billigste Option nicht umbuch- und erstattbare Tickets und als teuerste gebührenfrei umbuch- und erstattbare Tarife. Dazwischen liegen zwei weitere Versionen, von denen eine nur Umbuchungen gegen Gebühr erlaubt und die andere sowohl Stornos als auch Umbuchungen gegen Gebühr.
Laut „Capital“ hat sich der Konzern eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt.  Der Luftfahrtkonzern hat nach seiner Kapitalerhöhung wie geplant  die Staatshilfen des Bundes zurückgezahlt.  Inzwischen denkt Lufthansa über eine Impfpflicht für das Flug-Personal nach. Über die  aktuellen Bestimmungen aufgrund der Pandemie informiert Lufthansa unter https://www.lufthansa.com/de/de/reisen-und-corona
Die Nachfrage nach Flügen in die USA ist gewaltig. Die Buchungen für Chicago und Newark liegen in München bereits über dem Niveau von 2019, weitere begehrte Ziele sind Los Angeles, Boston und New York.

Lübeck Air,  im Corona-Jahr 2020 gegründet,  ist offensichtlich erfolgreich. Die junge Airline nimmt nach  München und Stuttgart  nun auch Salzburg in den Flugplan auf.

Die maltesische Regierung will bei Air Malta 50 Prozent der Stellen einsparen. 

Mit dem Konzept einer Reduzierung der Flotte von derzeit 140 auf rund 50 Maschinen, der Aufgabe des Langstreckengeschäfts und einer Konzentration auf nationale, regionale und innereuropäische Routen buhlt der norwegische Billig-Carrier Norwegian Air um Geld von Investoren und Staat.

Oman Air  hat  den Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Qantas rechnet erst ab  Ende  des Jahres  mit einer nennenswerten Wiederbelebung des Langstreckenverkehrs.  Die Airline will dann für die Passagiere eine Impfplicht einführen.  Auch das Personal muss sich impfen lassen. 

Qatar Airways wurde von Skytrax zum sechsten Mal  ​​​​​​​zur „Airline of the Year“ gekürt. Die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona finden sich unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert.  Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.  Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits.  Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html
Vom kommenden Winter an darf Qatar Airways etwa 21 Flüge pro Woche zwischen Frankfurt und Katar anbieten.

Ryanair  gibt sich für die Zukunft optimistisch.

Ryanair   hat angekündigt,  Standorte zu schließen. Trotzdem hat Ryanair gerade 75 neue  Boeing Flugzeuge 737 Max  bestellt – wohl zu günstigen Konditionen. Bei dem Flieger waren im Zuge des erzwungenen Groundings  viele Bestellungen gestrichen worden.  Der Billigflieger hat  bereits den Sommerflugplan 2022 vorgelegt. Wegen der Corona-Krise ist Ryanair im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Mio. Euro im Jahr davor. Einige Veranstalter wollen keine Packages mehr mit Ryanair schnüren. Nun beendet Europas größter Billigflieger  sein Engagement am größten deutschen Drehkreuz.  Ryanair   zieht seine  fünf Jets am Frankfurter Flughafen  mit dem Ende des Winterflugplans 2021/22 ab

 SAA (South African Airways) will  wieder abheben .  Die südafrikanische Gesellschaft Global Aviation Operations übernimmt zusammen mit dem Finanzunternehmen Harith General Partners 51 Prozent der seit September 2020 am Boden stehenden SAA. Mit Hilfe von Investitionen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Euro soll ein Neustart ermöglicht werden. Der südafrikanische Staat, der noch 49 Prozent an der Airline hält, übernimmt den hohen Schuldenberg.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Die Corona-Krise hat Singapore Airlines wie alle anderen Fluggesellschaften auch, schwer getroffen. Aufgrund einer dramatisch eingebrochenen Nachfrage verzeichnete die Airline im angelaufenen Geschäftsjahr ein milliardenschweres Minus. Nach fast zwei Jahren coronabedingter Pause kommt  der Airbus 380 von Singapore Airlines (SIA) im März wieder zurck nach Frankfurt. Die asiatische Fluggesellschaft  hat auch  die  Wiederaufnahme von München-Flügen angekündigt und  verweist ansonsten auf ihre  Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways hat wieder abgehoben https://www.flysaa.com/de

Southwest Airlines will Tausende von Jobs abbauen

Sri Lankan Airlines plant zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt des asiatischen Landes.

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Sun Express bietet optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt. Neu ist ein Corona-Care-Paket, das im Falle einer Infektion mit Covid-19 greift und eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ermöglicht. Die Ferienfluggesellschaft  macht jeden ersten Mittwoch im Monat zum SunSave-Tag und gibt Kunden die Chance, jeweils eine Strecke zu einem besonders günstigen Preis zu buchen.

Die Fluggesellschaft Swiss, Tochter des Lufthansa-Konzerns,  verkleinert ihre Flotte – und streicht bis zu 780 Stellen.  Die Airline droht ungeimpften Mitarbeitern mit Kündigung. 

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways   hat die Nonstop-Frequenzen zwischen Frankfurt und Thailand erhöht.  Ab Januar wird die Strecke München-Phuket neu aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.   Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2022/23 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchungsoption: Alle neu gebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden.  Auch Buchungen für den Sommer 2022 sind möglich  –  über das neue Flugportal TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

United Airlines   verteilt die Masken an die Passagiere. Über das Vielflieger-Programm Mileage Plus hat sich der Carrier jetzt ein Darlehen über umgerechnet 4,4 Mrd. Euro geholt, um die „schwerste Krise“ in seiner Geschichte zu überstehen. Für die Angestellten gilt inzwischen eine Impfpflicht.  Der US-Carrier hat Kündigungen an fast 600 ungeimpfte Mitarbeiter verschickt, die keine Ausnahme aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen beantragt haben.

  Wizz Air  hat den Sommerflugplan 2022 frei geschaltet und will weiter wachsen.  Die Flotte soll bis 2030 von derzeit 140 auf 500 Flugzeuge anwachsen;  4600 zusätzliche Piloten sollen eingestellt werden. Ab 1. Dezember ist für das fliegende Personal eine Impfung Pflicht.   Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt – für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) schlägt Alarm und fordert von der Politik Kompensationszahlungen. Die deutschen Airports gehen von einem kumulierten Verlust für 2020 in Höhe von 1,7 Milliarden Euro aus, für 2021 wird ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Eine Hiobsbotschaft nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro im Jahr 2019.

Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Mallorca, London, Wien, Zürich und Amsterdam sind die fünf meistgeflogenen Verbindungen von deutschen Airports, berichtet der Flughafenverband ADV nach einer Auswertung der Daten von 2011 bis 2019. Die Nachfrage nach Flugzielen unter 400 Kilometer sank dabei um 3,7 Prozent, nach Zielen zwischen 400 und 1.500 Kilometern stieg sie um 23 Prozent. Fast zwei Drittel des Passagieraufkommens entfiel auf Ziele in Europa.  Der Flughafenverband rechnet für 2022 mit 100 Millionen zusätzlichen Passagieren. Das entspräche einem Aufkommen von knapp 180 Millionen Fluggästen; rund 28 Prozent weniger als 2019. Vorkrisenwerte würden voraussichtlich nicht vor 2025 erreicht, so der ADV.

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele  bekräftigt und  ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken, erneuert.  Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird.

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2026 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant.    

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, ist zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Inzwischen ist am Münchner Flughafen wieder mehr Leben eingekehrt. Nach 20 Monaten pandemiebedingten Stillstands wurde der Satellit des Terminal 2 am Münchner Flughafen am  1. Dezember 2021,   wieder in Betrieb genommen.  12,5 Millionen Passagiere im Jahr 2021 bedeuten für den zweitgrößten deutschen Airport ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den Zahlen vor der Pandemie, als in München fast 49 Millionen Fluggäste verzeichnet wurden, ist der Flughafen aber noch meilenweit entfernt.  Die Flughafen München GmbH (FMG) ist für erneut für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet worden. Auf der Basis der Umweltnormen EMAS und ISO 14001 wurde das Unternehmen von einem unabhängigen Umweltgutachter bewertet. Danach erfüllt die FMG sowohl die strengen Umweltstandards nach der entsprechenden europäischen Verordnung (EMAS) als auch die weltweit anerkannten Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden (ISO 14001). Der Gutachter hob in seiner Bewertung hervor, dass das erfolgreiche Engagement der FMG weit über die gesetzliche Anforderungen hinausreicht. Details: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen 

Am Flughafen München herrscht wieder normaler Betrieb.

 

Auf dem Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

 Klima

 71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

In der Debatte um einen klimafreundlicheren europäischen Luftraum haben sich die EU-Länder auf eine Position geeinigt. Unter anderem sollen nationale Regierungen die Möglichkeit bekommen „variable Gebühren“ einzuführen, um die „Umweltleistung zu verbessern“, berichtet die FVW. Die EU-Kommission hat Pläne für die Einführung einer Kerosinsteuer für innereuropäische Flüge bestätigt. Die bestehende Ausnahme der Flugindustrie von der Kraftstoffsteuer solle über zehn Jahre hinweg schrittweise aufgeweicht werden, teilte die Behörde mit. Der Flugzeugexperte Prof. Dieter Scholz glaubt nicht daran, dass Fliegen in absehbarer Zeit umweltfreundlicher werden wird.  Seine Argumente untermauert er wissenschaftlich hier:   https://lilos-reisen.de/umweltschutz-in-der-luftfahrt/

 Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze durchsetzen.  Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen,  so Scholz. Die Grünen planen, den Flugverkehr am Ziel der Klimaneutralität auszurichten, Kurzstreckenflüge bis 2030 überflüssig zu machen, die Zahl der Langstreckenflüge zu verringern

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Milliarden Euro. Der Tages- und der Übernachtungstourismus sind davon fast gleichermaßen betroffen.

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Das hat der Verwaltungsrat der DZT beschlossen.  Mit drei neuen Kampagnen wirbt die DZT für das Reiseland Deutschland.  Mit typisch deutschen Traditionen zur Vorweihnachtszeit, winterlichen Aktivitäten in der Natur und ausgewählten Weihnachtsmärkten inspiriert die aktuelle Kampagne der Deutschen Zentrale für Tourismus  (DZT) ab sofort zu Reisen nach Deutschland in der Vorweihnachtszeit:  www.germany.travel/de/kampagne/weihnachtsmaerkte/weihnachtsmaerkte.html 
Außerdem setzt die DZT auf Deutschlands gutes Renommee beim Thema Nachhaltigkeit: Deutschland ist im 2020 SDG-Index der UNWTO weltweit unter den Top Fünf platziert. Daran knüpft die um neue Inhalte erweiterte DZT-Nachhaltigkeitskampagne Feel Good an:  www.germany.travel/de/microsite/feel-good/nachhaltigkeit.html
Und mit der Kampagne German.Spa.Tradition.  wird das Reiseland Deutschland als Wellness- und Gesundheitsdestination mit hohen Qualitätsstandards und langjähriger Tradition beworben. Dabei spielt auch die Kur nach Sebastian Kneipp eine Rolle,  dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird:  www.germany.travel/de/trade/german-spa-tradition/german-spa-tradition.html

Immer mehr Bundesländer führen das 2G-Modell als Option oder verpflichtend ab bestimmen Warnstufen ein. Eine wöchentlich aktualisierte Infografik zeigt, welche Regelungen wo gelten. All das kann sich über Nacht ändern!

Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18 
Auch die Dehoga hat die Verordnungen der Bundesländer zusammengestellt:  https://www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/verordnungen-der-bundeslaender/

 Die aktuelle Broschüre „Zahlen – Daten – Fakten“ des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf den Deutschlandtourismus. So kam es von März bis Dezember 2020 zu hochgerechneten Umsatzausfällen in Höhe von 68,7 Milliarden Euro, wovon 34 Millionen Euro auf den Tagestourismus und 34,7 Milliarden Euro auf den Übernachtungstourismus entfielen. Die stärksten Verluste bei den Übernachtungen mussten Beherbungsbetriebe in Berlin (- 64 %) und Hamburg (- 55,4 %) hinnehmen. Bundesweit kam es zu 60 Prozent weniger Kurzurlaubsreisen und zu 29 Prozent weniger Urlaubsreisen im Vergleich zu 2019. Bei längeren Urlaubsreisen konnte Deutschland dagegen punkten:  22,8 Millionen verbrachten den Urlaub im eigenen Land – 22 Prozent mehr als  2019:  https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Presse/Presse_PDF/DTV_ZDF_2021.pdf 

 Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

In immer mehr Bundesländern werden Ansteckungen durch Omikron registriert.  Alle Änderungen  hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet  zum Beispiel  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

Die weltgrößte Reisemesse ITB wurde als Präsenzmesse abgesagt. 

Auch die CMT findet nicht statt. 

Wegen der Pandemie hat die Frankfurter Messegesellschaft ihre Frühjahrsmessen abgesagt – auch die Weltleitmesse Ambiente, die  Mitte Februar geplant war. Die Imex,  die für den 26. bis 28. April   geplant war, wurde um fünf Wochen verschoben und findet nun vom 31. Mai bis  2. Juni statt.

 In Oberammergau  soll am 14. Mai 2022 die Premiere für die Passionsspiele stattfinden.

Die Cruise Days sollen  2022 stattfinden.

Die Grüne Woche wurde für 2022 abgesagt

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch. Kulturhauptstädte 2022 sind Kaunas (Litauen),  Novi Sad (Serbien) und Esch-sur -Alzette (Luxemburg). 

Die Deutsche Bahn will  die Zahl der Züge wie auch deren Taktung  erhöhen. Binnen fünf Jahren sind 420 ICE geplant, irgendwann einmal 600.  Die neue Kampagne „Nächster Halt: Deutschland entdecken“ will mehr Urlauber auf die Schiene bringen:  bahn.de/entdeckedeutschland 

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain  fährt wieder. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert auch München an. 

 Flix-Bus  hat den Betrieb wieder hochgefahren und zuvor stark frequentierte Strecken, etwa zwischen Berlin und Hamburg sowie München  wieder aufgenommen.  Der Fast-Monopolist im deutschen Fernbusmarkt will nach dem corona-bedingten Stillstand den Betreib mit zunächst 40 Zielen wieder hochfahren.

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Motel One etwa hat 2020 102 Millionen Euro vor Steuern verloren. Und das laufende Jahr werde nicht besser, wie Gründer und Vorstandsvorsitzende Dieter Müller erklärte.  Berlin vermeldete die erste Pleite eines Fünf-Sterne-Hotels: Die Betriebsgesellschaft des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Berlin Kurfürstendamm hat einen Insolvenz-Antrag gestellt.
Accor  muss beim Umsatz einen Rückgang von 48 Prozent  gegenüber dem ersten Quartal 2020 verkraften –  361 Millionen Euro. Trotzdem expandiert Europas größter Hotelkonzern weiter. Insgesamt betreibt Accor nun weltweit 5139 Häuser mit gut 750 000 Zimmern. In der Pipeline seien weitere 1200 Hotels mit rund 212 000 Zimmern, so reisevor9.
Die Hotelkette Star Inn ist insolvent.
Marriott International Inc. beendete das Jahr 2020 mit einem Jahresverlust von 267 Millionen Dollar und schloss damit das bisher schwierigste Jahr in der Geschichte des Hotelriesen ab.  Die Hotelkette wird sich deshalb von einem Teil ihrer Standorte trennen.
Auch die inhabergeführte Hotelkette Maritim muss  sich von mehreren Standorten trennen. Das Unternehmen aus Bad Salzuflen hatte  2020  Corona bedingt Umsatzeinbußen von rund 90 Prozent und einen Liquiditätsverlust von 140 Millionen Euro verkraften müssen.
Über die Auswirkungen von Corona auf Hotels und Gastronomie habe ich mit Anke Cimbal von Best Western gesprochen:  www.lilos-reisen.de 

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

2,4 Milliarden bei Carnival, 1,2 Milliarden Euro bei Royal Caribbean und 733 Millionen bei Norwegian Cruise Line – die Bilanzen der drei großen US-Kreuzfahrtkonzerne für das dritte Quartal  2021 verzeichnete hohe Verluste.
Die Kreuzfahrtindustrie  forciert nach eigener Darstellung ihre Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der erheblichen Einbrüche wegen der Corona-Pandemie habe die Branche weltweit „erheblich in neue Technologien investiert, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern„, heißt es im Umweltbericht des internationalen Branchenverbandes Clia. Mit der Ausmusterung älterer, weniger effizienter Schiffe und der Einführung neuer Schiffe mit Flüssiggas-Antrieb bleibe „die Kreuzfahrtindustrie an der Spitze der Bemühungen um den maritimen Umweltschutz“. Die Clia-Mitglieder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer globalen Flotte bis 2030 im Vergleich zu 2008 um 40 Prozent zu reduzieren. Bis 2050 strebt die Branche eine CO2-freie Schifffahrt an.
Eines der ersten Opfer der Pandemie sind die MV Werften in Mecklenburg  Vorpommern.  Der Konzern Genting aus Hongkong  hatte 2016 die Werften in Stralsund, Rostock und Wismar übernommen  und  nach eigenen Angaben zwei Milliarden Euro in die Standorte gepumpt. Jetzt haben die Werften einen Insolvenzantrag gestellt. Mehr als 1900 Jobs sind gefährdet.  Und auch der Traum vom größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der Global Dream, für 9500 Passagiere und 2500 Crewmitglieder ist wohl ausgeträumt. 

Wieder empfangsbereit:  Australien

Kanada schottet sich noch ab . Bis Ende Februar 2022 dürfen Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 99 Personen an Bord nicht in kanadische Gewässer einfahren oder kanadische Häfen anlaufen.  Auch in Brasilien geht derzeit in Sachen Kreuzfahrt nichts. Immer mehr Kreuzfahrten müssen derzeit abgesagt oder umgeroutet werden. Betroffen sind Aida, Costa aber auch Phoenix Reisen. 

 AIDA Cruises  gibt  die Sommer-Kreuzfahrten 2023  zur Buchung frei.  Zur Wahl stehen Reisen in Nordeuropa und im Mittelmeer – auch auf der neuen Aida Cosma. Dabei gewährt Aida Frühbucherrabatte von bis zu 300 Euro.   Deutschlands größter Kreuzfahrtanbieter hat   auf allen Schiffen eine Impfpflicht gegen Covid-19 eingeführt. Selbst Genesene ohne Impfung und ungeimpfte Jugendliche dürfen nicht mehr an Bord.  Das „Aida Versprechen“ wurde auf Reisen in den Wintermonaten 2021/22 ausgedehnt. Unter anderem sind eine geringe Anzahlung und kostenfreie Umbuchungen inkludiert. Landausflüge sind bis Ende Februar nur in einer „Bubble“ möglich.:   https://www.aida.de/kreuzfahrt/reisen-mit-aida/unser-aida-versprechen.40419.html

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär.  Der Kreuzfahrtkonzern plant den Neustart.  Ab November soll die Hälfte der Schiffe wieder über die Weltmeere kreuzen, bis zum Jahresende 65 Prozent der Kapazität.  Für die Marke Carnival Cruise Line gehen die Planungen vom Einsatz der vollen Flotte aus. Bei den übrigen Marken, zu denen neben Aida und Costa auch Cunard, Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises und Seabourn zählen, würde dies bedeuten, dass zwei Drittel der Flotte wieder im Einsatz sind. Seabourn, Holland America Line und Princess Cruises haben ihre für Anfang kommenden Jahres geplanten Weltreisen abgesagt. Stattdessen sind kürzere Reisen in Planung. Die Carnival Corporation hat Milliarden-Schulden angehäuft und reduziert die Flotte.  In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres schlägt ein Verlust von vier Milliarden  Euro zu Buche.  Carnival Cruise Line beteiligt sich künftig mit 50 Euro an den Kosten für einen für die Cruise notwendigen Corona-Test. r

Celebrity Cruises will im Sommer 2023 mit sieben Schiffen nach Europa kommen. Inzwischen hat die Reederei  mehrere Sonderkonditionen aufgelegt. Bei einer Buchung mit zwei Personen erhält der zweite Gast 50 Prozent Ermäßigung. Alleinreisende zahlen keinen Einzelzimmerzuschlag. Außerdem hat Celebrity Cruises ihre Stornobedingungen kundenfreundlich gestaltet und noch mehr Leistungen in das An- und Abreisepaket eingebaut – hier sind jetzt auch Zugtickets und Transfers vor Ort inklusive.   Die Reederei für Luxus-Kreuzfahrten macht mit Ersparnissen von bis zu 2700 Euro pro Kabine, kostenlosen Flügen innerhalb Europas und vergünstigen Flugangeboten in die Karibik  ein Angebot  für Buchungen bis zum 28. Februar 2022 für ausgewählte Reisen zwischen  1. Januar 2022 und 31. März 2023. Das  „Cruise with Confidence“-Versprechen wurde  verlängert.  Bis 48 Stunden vor Abfahrt des Schiffes kann man demnach eine Reise absagen und auf eine spätere Reise verschieben.  Die  Touren der  Celebrity Summit   2023 werden entlang der amerikanischen und kanadischen Ostküste sowie nach Bermuda führen,  außerdem nach Grönland und Island.

Die Reederei Celestyal Cruises erweitert die Flotte  um das Costa-Schiff Neo Romantica. Die Reederei  hat alle Reisen von September bis März gestrichen und leitet mit Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent auf ausgewählten Strecken für neue Buchungen bis 31. März 2022 die Wave Season ein.

Bei Costa  entfallen  die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.  Für rund 150 Routen setzt Costa Kreuzfahrten im Rahmen der jetzt gestarteten Reederei-Neuausrichtung noch bis zum 22. November 2021 auf das bislang größte Vorteilspaket für Passagiere: Dieses beinhaltet nicht nur flexible Umbuchungsoptionen und eine Covid 19-Versicherung, sondern zusätzlich auch ein Getränkepaket und einen Preisvorteil bis zu 500 Euro

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Die Insolvenz des asiatischen Konzerns Genting Hong Kong hat nach Informationen von Cruisetricks direkte Folgen für Tochterunternehmen. Crystal Cruises stellt vorerst den Betrieb bis Ende April ein. Die aktuellen Reisen der drei Schiffe Serenity, Symphony und Endeavor sollen aber regulär beendet werden.  Zahlungen für abgesagte Reisen sollen erstattet werden.

 Cunard  verlängert die Betriebspause.  Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können.  Die Premierenreise der Queen Mary 2 ist ausgebucht, für die Weltreise 2023 der Queen Victoria haben so viele deutsche Gäste gebucht wie nie.

Hapag-Lloyd Cruises  verlangt  von Gästen, die von Mitte Februar an auf einem der  Schiffe mitreisen wollen,  eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus, sofern die Grundimmunisierung mehr als drei Monate zurückliegt.   Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen

Holland America Line hat ein neues Preisangebot entwickelt. Das „Have it all“Inklusivpaket schließt die vier beliebtesten Zusatzleistungen der Gäste ein. Es kostet 40 Euro pro Person und Tag.

Hurtigruten  bringt für die Saison 2022/23  den Katalog mit den klassischen Seereisen auf der Postschiff-Route heraus. Seit 1893 verbinden die Postschiffe die Städte, Orte und Dörfer der norwegischen Küste.  Frühbucher erhalten zehn Prozent Ermäßigung. Die  Expeditionsschiffe Maud und Spitsbergen nehmen in der Saison 2022 Kurs auf die Britischen und Schottischen Inseln. Die Kreuzfahrten sind ab sofort buchbar. Hurtigruten Expeditions nimmt weitere Warmwasser-Ziele ins Programm und steuert künftig auch die Westküste Afrikas an. Die Reederei verlängert die flexiblen Umbuchungs- und Stornomöglichkeiten für Buchungen bis zum 31. März 2022 und Reisen bis zum 30. September 2022. 

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.  Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen.  Im Winterprogramm 2021/22 sind Reiserouten in der Karibik, im Mittelmeer, in der Golfregion sowie in Südamerika  geplant.  Wegen  der Omikron-Mutanten wurden die Südafrika- Kreuzfahrten  bis Januar 2022 abgesagt. MSC kooperiert mit der staatlichen Cruise Saudi in Saudi-Arabien und wird zum  Winter Kreuzfahrten im Roten Meer anbieten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica Dschidda als Heimathafen bekommen.   2023 sollen die MSC Magnifica und die MSC Poesia auf Weltreise gehen.

 

 

Die Azoren sind mit dem Kreuzfahrtschiff erreichbar.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.   Die Vasco da Gama und die World Voyager sind  zu ihren Katalogreisen zurückgekehrt.  nicko Cruises  kurbelt den Verkauf mit einer Sonderaktion an: Die Preisreduzierungen betragen bis zu 30 Prozent.  Der neue  Katalog für die Seereisen der World Voyager in der Saison 2022/23  enthält mehr Routen in der Karibik und rund um Mittelamerika sowie vier Expeditionsrouten nach Grönland, Island und Spitzbergen. Wegen seiner geringen Größe navigiert das Schiff dabei problemlos durch enge Fjorde und die Eisregionen der Arktis. Mit Eisklasse 1B und Polarklasse C ist World Voyager für solche Expeditionen gerüstet. Für noch mehr Komfort bietet der Stuttgarter Kreuzfahrtexperte außerdem kostenfrei warme Parkas und Gummistiefel auf Leihbasis an. Alle Expeditionen werden von einem  Expeditions- und Zodiac-Team begleitet. Das Besondere: Der Reiseplan steht vorab nicht minutiös fest, sondern richtet sich nach dem Meer, dem Eis und dem Wetter. Auf den Hochseeschiffen sind nur noch Geimpfte und Genesene willkommen. Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten.  Die Verluste  summieren sich inzwischen auf  3, 3 Milliarden Euro, so reisevor9:  Der Umsatz der NCL-Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises ging im vergangenen Jahr um 80 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte die Kreuzfahrtreederei noch 760 Millionen Euro verdient und 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.   An Bord der Schiffe von  Norwegian Cruise Lines   dürfen nur Geimpfte.  Die Reederei  hat inzwischen Reisen bis in den April abgesagt. 

Noch vor dem offiziellen Buchungsstart können Kreuzfahrt-Fans einen Blick auf die Vorschau der „Europa & Nordamerika-Kollektion 2022“ von Oceania Cruises werfen:  https://de.oceaniacruises.com/emags/2022_europe_and_north_america_collection_de/Die 180-tägige Weltreise für 2023 ist bereits ausverkauft. Mit 127 Reisen in die Antarktis, nach Afrika, Asien und durch den Südpazifik stellt Oceania Cruises  ihre  Tropen- und Exoten-Kollektion vor. Wenn die Schiffe wieder in See stechen,  dann nur mit Geimpften an Bord. Anfang 2022 kehren die modernisierten Boutique-Schiffe Regatta und Nautica aus der Oceania Cruises-Flotte zurück auf die Weltmeere. Auf 16 neuen Routen in Europa und rund um Tahiti führen sie in zehn bis 24 Tagen zu beliebten Zielen wie etwa entlang der französischen und italienischen Riviera, zu den griechischen und Kanarischen Inseln, ins Heilige Land sowie in die Südsee. Inzwischen sind die Sommerrouten 2023 zur Buchung freigegeben.

P & O Cruises  plant Kreuzfahrten nur für Geimpfte.  

Plantours Kreuzfahrten hat  wieder Fahrt auf genommen.   Für Reisen mit der „Hamburg“ gilt eine Impfpflicht. 

Die Luxusreederei  Ponant  hat den ersten Teil des Winterfahrplans 2020/21 veröffentlicht. Die Kreuzfahrten führen zu den Seychellen, in die Emirate und in die Karibik. Im Reisepreis inkludiert ist immer eine Corona-Versicherung.  Für alle Gäste über 16 Jahre sowie die Crews ist eine Impfung verbindlich. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test vor der Einschiffung nötig.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns,   will die Winter-Kreuzfahrt 2021/22 mit einem Bordguthaben von bis zu 300 Dollar ankurbeln.  Es geht nach Südamerika und entlang der Küste Neuseelands.  Infos unter  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern. Voraussetzung für eine Kreuzfahrt ist die Impfung.

Die Royal Caribbean Group   verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Die Wonder of the Seas startet im Frühjahr 2022 in Fort Lauderdale und kommt danach ins Mittelmeer. Royal Caribbean International bezeichnet den Megaliner mit 7000 Passagieren als das „größte Kreuzfahrtschiff der Welt„. Es ist ab sofort buchbar. Die nächsten Reisen für vier Schiffe wurden allerdings abgesagt.  So wird die Symphony of the Seas bis  29. Januar, die Jewel of the Seas bis 20. Februar, die Vision bis  7. März und die Serenade bis 26. April aus dem Verkehr gezogen.

Seabourn   kehrt neben Griechenland  auch in die Karibik zurück. Die Seabourn Odyssey sol von Barbados aus die südliche Karibik befahren. Die siebentägigen Reisen sind ab sofort buchbar.

Seacloud Cruises  will  wieder die Segel setzen.

Silversea  hat ihr Winterprogramm 2021/22 buchbar  gemacht – mit 86 neuen Reisen zu 222 Destinationen in 67 Ländern.  Der Anbieter von Luxuskreuzfahrten wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.  Passagiere und Crew müssen vollständig geimpft sein. Der Verkauf der Weltkreuzfahrt 2024  ist eröffnet. Neben den beiden Silversea Cruises-Weltreisen  2022 und 2023 erweitert die 132-tägige Pazifikreise 2024 die Weltkreuzfahrt-Kollektion im Bereich der Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Laut Silversea gibt es eine hohe Nachfrage nach Luxuskreuzfahrten.  Die Reederei  erweitert das All-Inclusive-Angebot um einen „Port-to-Port“-Tarif.  

Star Clippers  will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.  Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal. Ab Dezember  2022 wird der Viermaster Star Clipper vor Costa Rica kreuzen. Geplant sind 16 Törns entlang der Pazifikküste.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Ab Ende Februar 2022 müssen alle Gäste von TUI Cruises über 18 Jahre eine  Booster-Impfung vorweisen. Dazu kommt ein Covid-19-Test vor Reiseantritt. Damit soll die Mein-Schiff-Flotte für die wechselnden Vorgaben in den Zielgebieten gewappnet sein.   Die neuen Reisen der Mein Schiff Flotte für den Sommer 2023 sind ab sofort  einsehbar.  In Kürze sind die Routen online unter www.meinschiff.com oder im Reisebüro buchbar.

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont. Corona könnte bleibende Auswirkungen auf das Geschäft mit Flusskreuzfahrten haben, fürchten Branchenprofis laut einer Umfrage. Neben verstärkten Hygieneregeln zählen demnach kleinere Gruppen bei Ausflügen und ein optimiertes Liegestellen- und Besucher-Management an touristischen Hotspots zu den Erfolgsfaktoren.

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun erst im März 2022 fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen.  „Um sichere Reisen zu gewährleisten“, setzt A-Rosa bis auf weiteres flottenweit die 2G-Regel um. Somit dürfen Gäste ab zwölf Jahren nur noch mit dem Nachweis über Impfschutz oder Genesung an Bord gehen.  Mit der  A-Rosa Sena wird mehr Klimaschutz möglich. Als  E-Motion Ship  verfügt sie sowohl mit einem Dieselmotor als auch einem Elektromotor  und zudem über einen Batteriespeicher.  Bei Anfahrt auf die Städte wird auf den Elektromotor umgestellt, der seine Energie aus dem Batteriespeicher zieht. Hierdurch soll es möglich sein, die Städte emissionsfrei und nahezu geräuschlos anzulaufen. Der Batteriespeicher kann über geeignete Landstromanschlüsse wieder aufgeladen werden.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
 „2021 wird eine großartige Fluss-Saison“,  verspricht Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, mit viel Optimismus.  Nicko Cruises hat seine medizinischen Versorgungsleistungen erweitert. Neben dem Bordarzt steht jetzt auch eine medizinische Assistenz zur Verfügung, die sich um Leistungen an Land kümmert. Das gilt für für Fluss- und Hochseereisen.  Das Angebot an innerdeutschen Reisen wurde aufgestockt.   Neu im Programm sind  zwei Routen ab/an Frankfurt über Rhein,Main und Mosel sowie eine Reise von Frankfurt nach Passau.  Auch Douro-Flusskreuzfahrten sind wieder möglich.

 plantours   hat eine Flex-Buchungsoption eingeführt.  Gäste können so einmal bis 90 Tage vor Reiseantritt kostenfrei umbuchen.   Für die Advent- und Silvesterreisen sowie für die gesamte Flusssaison 2022 gilt eine 2G-Regelung.   

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines  an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen in Norwegen stellt die Reederei Color Line den Fährverkehr zwischen Kiel und Oslo schrittweise ein. So wird am 29. Dezember das Fährschiff M/S Color Magic vorübergehend stillgelegt. Ab dem 10. Januar bleibt dann auch das Schwesterschiff M/S Color Fantasy im Hafen.

Europa

Die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Die Einstufungen ganzer Länder oder auch Landesteilen als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete  ändern sich derzeit fast täglich.  Einen aktuellen Überblick  gibt es hier:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Seit 23. Dezember gilt die Zweite Verordnung zur Änderung der Coronvirus-Einreiseverordnung. Das bedeutet, dass Einreisende  ab 6 Jahren grundsätzlich  über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

 

Die aktuellen Einreise-Bedingungen auf einen Blick

 

Albanien gilt wieder  als Hochrisikogebiet. 

Andorra gilt  wieder  als Hochrisikogebiet.

Belgien  wird wieder Hochrisikogebiet. Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Bulgarien verschärft die Einreisebedingungen.  Einreisende  müssen geimpft  oder genesen sein und  auch einen negativen PCR-Test vorlegen. Bulgarien wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Dänemark   führt einen digitalen Impfpass ein und will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln. Deutsche können selbst dann in Dänemark Urlaub machen, wenn sie noch nicht geimpft sind. An der Grenze müssen sie aber einen negativen Corona-Test vorzeigen, ein Schnelltest reicht.   Allerdings werden die  vorübergehenden Grenzkontrollen um sechs Monate bis zum 11. Mai 2022 verlängert.  Es besteht eine Reisewarnung. 

Wer innerhalb der zurückliegenden sechs Monate gegen das Coronavirus geimpft wurde oder nachweislich von Covid-19 genesen ist, darf wieder ohne Einschränkung wie eine Testpflicht nach Estland einreisen. Das Land wurde wieder als Hochriskogebiet eingestuft.

Finnland  öffnet seine Grenzen.   Deutschland zählt allerdings als Risikogebiet. Deutsche müssen daher zwei negative Tests vorweisen können. Der erste Test muss vor beziehungsweise bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss drei bis fünf Tage nach Einreise erfolgen. Für Geimpfte und Genesene besteht keine Testpflicht und auch keine Quarantäneempfehlung.
Finnland gilt inzwischen als Hochrisikogebiet 

Für die Einreise nach Frankreich  brauchen Ungeimpfte  einen negativen PCR-Test, der  nicht älter als 24 Stunden sein darf.  Zugang zu Kultureinrichtungen gibt es nur noch mit Impf-, Test- oder Genesungsnachweis. Das gilt auch für Fernzüge, Reisebusse, Cafés, Restaurants und Einkaufszentren.  Frankreich gilt wieder als Hochinzidenzgebiet.  Die französische Tourismuszentrale Atout France hat zusammen mit 13 Tourismusverbänden die  Kampagne  „What really matters“ erarbeitet – was wirklich zählt:  InfographieWhatReallyMatters 

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und einen Nachweis darüber haben.  Alle anderen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Voraussetzung für die Einreise nach Griechenland ist ein negativer PCR-Test auch für Geimpfte. Die Registrierung für die Einreise  über die sogenannte „Passenger Locator Form“ kann auch noch am Tag der Anreise vorgenommen werden. Das erleichtert die Einreise für sehr kurzfristig buchende Gäste.  Griechenland ist  wieder Hochrisikogebiet.

Ungeimpfte Einreisende nach Großbritannien, die aus Ländern und Gebieten, die nicht auf der roten Liste stehen, in das Vereinigte Königreich einreisen wollen, müssen vor Abflug einen negativen PCR- oder Antigen Schnelltest (Lateral-Flow-Test (LFD) vorweisen, der frühestens 48 Stunden vor der Abreise durchgeführt wurde.  Für geimpfte Reisende entfällt in England die Test- und Quarantänepflicht.     Wales, Nordirland und Schottland verlangen weiter einen negativen Covid-19 Test für die Einreise.  Großbritannien wurde zum Hochrisikogebiet  zurückgestuft.  

Irland  heißt  wieder Touristen willkommen.  Mit Nachweis eines digitalen EU-Impfzertifikats fallen dann die Vorschrift eines negativen PCR-Tests und die Quarantänepflicht weg.  Bei  Ankunft mit Flugzeug und Schiff  gilt  die 2G-plus-Regel. Geimpfte und Genesene brauchen zusätzlich einen negativen Coronatest

Island hat alle Länder außer Grönland als Risikogebiete eingestuft.  Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt. Auch geimpfte und genesene Touristen müssen einen negativen Corona-Test vorlegen. Der PCR- oder Schnelltest darf höchstens 72 Stunden alt sein.  Alle anderen  müssen bei Einreise einen PCR-Test durchführen lassen und sich dann für fünf Tage in Quarantäne begeben, bevor sie sich einem weiteren PCR-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden.:   Visit.covid.is
Island wurde als Hochriskogebiet eingestuft.
Sehenswert:  joyscrolling – schöne Bilder statt schlimmer Corona-Nachrichten:  https://joyscroll.lookslikeyouneediceland.com/

Italien hat  Einreiseregeln und Quarantäne  gelockert.  Es soll  die 2G-Regel gelten.  Ungeimpfte müssen zusätzlich zum Test fünf Tage in Quarantäne.  Italien hat die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten reduziert – von bislang neun auf sechs Monate.   FürUngeimpfte gilt im Land ein Lockdown.  Zutritt zu Hotels,  Restaurants, Bergbahnen und Events haben nur Geimpfte.  Der  Corona-Notstand soll bis Ende März gelten.  Südtirol hat eine  nächtliche Ausgangssperre verhängt.   Italien gilt wieder als Hochrisikogebiet.  

Die Kroatische Zentrale für Tourismus hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium ein nationales Sicherheitslabel namens „Safe Stay in Croatia“ entwickelt. Die Einreiseregeln wurden  verschärft.   Reisende brauchen das EU-weit gültige Corona-Zertifikat.  Informationen über:  https://www.safestayincroatia.hr/de 
Kroatien wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreisen  nach Kuba  sind nur noch für vollständig Geimpfte möglich. Alternativ einen PCR-Test vorzulegen, wird abgeschafft. Stattdessen wird der Testnachweis zu einer zusätzlichen Pflicht.

In Lettland   besteht Registrierungspflicht.  Nicht-Geimpfte müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Lettland gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Liechtenstein hat die Grenze für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der der Schweiz vollständig geöffnet.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

 Deutschland wurde von Litauen  in die Kategorie „Rot“ eingestuft. Nicht vollständig geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Besucher müssen sich daher nach ihrer Einreise in Quarantäne begeben. Diese dauert in der Regel zehn Tage und kann durch einen negativen Coronatest auf eigene Kosten ab dem siebten Tag verkürzt werden.  Litauen ist Hochrisikogebiet. 

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen. Das Land gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Malta startet eine Tourismusoffensive . Als erstes Land in der Europäischen Union hat Malta die Herdenimmunität seiner Bevölkerung erreicht.  Geimpfte Touristen mit einem digitalen Grünen Pass als Impfnachweis sollen die Insel   ungehindert besuchen können. Wer nicht geimpft ist und trotzdem einreist muss 14 Tage in ein Quarantäne-Hotel.Die Insel wurde zum Hochrisikogebiet erklärt  Im Land gilt auch weiterhin mit dem „Sunny and Safe“-COVID-19-Maßnahmenkatalog ein strikt kontrolliertes Sicherheitsprotokoll für Hygiene und Abstand: https://malta.reise/faq 

 Monaco gilt wieder als Hochrisikogebiet  und informiert hier:  www.gouv.mc 

Die Einreise nach Montenegro  ist für deutsche Staatsangehörige wieder  möglich. Das Land wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Die  Niederlande  gelten wieder als Hochinzidenzgebiet.  Reisende ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise  nachweisen, dass sie geimpft,  genesen sind oder mit einem PCR- oder Schnelltest negativ getestet wurden.  Die Niederlande beenden nach fast vier Wochen den strengen Corona-Lockdown. Geschäfte, Friseure und Sportclubs sowie Hochschulen dürfen ab Samstag wieder öffnen. Geschlossen aber bleiben weiter Gaststätten, Museen, Theater und Kinos.

In Norwegen gilt für Einreisende eine Testpflicht unabhängig vom Impfstatus. An Grenzübergängen mit Teststation erfolgt der Coronatest vor Ort, ansonsten muss er innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.  Besucher des Lande müssen sich  online registrieren. Norwegen gilt als Hochriskiogebiet. 

Zur Eindämmung der Omikron-Variante dürfen Reisende nur noch mit gültigem 2G-Nachweis nach Österreich einreisen.  Konkret bedeute dies, sie müssten dreifach geimpft oder genesen sein oder einen PCR-Test vorlegen. Bestehen bleibt die verpflichtende elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance, PTC) vor der Einreise.  Und für viele Aktivitäten wird ein negativer Corona-Test, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-19-Infektion Voraussetzung sein.  Kinder brauchen ab 12 Jahren Tests, in Wien schon ab sechs Jahren.  Das Land lockert die Bestimmungen für Geimpfte, gilt aber wieder als Hochrisikogebiet www.austria.info/sicheres-reisen 

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

In  Polen  entfallen die zehntägige Quarantänepflicht und Corona-Testpflicht unter anderem für Personen, die nachweislich gegen das Virus geimpft wurden. Das Land ist wieder Hochrisikogebiet. 

In Portugal gilt wieder der  Notfallzustand mit neuen Beschränkungen und Testregeln. Betroffen sind Besucher, die auf dem Luftweg einreisen – auch  Geimpfte und Genesene.  Das Land wurde  zum Hochrisikogebiet erklärt. 

Rumänien  lässt nur Geimpfte und Genesene ins Land.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Schweden will  einen digitalen Impfpass einführen, in dem auch die Corona-Impfungen vermerkt sind.  Bei der Einreise genügt die  Vorlage eines digitalen EU-Covid-Zertifkats , das  entweder einen ausreichenden Impfschutz oder den Genesenenstatus bestätigt. Das Land verzichtet auf weitere Corona-Maßnahmen. Schweden  gilt als Hochriskogebiet.

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Der Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht.  Inzwischen hat das Land die Einreise-Vorschriften erneu verschärft.  Vor der Einreise  werden neben PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind, auch Antigen-Schnelltests akzeptiert, die nicht älter als 24 Stunden sind. Auf die Testpflicht  wird bei geimpften und genesenen Personen verzichtet. In Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben gilt 2G. Die Schweiz ist  Hochrisikogebiet. 

Deutsche Staatsangehörige müssen bei Einreise nach Serbien einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ab Ausstellungsdatum sein darf. Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Die  Slowakei  wurde vom RKI als Hochrisikogebiet eingestuft Aufgrund stark steigender Covid-19-Infektionen geht das  Land am 25. November in einen zweiwöchigen Lockdown.  Er gilt für  Geimpfte gleichermaßen wie für  Ungeimpfte. 

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet. Reisende – auch Durchreisende –  müssen nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind.
Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Spanien gilt wieder als Hochrisikogebiet und  hat ganz Deutschland als Risikogebiet eingestuft.  Alle Einreisenden aus Deutschland, die zwölf Jahre oder älter sind, müssen einen Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test vorlegen.  Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de
Die Regionalregierung der Balearen stellt Urlaubern bis zum Jahresende über die Agentur für Tourismusstrategie eine kostenlose Reisekrankenversicherung zur Verfügung. Partner ist der spanische Automobilclub RACE. Der Covid-19 Versicherungsschutz umfasst nach Regierungsangaben einen Dolmetscher-Übersetzungsdienst, Kosten für den Transport zum Wohnsitz der Versicherten, Kosten, die sich aus der Verlängerung des Aufenthaltes des Versicherten und seiner Begleitperson ergeben und Kosten für die Überführung in das Heimatland im Todesfall. Außerdem sei ein touristischer Hilfsdienst eingerichtet worden,  meldet die Mallorca-Zeitung.
Auf der Kanareninsel La Palma ist es am  19. September  an der Gebirgskette der Cumbre Vieja zu mehreren Vulkaneruptionen gekommen. Laut Berichten örtlicher Medien wälzten sich Lavaströme durch weitgehend unbewohntes Gebiet Richtung Küste. 5000 Menschen wurden evakuiert, auch Touristen.   Die Vulkanaktivitäten gelten inzwischen als beendet. 

In Tschechien gilt eine verschärfte Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur  Geimpfte dürfen einreisen.  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Selbst in Istanbul fehlen die Touristen

Die Türkei  wirbt mit dem  Zertifizierungsprogramm „Sicherer Tourismus“ um Touristen.  Für die Einreise in die Türkei gilt laut Auswärtigem Amt statt ab sechs erst ab  zwölf Jahren die Pflicht zur Vorlage eines negativen Coronatests. Das Einreiseformular des Gesundheitsministeriums hingegen muss weiterhin für Reisende ab sechs Jahren ausgefüllt werden. Das Land wird  wieder als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Ungarn  gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Reisende nach Zypern müssen sich dem Abflug online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten  ( cyprusflightpass.gov.cy). Das Dokument müsse ausgedruckt mitgeführt werden, so das Auswärtige Amt. Ältere Reisende dürften den Fragebogen auch per Hand ausfüllen.  Alle Besucher benötigen bei der Einreise einen höchstens 72 Stunden alten Schnelltest,  dazu kommt ein PCR-Test nach der Einreise. Zypern ist wieder Hochrisikogebiet. 

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Ägypten  erlaubt Geimpften die Einreise ohne Test. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Algerien gilt als Hochrisikogebiet. 

Äthiopien ist Hochrisikogebiet. 

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

Argentinien  will Flughäfen und Häfen für ausländische Reisende öffnen. Voraussetzung für eine Einreise ist dann vollständiger Impfschutz und ein negativer PCR-Test. Eventuell müssten Besucher zwischen fünftem und siebtem Tag einen weiteren Test durchführen. Auch Ungeimpfte dürften einreisen, sind aber zu Quarantäne und zwei Tests verpflichtet.  Argentinien gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Reisende nach Aruba  müssen am Tag vor der Abreise einen PCR-Test durchführen. Ab  4. Dezember stuft die Regierung einige Länder als sehr risikoreich ein, dazu zählen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.  www.aruba.com 

Australien hat am 1. November die Grenzen für australische Staatsbürger geöffnet. Geimpfte Fachkräfte, Studierende und Arbeitsreisende können  wieder ohne Quarantäne einreisen.  Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der beim Boarding nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Westaustralien  will ab   5. Februar wieder Flugverkehr  zuzulassen. Vollständig geimpfte Reisende können dann mit einem PCR-Test vor und zwei Tests nach der Ankunft ohne Quarantäne nach Westaustralien einreisen. Für ungeimpfte Reisende wird eine 14-tägige Quarantäne fällig. Der Kontinent wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich. Vollständig Geimpfte sind von der Testpflicht befreit. Ein Test darf nur noch drei statt fünf Tage alt sein, ab   7. Januar  gelten nur noch PCR- statt Antigentests.  Die Bahamas gelten wieder als Hochrisikogebiet. 

Seit 24. Oktober lässt Barbados vollständig geimpfte Touristen mit negativem PCR-Test wieder ohne Quarantäne einreisen.  Barbados gilt wieder als Hochrisikogebiet.  Ende November hat sich der Inselstaat zur Republik erklärt. 

Bhutan wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Botswana  ist wieder Hochrisikogebiet.

Brasilien ist wieder Hochrisikogebiet.  Das Land lässt ab sofort nur noch Geimpfte und Genesene  einreisen.

Anfang Oktober lässt Chile ausländische Reisende wieder ins Land, nachdem die Grenzen mehr als 18 Monate geschlossen waren. Die Einreise ist für Geimpfte unter Erfüllung verschiedener Anforderungen wie Reiseanmeldung, Krankenversicherung, PCR-Test und fünftägige Quarantäne, über die Flughäfen in Santiago, Iquique und Antofagasta möglich.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet.  

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist nur sehr schwer möglich. Das Auswärtige Amt verschärft die Reisewarnung.  Das Land schicke Reisende mit auskurierten Covid-19-Erkrankungen sofort nach Ankunft in „mehrwöchige Krankenhausquarantäne“ und führe „weitreichenden Untersuchungen“ durch, schreibt das Außenministerium. Für deutsche Reisende gilt eine Einreisesperre. Die Zahl der Flugverbindungen hat China erneut reduziert.    

Costa Rica  erlaubt die Einreise  auch ohne Impfnachweis möglich. Allerdings gibt es im Land kaum eine Möglichkeit unterzukommen. Denn in Hotels, Restaurants und Läden gilt die 1G-Regelung für alle Personen ab zwölf Jahren.  Costa Rica wurde  als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Curacao  lässt  Urlauber aus Deutschland, die den digitalen Impfpass der EU vorweisen können, ohne PCR-Test einreisen.  Touristen müssen bei der Einreise nach Curaçao die digitale Einreisekarte ausfüllen und innerhalb von 48 Stunden vor Ankunft eine Passenger Locator Card.

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Alle Reisenden müssen  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken.   Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.  Der Inselstaat gilt als Hochrisikogebiet.

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Hochrisikogebiet eingestuft.  Bei der Einreise verlangt das Emirat auch von Geimpften  einen negativen PCR-Test, der nicht älter ist als 72 Stunden und eine Auslandskrankenversicherung. Die Expo in Dubai hat den Besucherzustrom intensiviert. 

Ecuador wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Fiji öffnete am 1. Dezember seine Grenzen für internationale Urlauber.  Doch wegen der  steigenden Covid-19-Neuinfektionen streicht der Südsee-Staat Deutschland von der Liste der „Travel Partner Countries“.  Deutsche Urlauber müssen vollständig geimpft sein, sich fünf Tage vor Abreise in Selbstisolierung begeben und einen negativen Test, der nicht älter als 72 Stunden vor Abreise sein darf, vorweisen. Nach der Ankunft auf Fidschi stehen nun eine 14-tägige Quarantäne sowie PCR-Tests am Tag der Einreise sowie an den Tagen 5 und 12 der Quarantäne auf dem Programm.   Die spezifischen Einreisebestimmungen findet man hier:  www.fiji.travel/covid-19/travelling-to-fiji.  Die Inseln wurden zum Hochriskogebiet erklärt .

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet. Die Einreise nach Ecuador und auf die Inseln ist nur mit vollständigem Impfschutz möglich.  Zudem wird für die Einreise ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test gefordert sowie der Nachweis einer digital ausgefüllten Gesundheitserklärung.

 Hongkong macht  die Grenzen für Deutsche dicht. 

Indien ist von Corona stark betroffen.

Indien  setzt den regulären Flugbetrieb  bis Ende Januar aus.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Indonesien will keine Touristen ins Land lassen.   Allerdings  öffnet Bali den Flughafen Denpasar wieder für internationale Ankünfte.  Die Behörden dort  haben die Quarantänezeit für vollständig geimpfte Urlauber auf der Insel  auf drei Tage verkürzt. 

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen. Geimpfte Reisende sollen wieder ins Land dürfen.  

Israel hat  das Einreise-Verbot aufgehoben.  Geimpfte und Genesene sind ab 9. Januar willkommen.  Israel gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Jamaika gilt als Hochrisikogebiet 

Die Einreise nach Jordanien  ist weiterhin nur unter Einschränkungen möglich.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet.

Japan hält die Grenzen bis Ende Februar geschlossen.  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Geimpfte Reisende können unter Auflagen wieder Kambodscha  besuchen. Nach der Ankunft ist ein Schnelltest vorgeschrieben. Die Regionen Sihanoukville und Koh Kong am Golf von Thailand sollen zuerst wieder Gäste empfangen. Besucher müssen dort mindestens fünf Tage bleiben, bevor sie in andere Landesteile weiterreisen dürfen.

Kanada gilt als Hochrisikogebiet.   Nicht nur die Passagiere sondern auch die Mitarbeiter von Flug- und Zuggesellschaften sowie Kreuzfahrtreedereien, die in Kanada aktiv sind,  müssen  vollständig geimpft sein.  Wegen Omikron gelten weitere Maßnahmen. Alle Flugreisenden, die aus Ländern ausgenommen den USA nach Kanada einreisen, müssen dann bei der Ankunft am Flughafen einen Coronatest machen. Nach dem Test müssen sie bis zum Erhalt des Ergebnisses (bis zu 72 Stunden) in Quarantäne begeben, etwa in einem Flughafenhotel,  einer Privatunterkunft oder bei Freunden. Reisende müssen auch weiterhin maximal 72 Stunden vor dem Abflug nach Kanada einen negativen Coronatest in der kanadischen ArriveCan-App hochladen. Ebenfalls müssen wie bisher alle Touristen aus dem Ausland vollständig geimpft sein.

Kenia führt die  Impfpflicht für Reisende aus der EU ein. Weiterhin sollen alle Geimpften aber auch PCR-Tests, die maximal 96 Stunden alt sind, zur Einreise benötigen.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Kolumbien gilt als Hochrisikogebiet. 

Das Einreiseformular gibt’s in Zukunft nur noch digital: Kuba-Reisende müssen sich im neuen Jahr online registrieren, bevor sie sich auf den Weg Richtung Karibikinsel machen

Laos ist Hochrisikogebiet. 

 Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Allerdings verlangen die Malediven  einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt.  Die Einreise ist ohne Quarantäne möglich.    

Aufgrund des „Recovery Movement Control Order“ (RMCO) gilt in Malaysia ein generelles Einreiseverbot für ausländische Reisende.  Inzwischen lockert Malaysia die Corona-Einschränkungen. 

Die Malediven gelten als Hochrisikogebiet.  

Marokko wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Auf Mauritius  können sich  Geimpfte inzwischen wieder frei bewegen.  Nicht nur das Hotel können Gäste wieder selbst frei wählen, sondern auch Ausflüge, Restaurant- und Barbesuche oder das Mieten eines Autos sind möglich.  Die vollständige Impfung ist Voraussetzung, um ohne Quarantänepflicht in den Inselstaat einreisen zu können. Weiterhin erforderlich bleibt ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf

Die mexikanischen Gesundheitsbehörden fordern derzeit keine Bescheinigung über den Gesundheitszustand oder Testergebnisse. Quarantänemaßnahmen sind nicht vorgesehen. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Nach dem Militärputsch in Myanmar wurde der Flughafen Yangon International geschlossen.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist seit dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia verpflichtet alle Besucher einen negativen PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als sieben Tage ab Abstrich ist. Dies gelte auch für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte , so Auswärtige Amt.  Notwendig ist auch der Nachweis einer Reisekrankenversicherung, die die Behandlungskosten bei der Covid-19-Erkrankung abdeckt.  Namibia  wurde zum Hochrisikogebiet zurückgestuft.

Neuseeland lässt  erst im Mai wieder Besucher einreisen

Nicaragua ist nicht mehr Hochrisikogebiet.

Nepal  öffnet die Grenzen für geimpfte Touristen, gilt aber als Hochrisikogebiet. 

Der Oman hat  lässt nur vollständig Geimpfte einreisen.  Wer zusätzlich einen PCR-Test bei Einreise vorlegt, ist von der Quarantäne befreit, wer keinen vorlegt, muss einen PCR-Test vor Ort machen und sich bis Vorliegen des Ergebnisses in Isolation begeben.

Panama ist wieder Hochrisikogebiet..

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel. Die Einreise ist nun ohne 14-tägige Quarantäne möglich. Die neue Bestimmung sieht weiterhin einen negativen PCR-Test für Einreisende vor. Auch bei der Ankunft am Flughafen von Lima ist ein Antigen-Test obligatorisch. Peru gilt als Hochrisikogebiet. 

Die Philippinen  wollen schon bald wieder ihre Grenzen für internationalen Tourismus öffnen. Jedoch nur für vollständig geimpfte Urlauber aus „grünen“ Ländern.  Der Inselstaat wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Die Einreise  nach Qatar  ist für Ungeimpfte mit einer siebentägigen Quarantäne verbunden. Geimpfte Reisende müssen sich für zwei Tage in Quarantäne begeben. Zudem besteht eine Testpflicht vor der Einreise.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet 

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Nach rund 17 Monaten lässt Saudi-Arabien wieder Urlauber ins Land, wenn sie gegen das Coronavirus geimpft sind und einen PCR-Test vorweisen. Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Senegal ist  Hochrisikogebiet 

Touristen können unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssen anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist allerdings nötig.  Kleine Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 300 Passagieren dürfen  die Seychellen wieder anlaufen.  Die Seychellen sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Die Seychellen-Insel Fregate Island  will erst in zwei Jahren wieder Touristen empfangen.

Singapur öffnet sich wieder für deutsche Touristen

Singapur   ist nicht mehr  Hochrisikogebiet.  Für die Einreise  im Rahmen der „Vaccinated Travel Lane“ gilt nun, dass Reisende von Tag zwei bis Tag sieben ihres Aufenthalts lediglich Selbsttests durchführen müssen, wenn sie ihre Unterkunft verlassen. Die bislang zusätzlich erforderlichen PCR-Tests am dritten und siebten Tag des Aufenthalts sind nicht mehr erforderlich.  Details unter https://safetravel.ica.gov.sg/

Sri Lanka  ist wieder uneingeschränkt bereisbar .

Südafrika   verschärft die Maßnahmen. Dazu gehören in Hotspots geschlossene Strände sowie Maskenpflicht und landesweit nächtliche Ausgangssperre sowie Alkohol-Restriktionen. Reisende, die ohne PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen.  Von allen Reisenden wird erwartet, dass sie die mobile App „CovidAlert South Africa“ auf ihr em Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und einen Unterkunftsnachweis vorlegen.  Südafrika wurde zum Hochrisikogebiet zurückgestuft.

Südkorea  verschärft wegen der neuen Omikron-Variante  seine Einreiseregeln.  Alle, egal ob geimpft oder nicht, müssen nach ihrer Ankunft für zehn Tage in Quarantäne. Diese Vorschrift gilt zunächst für zwei Wochen.

Taiwan hat ein Einreiseverbot erlassen.

Tansania wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Bereits im Januar  hatte Thailand  die Einführung einer Einreisegebühr angekündigtLaut der thailändischen Tourismusorganisation TAT soll sie 2022 auch kommen – in Höhe von 500 Baht (13 Euro) und damit deutlich höher als anfangs geplant.   Mit den Einnahmen möchte Thailand den Tourismus fördern. Wie die Gebühr erhoben werden soll, ist noch unklar. Mit einem „Sexy-Konzept“ bemüht sich das Land um Urlauber:  Sicherheit und Hygiene (S = safety and hygiene), Umweltverträglichkeit (E = environmental sustainability), außergewöhnliche Erlebnisse (X = extra experiences) und Rendite (Y = Yield). Touristen müssen im Land eine Tracking-App nutzen.   Das quarantänefreie „Test & Go“-Modell wird  wieder aufgenommen. Vollständig geimpfte Touristen müssen ein negatives Testergebnis bei Einreise vorlegen, nach Ankunft in Thailand einen kostenpflichtigen PCR-Test machen und dann eine Nacht im Hotel auf das Ergebnis warten. Neu ist ein zweiter PCR-Test am fünften Tag. Verpflichtend ist der Download einer Tracking-App zur Nachverfolgung der Aufenthaltsorte.

 Trinidad und Tobago lässt  vollständig Geimpfte einreisen.  Bei Einreise muss ein maximal 72 Stunden alter, negativer PCR-Test vorgelegt werden. Die Insel ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

In Tunesien  müssen  alle Reisenden ab zwölf Jahren bei der Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen.  Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für sieben Tage in Hotelquarantäne.  Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind weiterhin Pauschalreisende, unabhängig vom Impfstatus.   Tunesien wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.  

Uganda verlangt   von jedem Besucher (auch von Geimpften und Kindern) zwei negative PCR-Tests. Der erste muss vor Reiseantritt vorgelegt werden und darf bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test ist bei Ankunft Pflicht und kostet 55 US-Dollar. Erst wenn dieses Ergebnis vorliegt und negativ ist, darf man einreisen.   Statt wie angekündigt zwei bis drei Stunden dauerte dies bis zu sieben Stunden. Vor der Ausreise wird ein weiterer PCR-Test fällig.

Usbekistan gilt als Hochrisikogebiet. 

Die Einreise in die USA bleibt kompliziert:  Angesichts der Omikron-Variante und des bevorstehenden Winters verschärft die USA die Regeln für Coronatests für Einreisende. Ein Negativ-Test darf  höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA erfolgen. Sowohl PCR- als auch Antigentests werden weiter akzeptiert. Eine Quarantänepflicht ist nicht vorgesehen.  Details unter www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/travelers/international-travel/index.html    oder  https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/travelers/proof-of-vaccination.html

Wer froh ist,  dass Trump Geschichte ist, findet vielleicht auch dieses Filmchen lustig: https://www.youtube.com/watch?v=DZqu8ojifhU

Venezuela ist Hochrisikogebiet 

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis . Touristen müssen damit rechnen, dass sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.  Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.  In Dubai lockt das Luxushotel Atlantis mit kostenlosen Corona Tests.

 Vietnam will ab 15.  Dezember mehrere Flugrouten wieder öffnen .  as Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Die Website soundsofearth.eco stellt in einem interaktiven Modell unserer Erde Töne verschiedener Länder zur Verfügung, Wellenrauschen, Regen, Wasserfall. Einfachmal reinhören und sich wegträumen…

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Noch ein Tipp von correctiv:  Mit City Guesser kann man zeigen,  was man weiß : Per Zufall bekommt man einen Videoausschnitte aus einer zufällig ausgewählten Stadt in einem zufällig ausgewählten Land und  kann raten, wo man sich gerade befindet:  https://virtualvacation.us/guess

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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