Corona Pandemie: Lockern und verschärfen

Europa geht inzwischen höchst unterschiedlich mit der Pandemie um.  Die Europäische Union  hat am 1. Juli  ein digitales Covid-Zertifikat eingeführt.   Akzeptiert wird es in den 27 EU-Ländern sowie in Liechtenstein, Island, Norwegen und der Schweiz.  Allerdings hat die Bundesregierung die Testpflicht für alle nicht vollständig gegen Covid-19  geimpften oder davon genesenen Reiserückkehrer ab 1. August beschlossen. Zu diesem Termin entfällt außerdem die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete bei der Einschätzung der Gefährdung durch das Coronavirus.  Ungeimpfte Rückkehrer aus Hochinzidenzgebieten müssen sich zehn Tage in Quarantäne begeben und können sich nach dem fünften Tag „freitesten“. Bei derzeit nicht existierenden Virusvariantengebieten gilt eine 14-tägige Selbstisolationspflicht ohne die Möglichkeit, sich früher freizutesten – auch für Geimpfte und Genesene. Wer sich den neuen Coronaregeln entzieht, muss mit einer Strafe von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Entspannung in der Ferne bleibe für viele noch ein Traum

Die EU Kommission hat vorgeschlagen,  die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen für nicht zwingend notwendige Einreisen in die Europäische Union deutlich zu lockern. Nach mehr als einem Jahr strikter Einreisestopps könnten bald schon Geimpfte aus der ganzen Welt problemlos in die EU reisen – unabhängig von der epidemiologischen Lage in ihrer Heimat. Das digitale Covid-Zertifikat der Europäischen Union  wird nun auch in  Albanien, Andorra, Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama anerkannt. Außer den 27 Mitgliedsländern akzeptieren nun 15 Nicht-EU-Staaten den Ausweis. Seit Juni wurden mehr als 420 Millionen EU-Zertifikate ausgestellt.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben ein Corona Sicherheitslabel entwickelt. Es kann durch die EU-Staaten an touristische Betriebe vergeben werden, wenn diese die erforderlichen Bedingungen zu Gesundheit und Sicherheit einhalten. Das Label ist freiwillig: https://ec.europa.eu/germany/news/20210519-sicherheitssiegel-tourismus_de

Die Meinung der Deutschen zu mehr Freiheiten für Geimpfte ist gespalten. Eine Repräsentativbefragung des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Sinus-Institut hat ermittelt, dass sich 38 Prozent  für zusätzliche Reisefreiheiten für gegen Covid-19 geimpfte und genesene Personen aussprechen. 35 Prozent sind dagegen.

 Schnelltests sind auch in Schulen zur Pflicht.  Eine Anleitung dazu gibt den Kindern  Doktor Kasperl in der Augsburger Puppenkiste:  https://www.youtube.com/watch?v=A0EqaSBurX0

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code einscannen und erhalten dann kurze Zeit später in der App das Testresultat. Auch das digitale  Impfzertifikat  kann angezeigt werden.

Das Robert-Koch-Institut  aktualisiert ständige die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren: 
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Das Start-up Sherpa aus Toronto hat eine interaktive Weltkarte erstellt.  Die „Travel Reopening Map“  zeigt per Mouse-Over die Covid-bezogenen Einschränkungen und Anforderungen der Länder im Ampelsystem und auf einen Blick :  https://apply.joinsherpa.com/map

Vor und während der Reise können sich Urlauber   über die COVID-19 Bestimmungen für Ein-/ und Ausreise sowie vor Ort auf www.der-reisemanager.com informieren.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es. Angesichts der weltweiten Restriktionen wegen der Pandemie sei nicht vor dem Herbst  mit einer Normalisierung zu rechnen. Manche Experten erwarten dies erst 2022. Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019. Für dieses Jahr gehen die Analysten von einem Umsatz von rund zwei Dritteln im Vergleich zum Vorkrisenniveau aus. Erst für 2023 sei wieder ein „einigermaßen normaler Reise- und Tourismus-Umsatz“ zu erwarten.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen.  Die Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben der Tourismusbranche nie dagewesene Verluste beschert. Der Verband World Travel & Tourism Council ​​​​​​​bezifferte die Auswirkungen auf den globalen Reise- und Tourismussektor auf fast 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die Mutationen des Virus nicht leichter.  Auch die anhaltende Diskussion um  die Impfungen  könnte die Rückkehr zur Normalität erschweren.  Stand 22. September. 

Dubai will sich bei der Expo von seiner besten Seite zeigen

Dubai hat  die Expo um ein Jahr verschoben.  Neuer Termin ist vom 1. Oktober  bis 31. März 2022. Für ein halbes Jahr soll das 4,38 Quadratkilometer große Expo-Gelände in Dubai  unter dem Motto  „Connecting Minds, Creating the Future“ zum Zentrum des Austauschs, der Ideen und der Inspirationen für eine bessere Zukunft werden.   25 Millionen Besucher aus der ganzen Welt werden dazu erwartet.

Die weltweite  Pandemie bringt den Fahrplan für die Zuteilung des Titels der Europäischen Kulturhauptstadt ins Wanken. Das Kulturhauptstadtjahr 2021 für Timisoara (Rumänien) und Novi Sad (Serbien) wird wohl um ein oder zwei Jahre verschoben.

Auch das Entertainment-Imperium von Walt Disney in den USA wird durch Corona hart getroffen.  Die Themenparks Disneyland und Disney California Adventure Park öffneten mit begrenzter Kapazität. Zunächst dürfen nur Kalifornier die Freizeitparks besuchen. Der Neustart nach einem Jahr der Schließung erfolgt unter strengen Auflagen.  Auch in Florida ist nur eine begrenzte Zahl an Besuchern erlaubt.  Der Konzern will  28 000 Stellen in den Parks, Resorts und bei Kreuzfahrten streichen.  Disneyland® Paris heißt seit  17. Juni wieder Besucher willkommen – zunächst mit dem Disneyland® Park, dem Walt Disney Studios® Park, Disney’s Newport Bay Club sowie dem Disney Village®.  Bei der Buchung wird „vollste Flexibilität“ garantiert.  

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für übernächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen. Fast alle bieten inzwischen Flex-Tarife an, die mehr Sicherheit bei der Buchung bieten sollen.

Veranstalter 

Die Reisebranche  kann den Corona-Rückstand wohl nicht mehr aufholen, auch wenn die Buchungen  in der Ferienzeit gestiegen sind.  Zahlreiche Tourismusunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht.

Viele Veranstalter bieten  Flex-Tarife an,  um die Reiselust der Kunden zu stimulieren, siehe weiter unten.  Jan Philipp Stupnanek, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW, mahnt zur Vorsicht:  „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Angebote vorab gut prüfen, um die Vor- und Nachteile vor der Buchung genau zu kennen. Darüber hinaus sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Stornierung der Reise trotz gesetzlichen Anspruchs womöglich länger auf eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen warten müssten.“

Aerticket und die AER-Kooperation übernehmen laut reisevor9  gemeinsam 50 Prozent des Reiseveranstalters Explorer und der insolventen Reisebürokette STA Travel. Die anderen Hälften liegen bei Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin der Reisebürokette NTRV (New Travel Reisebüro Vertrieb).

Aldiana  hat Richtlinien für  Hygienestandards  erarbeitet und umgesetzt. Aufgrund behördlicher Auflagen kann es sein, dass bestimmte Leistungen in einzelnen Clubs eingeschränkt oder angepasst angeboten werden müssen. Deshalb hat Aldiana eine Liste der aktuellen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen und das Hygienekonzept in den Clubs auf seine Website gestellt: www.aldiana.com/de-de/infos.
Die DERTouristik  hat  50 Prozent der Aldiana Holding übernommen, die zuletzt der Schweizer Investmentgesellschaft LMEY allein gehörte.

Von den großen Pauschalreise-Veranstaltern ist Alltours der einzige, der keinen Flextarif mit  Aufpreis eingeführt hat.  Der Veranstalter verlängert die Aktion „Flexibel buchen“  bis in den Winter. Eine kostenlose  Umbuchung oder Stronierung  ist bis 31. Oktober  bis sieben Tage vor Abreise möglich.  Das Winterprogramm im Indischen Ozean wird ausgebaut.  Für die Wintersaison gilt, dass Gäste bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen und bis 21 Tage vor Abreise kostenlos stornieren können. Auf den Seychellen ist der Veranstalter auf drei Inseln vertreten. Für Sansibar gibt es Kombinationen mit Safaris auf dem Festland.  In den Allsun-Hotels   ist zur Wintersaison ein Urlaub nur mit Corona-Impfschutz oder einem Genesenennachweis möglich.  Infos gibt’s hier:  https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Die Seychellen gehören zu den touristischen Traumzielen

Veranstalter Ameropa hat  eine neue Flex-Rate eingeführt. Das Plus des Zusatztarifs: Bis 14 Tage vor Anreise können Kunden gebührenfrei und ohne Angabe von Gründen stornieren oder umbuchen.  Der zusätzliche Schutz kann  bis 30. September für Paketreisen aus Hotel und Bahnfahrt, Städtereisen und Urlaubsreisen inklusive Ferienwohnungen und Freizeitparks in Deutschland und Europa sowie individuelle Schweiz-Rundreisen abgeschlossen werden. Im Falle einer Umbuchung behält die Flex-Rate ihre Gültigkeit, da sie auf die nächste Reise übertragen wird.  Mit der Möglichkeit zu kostenlosen Umbuchungen und Stornierungen möchte Ameropa Städtereisen ankurbeln. Urlauber, die noch bis Herbst eine Auszeit in deutschen Städten genießen wollen und bei Ameropa ein Hotel buchen, können bis drei Tage vor Anreise kostenfrei umbuchen oder stornieren. Die Aktion gilt bis 30. September  und deckt Städtereisen in Deutschland mit Nur-Hotelbuchungen bis 31. Oktober  ab.

ASI Reisen, Spezialist für weltweite Aktiv- und Erlebnisreisen, stoppt  sein Angebot an Inlandsflügen und inländischen Zubringerflügen. Auf Inlandsflüge zu verzichten ist ein Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem das Familienunternehmen seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren möchte. ASI Reisen berechnet bei allen ASI Original Reisen den ökologischen Fußabdruck und die lokale Wertschöpfung und stellt diese transparent für seine Kundinnen und Kunden auf www.asi.at dar. Nicht reduzierbare Emissionen kompensiert ASI Reisen zu 100 Prozent. 

Bentour bietet seinen Flex-Sorglos-Tarif  für 29 Euro. Er verspricht kostenlose Stornierung und Umbuchung bis 14 Tage vor Abreise. Auch in diesem Jahr übernimmt der Veranstalter die Kosten für die Hotelunterbringung, wenn ein Urlauber während seines Türkei-Urlaubs positiv auf das Virus getestet wird.

Berge & Meer veröffentlicht im neuen Frühbucher-Katalog 2022 kostenfreie Storno- und Umbuchungsregeln und bietet einen Corona-Reiseschutz für Flugreisen bis Ende April nächsten Jahres an. .

Biblische Reisen   nimmt mehrere Ziele in Deutschland ins Programm. Die Studienreisen sind an einen Standort gebunden.  Die Gäste bleiben in einem Hotel.

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon  hat alle Reisen bis Ende 2021 auf der eigenen Website frei geschaltet.

Mit China Reisen Hamburg will Guosheng Liu einen Nachfolger  für seinen von der Corona-Pandemie in die Insolvenz getriebenen Veranstalter China Tours an den Start bringen.

Club Med schaltet die Angebote für den Winter 2022/23 frei. Zu den Highlights der neuen Saison zählt der Neuzugang in Marbella.

Städtereisen in Deutschland – hier das ehemalige Kanzleramt in Bonn – sind beliebt.

Der Touristik  hat die Kosten für seine Flex-Pakete einheitlich auf 59 Euro gesenkt. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Flugpauschalreise bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren.  Die Pakete gelten auch für die Wintersaison.  Das „Sorgenfrei-Reisen-Paket“ des  Reiseveranstalters ermöglicht  die kostenlose Stornierung oder Umbuchung einer Reise bis 60 Tage vor Reiseantritt. Darüber hinaus können Reisen bei bestehender Reisewarnung durch das Auswärtige Amt bis 30 Tage vor Reiseantritt kostenlos umgebucht oder storniert werden. Liegt innerhalb von 72 Stunden vor Abreise ein positiver PCR-Test vor, kann ebenfalls kostenlos storniert werden.  Keine zusätzlichen Kosten fallen für das „Sicher-Super-Sorglos-Paket“ an, das unter anderem umfassende Hilfe samt Übernahme der Unterbringungskosten in einem Quarantänefall enthält.  Der Veranstalter hat seine Flexraten und die damit verbundenen Umbuchungs– und Storno-Optionen auf Bausteinbuchungen wie Hotels mit Eigenanreise, Mietwagen und Rundreisen erweitert.  Die neuen Bedingungen gelten für alle Buchungen, die bis 30.09.2021 eingehen:  https://www.dertour.de/aktuelles-angebote/flex-optionen
Das Portfolio der Veranstalter-Marke ADAC Reisen wurde bei Dertour eingegliedert. Es wird keine ADAC-Reisen-Kataloge mehr geben, aber die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub soll fortgesetzt werden. Der Veranstalter hat einen größeren Stellenabbau angekündigt.  Deutschlandweit bieten die DER Reisebüros nun auch einen PCR- Test an. Mit dem Titel „Bewusst Reisen“ legt die DER Touristik für ihre Marke Dertour einen  Magalog mit nachhaltigen Produkten auf. Auf mehr als 80 Seiten werden ausgewählte Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierung mit Fokus auf Europa aufgeführt.  Informationen und Geschichten rund um die Reiseziele und zum nachhaltigen Engagement der Hotels reichern den Magalog an:  www.dertour.de/nachhaltige-hotels 

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck
Neu hat der Veranstalter Reisen zum Weltkulturerbe der Unesco aufgelegt:  www.enchantingtravels.com/de/reise-blog/immaterielles-kulturerbe/

Eurowings Holidays ändert die in der Reisebranche üblichen Anzahlungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen radikal.  Trotz der aktuellen Reisebeschränkungen und drohender Flugverbote sollen Kunden nur noch 50 Euro als Anzahlung auf den Tisch legen müssen. Die Kosten für eine etwaige Stornierung oder Umbuchung der Flugpauschalreise sind damit (bis 14 Tage vor Abflug)  abgegolten, heißt es in einer Pressemitteilung.  Harte Einschnitte soll es dagegen fürs Gepäck geben, wie  die fvw berichtet:  Künftig dürfen Reisende mit Basic-Tarif demnach einen Trolley nur noch gegen Aufpreis mit an Bord nehmen.

 FIT Reisen,  Spezialist für Wellness-  und Gesundheitsreisen,  hat für 2021 vier Ganzjahres-Kataloge aufgelegt.

In einem Appell  fordert das  Forum anders reisen  die Branche auf, den Neustart des Tourismus zu nutzen, um Reiseangebote „zukunftsfähig“ zu gestalten. Auch mit Blick auf den Klimawandel solle der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und auf Gewinnmaximierung und Volumen um jeden Preis verzichtet werden.

Für die Zukunft  wird  Natur- und Klimaschutz immer wichtiger.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen. FTI-Gäste können den Flex-Plus-Tarif mit kurzfristiger Stornomöglichkeit nun gegen fixe und gestaffelte Aufpreise statt einem prozentualen Aufschlag dazu buchen. Er kostet drei Prozent des Gesamtpreises, maximal 300 Euro. Urlauber können damit bis 15 Tage vor Reisebeginn kostenlos stornieren und bis 14 Tage vor Reisebeginn kostenlos umbuchen.  Der Tarif gilt bis Ende April 2022.
Die gewohnten Kataloge werden durch E-Mags oder Kataloge on Demand abgelöst.   
FTI-Gründer Dietmar Gunz   hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen  und ist auch nicht mehr im Aufsichtsrat vertreten.   Ralph Schiller ist  Nachfolger.  Neuer Aufsichtsratschef wurde der Vorstandsvorsitzende der Meine Volksbank Raiffeisenbank Altötting und Geschäftsführer der RT/Raiffeisen Touristik Group, Wolfgang Altmüller.

Gebeco  hat  die geltenden Sonderumbuchungsbedingungen verlängert.  Mit sieben Reise-Katalogen und einer Deutschland-Broschüre macht Gebeco Lust auf Reise-Erlebnisse weltweit mit Terminen bis Ende 2022. Auch für 2023 können bereits Termine vorgemerkt werden. Gebeco hat das Kleingruppen-Angebot weiter ausgebaut und bietet zudem zahlreiche Termine mit garantierter Durchführung ab vier Personen an.
Für Buchungen, die noch bis zum 30. September eingehen inkludiert Gebeco das Sorgenfrei-Paket. Damit können Reisen bis 60 Tage vor Reiseantritt kostenlos umgebucht oder storniert werden. Liegt eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt vor, verkürzt sich diese Frist nochmals um 30 Tage. Auch bei einem positiven PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor Abreise kann kostenlos umgebucht oder storniert werden. In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Geoplan hat neue Deutschlandreisen aufgelegt und geht davon aus, dass viele Fernreiseziele  in absehbarer Zeit wieder bereisbar sein werden.  „Falls Sie während der Reise wegen Corona-bedingter Maßnahmen die Reise nicht wie geplant fortsetzen können, organisiert Geoplan auf eigene Kosten die Organisation der Rückflüge„, versichert der Veranstalter und verweist auf seine website www.geoplan-reisen.de/statement-zur-aktuellen-lage/  
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.

Google will in der Pandemie die Nachfrage nach Reisen ankurbeln, so Google-Manager Richard Holden  in der FAZ. Dafür wolle der Internet-Riese sein Reiseportal für kostenlose Einträge von Reiseveranstaltern und Hotels öffnen. Bisher seien dort nur bezahlte Anzeigen zu finden.

Der deutsche Ski-, Heliski- und Wanderreiseveranstalter Hagen Alpin Tours  übernimmt laut reisevor9 alle Kundenkontakte von X Dream Heliskiing sowie die Website des Wiener Veranstalters für exotische Skireisen nach Kanada, Alaska, Grönland, Indien, Mazedonien und in den Alpen. Der bisherige Inhaber Hansjörg Franz will künftig „außergewöhnliche Reisen“ vom Motorradabenteuer in Sibirien bis zur Expeditionskreuzfahrt in die Arktis anbieten.

Hauser Exkursionen  hat für 2021 einen Magalog mit 130 ausgewählten Reisen und Texten  zu Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist auf Graspapier herausgebracht. In einem Fünf-Punkte-Manifest skizziert der Veranstalter seine Vision für die Zukunft:  Fünf Prinzipien, sollen zeitgleich als Rückbesinnung auf die Grundwerte des Trekkinganbieters sowie als zukunftweisende Strategie fungieren. Unter anderem verpflichtet sich Hauser zur 110-prozentigen Kompensation von Flügen innerhalb Europas sowie zu langfristigen und fairen Partnerschaften mit lokalen Agenturen.  Entscheiden sich Reisende bei Flügen außerhalb Europas zur freiwilligen Kompensation, verdoppelt Hauser diese um den gleichen Prozentbetrag.  Der Marktführer für Slow-Trekking-Reisen plant die Einführung einer neuen Produktkategorie für Geimpfte und Genesene. Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben: www.hauser-exkursionen.de/ueber-hauser/unternehmensleitbild 
Der Veranstalter schickt seine Kunden wieder auf virtuelle Reisen: www.hauser-exkursionen.de/virtuelle-reise

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen bietet  nur noch Reisen für geimpfte und genesene Urlauber an. Der Katalog Zarengold 2021/2022  enthält die größte Auswahl an Reisen auf der Transsibirischen Eisenbahn. Dazu kommt  der Katalog Die Welt per Zug entdecken! 2021/2022, der außergewöhnliche Zugreisen auf allen Kontinenten bündelt. Mit den beiden Print-Katalogen bietet Lernidee einen optimistischen Ausblick auf das nächste und übernächste Reisejahr. Reise-Termine bis 31.03.2022 sind in den Katalogen mit Preisen dargestellt und können direkt gebucht werden.  Ab sofort sind auch Covid-19-Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

 

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Der Portugalspezialist  Olimar präsentiert sich mit einem neuen Markenauftritt und einem Magalog.  Der Veranstalter hat eine Flex Fee eingeführt.  Wer das Extra für 30 Euro zur Reise hinzubucht,  kann die Reise auch noch 30 Tage vor Abreise ohne weitere Kosten umbuchen oder stornieren :  www.olimar.de/ 

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich. Der auf Nachhaltigkeit spezialisierte Veranstalter  will mit seinem ersten Ökoresort auf der Insel Santo Antão auf den Kapverden mehr als nur eine Unterkunft bieten. Buchungen sollen ab September möglich sein.

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Fair-Sicherung nennt Schauinsland seine Corona-Versicherung nach Vorbild von TUI und DerTouristik.  Der Veranstalter nimmt 29 Euro pro Person, damit Stornierung und Umbuchung bis 22 Tage vor der Abreise möglich sind. Die Buchungsoption wird bis zum Ende der Sommersaison verlängert. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen, der Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen,   macht   alle Fernreisen für das gesamte Reisejahr 2022 online buchbar.    Das Rundum-sorglos-Paket – kostenfreie Umbuchung oder Gutschein bis 70 Tage vor Abreise – wird es auch weiterhin für alle Abreisen  2022 geben. Der Fernreise-Katalog  2022/2023   mit insgesamt 176 Reiseideen in 59 Ländern ist am 1. September erscheinen: www.skr.de 

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Griechenland ist im Sommer ein beliebtes Reiseziel

Ab 1. Oktober nimmt der Studienreisespezialist Studiosus  nur mehr Geimpfte und Genesene mit auf Reisen:  studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell
Der Veranstalter hat ein „Corona-Kulanzpaket“ geschnürt. Künftig soll es keine Anzahlungen bei der Reisebuchung mehr geben, dafür bis vier Wochen vor der Abreise  ein kostenloses Umbuchungs- und Stornorecht.  Die Regelung gilt für alle Reisen im Jahr 2021, und sie gilt auch für die zur Studiosus-Gruppe gehörende Veranstaltermarke Marco Polo:  www.studiosus.com/service/wichtige-informationen/corona-kulanzpaket-2021  Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept auf Studiosus-Reisen sind im Internet abrufbar unter: https://magazin.studiosus.com/Tags/Corona-Schutz-bei-Studiosus
Von Deutschland über Island bis nach Italien: Nach einer mehrmonatigen Pause nimmt der  Studienreise-Veranstalter  seine Reisetätigkeit schrittweise wieder auf. Ein aktueller Überblick über alle Länder, die mit Studiosus und Marco Polo derzeit bereisbar sind, findet sich  hier: https://www.studiosus.com/service/reisesicherheit-aktuell

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Der Asien-Spezialist Transorient Touristik hat nach verschiedenen Meldungen  schon länger den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Der Gruppenveranstalter Trendtours  erhält laut Wirtschaftswoche wegen der Ausfälle in der Coronakrise einen Staatskredit von 23 Millionen Euro

TUI  hat den Sommer 2022 zur Buchung frei gegeben.  Rundreisen, Ausflüge und Erlebnisse stehen zur Buchung bereit ebenso Hotels der Marken TUI Blue und TUI Kids Club sowie der Clubmarken Robinson und TUI Magic Life. Frühentschlossene profitieren  von bis zu 20-prozentigen Frühbucherermäßigungen bei einer Buchung bis November:   www.tui.com 
Für viele Destinationen gibt TUI  im Winter eine Garantie für die Durchführung des Urlaubs, selbst wenn für das Ziel coronabedingt eine Reisewarnung ausgesprochen wird. „Alles was unseren Kunden aktuell wichtig ist, bündeln wir im Servicepaket TUI Protect, das automatisch bei einer Buchung inklusive ist“, so der scheidende TUI-Deutschland-Chef Andryszak. TUI Protect gilt bereits vor Abreise und ermöglicht bei einem Covid-19-Verdacht oder einer Infektion gebührenfreies Umbuchen oder Stornieren. Stornokosten bis 1.500 Euro pro Person werden von TUI getragen. Am Urlaubsort werden bei einer behördlich angeordneten Quarantäne zusätzliche Unterbringungskosten und Rückflugkosten bis 5.000 Euro übernommen. Der neue Service ist ein Upgrade von Covid Protect, das TUI im letzten Jahr „als erster deutscher Veranstalter“ ins Leben gerufen hat.
Das Angebot an kurzfristig stornierbaren Raten auf rund 6000 Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz  wird ausgeweitet. Bisher galten die Flex-Raten nur für ausgewählte Stadthotels. Möglich ist so eine kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag.  Unterkünfte mit flexiblen Raten und ihre jeweiligen Bedingungen sind laut Reisevor9 im Buchungssystem Iris Plus im Bereich „Unterkunft“ mit einem Vermerk gekennzeichnet. Inzwischen hat TUI einen neuen Flextarif eingeführt, der einen je nach Reisepreis gestaffelten Aufpreis enthält.  Bis 14 Tage vor Abreise können die Kunden damit kostenlos ihre Reise stornieren oder umbuchen.
Wegen der pandemiebedingten Ausfälle sollen 8000 Stellen  gestrichen, bis zu 60 Reisebüros geschlossen werden.
Bereits zum dritten  Mal hat der TUI-Konzern staatliche Hilfe in Anspruch genommen – insgesamt 4,8 Milliarden Euro.   Die TUI-Eigentümer haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch der Bund Großaktionär beim Touristikkonzern werden darf. Aber die privaten Teilhaber müssen ebenfalls drauflegen. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember brach der Umsatz um 88 Prozent ein,  bei Kreuzfahrten um fast 100 Prozent. Unterm Strich stand ein Verlust von 813 Millionen Euro.  Der weltgrößte Touristikkonzern konnte in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres gerade mal 468,1  Millionen Euro Umsatz verbuchen. Vor einem Jahr waren es noch 3,85 Milliarden.  Konzernchef Joussen verweist auf das „erfolgreiche Kostenmanagement“, das dabei half,  den Verlust   1. Quartal 2021 zu begrenzen: Bereinigtes EBIT -698,6 Millionen Euro1 (Vorjahr: -146,7 Millionen Euro) Inzwischen hat  die  TUI AG hat ihre bestehenden Kreditlinien bis Sommer 2024 verlängert. Das soll dem Konzern mehr Zeit und Flexibilität  verschaffen und  TUI in einem Marktumfeld mit Corona-Einschränkungen stärken.
Die Tui  hat  ihr Feriendorf in der Toskana an einen indonesischen  Investor verkauft.  Das 1100 Hektar große Areal des Toscana Resorts Castelfalfi umfasst Ferienimmobilien für internationale Eigentümer, ein Hotel, Restaurants, einen landwirtschaftlichen Betrieb, einen Dorfkern mit Geschäften, ein Schwimmbad und einen Golfplatz. Mit dem Verkauf  endet das kostspielige Engagement des Reisekonzern in dem historischen Ort, den das Unternehmen vor 14 Jahren vor dem Verfall rettete.
Die Familie Riu übernimmt die TUI-Minderheitsanteile an 19 bestehenden und zwei im Bau befindlichen Hotelimmobilien. Die Resorts werden weiter von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben.

 

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

Der Robinson Club hat sich einen neues Label verpasst. Der Robinson-Papagei tritt im Logo deutlicher hervor, und statt „Zeit für Gefühle“  heißt das neue Motto „Share the moment“.   Es soll zum Teilen von Robinson-Momenten vor Ort oder in den Social Media einladen.

Der Familienreise-Veranstalter vamos setzt beim Kinder- und Jugendprogramm auf sein  Hygienekonzept und besondere Erlebnisse wie die Zirkuswochen. Weil das Interesse an Deutschland-Reisen stark zugenommen hat, erweitert kurzfristig ein neues Familienhotel auf Föhr das Programm.

Vtours führt Flex-Tarife ohne Aufpreis ein

Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen.    Inzwischen ist der grüne Aktivurlaub 2022  online buchbar. Ende September erscheinen   die beiden Print-Kataloge „Wanderreisen & Radurlaub“ und „Fernreisen aktiv“. Ihre blätterbaren Online-Versionen sind bereits auf der Website. Mit über 100 aktiven Fernreisen wagt Wikinger Reisen auch wieder den Blick über Europas Grenzen hinaus, etwa nach Kanada. Unter  https://www.wikinger-reisen.de/reisen-in-zeiten-von-corona.php finden Reisewillige Antworten auf Fragen was wann wo geht.
Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Beim Wandern kann man viel erleben

Windrose  gleicht auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.  Der Luxusveranstalter bündelt seine Magazine und präsentiert im neuen Magalog eine Auswahl an neuen Rundreisen, Familientouren und hochpreisigen Fahrradreisen.  

Luftfahrt

Der Stillstand forderte schon einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite. Weitere Fluglinien stehen auf der Kippe. Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.  Der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch in der Luftfahrtgeschichte.  Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug. Auch eine Impfpflicht für Flugreisende steht im Raum.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Dass freie Mittelsitze das Infektionsrisiko deutlich senken könnten  – die Rede ist von 23 bis 57 Prozent – , hat nun auch eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC und der Kansas State University ergeben. Die Forscher stützen ihre Erkenntnisse auf Labormodelle und die Analyse eines Langstreckenfluges. Abstand zum Sitznachbarn, permanenter Luftaustausch und Filtersysteme hielten die Ausbreitung von Aerosolen in der Kabine in Grenzen, heißt es.

Laut einer Studie des US-Verteidigungsministeriums besteht im Flugzeug kaum ein Ansteckungs-Risiko.  Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden, könnten nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen, so das Fazit der bislang größten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flugzeuge.  Zu dem geringen Ansteckungsrisiko trügen  der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer Luftfilter bei. Dem widerspricht eine neuere Studie aus Neuseeland:  Nach einem 18-stündigen Flug von Dubai nach Auckland im September wurden demnach sieben Passagiere nach der Ankunft während der neuseeländischen Pflicht-Quarantäne nach einigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Vier von ihnen sollen sich im Flugzeug angesteckt haben. Sie saßen maximal zwei Reihen vor oder hinter einem Fluggast, der als Verbreiter der Infektion gilt, wie aerotelegraph berichtet:   https://www.aerotelegraph.com/corona-im-flugzeug-infektion-trotz-test-und-hygienemassnahmen

Hoffnungsschimmer?

Der „Travel Pass“ des Luftfahrtverbandes Iata speichert alle Daten auf dem Telefon der Anwender, ohne zentrale Datenbank. Nutzer machen ein Selfie, scannen ihren Reisepass zum Abgleich der biometrischen Daten und scannen dann einen zertifizierten QR-Code als Nachweis für eine Impfung oder einen negativen Test ein.

Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Aegean  bietet bis zum Ende des Winterflugplans bietet der Carrier eine neue Voucher-Lösung an :  www.aegeanair.com.

Air Baltic  baut das Streckennetz aus. Vom 1. Mai an verbindet die Airline München mit der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Air Cairo informiert unter https://aircairo.com/en/

Air Canada leidet wie alle anderen Airlines massiv unter der Corona-Krise.  79 Flugzeuge werden ausgemustert.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat  im Sommerflugplan eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen.  Trotzdem hat Air France-KLM wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Es werde Jahre dauern, bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht sei. Beide Airlines erweitern ihr Streckennetz.  Um die Menschen zu Buchungen zu animieren, hat Air France ein Testprogramm für die von MedAire/International SOS entwickelte Lösung „ICC AOKpass“ aufgelegt. Der ICC AOKpass ist eine mobile App für Smartphones. Sie ermöglicht es Passagieren, einen sicheren Nachweis der COVID-19-Testergebnisse, die in einem Partnerlabor ermittelt wurden, mit sich zu führen. Am Flughafen legen die Passagiere anstelle eines Papierbelegs das Zertifikat in der App vor. Der ICC AOKpass bietet eine sichere Verifizierung über ein mit Blockchain-Technologie geschütztes Netzwerk, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ziellandes.
Im Sommer plant die französische Airline bis zu 98 wöchentliche Verbindungen in die Karibik, nach La Réunion, nach Französisch-Guyana sowie nach Französisch-Polynesien. Direktflüge werden ab Paris-Charles de Gaulle sowie ab Paris-Orly angeboten.  Air France nimmt vier neue Ziele in Afrika in den Flugplan auf. Darunter sind das zu Tansania gehörende Sansibar sowie Gambias Hauptstadt Banjul.

Air Malta  verzichtet weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Die Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter hat ihren Namen in  European Air Charter geändert.

Air Namibia hat keine Zukunft.  Die Fluggesellschaft des Landes hat den Betrieb eingestellt und wird liquidiert.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.

Austrian Airlines  will auf seiner website zu Reisen inspirieren:   https://www.austrian.com/de/de/reisen-corona

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.   Aktuelle Infos unter https://www.britishairways.com/de-de/information/incident/coronavirus/latest-information

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Bis zu drei Mal pro Woche bedient Air Canada ab 7. September wieder die Strecke München-Toronto mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. An Bord stehen 3 Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class.

Mit Canarian Airways geht   eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline hat  ihren aktuellen Flugplan online gestellt und bietet ihren Fluggästen eine  kostenfreie Corona-Versicherung: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

 China Airlines  informiert aktuell hier:  https://www.china-airlines.com/de/de/discover/news/travel-advisory/index

Czech Airlines (CSA)  hat Insolvenz angemeldet.

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor  hat den Sommerflugplan 2022   zur Buchung freigeschaltet.  Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif.  Ab Frankfurt geht es dann zu 26 Langstreckenzielen.  Buchungen über www.condor.com   Seit  Pfingsten geht es ab Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Nach Beirut geht es  seit  21. Mai immer dienstags, freitags und samstags.  Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 
Der Vermögensverwalter Attestor übernimmt 51 Prozent der Anteile,  die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und  Land.  Attestor bringt 200 Millionen Euro frisches Eigenkapital ein und wird darüber hinaus weitere 250 Millionen Euro Eigenkapital für die Modernisierung der Langstreckenflotte von Condor zur Verfügung stellen.

Delta Airlines  schafft die Umbuchungsgebühr ab.  Der Carrier hat gemeinsam mit den Flughäfen Rom und Atlanta ein transatlantisches Corona-Testprogramm angestoßen, das Passagieren eine Corona-freie Reise von den USA nach Italien ermöglichen soll. Von den Angestellten verlangt Delta Airlines eine Corona Impfung. 

Easyjet   will ermöglichen, dass alle Kunden in diesem Sommer noch bis zwei Stunden vor Abflug kostenfrei umbuchen können. Um den Reisenden durch den Dschungel an Reiseregeln zu helfen, hat die Fluggesellschaft ein virtuelles Covid-19-Reisezentrum auf ihrer  website eingerichtet:  https://www.easyjet.com/de/covid-19-travel-hub  Die britische Fluggesellschaft  hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 812 Millionen Euro angehäuft.

Der LH-Billigflieger Eurowings sieht sich nach den Corona-Einschränkungen auf Kurs zu deutlich mehr Flugverkehr im Sommer. Spätestens 2023 will CEO Jens das Vorjahresniveau erreichen.

El Al  informiert über die website https://www.elal.com/de/PassengersInfo/Pages/default.aspx

Bis 2022 übernimmt Emirates noch fünf neue A-380.  Alle neuen Riesenjets sollen ein ganz neues Flugerlebnis bieten, u.a.  eine Premium Economy Class.  Der Airline-Konzern aus Dubai schloss das vergangene Jahr mit einem Minus von 5,5 Milliarden US-Dollar ab.Die Zahl der Dubai-Flüge aus Deutschland wird aufgestockt.   Die Airline wirbt mit flexiblen Umbuchungsoptionen, einem kostenfreien Multi-Risiko-Reiseversicherung-Schutz, umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und der Zusage, Rückerstattungen zuverlässig zu leisten.  Als  Premier Partner und Offizielle Fluggesellschaft der Expo 2020 Dubai bietet Emirates seinen Gästen, die nach oder via Dubai fliegen, ab sofort kostenlos einen Emirates-Expo-Tagespass für die erste Weltausstellung in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien. Das exklusive Angebot ist für die gesamte Eventlaufzeit, vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022, gültig.
Der Schutz über die kostenfreie Multi-Risiko-Reiseversicherung wird bis auf weiteres verlängert: https://www.emirates.com/de/german/before-you-fly/multi-risk-travel-insurance/

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet  eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt. Die Versicherung ist Teil von Etihad Wellness, dem neuen Hygiene-Programm und bis 30. September im Flugticket enthalten.  Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an. Inzwischen soll laut einer Pressemeldung das ganze Personal der Airline geimpft sein.  Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent der  Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an – inklusive Corona-Reiseschutz – und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen.  Kunden können auf allen Flügen einen freien Mittelsitz bereits ab zehn Euro vorab reservieren. Die Billigtochter der Lufthansa will innereuropäisch wachsen und plant weitere Standorte etwa in Skandinavien. Im Herbst soll laut FVW eine neue Basis in Prag eröffnet werden.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat Eurowings Discover die Betriebsgenehmigung erteilt.  Anders als zunächst geplant wird Eurowings Discover im Winter auch Mittelstreckenflüge anbieten, zum Beispiel auf die Kanarischen Inseln.

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus

Green Airlines  wollte eigentlich im November starten. Der Newcomer gibt schon wieder auf, zumindest seine Urlaubsflüge. Die Verbindungen von Paderborn und Rostock nach Mallorca, Rhodos, Kreta und Kos werden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Grund sei die schwierige Lage durch die Pandemie. Green Airlines hatte den Flugverkehr erst Ende März aufgenommen.  Über die aktuelle Situation informiert   https://green-airlines.com/

Icelandair  gibt Antwort auf aktuelle Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.  Im Januar gab die Airline bekannt, weitere 1000 Stellen zu streichen. Der Flugplan bleibt weitgehend erhalten

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Die Airline will nach Informationen von fvw den kleineren Wettbewerber  Asiana Airlines übernehmen. Korean Air testet einen digitalen Reisepass, der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde, um die Welt auf sichere und bequeme Flugreisen in der Post-COVID-Ära vorzubereiten.  Die Passagiere  Airline sollen laut Pressemitteilung weltweit zu den ersten gehören, die die IATA-App nutzen dürfen. Die App bietet ein sicheres System zur digitalen Verwaltung von COVID-19-Tests und Impfdaten.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.  Die Verantwortlichen bei Latam Airlines  wollen aber wieder loslegen und  starten ein Special mit flexiblen Tickets für Flüge zwischen Europa und Südamerika

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmt  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat eine erste Tranche Staatsgelder bekommen.  LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Kein Oktoberfest in München – aber die Lufthansa-Trachtencrew hebt wieder ab. Bild: LH

 Lufthansa  hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen großen Verlust eingeflogen. Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro (-60 Prozent) blieb unter dem Strich ein halbierter Verlust von 1,05 Milliarden Euro.   Von  Frankfurt und München werden ab Sommer 33 neue Urlaubsziele angeboten. Schwerpunkte sind die kanarischen Inseln, Griechenland und die Karibik.  Doch die Airline muss sparen und hat angekündigt, 150 Flugzeuge stillzulegen. Das bedeutet auch das Aus für den A380.  Betroffen sind auch die Beschäftigten: rund 30 000 Stellen sollen gestrichen werden.
Auch bei der Lufthansa Group (Austrian, Swiss) können Passagiere  freie Nebensitze hinzubuchen.  Bei innerdeutschen Flügen bietet die Airline seit kurzem einen „Pay as you fly“- Tarif.  Bezahlt wird erst bei Abflug.
Lufthansa und die Töchter (Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss)
bieten von Juni in allen Economy-Buchungsklassen auf der Langstrecke bis zu vier verschiedene Tarifoptionen an. Geplant sind als billigste Option nicht umbuch- und erstattbare Tickets und als teuerste gebührenfrei umbuch- und erstattbare Tarife. Dazwischen liegen zwei weitere Versionen, von denen eine nur Umbuchungen gegen Gebühr erlaubt und die andere sowohl Stornos als auch Umbuchungen gegen Gebühr.
Ab September will Lufthansa wieder das komplette Streckennetz anbieten.  Laut „Capital“ hat sich der Konzern eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt. Inzwischen denkt Lufthansa über eine Impfpflicht für das Flug-Personal nach.
Über die  aktuellen Bestimmungen aufgrund der Pandemie informiert Lufthansa unter https://www.lufthansa.com/de/de/reisen-und-corona

Lübeck Air,  im Corona-Jahr 2020 gegründet,  ist offensichtlich erfolgreich. Die junge Airline nimmt nach  München und Stuttgart  nun auch Salzburg in den Flugplan auf.

Mit dem Konzept einer Reduzierung der Flotte von derzeit 140 auf rund 50 Maschinen, der Aufgabe des Langstreckengeschäfts und einer Konzentration auf nationale, regionale und innereuropäische Routen buhlt der norwegische Billig-Carrier Norwegian Air um Geld von Investoren und Staat.

Oman Air  hat  den Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Qantas rechnet erst ab  Ende  des Jahres 2021 mit einer nennenswerten Wiederbelebung des Langstreckenverkehrs.  Die Airline will dann für die Passagiere eine Impfplicht einführen.  Auch das Personal muss sich impfen lassen. 

Qatar Airways  veröffentlicht die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona  unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert.  Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.  Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits. Darin finden sie eine chirurgische Einweg-Schutzmaske, große puderfreie Einweg-Handschuhe und Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis. Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html

Ryanair  gibt sich für die Zukunft optimistisch.

Ryanair   hat angekündigt,  Standorte zu schließen. Im Gespräch sind Cork und Shannon.  Trotzdem hat Ryanair gerade 75 neue  Boeing Flugzeuge 737 Max  bestellt – wohl zu günstigen Konditionen. Bei dem Flieger waren im Zuge des erzwungenen Groundings  viele Bestellungen gestrichen worden. Die britische Aufsichtsbehörde hat der Airline inzwischen untersagt, mit  dem Slogan „Jab and go“ (Impfen und los)  für Sommerurlaub zu werben. Der Billigflieger hat  bereits den Sommerflugplan 2022 vorgelegt. Wegen der Corona-Krise ist Ryanair im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Mio. Euro im Jahr davor.

 SAA (South African Airways) will im September wieder abheben .  Die südafrikanische Gesellschaft Global Aviation Operations übernimmt zusammen mit dem Finanzunternehmen Harith General Partners 51 Prozent der seit September 2020 am Boden stehenden SAA. Mit Hilfe von Investitionen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Euro soll ein Neustart ermöglicht werden. Der südafrikanische Staat, der noch 49 Prozent an der Airline hält, übernimmt den hohen Schuldenberg.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Die Corona-Krise hat Singapore Airlines wie alle anderen Fluggesellschaften auch, schwer getroffen. Aufgrund einer dramatisch eingebrochenen Nachfrage verzeichnete die Airline im angelaufenen Geschäftsjahr ein milliardenschweres Minus.  Die Fluglinie hat die  Wiederaufnahme von München-Flügen angekündigt und  verweist ansonsten auf ihre  Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways  stellt vorübergehend den Betrieb ein.  Für  internationale Flüge gilt das  bis 30. Oktober. 

Southwest Airlines will Tausende von Jobs abbauen

Sri Lankan Airlines plant zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt des asiatischen Landes.

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Sun Express bietet optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt. Neu ist ein Corona-Care-Paket, das im Falle einer Infektion mit Covid-19 greift und eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ermöglicht. Die Ferienfluggesellschaft  macht jeden ersten Mittwoch im Monat zum SunSave-Tag und gibt Kunden die Chance, jeweils eine Strecke zu einem besonders günstigen Preis zu buchen.

Die Fluggesellschaft Swiss, Tochter des Lufthansa-Konzerns,  verkleinert ihre Flotte – und streicht bis zu 780 Stellen.

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways   erhöht ab 1. November die Nonstop-Frequenzen zwischen Frankfurt und Thailand.  Ab Januar wird die Strecke München-Phuket neu aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.  “ Wir müssen diese Flotte verkleinern und innerhalb der fünf Fluggesellschaften des Konzerns enger zusammen arbeiten. Sonst werden wir als Premium-Anbieter im Ferienflug den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Fluggesellschaften noch weiter vergrößern“, sagte TUI fly Geschäftsführer Oliver Lackmann.   Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2021/22 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchungsoption: Alle neu gebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden.  Auch Buchungen für den Sommer 2022 sind bereits möglich  –  über das neue Flugportal TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

United Airlines   verteilt die Masken an die Passagiere. Über das Vielflieger-Programm Mileage Plus hat sich der Carrier jetzt ein Darlehen über umgerechnet 4,4 Mrd. Euro geholt, um die „schwerste Krise“ in seiner Geschichte zu überstehen. Für die Angestellten gilt inzwischen eine Impfpflicht. 

  Wizz Air  vermeldet einen Jahresverlust von 567 Millionen Euro. Die Airline hat den Sommerflugplan 2022 frei geschaltet und  sie will weiter wachsen.  Die Flotte soll bis 2030 von derzeit 140 auf 500 Flugzeuge anwachsen;  4.600 zusätzliche Piloten sollen eingestellt werden. Ab 1. Dezember ist für das fliegende Personal eine Impfung Pflicht.   Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt – für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) schlägt Alarm und fordert von der Politik Kompensationszahlungen. Die deutschen Airports gehen von einem kumulierten Verlust für 2020 in Höhe von 1,7 Milliarden Euro aus, für 2021 wird ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Eine Hiobsbotschaft nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro im Jahr 2019.

Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele  bekräftigt und  ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken, erneuert.  Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird.

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2026 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant.   2020bescherte dem Flughafenbetreiber einen Verlust von 658 Millionen Euro, die Zahl der Fluggäste brach um drei Viertel ein. Auch im ersten Quartal war der Verlust mit 77,5 Millionen Euro hoch

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, ist zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Münchner Flughafen das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 beschert. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Nach vorläufigen Berechnungen muss der Flughafen 2020 einen dreistelligen Millionenverlust verkraften.
Inzwischen ist am Münchner Flughafen wieder mehr Leben eingekehrt. Die Flughafen München GmbH (FMG) ist für erneut für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet worden. Auf der Basis der Umweltnormen EMAS und ISO 14001 wurde das Unternehmen von einem unabhängigen Umweltgutachter bewertet. Danach erfüllt die FMG sowohl die strengen Umweltstandards nach der entsprechenden europäischen Verordnung (EMAS) als auch die weltweit anerkannten Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden (ISO 14001). Der Gutachter hob in seiner Bewertung hervor, dass das erfolgreiche Engagement der FMG weit über die gesetzliche Anforderungen hinausreicht.
Inzwischen ist am Münchner Flughafen wieder mehr Leben eingekehrt.  Der Flughafen hat Terminal 1 wieder in Betrieb genommen. Alle dort ansässigen Airlines, die vorübergehend ins Terminal 2 ausgelagert waren, sind zurück  – lediglich Eurowings bleibt vorübergehend noch im Terminal 2.  Details: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen 

Am Flughafen München herrscht wieder normaler Betrieb.

 

Auf dem Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

Der Flughafen Tegel ist seit 8. November 2020 Geschichte.

Sicherheit  In den  „Operarational Guidelines“  der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA wird empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Klima  71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

In der Debatte um einen klimafreundlicheren europäischen Luftraum haben sich die EU-Länder auf eine Position geeinigt. Unter anderem sollen nationale Regierungen die Möglichkeit bekommen „variable Gebühren“ einzuführen, um die „Umweltleistung zu verbessern“, berichtet die FVW. Die EU-Kommission hat Pläne für die Einführung einer Kerosinsteuer für innereuropäische Flüge bestätigt. Die bestehende Ausnahme der Flugindustrie von der Kraftstoffsteuer solle über zehn Jahre hinweg schrittweise aufgeweicht werden, teilte die Behörde mit. Der Flugzeugexperte Prof. Dieter Scholz glaubt nicht daran, dass Fliegen in absehbarer Zeit umweltfreundlicher werden wird.  Seine Argumente untermauert er wissenschaftlich hier:   https://lilos-reisen.de/umweltschutz-in-der-luftfahrt/

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisuntergrenze durchsetzen.  Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen,  so Scholz. Die Grünen planen, den Flugverkehr am Ziel der Klimaneutralität auszurichten, Kurzstreckenflüge bis 2030 überflüssig zu machen, die Zahl der Langstreckenflüge zu verringern

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Auf 38 Milliarden Euro taxiert das World Travel & Tourism Council (WTTC) die Folgen des Ausbleibens ausländischer Besucher im Zuge der Corona-Pandemie für 2020. Die Ausgaben ausländischer Besucher könnten demnach gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent einbrechen, berichtet Reisevor9.

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Das hat der Verwaltungsrat der DZT beschlossen.  Mit drei neuen Kampagnen wirbt die DZT für das Reiseland Deutschland.  Die Kampagne German.Local.Culture. adressiert die gestiegene Sehnsucht Reisender nach Authentizität und Traditionen und gibt Einblicke in gelebtes deutsches Brauchtum von Handwerkskunst bis hin zu lokal und regional typischen Speisen: www.germany.travel/de/kampagne/german-local-culture/home.html
Außerdem setzt die DZT auf Deutschlands gutes Renommee beim Thema Nachhaltigkeit: Deutschland ist im 2020 SDG-Index der UNWTO weltweit unter den Top Fünf platziert. Daran knüpft die um neue Inhalte erweiterte DZT-Nachhaltigkeitskampagne Feel Good an:  www.germany.travel/de/microsite/feel-good/nachhaltigkeit.html
Und mit der Kampagne German.Spa.Tradition.  wird das Reiseland Deutschland als Wellness- und Gesundheitsdestination mit hohen Qualitätsstandards und langjähriger Tradition beworben. Dabei spielt auch die Kur nach Sebastian Kneipp eine Rolle,  dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird:  www.germany.travel/de/trade/german-spa-tradition/german-spa-tradition.html

Immer mehr Bundesländer führen das 2G-Modell als Option oder verpflichtend ab bestimmen Warnstufen ein. Eine wöchentlich aktualisierte Infografik zeigt, welche Regelungen wo gelten. All das kann sich über Nacht ändern!

Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18 
Auch die Dehoga hat die Verordnungen der Bundesländer zusammengestellt:  https://www.dehoga-corona.de/auflagen-praxishilfen/verordnungen-der-bundeslaender/

 Die aktuelle Broschüre „Zahlen – Daten – Fakten“ des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf den Deutschlandtourismus. So kam es von März bis Dezember 2020 zu hochgerechneten Umsatzausfällen in Höhe von 68,7 Milliarden Euro, wovon 34 Millionen Euro auf den Tagestourismus und 34,7 Milliarden Euro auf den Übernachtungstourismus entfielen. Die stärksten Verluste bei den Übernachtungen mussten Beherbungsbetriebe in Berlin (- 64 %) und Hamburg (- 55,4 %) hinnehmen. Bundesweit kam es zu 60 Prozent weniger Kurzurlaubsreisen und zu 29 Prozent weniger Urlaubsreisen im Vergleich zu 2019. Bei längeren Urlaubsreisen konnte Deutschland dagegen punkten:  22,8 Millionen verbrachten den Urlaub im eigenen Land – 22 Prozent mehr als  2019:  https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Presse/Presse_PDF/DTV_ZDF_2021.pdf 

 Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

In immer mehr Bundesländern steigt durch die Delta-Variante der Inzidenzwert wieder.  Alle Änderungen  hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet  zum Beispiel  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

 In Oberammergau wurden die Passionsspiele abgesagt, die bisher alle zehn Jahre stattfanden.  Neuer Premierentermin ist der 21. Mai 2022.

Die für September geplanten Cruise Days werden erst 2022 stattfinden.

Das Münchner Oktoberfest wurde auch für dieses Jahr abgesagt.

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch.
 
 Der Deutsche Tourismustag  wurde  mit der Möglichkeit einer Präsenzteilnahme   auf den 18. und 19. Oktober verschoben. Location bleibt das Tagungshotel Mercure Hotel MOA Berlin.

Die Deutsche Bahn  bietet  im  Sommerfahrplan  zahlreiche zusätzliche Verbindungen in beliebte Ferienregionen Deutschlands und nach Österreich an. Urlaubsziele wie Rügen, die ost- und nordfriesischen Inseln, Tirol und der Bodensee sind noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. Bis 11. September  bietet die Bahn erstmals eine Direktverbindung von Berlin nach Lindau-Reutin und Bregenz an. In Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fahren die beiden Zugteile über Halle, Erfurt und Nürnberg bis Augsburg vereinigt. Der eine Zugteil setzt seine Fahrt über München, Rosenheim, Wörgl, Jenbach, Innsbruck, Ötztal und Imst-Pitztal bis Landeck fort. Der andere Zugteil fährt über die erst kürzlich elektrifizierte Allgäubahn mit Halt in Buchloe und Memmingen nach Lindau-Reutin und Bregenz.  30 Jahre nach der ersten ICE-Fahrt will die Bahn  die Zahl der Züge wie auch deren Taktung  erhöhen. Binnen fünf Jahren sind 420 ICE geplant, irgendwann einmal 600.  Die neue Kampagne „Nächster Halt: Deutschland entdecken“ will mehr Urlauber auf die Schiene bringen:  bahn.de/entdeckedeutschland 

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain will vom 17. Mai  an wieder fahren. Dabei nimmt das Unternehmen weitere Fernstrecken in sein Netz auf und steuert ab Juni auch München an. 

 Flix-Bus will  wieder starten. Zuvor stark frequentierte Strecken, etwa zwischen Berlin und Hamburg sowie München, sollen mit eingeschränkter Frequenz wieder aufgenommen werden. Der Fast-Monopolist im deutschen Fernbusmarkt will nach dem corona-bedingten Stillstand den Betreib mit zunächst 40 Zielen wieder hochfahren. Doch mit Blablabus, Pinkbus und Roadjet wollen gleich drei weitere Anbieter ein Stück vom Kuchen. Größter Konkurrent bleibt aber die Bahn.

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Motel One etwa hat im vergangenen Jahr 102 Millionen Euro vor Steuern verloren. Und das laufende Jahr werde nicht besser, wie Gründer und Vorstandsvorsitzende Dieter Müller erklärte.  Berlin vermeldete die erste Pleite eines Fünf-Sterne-Hotels: Die Betriebsgesellschaft des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Berlin Kurfürstendamm hat einen Insolvenz-Antrag gestellt.
Accor  muss beim Umsatz einen Rückgang von 48 Prozent  gegenüber dem ersten Quartal 2020 verkraften –  361 Millionen Euro. Trotzdem expandiert Europas größter Hotelkonzern weiter. Insgesamt betreibt Accor nun weltweit 5139 Häuser mit gut 750 000 Zimmern. In der Pipeline seien weitere 1200 Hotels mit rund 212 000 Zimmern, so reisevor9.
Die Hotelkette Star Inn ist insolvent.
Marriott International Inc. beendete das Jahr 2020 mit einem Jahresverlust von 267 Millionen Dollar und schloss damit das bisher schwierigste Jahr in der Geschichte des Hotelriesen ab.  Die Hotelkette wird sich deshalb von einem Teil ihrer Standorte trennen.
Auch die inhabergeführte Hotelkette Maritim muss  sich von mehreren Standorten trennen. Das Unternehmen aus Bad Salzuflen hatte  2020  Corona bedingt Umsatzeinbußen von rund 90 Prozent und einen Liquiditätsverlust von 140 Millionen Euro verkraften müssen.

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Rund die Hälfte der Kreuzfahrtschiffe haben ihre Reisen wieder aufgenommen. Einige lassen nur geimpfte, andere auch getestete Passagiere an Bord. Die Kreuzfahrt-Initiative appelliert jetzt an die Politik, klare Vorgaben für Geimpfte und Genesene zu machen.

Allein die drei börsennotierten Kreuzfahrtgiganten Carnival, Royal Caribbean und Norwegian haben durch die Corona-Krise bislang 50 Milliarden Dollar  an Wert verloren und 20 Milliarden aufbringen müssen, um sich über Wasser zu halten, sagt NCL-Chef Frank del Rio.

Australien hat das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen bis auf weiteres untersagt. 

Noch immer geschlossen: Australien

Kanada schottet sich noch ein Jahr ab . Bis Ende Februar 2022 dürfen Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 99 Personen an Bord nicht in kanadische Gewässer einfahren oder kanadische Häfen anlaufen.

 AIDA Cruises  will im  Winter  Ziele wie die Karibik,  den Orient, die  Kanaren und das Mittelmeer  anlaufen.  Auf dem Programm steht auch eine Überführungsfahrt von Hamburg in die Karibik. Bei Fernreisen ist der Flug bereits im Reisepreis integriert. Deutschlands größter Kreuzfahrtanbieter führt im Winter auf allen Schiffen eine Impfpflicht gegen Covid-19 ein. Selbst Genesene ohne Impfung und ungeimpfte Jugendliche dürfen nicht mehr an Bord.  Das „Aida Versprechen“ wurde auf Reisen in den Wintermonaten 2021/22 ausgedehnt. Unter anderem sind eine geringe Anzahlung und kostenfreie Umbuchungen inkludiert:   https://www.aida.de/kreuzfahrt/reisen-mit-aida/unser-aida-versprechen.40419.html

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär der Aida-Mutter.  Der Kreuzfahrtkonzern, zu dem unter anderem die Marken Aida und Costa gehören,  setzt im Sommer viele Schiffe in Fahrt. Die Buchungen ziehen an. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres schlägt aber noch ein Verlust von vier Milliarden  Euro zu Buche.  Die Auslieferung von fünf der neun in diesem und im nächsten Jahr geplanten Neubauten im Volumen von drei Milliarden US-Dollar soll verschoben werden. Carnival rechnet damit, dass Ende 2021 drei Viertel aller Schiffe wieder im Einsatz sind. Für die Marke Carnival Cruise Line gehen die Planungen vom Einsatz der vollen Flotte aus. Bei den übrigen Marken, zu denen neben Aida und Costa auch Cunard, Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises und Seabourn zählen, würde dies bedeuten, dass zwei Drittel der Flotte wieder im Einsatz sind. Seabourn, Holland America Line und Princess Cruises haben ihre für Anfang kommenden Jahres geplanten Weltreisen abgesagt. Stattdessen sind kürzere Reisen in Planung.

Die Reederei Celestyal Cruises erweitert die Flotte  um das Costa-Schiff Neo Romantica. Die Reederei  hat alle Reisen von September bis März gestrichen. 

Bei Costa  entfallen  die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.  Costa hat  einen PCR-Test für abreisende Gäste eingeführt und startet sie eine All-Inclusive-Aktion mit einer Covid-19-Versicherung. Mit der Luminosa startet ab Triest das zweite Schiff der Flotte.

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Crystal Cruises will von Passagieren eine komplette Covid-19-Impfung verlangen, die mindestens 14 Tage zurückliegen muss.  Der Neustart für   die Megayachten „Esprit“ und „Endeavor“ wird auf August verschoben.

 Cunard  verlängert die Betriebspause.  Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können. Die Queen Elizabeth wird zwischen Juli und Oktober verschiedene Kreuzfahrten rund um die britischen Inseln unternehmen Die insgesamt 13 Reisen sind aber geimpften Briten vorbehalten.

Hapag-Lloyd Cruises  hat  eine PCR-Testpflicht eingeführt und arbeitet dabei mit den Helios-Kliniken zusammen.  Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen
Die für den 15. Mai geplante Jungfernfahrt der Hanseatic Spirit wird Ende August stattfinden.  Der dritte Neubau von Hapag-Lloyd Cruises fährt zunächst durch Nord- und Ostsee und steuert dann entlang der westeuropäischen Küste. Auch fünf neue Folgerouten stehen.

Holland America Line hat ein neues Preisangebot entwickelt. Das „Have it all“Inklusivpaket schließt die vier beliebtesten Zusatzleistungen der Gäste ein. Es kostet 40 Euro pro Person und Tag.

Hurtigruten  bringt für die Saison 2022/23  den Katalog mit den klassischen Seereisen auf der Postschiff-Route heraus. Seit 1893 verbinden die Postschiffe die Städte, Orte und Dörfer der norwegischen Küste.  Frühbucher erhalten zehn Prozent Ermäßigung. Die  Expeditionsschiffe Maud und Spitsbergen nehmen in der Saison 2022 Kurs auf die Britischen und Schottischen Inseln. Die Kreuzfahrten sind ab sofort buchbar. Hurtigruten Expeditions nimmt weitere Warmwasser-Ziele ins Programm und steuert künftig auch die Westküste Afrikas an.

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.  Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen.  Im Winterprogramm 2021/22 sind Reiserouten in der Karibik, im Mittelmeer, in der Golfregion sowie in Südamerika und Südafrika geplant.  MSC kooperiert mit der staatlichen Cruise Saudi in Saudi-Arabien und wird zum  Winter Kreuzfahrten im Roten Meer anbieten. Im Rahmen der Vereinbarung wird die MSC Magnifica Dschidda als Heimathafen bekommen.  Ägypten und Jordanien stehen auf dem Programm von neuen drei- und viertägigen Kreuzfahrten, die MSC Cruises Ende Juli ab Dschidda anbietet.  Die Seaview wird im Juli ab Kiel in der Ostsee fahren –  mit LandausflügenElf der 19 Kreuzfahrtschiffe der Reederei seien diesen Sommer im Einsatz, sagt Pierfrancesco Vago laut fvw. Er rechne bei den Passagierzahlen für 2021 mit 50 Prozent derer von 2019. Für dieses Jahr werde äußerst kurzfristig gebucht, doch für 2022 deute sich eine Normalisierung an.

Die Azoren sind mit dem Kreuzfahrtschiff erreichbar.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.  Die Reederei  hat einen  Einführungskatalog zum Flotten-Neuzugang Vasco da Gama veröffentlicht.  Die Vasco da Gama und die World Voyager sind  zu ihren Katalogreisen zurückgekehrt.  nicko Cruises  kurbelt den Verkauf mit einer Sonderaktion an: Die Preisreduzierungen betragen bis zu 30 Prozent.  Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen für 2021 bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten.  Die Verluste  summieren sich inzwischen auf  3, 3 Milliarden Euro, so reisevor9:  Der Umsatz der NCL-Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises ging im vergangenen Jahr um 80 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte die Kreuzfahrtreederei noch 760 Millionen Euro verdient und 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.   An Bord der Schiffe von  Norwegian Cruise Lines   dürfen nur Geimpfte. 

Noch vor dem offiziellen Buchungsstart können Kreuzfahrt-Fans einen Blick auf die Vorschau der „Europa & Nordamerika-Kollektion 2022“ von Oceania Cruises werfen:  https://de.oceaniacruises.com/emags/2022_europe_and_north_america_collection_de/Die 180-tägige Weltreise für 2023 ist bereits ausverkauft. Mit 127 Reisen in die Antarktis, nach Afrika, Asien und durch den Südpazifik stellt Oceania Cruises  ihre  Tropen- und Exoten-Kollektion vor. Wenn die Schiffe wieder in See stechen,  dann nur mit Geimpften an Bord. Anfang 2022 kehren die modernisierten Boutique-Schiffe Regatta und Nautica aus der Oceania Cruises-Flotte zurück auf die Weltmeere. Auf 16 neuen Routen in Europa und rund um Tahiti führen sie in zehn bis 24 Tagen zu beliebten Zielen wie etwa entlang der französischen und italienischen Riviera, zu den griechischen und Kanarischen Inseln, ins Heilige Land sowie in die Südsee.

P & O Cruises  plant Kreuzfahrten nur für Geimpfte.  

Plantours Kreuzfahrten hat am 10. August mit neuen Routen durch das Mittelmeer wieder Fahrt auf genommen.  Im Oktober geht es ab Kiel nach Bornholm, Stralsund, Travemünde und nach der Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal auch nach Helgoland bis zum Zielhafen Hamburg. Für Reisen mit der „Hamburg“ gilt eine Impfpflicht. 

Die Luxusreederei  Ponant  hat den ersten Teil des Winterfahrplans 2020/21 veröffentlicht. Die Kreuzfahrten führen zu den Seychellen, in die Emirate und in die Karibik. Im Reisepreis inkludiert ist immer eine Corona-Versicherung.  Für alle Gäste über 16 Jahre sowie die Crews ist eine Impfung verbindlich. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test vor der Einschiffung nötig.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns,   will die Winter-Kreuzfahrt 2021/22 mit einem Bordguthaben von bis zu 300 Dollar ankurbeln.  Es geht nach Südamerika und entlang der Küste Neuseelands.  Infos unter  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern. Voraussetzung für eine Kreuzfahrt ist die Impfung.

Die Royal Caribbean Group   verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Im Sommer wird  Royal Caribbean zur ersten Kreuzfahrt nur für vollständig geimpfte Gäste aufbrechen. Die Törns der Immunisierten starten in Israel.  Die Wonder of the Seas startet im Frühjahr 2022 in Fort Lauderdale und kommt danach ins Mittelmeer. Royal Caribbean International bezeichnet den Megaliner mit 7000 Passagieren als das „größte Kreuzfahrtschiff der Welt„. Es ist ab sofort buchbar.

Seabourn   kehrt neben Griechenland  auch in die Karibik zurück. Die Seabourn Odyssey sol von Barbados aus die südliche Karibik befahren. Die siebentägigen Reisen sind ab sofort buchbar.

Seacloud Cruises  will  wieder die Segel setzen.

Silversea  hat ihr Winterprogramm 2021/22 buchbar  gemacht – mit 86 neuen Reisen zu 222 Destinationen in 67 Ländern.  Der Anbieter von Luxuskreuzfahrten wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.  Die Luxusreederei startete am 18. Juni mit ihrem neuen Flaggschiff Silver Moon zu Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer.  Passagiere und Crew müssen vollständig geimpft sein.  Jetzt wurde der Verkauf der Weltkreuzfahrt 2024 eröffnet. Neben den beiden Silversea Cruises-Weltreisen  2022 und 2023 erweitert die 132-tägige Pazifikreise 2024 die Weltkreuzfahrt-Kollektion im Bereich der Ultra-Luxus-Kreuzfahrten. Laut Silversea gibt es eine hohe Nachfrage nach Luxuskreuzfahrten. 

Star Clippers will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.  Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal. Ab Dezember  2022 wird der Viermaster Star Clipper vor Costa Rica kreuzen. Geplant sind 16 Törns entlang der Pazifikküste.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Passagiere von TUI Cruises dürfen nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord.   Ab Mitte Mai  muss neben einem negativen PCR-Test maximal 72 Stunden vor der Einreise ins Zielland auch ein Corona-Schnelltest (Antigen) vorgelegt werden, der frühestens am Abend vor dem Abflug erfolgen darf. Die Tests sollen nach Informationen von cruisetricks auch von bereits geimpften Passagieren absolviert werden. Für die Kosten müssen die Kunden von TUI Cruises nach dem 7. Mai selbst aufkommen.   Auf der Mein Schiff 3 und Mein Schiff 6 werden für die kleinen Gäste auf ausgewählten Reisen Schwimmkurse angeboten.  Mit zusätzlichen Workshops für Kinder sowie Aktionen und Spiele für die ganze Familie sollen beide Schiffe im August zu Familienschiffen. 

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont. Corona könnte bleibende Auswirkungen auf das Geschäft mit Flusskreuzfahrten haben, fürchten Branchenprofis laut einer Umfrage. Neben verstärkten Hygieneregeln zählen demnach kleinere Gruppen bei Ausflügen und ein optimiertes Liegestellen- und Besucher-Management an touristischen Hotspots zu den Erfolgsfaktoren.

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun erst im März 2022 fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen.  Für den Sommer plant Arosa fast wie im Katalog.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
 „2021 wird eine großartige Fluss-Saison“,  verspricht Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, mit viel Optimismus.  Nicko Cruises hat seine medizinischen Versorgungsleistungen erweitert. Neben dem Bordarzt steht jetzt auch eine medizinische Assistenz zur Verfügung, die sich um Leistungen an Land kümmert. Das gilt für für Fluss- und Hochseereisen.  Das Angebot an innerdeutschen Reisen wurde aufgestockt.  Die Nicko Vision fährt nun bis August auf dem Rhein. Neu im Programm sind  zwei Routen ab/an Frankfurt über Rhein, Main und Mosel sowie eine Reise von Frankfurt nach Passau.  Auch Douro-Flusskreuzfahrten sind wieder möglich.

Für 2021 hat  plantours  mit dem neuen Schiff Lady Diletta längere und innerdeutsche Reisen geplant.  Der Bremer Veranstalter führt eine Flex-Buchungsoption ein.  Gäste können so einmal bis 90 Tage vor Reiseantritt kostenfrei umbuchen.  

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines von Juli an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Einreiseverbote 

gelten für  Australien und Neuseeland.

Europa

Auch die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Die Einstufungen ganzer Länder oder auch Landesteilen als Risikogebiete ändern sich derzeit fast täglich.  Einen aktuellen Überblick  gibt es hier:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die aktuellen Einreise-Bedingungen auf einen Blick

 

Albanien gilt als Hochrisikogebiet. 

Andorra gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Belgien  will sich wieder öffnen. Reisende, die weder vollständig geimpft noch von einer Erkrankung genesen sind und aus „roten“ Zonen nach Brüssel reisen, müssen ab 17. September  verpflichtend für zehn Tage in Quarantäne.   Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Deutsche müssen bei der Rückkehr aus Bulgarien nicht in Quarantäne. Geimpfte, getestete und von Covid-19 genesene Reisende aus den meisten EU-Staaten dürfen mit einem der drei möglichen Zertifikate einreisen.

Dänemark öffnet seine Grenzen.   Das Land führt einen digitalen Impfpass ein und will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln. Deutsche können selbst dann in Dänemark Urlaub machen, wenn sie noch nicht geimpft sind. An der Grenze müssen sie aber einen negativen Corona-Test vorzeigen, ein Schnelltest reicht.  Ab September gibt es keine Corona-Beschränkungen mehr.

Wer innerhalb der zurückliegenden sechs Monate gegen das Coronavirus geimpft wurde oder nachweislich von Covid-19 genesen ist, darf wieder ohne Einschränkung wie eine Testpflicht nach Estland einreisen.

Finnland  öffnet seine Grenzen.   Deutschland zählt allerdings als Risikogebiet. Deutsche müssen daher zwei negative Tests vorweisen können. Der erste Test muss vor beziehungsweise bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss drei bis fünf Tage nach Einreise erfolgen. Für Geimpfte und Genesene besteht keine Testpflicht und auch keine Quarantäneempfehlung.

Für die Einreise nach Frankreich  reicht ein aktueller Schnelltest oder Impfausweis. Ab 21. Juli  gibt es nur noch mit Impf-, Test- oder Genesungsnachweis Zugang zu Kultureinrichtungen. Ab August soll das auch für Fernzüge, Reisebusse, Cafés, Restaurants und Einkaufszentren gelten.  Die französische Tourismuszentrale Atout France hat zusammen mit 13 Tourismusverbänden die  Kampagne  „What really matters“ erarbeitet – was wirklich zählt:  InfographieWhatReallyMatters 
Okzitanien  und Provence-Alpes-Côte d’Azur wurden als Hochrisikogebiete eingestuft. Das gilt auch für Korsika  und die  französischen Überseegebiete. 

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und einen Nachweis darüber haben.  Alle anderen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Voraussetzung für die Einreise nach Griechenland ist ein negativer PCR-Test oder ein Impfnachweis. Die Registrierung für die Einreise  über die sogenannte „Passenger Locator Form“ kann vom 10. September an auch noch am Tag der Anreise vorgenommen werden. Das erleichtert die Einreise für sehr kurzfristig buchende Gäste. Für Museen, Denkmäler und archäologische Stätten will das Land die Öffnungszeiten für den Sommer bis Ende Oktober beibehalten.   

Großbritannien  erlaubt die Einreise ohne Quarantäne. Fast alle Corona-Einschränkungen im Land sind aufgehoben. Das Land gilt wieder als Hochrisikogebiet ebenso die Überseegebiete und die Kanalinseln. 

Irland  heißt  wieder Touristen willkommen.  Mit Nachweis eines digitalen EU-Impfzertifikats fallen dann die Vorschrift eines negativen PCR-Tests und die Quarantänepflicht weg.  Ab  22. Oktober sollen Vorschriften zu Social Distancing und Versammlungen, Zertifikatspflichten für Geimpfte und Genesene zum Besuch von Veranstaltungen sowie Einschränkungen der Nachtgastronomie aufgehoben werden. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen gilt aber mindestens noch bis zum 9. November.

Island hat alle Länder außer Grönland als Risikogebiete eingestuft.  Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt. Auch geimpfte und genesene Touristen müssen einen negativen Corona-Test vorlegen. Der PCR- oder Schnelltest darf höchstens 72 Stunden alt sein.  Alle anderen  müssen bei Einreise einen PCR-Test durchführen lassen und sich dann für fünf Tage in Quarantäne begeben, bevor sie sich einem weiteren PCR-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden.:   Visit.covid.is
Sehenswert:  joyscrolling – schöne Bilder statt schlimmer Corona-Nachrichten:  https://joyscroll.lookslikeyouneediceland.com/

Einreisende aus EU-Ländern müssen in Italien nicht mehr in Quarantäne.  Nötig ist ein Nachweis über Impfung, Genesung oder ein negativer Test.  Das Land hat die Maskenpflicht im Freien aufgehoben.    

Die Kroatische Zentrale für Tourismus hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium ein nationales Sicherheitslabel namens „Safe Stay in Croatia“ entwickelt. Die Einreiseregeln wurden überraschend verschärft.  Seit 1. Juli  brauchen Reisende das EU-weit gültige Corona-Zertifikat.   Über eine Online-Plattform können sich Reisende informieren:  https://www.safestayincroatia.hr/de

In Lettland   besteht Registrierungspflicht.  Nicht-Geimpfte müssen einen negativen Corona-Test vorweisen.

Liechtenstein hat die Grenze für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der der Schweiz vollständig geöffnet. 

 Deutschland wurde von Litauen  in die Kategorie „Rot“ eingestuft. Nicht vollständig geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Besucher müssen sich daher nach ihrer Einreise in Quarantäne begeben. Diese dauert in der Regel zehn Tage und kann durch einen negativen Coronatest auf eigene Kosten ab dem siebten Tag verkürzt werden.  Rund 500 Gastgeber, Lithuania Travel und das Wirtschaftsministerium des Landes haben sich für eine neue Tourismuskampagne zum Restart zusammengetan: Die ersten 10 000 registrierten Individualtouristen, die mindestens drei Nächte in Litauen buchen, erhalten eine weitere in den Partnerunterkünften. Die Kampagne mit dem Slogan „Litauen, nehmen Sie sich Zeit“ läuft bis zum 8. November.

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.

 Malta startet eine Tourismusoffensive . Als erstes Land in der Europäischen Union hat Malta die Herdenimmunität seiner Bevölkerung erreicht.  Geimpfte Touristen mit einem digitalen Grünen Pass als Impfnachweis sollen die Insel   ungehindert besuchen können. Wer nicht geimpft ist und trotzdem einreist muss 14 Tage in ein Quarantäne-Hotel.  Im Land gilt auch weiterhin mit dem „Sunny and Safe“-COVID-19-Maßnahmenkatalog ein strikt kontrolliertes Sicherheitsprotokoll für Hygiene und Abstand: https://malta.reise/faq 

 Monaco  informiert hier:  www.gouv.mc 

Die Einreise nach Montenegro  ist für deutsche Staatsangehörige wieder  möglich. Das Land wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Die  Niederlande  gelten nicht mehr als Hochinzidenzgebiet – mit Ausnahme der Überseegebiete.  Reisende ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise  nachweisen, dass sie geimpft,  genesen sind oder mit einem PCR- oder Schnelltest negativ getestet wurden.

Norwegen hat Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Ab  23. August, müssen Einreisende aus Deutschland für zwei Wochen in Quarantäne, es sei denn sie sind vollständig gegen Corona geimpft oder von Covid-19 genesen. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Einreise einen negativen, maximal 24 Stunden alten Antigenschnell- oder PCR-Test vorweisen und zusätzlich einen neuen machen. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft  sind die Provinzen Oslo und Viken

Erstmals seit 50 Jahren wurden weniger als 100 Millionen Übernachtungen in Österreich gezählt, wie die Statistik Austria mitteilte.  Seit 19. Mai dürfen  Gastronomie, Beherbergung und Freizeitbetriebe wieder öffnen.  Für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen (3-G-Regel) gibt es keine  Quarantäneregeln. Bestehen bleibt die verpflichtende elektronische Registrierung (Pre-Travel-Clearance, PTC) vor der Einreise.  Und für viele Aktivitäten wird ein negativer Corona-Test, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-19-Infektion Voraussetzung sein.  Kinder brauchen ab 12 Jahren Tests, in Wien schon ab sechs Jahren. 

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

In  Polen  entfallen die zehntägige Quarantänepflicht und Corona-Testpflicht unter anderem für Personen, die nachweislich gegen das Virus geimpft wurden.   

 Portugal  ist kein Hochrisikogebiet mehr.  Bei der Einreise nach  Madeira  muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden,  außerdem ist   ein negativer Covid-19-Test Pflicht.  Er darf  nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Für Geimpfte und Genesene hat die Insel die Einreiseregelungen gelockert  Zur Einreise genügt ein Antigen-Schnelltest.

Rumänien hat die Testpflicht unter anderem für Reisende aufgehoben, die nachweislich geimpft oder in den vergangenen 90 Tagen von Corona genesen sind.

Schweden will  einen digitalen Impfpass einführen, in dem auch die Corona-Impfungen vermerkt sind. Bei der Einreise muss ein negatives Covid-19-Testergebnis vorgelegt werden. Alternativ ist auch die Vorlage des digitalen EU-Covid-Zertifkats möglich, welches entweder einen ausreichenden Impfschutz oder den Genesenenstatus bestätigt.

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Der Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht.   Ab 20. September  müssen Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind,  schon  bei der Einreise einen negativen Test vorweisen. Nach vier bis sieben Tagen ist ein weiterer Test verpflichtend.

Deutsche Staatsangehörige müssen bei Einreise nach Serbien einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ab Ausstellungsdatum sein darf. Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

In der Slowakei  haben Geschäfte und Gastronomie unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnetVom 9. Juli an müssen alle Ungeimpften nach der Einreise für 14 Tage in Quarantäne.  Frühestens am fünften Tag kann ein PCR-Corona-Test erfolgen, um die Quarantäne zu beenden.

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet. Reisende – auch Durchreisende –  müssen nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

Spanien  hat ganz Deutschland als Risikogebiet eingestuft.  Alle Einreisenden aus Deutschland, die zwölf Jahre oder älter sind, müssen einen Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test vorlegen.  Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de
Die Regionalregierung der Balearen stellt Urlaubern bis zum Jahresende über die Agentur für Tourismusstrategie eine kostenlose Reisekrankenversicherung zur Verfügung. Partner ist der spanische Automobilclub RACE. Der Covid-19 Versicherungsschutz umfasst nach Regierungsangaben einen Dolmetscher-Übersetzungsdienst, Kosten für den Transport zum Wohnsitz der Versicherten, Kosten, die sich aus der Verlängerung des Aufenthaltes des Versicherten und seiner Begleitperson ergeben und Kosten für die Überführung in das Heimatland im Todesfall. Außerdem sei ein touristischer Hilfsdienst eingerichtet worden,  meldet die Mallorca-Zeitung.
Auf der Kanareninsel La Palma ist es am  19. September  an der Gebirgskette der Cumbre Vieja zu mehreren Vulkaneruptionen gekommen. Laut Berichten örtlicher Medien wälzten sich Lavaströme durch weitgehend unbewohntes Gebiet Richtung Küste. 5000 Menschen wurden evakuiert, auch Touristen.

 

In Tschechien gilt eine verschärfte Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur  Geimpfte dürfen einreisen.  

Selbst in Istanbul fehlen die Touristen

Die Türkei  wirbt mit dem  Zertifizierungsprogramm „Sicherer Tourismus“ um Touristen. Alle Flugreisenden über sechs Jahre müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen.   Die Einreise ist mit einem negativen Antigen-Test möglich. Geimpfte und Genesene können mit entsprechendem Nachweis einreisen. Das Land wird  wieder als Hochrisikogebiet eingestuft.

 Ungarn erlaubt Einreisen ohne Test. 

Reisende nach Zypern müssen sich dem Abflug online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten  ( cyprusflightpass.gov.cy). Das Dokument müsse ausgedruckt mitgeführt werden, so das Auswärtige Amt. Ältere Reisende dürften den Fragebogen auch per Hand ausfüllen.  Deutschland ist im Corona-Risiko-Ranking Zyperns von „Grün“ auf „Orange“ gestuft worden. Besucher benötigen damit bei der Einreise einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test.

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Ägypten  erlaubt Geimpften die Einreise ohne Test. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

Vom 1. November an will Argentinien  Flughäfen und Häfen für ausländische Reisende öffnen. Voraussetzung für eine Einreise ist dann vollständiger Impfschutz und ein negativer PCR-Test. Eventuell müssten Besucher zwischen fünftem und siebtem Tag einen weiteren Test durchführen. Auch Ungeimpfte dürften einreisen, sind aber zu Quarantäne und zwei Tests verpflichtet.

Aruba  wurde wieder zum Hochrisikogebiet erklärt.  Die Reisenden müssen einen neu gestalteten Ein- und Ausreiseprozess durchlaufen.  www.aruba.com 

Es werde noch einige Monate dauern, bis Australien Ausländern wieder die Einreise  und freies Reisen erlaube, so Premierminister Scott Morisson – womöglich bis Mitte Dezember.   Bis Oktober soll die gesamte australische Bevölkerung geimpft sein.  

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich. Vollständig Geimpfte sind von der Testpflicht befreit.

 Für die Einreise nach Barbados  ist ein aktueller, negativer Coronavirus-Test Pflicht.  Nach einem Tag Hotel-Quarantäne erfolgt ein weiterer Test, bei negativem Ergebnis ist die Isolation beendet. Barbados gilt wieder als Hochrisikogebiet. 

Botswana ist kein Hochrisikogebiet mehr.

Für Brasilien hat das RKI Entwarnung gegeben.   

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist nur sehr schwer möglich. Das Auswärtige Amt verschärft die Reisewarnung.  Das Land schicke Reisende mit auskurierten Covid-19-Erkrankungen sofort nach Ankunft in „mehrwöchige Krankenhausquarantäne“ und führe „weitreichenden Untersuchungen“ durch, schreibt das Außenministerium

Costa Rica  verlangt keinen Corona-Test mehr.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird allerdings weiterhin gewarnt.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet.  Ab 1. September können Kreuzfahrtschiffe  Häfen in Costa Rica  anlaufen. Voraussetzung ist, dass die Besatzung und 95 Prozent der Passagiere vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Die letzte Impfung muss 14 Tage vor Abreise erfolgt sein.

Anfang Oktober lässt Chile ausländische Reisende wieder ins Land, nachdem die Grenzen mehr als 18 Monate geschlossen waren. Die Einreise ist für Geimpfte unter Erfüllung verschiedener Anforderungen wie Reiseanmeldung, Krankenversicherung, PCR-Test und fünftägige Quarantäne, über die Flughäfen in Santiago, Iquique und Antofagasta möglich Das Land gilt als Hochrisikogebiet.

Curacao  schreibt ab sofort Besuchern aus Risikoregionen wie Europa am dritten Tag ihres Aufenthalts zusätzlich einen Antigen-Test vor. Wie bisher müssen Reisende außerdem vor dem Abflug nach Curaçao einen PCR-Test machen, der höchstens 72 Stunden alt sein darf. Das negative Testergebnis muss auf einer speziellen Website hochgeladen werden. Die Insel gilt als Hochrisikogebiet. 

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Alle Reisenden müssen  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken.   Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.  Bis Ende 2021 sollen demnach 70 Prozent der dominikanischen Bevölkerung über 18 Jahren (7,8 Millionen Menschen) geimpft sein.

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Dass das unsere sogenannten Influencer nicht hindert, ins das Emirat auszuwandern und dort zu werben, zeigt Böhmermann in einem sehenswerten Beitrag seines Magazins Royale.  Zu finden auch auf Youtube.  Mit einer hohen Impfrate im Land und wenig Einschränkungen für Besucher will sich das Emirat in der Pandemie als Urlaubsziel empfehlen. Zwar gilt  eine strenge Maskenpflicht und große Events finden nicht statt. Ansonsten seien Hotels mit Belegungsraten von bis zu 70 Prozent aber wieder gut gebucht, so Dubai Tourism.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet.  Die Quarantäne für Touristen entfällt unter folgenden Auflagen: Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (gültig für 96 Stunden) – Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium –
Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) –
Digitale Bordkarte sowie Gesundheits- und Temperaturkontrolle am Flughafen. Personen mit negativem PCR- oder Antigen-Test (72 Stunden), vollständig Geimpfte sowie Personen, die nachweislich von Covid-19 genesen sind, dürfen ohne Quarantäne nach Ecuador einreisen.  

Guatemala gilt als Hochrisikogebiet. 

 Hongkong erlaubt wieder Einreisen. Ungeimpfte Deutsche müssen sich allerdings für drei Wochen in Quarantäne begeben, für Geimpfte wird die Zeit auf zwei Wochen plus eine Woche Selbstbeobachtung reduziert. Für alle verpflichtend sind mehrere PCR-Tests.

In Indien gehen die Ansteckungszahlen zurück.  

Indien ist von Corona stark betroffen.Indonesien will keine Touristen ins Land lassen.   Das gilt auch für die Urlaubsinsel Bali.  Der Inselstaat gilt als Hochrisikogebiet. 

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Das israelische Tourismusministerium nimmt ab 19. September sein Pilotprogramm für Touristen wieder auf, das organisierten Reisegruppen von fünf bis dreißig Personen aus „grünen“, „gelben“ und „orangen“ Ländern ermöglicht, Israel zu besuchen. Die Zahl der ausländischen Touristengruppen, die im Rahmen dieses Programms nach Israel einreisen dürfen, ist nicht begrenzt.  Ausländische Reisende müssen eine zweite, vom israelischen Gesundheitsministerium anerkannte, vollständige Impfung innerhalb der letzten sechs Monate oder eine dritte Impfung nachweisen, um nach Israel einreisen zu können. Zudem müssen sie einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde. Bei Ankunft am Flughafen Ben Gurion wird ein weiterer PCR- sowie ein serologischer Test durchgeführt. Nach Erhalt der Ergebnisse dieser beiden Tests in Israel können Besucher das Land uneingeschränkt bereisen.

  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. In Israel gilt wegen massiv steigender Corona-Infektionszahlen der  Grüne Pass für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Dabei müssen alle Personen ab drei Jahren nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

 Japan wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Der Flugverkehr nach Jamaika ist weiterhin eingeschränkt.  Die Insel wird zum Hochrisikogebiet. 

Die Einreise nach Jordanien  ist weiterhin nur unter Einschränkungen möglich.

Kanada öffnet vorsichtig die Grenzen.  Zunächst nur für geimpfte US-Amerikaner,  ab 7. September geimpfte Reisende aus allen Ländern.  Nicht nur die Passagiere sondern auch die Mitarbeiter von Flug- und Zuggesellschaften sowie Kreuzfahrtreedereien, die in Kanada aktiv sind,  müssen bis Ende Oktober vollständig geimpft sein. 

Kenia wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Kuba  verlangt einen PCR-Test vor der Einreise.  Es  besteht Quarantänepflicht.  Der erneute Test erfolge „im Regelfall“ am fünften Tag nach Einreise, heißt es. Die Insel gilt als Hochrisikogebiet. 

 Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Allerdings verlangen die Malediven  einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt.  Die Einreise ist ohne Quarantäne möglich. Als einer der ersten Staaten hatten die Malediven  geimpfte Urlauber von der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses befreit.  Diese Regelung hat der Inselstaat wieder gestrichen.  Der Inselstaat gilt als Hochinzidenzgebiet. 

Aufgrund des „Recovery Movement Control Order“ (RMCO) gilt in Malaysia ein generelles Einreiseverbot für ausländische Reisende. Das Land wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Nach monatelangem Einreisestopp lässt Marokko seit 15. Juni  wieder Besucher aus Deutschland einreisen.  Bei der Einreise ist ein negativer PCR-Test nötig – auch für Geimpfte und Genesene.  Allerdings müssen Touristen sowohl bei der Anreise als auch vor Ort mit zahlreichen Einschränkungen rechnen. Das Land gilt inzwischen als Hochrisikogebiet. 

Auf Mauritius  müssen Geimpfte vom 1. September an nur noch sieben statt wie bisher 14 Tage in Quarantäne.

Die mexikanischen Gesundheitsbehörden fordern derzeit keine Bescheinigung über den Gesundheitszustand oder Testergebnisse. Quarantänemaßnahmen sind nicht vorgesehen. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Nach dem Militärputsch in Myanmar wurde der Flughafen Yangon International geschlossen.  Das Land gilt als Hochrisikogebiet.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist seit dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia verpflichtet alle Besucher einen negativen PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als sieben Tage ab Abstrich ist. Dies gelte auch für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte , so Auswärtige Amt.

Neuseeland will Anfang 2022 die Grenzen öffnen

Nicaragua wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Nepal wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Der Oman hat die Grenzen für ausländische Besucher geschlossen.  

Panama ist kein Hochrisikogebiet  mehr.

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel. Die Einreise ist nun ohne 14-tägige Quarantäne möglich. Die neue Bestimmung sieht weiterhin einen negativen PCR-Test für Einreisende vor. Auch bei der Ankunft am Flughafen von Lima ist ein Antigen-Test obligatorisch.

Die Philippinen verbieten Ausländern  die Einreise  Der Inselstaat gilt als Hochrisikogebiet. 

 Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Reisende können Qatar  ohne Quarantänepflicht wieder besuchen. Diese gilt weiter für ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Besucher.

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Nach rund 17 Monaten lässt Saudi-Arabien wieder Urlauber ins Land, wenn sie gegen das Coronavirus geimpft sind und einen PCR-Test vorweisen.

Senegal wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Touristen können unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssen anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist allerdings nötig.  Ab August dürfen kleine Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 300 Passagieren die Seychellen wieder anlaufen.  Die Seychellen sind als Hochrisikogebiet eingestuft.

Singapur öffnet sich wieder für deutsche Touristen

Deutschland und Singapur haben einen Reisekorridor eingerichtet. Er erlaubt es Geimpften aus Deutschland, ab 8. September 2021 Singapur zu bereisen.

Sri Lanka  wurde wieder zum Hochrisikogebiet erklärt.  Urlauber müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei der Ankunft in Sri Lanka wiederholt wird.   Alle Visa müssen vor Einreise online über das Electronic Travel Authorization (ETA) – Portal der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Südafrika   verschärft die Maßnahmen. Dazu gehören in Hotspots geschlossene Strände sowie Maskenpflicht und landesweit nächtliche Ausgangssperre sowie Alkohol-Restriktionen. Reisende, die ohne PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen.

Südkorea erlaubt visafreie Einreise.  Neben einer Antrags- und PCR-Testpflicht ist allerdings eine 14-tägige Quarantäne in einem staatlich eigens dafür gestellten Hotel verpflichtend. 

Tansania wurde als Hochrisikogebiet eingestuft.

Thailand  hat die Visumspflicht für deutsche Urlauber gestrichen, will aber eine Einreisebühr von 300 Baht, rund acht Euro, erheben.  Mit einem „Sexy-Konzept“ bemüht sich das Land um Urlauber:  Sicherheit und Hygiene (S = safety and hygiene), Umweltverträglichkeit (E = environmental sustainability), außergewöhnliche Erlebnisse (X = extra experiences) und Rendite (Y = Yield). Touristen müssen im Land eine Tracking-App nutzen.   Nach Regierungsangaben sollen Bangkok, die Bezirke Muang, Mae Rim und Doi Tao in Chiang Mai, Hua Hin, Cha-am und Chonburi sowie Pattaya, Banglamung und Sattahip vom 1. Oktober an für vollständig geimpfte ausländische Besucher wieder bereisbar sein.  Thailand ist als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Ab  17. Juli öffnet Trinidad und Tobago seine Grenzen, aber nur für vollständig geimpfte Reisende. Bei Einreise muss ein maximal 72 Stunden alter, negativer PCR-Test vorgelegt werden. Die Insel ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

In Tunesien gilt eine zehntägige Pflichtquarantäne in speziellen Quarantänehotels für alle nicht- oder nicht vollständig geimpften Personen. Geimpfte Einreisende müssen sich in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind weiterhin Pauschalreisende, unabhängig vom Impfstatus.  Das Land verlangt inzwischen auch einen PCR-Test für kleine Kinder ab 2 Jahren.   Das RKI hat Tunesien als Hochrisikogebiet eingestuft.

Uganda verlangt ab 15. September von jedem Besucher (auch von Geimpften und Kindern) zwei negative PCR-Tests. Der erste muss vor Reiseantritt vorgelegt werden und darf bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test ist bei Ankunft Pflicht und kostet 55 US-Dollar. Erst wenn dieses Ergebnis vorliegt und negativ ist, darf man einreisen. Vor der Ausreise wird ein weiterer PCR-Test fällig.

Die Einreise in die USA bleibt kompliziert:  „Jeder, der aus einem anderen Land in die USA fliegt, wird sich testen lassen müssen, bevor er das Flugzeug besteigt, (…) und sich in Quarantäne begeben müssen, wenn er in den USA ankommt“, sagte US-Präsident Joe Biden.  Geimpfte Amerikaner können wieder im eigenen Land verreisen und müssen sich nach Auslandsreisen nicht mehr in Quarantäne begeben.  Die Regierung will  ab November Vollständig Geimpften die Einreise   ermöglichen.  Die USA wurden als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Wer froh ist,  dass Trump Geschichte ist, findet vielleicht auch dieses Filmchen lustig: https://www.youtube.com/watch?v=DZqu8ojifhU

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis . Touristen müssen damit rechnen, dass sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.  Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.  In Dubai lockt das Luxushotel Atlantis mit kostenlosen Corona Tests.

 Vietnam  plant die  touristische Öffnung der Insel Phú Quốc – für vollständig Geimpfte, die zudem einen negativen Corona-Test mitbringen. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Das irische Galway hatte sich mit viel Kunst und tollen Events auf das Kulturhauptstadtjahr vorbereitet. Nun kommt niemand. Und selbst der St. Patrick’s Day musste ohne die traditionellen Paraden und Feiern auskommen. Der finnische Illumationsküslter Kari Kola hatte zu diesem Anlass   „Savage Beauty” konzipiert.  Ein Licht-und Farb-Spektakel, das  die  Connemara Mountains in irisierende Farben taucht.  Galway 2020 macht das „Savage Beauty Artwork“ nun auf digitalem Weg zugänglich:  https://galway2020.ie/en/news/special-digital-edition-of-savage-beauty/

Magische Impressionen liefert Kari Kola mit seiner Licht-Kunst Savage Beauty. Bild (c) Cormac MacMahon

Wien wirbt im Walzertakt. Im Werbe-Video von Wien Tourismus  tanzt Schloss Schönbrunn durch die Luft,  um den Steffle kreist  ein Kettenkarussell und die Tänzer gleiten im Walzertakt in neue Kostüme. Luftig-leichte Illusionen für den Tourismus in schweren Zeiten: https://vimeo.com/channels/staffpicks/417000220  

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann jetzt aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Sintflutartige Regenfälle sorgten in Australien für ein seltenes Phänomen: Wasserfälle am Uluru.  Die BBC hat es eingefangen:   https://www.bbc.com/news/av/world-australia-56506799

Noch ein Tipp von correctiv:  Mit City Guesser kann man zeigen,  was man weiß : Per Zufall bekommt man einen Videoausschnitte aus einer zufällig ausgewählten Stadt in einem zufällig ausgewählten Land und  kann raten, wo man sich gerade befindet:  https://virtualvacation.us/guess

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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