Corona Pandemie: Aus fürs Ostergeschäft?

Europa ächzt unter der Corona Pandemie und ihren Folgen. Seit Mitte Dezember  gilt ein Lockdown, der nun bis zum 7. März verlängert wurde.  Friseure sollen allerdings am 1. März wieder Kunden bedienen.  Schulen und Kitas könnten ebenfalls früher wieder öffnen.  Bars, Kneipen, Theater, Kinos und Restaurants bleiben geschlossen und touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben verboten.  Urlaubsreisen in den Osterferien werden aus Sicht des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), wegen Corona weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sein. Mit Besserung rechne er erst ab den Pfingstferien im zweiten Vierteljahr.  Inzwischen hat der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler,  die Deutschen  auch wegen neuer Coronavirus-Varianten zum Verzicht auf nicht notwendige Reisen aufgerufen.  Die Kanzlerin soll in einer Konferenz Einschränkungen des Flugverkehrs ins Gespräch gebracht haben. Und Bundesinnenminister Seehofer will „drastische  Maßnahmen“ prüfen lassen. Die Länderchefs sind uneins, was das Ostergeschäft angeht.  Während Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer einen Osterurlaub in Deutschland ausschließt,  verbreitet sein Parteikollege Daniel Günther (Schlesweg-Holstein) Hoffnung.  Er sehe „definitiv eine  Perspektive ab Ostern“.  Auch Bayerns Innenminister Herrmann will den Osterurlaub nicht abschreiben und empfiehlt Bayern als  Urlaubsziel. Unterstützt  wird er vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder,  der dem Osterurlaub noch Chancen einräumt.  FTI-Chef Ralph Schiller hält sogar Auslandsreisen zu Ostern für sicher, wenn entsprechende Test möglich sind.

In Deutschland gilt  eine Einreisesperre für Hochrisikoländer ,  in denen die unterschiedlichen Mutationen vermehrt auftreten.Innenminister Horst Seehofer hat den Verzicht auf Auslandsreisen zur „Bürgerpflicht“ erklärt.

Die Länder, die als Risikogebiete und als Hochrisikogebiete gelten, weist das Robert-Koch-Institut in einer permanent aktualisierten Liste aus.  Derzeit umfasst sie über  165 der weltweit 200 Staaten. Die Liste der Gebiete mit einer starken Verbreitung mutierter Coronaviren enthält zwölf Staaten:
 www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis hat sich dafür ausgesprochen, dass gegen Covid-19 geimpfte EU-Bürger  einen EU-weit gültigen Impfpass erhalten:  „Die Personen, die geimpft sind, müssen frei reisen dürfen.“  Außenminister Heiko Maas sieht Chancen für Geimpfte und immer mehr Bundesbürger stimmen dem zu.  Auch die EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hat sich grundsätzlich für die Einführung einer EU-Bescheinigung einer Corona-Impfung ausgesprochen. In der zweiten Jahreshälfte werde sich das Leben und damit die Reisetätigkeit durch die Covid-19-Impfungen wieder normalisieren, glaubt Professor Tomas Jelinek. Der Wissenschaftliche Leiter des Centrums für Reisemedizin rechnet damit, dass Destinationen oder Leistungsträger eine Impfpflicht einführen werden.  Der Reiseveranstalter Alltours will in seiner eigenen Hotelkette Allsun ab Oktober nur noch geimpfte Gäste aufnehmen.  Auch die Hochseereederei Crystal Cruises will von Passagieren eine komplette Covid-19-Impfung verlangen, die mindestens 14 Tage zurückliegen muss.  Als erste autonome Region Spaniens wollen die Balearen Geimpfte ohne Test einreisen lassen.  So verfahren bereits Madeira, Estland, Island, Georgien,  Rumänien und Polen.  Die Bundeskanzlerin geht davon aus, dassein Impfpass bis zum Sommer möglich istDer Deutsche Tourismusverband (DTV) begrüßt die vergangene Woche vom Europäischen Rat getroffene Einigung zur europaweiten Einführung eines digitalen Impfpasses. „Wir brauchen den Pass deutlich vor dem Sommer. Reisen und Tourismus müssen wieder möglich sein“, so DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz.

Die Hälfte der Deutschen will einen einen Corona-Impfpass, wenn alle Menschen in der Bundesrepublik ein Impfangebot bekommen haben. 16 Prozent sind dafür, einen solchen „Grünen Pass“ nach dem Vorbild Israels sofort einzuführen. 35 Prozent lehnen die Einführung eines Passes grundsätzlich ab, berichtet tageskarte.io

Der norwegische Veranstalter World Visitor bietet Impfreisen nach Moskau an: https://meine-impfreise.com/

Die Bundesregierung hat wegen besonders hoher Infektionszahlen am 24.  Januar 20 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft.  Für  diese Länder gelten verschärfte Einreisebedingungen. (Näheres weiter unten „Europa“)

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson betonte, dass jegliche Reiseaktivität möglichst unterbunden werden solle. „Die erste Empfehlung ist: Reisen Sie nicht“, sagte sie.
Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss seit  11. Januar  nicht nur für zehn Tage in  Quarantäne, sondern sich auch 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise auf das Virus testen lassen. Die verpflichtenden Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind nicht mehr gratis.

Gut 50 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage von Reise vor9 stehen der eigenen Impfung gegen Covid-19 uneingeschränkt positiv gegenüber. Die Haltung der übrigen Befragten bewegt sich zwischen „ja, aber…“ und „auf keinen Fall“. An der Umfrage nahmen mehr als 1.300 Vertreter von Reisebüros, Veranstaltern, Hotellerie, Airlines und weiteren Leistungsträgern teil. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erhebliche Einwände gegen einen Impfpass – auch weil unsicher sei, wie lange eine Immunität aufgrund einer Impfung gegen das Coronavirus anhalte.

Während die Politik noch über Impfprivilegien diskutiert, haben das World Travel & Tourism Council (WTTC) sowie der Luftfahrtverband Iata längst globale digitale Ansätze wie den „Health Pass“ und Sicherheits-Protokolle für alle Segmente des Tourismus entwickelt.

Inzwischen hat die TUI eine dritte Tranche Staatshilfen bekommen.  Damit summiert sich die Unterstützung des Unternehmens durch den deutschen Staat und die Banken auf 4,8 Milliarden.  Das entspricht dem Jahresbudget der Weltgesundheitsorganisation (WHO). 

Die Wintersportorte  bleiben geschlossen.  Après-Ski oder größere Events wird es in diesem Winter nicht geben.   In der Schweiz findet Wintersport ganz normal statt  – unter Corona-Bedingungen.  Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat  auch für Tagesausflüge in Nachbarländer eine Quarantänepflicht angeordnet.  Eine solche besteht seit 23.  Dezember auch in Baden-Württemberg.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ würde eine große Mehrheit  eine europaweite Schließung von Skigebieten befürworten. 73,8 Prozent der Befragten gaben  an, es sei  „eindeutig“ oder „eher richtig“, zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle europäischen Skigebiete vorerst zu schließen. 19,5 Prozent der Befragten hielten dies für „eher“ oder „eindeutig falsch“.

Existenzbedrohende Perspektivlosigkeit

Entsetzt und ratlos sind die Vertreter des Verbands der deutschen Seilbahnen.   Die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens 7. März sei für die
Branche  in Deutschland existenzbedrohend, warnt der Verband. Ein einzelner Stillstandtag im Februar bedeute Umsatzeinbußen von rund einer
Million Euro. Dazu komme, dass die Betriebe umfangreich in
Hygienekonzepte und in die Vorbereitung der Wintersaison investiert haben.
Der Verband  fordert „endlich einen klaren Fahrplan von
der Politik, der der Wirtschaft eine verlässliche Orientierung bietet“. Es fehle
weiterhin an jeglicher Planungssicherheit,  nachhaltige Strategien
oder Perspektiven seien  nicht erkennbar.  „Es geht hier nicht alleine um die Seilbahnunternehmen, sondern um viele Arbeitsplätze und Existenzen in den angeschlossenen Branchen“ so Matthias Stauch, Präsident des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte. Denn: „Ein Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft bzw. sichert 5,1 Arbeitsplätze in der Region.“  Mehr unter www.seilbahnen.de/

Die deutschen Skigebiete bleiben geschlossen.

Verbände und Vereine sorgen sich um den Nachwuchs, Sportler um die Gesundheit von Kindern, warnen Vertreter der Initiative „Dein Winter. Dein Sport.“.  Skigebiete verlören ein Drittel ihres Winterumsatzes. Skischulen fürchteten um ihre Existenz. Die Botschaft an die Politik: Verantwortungsvoller Wintersport ist möglich.  Als  positives Zeichen werten es die Verbände, dass die Langlaufloipen in Bayern geöffnet werden dürfen.
Ischgl, das 2020 als Pandemie-Hotspot Schlagzeilen machte, wird diesen Winter die Skigebiete nicht mehr öffnen.

Das Robert-Koch-Institut weist in einer Liste, die permanent aktualisiert wird,  Risikogebiete aus. In diesen Ländern oder Regionen besteht eine erhöhte Gefahr, sich mit Corona zu infizieren:   www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 
Das  Institut hat ein Ampelsystem für Länder eingeführt: Rot für Risikogebiet, Gelb für Einreisebeschränkungen und Quarantäne, aber kein Risiko, Grün für unbedenklich. Inzwischen ist Dunkelrot für Hochrisikogebiete hinzu gekommen.

Die frei zugängliche „Covid-19 Impact Map“ zeigt, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Gesundheit, Sicherheit und Logistik hat. Veröffentlicht wird die Weltkarte von den Reisesicherheitsexperten von International SOS, die sie in ihre Travel Risk Map integrieren. Die Daten der Corona-Risiko-Karte werden täglich aktualisiert:  https://www.internationalsos.com/medical-and-security-services/covid-19

Die generelle Reisewarnung  ist gefallen. Das heißt allerdings nicht, dass Reisen einfacher wird.  Eine Reisewarnung ist auch kein Reiseverbot. Touristen können auf eigenes Risiko verreisen, sofern das jeweilige Land seine Grenzen geöffnet hat. Jedoch machte Außenminister Maas deutlich, dass es keine großangelegten Rückholaktionen wie im März mehr geben werde.  Reisen wird in diesem Jahr nicht so grenzenlos sein wie bisher.  Womöglich wird es nie wieder so werden. Nur jeder zehnte Deutsche glaubt daran, dass man im kommenden Sommer trotz Corona-Pandemie wieder überall Urlaub machen kann. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Laut UNWTO verzeichneten Destinationen weltweit eine Milliarde weniger  Ankünfte als im Vorjahr – ein Rückgang um 74 Prozent.  Das internationale Reisegeschäft werde sich nicht schnell erholen, heißt es. Angesichts der weltweiten Restriktionen wegen der Pandemie sei nicht vor dem Herbst dieses Jahres mit einer Normalisierung zu rechnen. Manche Experten erwarten dies erst 2022. Auf rund 26 Milliarden Euro taxiert das Datenportal Statista den Umsatz der deutschen Reisebranche im Jahr 2020. Das sind 56 Prozent weniger als 2019. Für dieses Jahr gehen die Analysten von einem Umsatz von rund zwei Dritteln im Vergleich zum Vorkrisenniveau aus. Erst für 2023 sei wieder ein „einigermaßen normaler Reise- und Tourismus-Umsatz“ zu erwarten.

Über die Auswirkungen ausbleibender Touristen für Natur- und Tierschutz und auf die Menschen vor Ort habe ich mit Martina von Münchhausen vom WWF gesprochen: https://lilos-reisen.de/im-tourismus-gibt-es-nicht-nur-eine-wahrheit/
Entwicklungsminister Gerd Müller  warnt davor, die 54 afrikanischen Länder  „pauschal als Risikogebiet“ einzustufen.  Wer sage, dass Reisen nach Afrika grundsätzlich nicht möglich seien, gefährde Natur- und Tierschutz und den Weg aus der dramatischen Wirtschaftskrise.

Das Robert Koch Institut (RKI) hat seine Liste mit Risikogebieten wegen steigender Neuinfektionen um viele europäische Regionen ergänzt. Informationen dazu:   www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Wegen der Corona-Krise sind  UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht.  „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es  UN-Bericht heißt.  In den ersten fünf Monaten des Jahres 2020  ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in  um 78 Prozent einbrechen. Zwischen 910 Milliarden und 1,2 Billionen Dollar an Exporteinnahmen im Tourismus könnten demnach verloren gehen. Die internationalen Touristenankünfte gingen im Juni im Vergleich zu 2019 um 93 Prozent zurück. Im ersten Halbjahr ist es ein Minus von 65 Prozent, was 440 Millionen Ankünften und einem Einnahmeausfall von rund 390 Milliarden Euro entspricht, so   die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO).

Ein Vier-Punkte-Plan soll in der Corona-Krise besser abgestimmte Reisebeschränkungen in Europa bringen. Die EU-Kommission empfahl den Mitgliedstaaten „gemeinsame Kriterien und Schwellenwerte“ für Reisebeschränkungen. Zudem soll es ein Farbcode-System zur Kennzeichnung von Risikogebieten und einen gemeinsamen Rahmen für Auflagen für Reisende geben.
Die Bundesregierung erklärt Tschechien und das österreichische Bundesland Tirol zu Virus-Mutationsgebieten. Reisende von dort dürfen nur noch in absoluten Ausnahmefällen und mit einem negativen Corona-Test einreisen.

Die Auswirkungen sind immer noch weltweit und werden durch die in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Mutationen des Virus nicht leichter. Stand  5. März.

Die Ferne bleibt noch länger ein Traum

 

Dubai hat  die Expo um ein Jahr verschoben.  Neuer Termin ist vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022.

Die weltweite  Pandemie bringt den Fahrplan für die Zuteilung des Titels der Europäischen Kulturhauptstadt ins Wanken. Das Kulturhauptstadtjahr 2021 für Timisoara (Rumänien) und Novi Sad (Serbien) wird wohl um ein oder zwei Jahre verschoben. Die Kulturhauptstädte  2020 Galway und Rijeka gehen in die Verlängerung.

Auch das Entertainment-Imperium von Walt Disney in den USA wird durch Corona hart getroffen. Die Freizeitparks in Kalifornien bleiben weiter geschlossen, in Florida ist nur eine begrenzte Zahl an Besuchern erlaubt.  Der Konzern will  28 000 Stellen in den Parks, Resorts und bei Kreuzfahrten streichen.

Die ITB findet digital statt.

Die Veranstalter haben lange  auf bessere Zeiten gehofft.  Inzwischen planen sie schon für übernächstes Jahr.  Und sie reagieren mit Entgegenkommen und Buchungs-Anreizen. Fast alle bieten inzwischen Flex-Tarife an, die mehr Sicherheit bei der Buchung bieten sollen.

Veranstalter 

Die Reisebranche  kann den Corona-Rückstand 2020 wohl nicht mehr aufholen, auch wenn die Buchungen  in der Ferienzeit gestiegen sind.  Zahlreiche Tourismusunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht.

Viele Veranstalter bieten inzwischen Flex-Tarife an,  um die Reiselust der Kunden zu stimulieren, siehe weiter unten.  Jan Philipp Stupnanek, Reiserechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW, mahnt zur Vorsicht:  „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Angebote vorab gut prüfen, um die Vor- und Nachteile vor der Buchung genau zu kennen. Darüber hinaus sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie bei einer Stornierung der Reise trotz gesetzlichen Anspruchs womöglich länger auf eine Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen warten müssten.“

Aerticket und die AER-Kooperation übernehmen laut reisevor9  gemeinsam 50 Prozent des Reiseveranstalters Explorer und der insolventen Reisebürokette STA Travel. Die anderen Hälften liegen bei Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin der Reisebürokette NTRV (New Travel Reisebüro Vertrieb).

Aldiana  hat Richtlinien für höchste Hygienestandards  erarbeitet und umgesetzt. Aufgrund behördlicher Auflagen kann es sein, dass bestimmte Leistungen in einzelnen Clubs eingeschränkt oder angepasst angeboten werden müssen. Deshalb hat Aldiana eine Liste der aktuellen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen und das Hygienekonzept in den Clubs auf seine Website gestellt: www.aldiana.com/de-de/infos.
Die DERTouristik  hat  50 Prozent der Aldiana Holding übernommen, die zuletzt der Schweizer Investmentgesellschaft LMEY allein gehörte.

Alltours  hat  vorerst seine Kataloge für die Sommersaison 2021  online erstellt.  Gedruckte Kataloge soll es Ende Februar geben. Von den großen Pauschalreise-Veranstaltern ist Alltours der einzige, der keinen Flextarif mit einem Aufpreis eingeführt hat.  Der Veranstalter verspricht für Sommerbuchungen, die bis Mitte März getätigt werden, kostenfreie Umbuchungen bis 7 Tage vor Reiseantritt:  https://www.alltours.de/aktuelleinformationen

Bentour bietet seinen Flex-Sorglos-Tarif einen Monat kostenfrei an. Ab 16. Februar sind dafür 29 Euro fällig. Sie verspricht kostenlose Stornierung und Umbuchung bis 14 Tage vor Abreise.

Biblische Reisen   nimmt mehrere Ziele in Deutschland ins Programm. Die Studienreisen sind an einen Standort gebunden.  Die Gäste bleiben in einem Hotel.

Das Canusa Sicherheitsversprechen sieht für alle Neubuchungen die Möglichkeit vor, jederzeit gebührenfrei umzubuchen, bis zu 70 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei zu stornieren und eine  hundertprozentige Erstattung zu erhalten.  Das Sicherheitsversprechen ist  künftig in allen Reisen, die nach dem  5. Januar 2021 beginnen, ohne Zusatzkosten enthalten. Fester Bestandteil jeder Reise mit Canusa  ist auch der Pandemie-Reiseschutz der Allianz, der u.a. eine „Carry Home Top Cover“ Versicherung beinhaltet. Sie garantiert die Rückholung bei einem medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Auch die Zusage der Kostenübernahme im Krankheitsfall vor Ort, eines Corona-Tests bei individuellem Verdacht sowie Mehrkosten für Übernachtungen, beispielsweise im Falle einer individuellen Quarantäne im Reiseland, werden abgedeckt.

Chamäleon  schaltet alle Reisen bis Ende 2021 auf der eigenen Website frei.

Mit China Reisen Hamburg will Guosheng Liu einen Nachfolger  für seinen von der Corona-Pandemie in die Insolvenz getriebenen Veranstalter China Tours an den Start bringen.

Club Med schaltet die Angebote für den Winter 2022/23 frei.

Der Natur- und Tierreisenspezialist Colibri Travel musste Insolvenz anmelden.  Ebenso der Südostasien-Spezialist Comtour.

Autoschlangen vor dem Leuchtturm von Formentor auf Mallorca gibt es derzeit nicht.

Der Touristik  hat für den Sommer 2021  42 Kataloge aufgelegt.   Günstige Frühbucherpreise und ein an die coronabedingten Bedürfnisse angepasstes Angebot mit dem Sicher-Super-Sorglos-Paket  sollen Kunden zum Reisen animieren.  Ab   1. März sind  zusätzliche flexible Umbuchungs- und Stornoregelungen buchbar: Für Flugpauschalreisen können drei unterschiedliche Flexpakete dazu gebucht werden. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Flugpauschalreise bis 14 Tage vor Anreise kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren. Die Kosten für diese flexiblen Pakete werden nach der Höhe des Reisepreises berechnet und liegen beispielsweise bei 79 Euro für eine Flugpauschalreise bis 2000 Euro. Für eine vierköpfige Familie ergibt das bei einem Reisepreis von 1.499 Euro einen Aufpreis von 19,75 Euro pro Person für maximale Flexibilität.
Das Angebot an Autoreisen und Unterkünften in Deutschland, Österreich,  Polen und Frankreich wurde aufgestockt, Hausbootreisen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden wurden neu aufgenommen. Das Flussreisenportfolio wird um Arosa und Plantours erweitert.  Erweitert wird das Angebot an Kleingruppen- und Aktivreisen. Das Portfolio der Veranstalter-Marke ADAC Reisen wird bei Dertour eingegliedert. Es wird keine ADAC-Reisen-Kataloge mehr geben, aber die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub soll fortgesetzt werden. Der Veranstalter hat einen größeren Stellenabbau angekündigt.  Deutschlandweit bieten die DER Reisebüros nun auch einen PCR- Test an. Mit dem Titel „Bewusst Reisen“ legt die DER Touristik für ihre Marke Dertour erstmals einen  Magalog mit nachhaltigen Produkten auf. Auf mehr als 80 Seiten werden ausgewählte Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierung mit Fokus auf Europa aufgeführt.  Informationen und Geschichten rund um die Reiseziele und zum nachhaltigen Engagement der Hotels reichern den Magalog an:  www.dertour.de/nachhaltige-hotels 

Der Fernreisespezialist East Asia Tours ist laut fvw insolvent. 

Enchanting Travels  baut sein Engagement für den Klimaschutz massiv aus. Das Unternehmen unterstützt weiterhin nicht nur nachhaltiges Reisen, sondern gleicht ab sofort auch anfallenden CO2-Emissionen für alle seine verkauften Reisen aus. Dazu arbeitet der Reiseveranstalter mit dem Umweltberater South Pole zusammen, der seit seiner Gründung 2006 bereits eine Einsparung von weit über 170 Millionen Tonnen CO2 erzielen konnte:  www.enchantingtravels.com/de/reisen-mit-kleinem-fussbadruck

Eurowings Holidays ändert die in der Reisebranche üblichen Anzahlungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen radikal.  Trotz der aktuellen Reisebeschränkungen und drohender Flugverbote sollen Kunden nur noch 50 Euro als Anzahlung auf den Tisch legen müssen. Die Kosten für eine etwaige Stornierung oder Umbuchung der Flugpauschalreise sind damit (bis 14 Tage vor Abflug)  abgegolten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Siglinde Fischer Charming Places hat nach 35 Jahren  Insolvenz angemeldet.

FIT Reisen,  Spezialist für Wellness-  und Gesundheitsreisen,  legt für 2021 vier Ganzjahres-Kataloge auf.

Die  FTI Group –  Fünf vor Flug, Bix Xtra, LAL Sprachreisen und FTI Touristik –  wirbt mit kundenfreundlichen Stornofristen. FTI-Gäste können den Flex-Plus-Tarif mit kurzfristiger Stornomöglichkeit nun gegen fixe und gestaffelte Aufpreise statt einem prozentualen Aufschlag dazu buchen.  Die gewohnten Kataloge werden durch E-Mags oder Kataloge on Demand abgelöst.
Zum Ende des Geschäftsjahres  wurde der Betrieb von  LAL Sprachreisen, FTI Cruises, Fly.de und der in Berlin ansässigen Touristic 24 eingestellt.  235 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds sollen dem Unternehmen Luft verschaffen, um die  Durststrecke angesichts der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu überstehen. FTI-Gründer Dietmar Gunz   hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen  und steht dem neuen FTI-Group-Aufsichtsrat vor.  Ralph Schiller ist  Nachfolger.
Inzwischen hat FTI bereits die Wintersaison 2021/22 buchbar gemacht.

 Gebeco  hat  die geltenden Sonderumbuchungsbedingungen verlängert. Für alle Buchungen, die bis zum 30. Juni  mit Abreise bis Ende März 2022 eingehen, gilt, dass sie im Fall einer Reisewarnung durch das Auswärtige Amt für die jeweilige Reiseregion, bis 30 Tage vor Abreise kostenlos umgebucht werden können. Allen, die nicht umbuchen, sondern stornieren wollen, bietet Gebeco einen Kulanzgutschein in Höhe der Stornokosten an. Für die kommende Reisesaison steht Europa im Focus.  Zusammen mit dem Outdoor-Spezialisten ASI Reisen bieten der Studien- und Erlebnisreiseanbieter 20 neue Wander- und Trekkingtouren in Deutschland an.  Inzwischen sind elf neue Deutschland-Touren zu buchen.  Gebeco-Kunden bietet sich Anfang März  die Möglichkeit,  zwei Reisen virtuell zu testen und dabei auch die Reiseleitung kennenzulernen.  Anmeldung unter  https://www.gebeco.de/virtuelle-reisen  Mit Covid Protect reagiert Gebeco auf das gestiegene Absicherungsbedürfnis der Reisenden und mögliche Quarantäne-Fälle im Reiseland. Dank des neuen Versicherungsschutzes in Kooperation mit AXA Partners entstünden während einer Gebeco-Reise keine zusätzlichen Kosten, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie anfallen könnten, heißt es in der Mitteilung.  In Abstimmung mit TUI und gemeinrechtlichen Bedingungen hat Gebeco darüber hinaus ein Hygiene- und Sicherheits-Konzept erarbeitet, das für zusätzliche Sicherheit auf der Reise und im Reiseland sorgt: www.gebeco.de/hygienekonzept

Nicht nur  Sri Lanka hofft  auf Touristen.

Geoplan hat neue Deutschlandreisen aufgelegt und geht davon aus, dass viele Fernreiseziele  in absehbarer Zeit wieder bereisbar sein werden.  „Falls Sie während der Reise wegen Corona-bedingter Maßnahmen die Reise nicht wie geplant fortsetzen können, organisiert Geoplan auf eigene Kosten die Organisation der Rückflüge„, versichert der Veranstalter und verweist auf seine website www.geoplan-reisen.de/statement-zur-aktuellen-lage/  
Der Hamburger Reiseveranstalter und Nordamerikaspezialist CRD International sowie der Asienspezialist ID Reisewelt mit der Veranstaltermarke Asiamar aus Wittenberg bekommen eine neue Heimat unter dem Dach des Berliner Reiseveranstalters Geoplan Privatreisen.

Der deutsche Ski-, Heliski- und Wanderreiseveranstalter Hagen Alpin Tours  übernimmt laut reisevor9 alle Kundenkontakte von X Dream Heliskiing sowie die Website des Wiener Veranstalters für exotische Skireisen nach Kanada, Alaska, Grönland, Indien, Mazedonien und in den Alpen. Der bisherige Inhaber Hansjörg Franz will künftig „außergewöhnliche Reisen“ vom Motorradabenteuer in Sibirien bis zur Expeditionskreuzfahrt in die Arktis anbieten.

Hauser Exkursionen  hat für 2021 einen Magalog mit 130 ausgewählten Reisen und Texten  zu Trekking, Nachhaltigkeit und Pioniergeist auf Graspapier herausgebracht. In einem Fünf-Punkte-Manifest skizziert der Veranstalter seine Vision für die Zukunft:  Fünf Prinzipien, sollen zeitgleich als Rückbesinnung auf die Grundwerte des Trekkinganbieters sowie als zukunftweisende Strategie fungieren. Unter anderem verpflichtet sich Hauser zur 110-prozentigen Kompensation von Flügen innerhalb Europas sowie zu langfristigen und fairen Partnerschaften mit lokalen Agenturen.  Entscheiden sich Reisende bei Flügen außerhalb Europas zur freiwilligen Kompensation, verdoppelt Hauser diese um den gleichen Prozentbetrag.  Für „ein tiefgreifendes Reiseerlebnis“ wird es Fernreisen nur noch ab 14 Tagen geben: www.hauser-exkursionen.de/ueber-hauser/unternehmensleitbild 
Ab 3. März schickt der Veranstalter seine Kunden wieder auf virtuelle Reisen: www.hauser-exkursionen.de/virtuelle-reise

Mit flexiblen Umbuchungs- und Storno-Regeln versuchen Veranstalter ihr Geschäft anzukurbeln. Der Wildwuchs der Regeln und Anreize sorgt für Unsicherheit beim Verbraucher, mahnt Holidaycheck-Manager Georg Ziegler. Er wirbt laut Branchenmagazin fvw für einheitliche Regelungen.

Der Berliner Spezialreiseveranstalter Lernidee Erlebnisreisen präsentiert mit dem neuen Katalog Zarengold 2021/2022 die größte Auswahl an Reisen auf der Transsibirischen Eisenbahn. Dazu kommt druckfrisch der Katalog Die Welt per Zug entdecken! 2021/2022, der außergewöhnliche Zugreisen auf allen Kontinenten bündelt. Mit den beiden Print-Katalogen bietet Lernidee einen optimistischen Ausblick auf das nächste und übernächste Reisejahr. Reise-Termine bis 31.03.2022 sind in den Katalogen mit Preisen dargestellt und können direkt gebucht werden.  Ab sofort sind auch Covid-19-Infektionen und eine daraus folgende Quarantäne in der Reiserücktritts-Versicherung inkludiert. Im Erkrankungs- bzw. Quarantänefall erhalten Lernidee-Kunden die bereits geleisteten Zahlungen zurück, wenn sie eine Reiserücktritts-Versicherung bei der Allianz abgeschlossen haben.  Zudem hat Lernidee sein Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auf allen Reisen gilt, weiterentwickelt: https://www.lernidee.de/files/hygiene-_und_sicherheitskonzept.pdf

Das waren noch Zeiten: Mit Lernidee von Isfahan nach Istanbul

 

Lidl schließt Lidl Holidays und JT Touristik.

Der Portugalspezialist  Olimar präsentiert sich mit einem neuen Markenauftritt und einem Magalog.  Der Veranstalter hat eine Flex Fee eingeführt.  Wer das Extra für 30 Euro zur Reise hinzubucht,  kann die Reise auch noch 30 Tage vor Abreise ohne weitere Kosten umbuchen oder stornieren :  www.olimar.de/ 

Reisen mit Sinnen, Spezialist für nachhaltige Reisen, führt eine 65-Tage-Frist für Neubuchungen ein. Bis zu dieser Frist sind Umbuchungen kostenfrei möglich.

Der Last-Minute-Pionier Ltur ist künftig kein eigener Veranstalter mehr, sondern nur noch eine TUI-Vertriebsmarke.

„Natürlich nah dran“ heißt die neue Produktlinie bei Reisen mit Sinnen.  Die Touren des Erlebnisreisespezialisten führen in deutsche Regionen und die angrenzenden europäischen Länder.  Wander-, Foto- und Naturreisen regen an, die Nähe neu zu erleben:  www.reisenmitsinnen.de 

Fair-Sicherung nennt Schauinsland seine Corona-Versicherung nach Vorbild von TUI und DerTouristik. Der Veranstalter verbucht 2020 ein Minus von 63 Prozent.  Schauinsland weitet das Angebot, Kosten für eine verspätete Rückreise aufgrund einer Quarantäne im Urlaubsland zu übernehmen, auf Buchungen bis zum 28. Februar aus.  Der Veranstalter nimmt 29 Euro pro Person, damit Stornierung und Umbuchung bis 22 Tage vor der Abreise möglich sind. Kindern erklärt Schauinsland das Fliegen in Corona-Zeiten auf spielerische Art. Der Reiseveranstalter hat sein Maskottchen Katta mit Freunden in den Urlaub geschickt und sie mit der Kamera begleitet.  Das vierminütige Video ist auf der Kinderseite „Kattas Welt“ und in Social Media abrufbar: https://kattas-welt.de/

SKR Reisen, der Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen, hat seinen  Deutschland-Reisekatalog (mit Österreich und Südtirol) für 2021 herausgebracht.

Auch STA Travel Deutschland ist insolvent.

Studiosus  hat trotz Corona ein umfassendes Angebot für das Reisejahr 2021  präsentiert – mit Reisen in 120 Länder weltweit. Neben zwei Studienreisen-Katalogen sind jetzt auch Programme für  Singles und Alleinreisende, Städtereisen und Reisen in kleinen Gruppen erschienen.  Dabei setzt der Studienreiseveranstalter insbesondere auf europäische Reiseziele, die gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind – inklusive  Deutschland, das nach 32 Jahren ein Comeback im Studienreisen-Angebot der Münchner feiert. Die Studiosus-Tochter Marco Polo hat darüber hinaus vier weitere Kataloge mit Entdeckerreisen veröffentlicht, die zu den Highlights eines Landes führen. 50 Reisen sind neu im Programm.  Künftig soll es keine Anzahlungen bei der Reisebuchung mehr geben, dafür bis vier Wochen vor der Abreise  ein kostenloses Umbuchungs- und Stornorecht.  Die Regelung gilt für alle Reisen im Jahr 2021 und sie gilt auch für die zur Studiosus-Gruppe gehörende Veranstaltermarke Marco Polo.   Beim Klimaschutz setzt das Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen und stellt alle Reisen von Studiosus und Marco Polo vom Flug bis zur Verpflegung umfassend klimaneutral. Das Geld für die CO2-Kompensation der Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeitet Studiosus mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Unternehmen bereits seit Jahren begleitet.  Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept auf Studiosus-Reisen sind im Internet abrufbar unter: https://magazin.studiosus.com/Tags/Corona-Schutz-bei-Studiosus  

Der Fernreiseveranstalter Taruk bringt erstmals einen Europa-Katalog raus.

Zypern gehört zu den Zielen, mit denen die Veranstalter für den Sommer rechnen.

Der Asien-Spezialist Transorient Touristik hat nach verschiedenen Meldungen  schon länger den Geschäftsbetrieb eingestellt. Ein Insolvenzantrag steht noch aus.

Schon vor einiger Zeit hat  TUI den Sommer 2021 zur Buchung frei gegeben. Über 100 Hotels der TUI-Hotelmarken und -konzepte sowie weitere 10 000 Unterkünfte sind über Reisebüros und auch online buchbar unter www.tui.com 
Für größtmögliche Sicherheit im Urlaub bietet TUI  einen neuen Covid-19-Versicherungsschutz in Kooperation mit AXA Partners.  Die Kosten für einen PCR-Test und eine Heilbehandlung werden übernommen, Quarantänekosten bis zu einem Festbetrag. Auch die medizinische Rückführung nach Deutschland im Ambulanzjet in ein Krankenhaus nahe des Wohnortes ist möglich, sofern dem keine medizinischen oder sonstigen Gründe entgegenstehen. Nach Dertour bietet auch TUI Corona-Schnelltests für zu Hause an.
Das Angebot an kurzfristig stornierbaren Raten auf rund 6000 Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz  wird ausgeweitet. Bisher galten die Flex-Raten nur für ausgewählte Stadthotels. Möglich ist so eine kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag.  Unterkünfte mit flexiblen Raten und ihre jeweiligen Bedingungen sind laut Reisevor9 im Buchungssystem Iris Plus im Bereich „Unterkunft“ mit einem Vermerk gekennzeichnet. Inzwischen hat TUI einen neuen Flextarif eingeführt, der einen je nach Reisepreis gestaffelten Aufpreis enthält.  Bis 14 Tage vor Abreise können die Kunden damit kostenlos ihre Reise stornieren oder umbuchen.
Analysten haben berechnet,  dass der Konzern derzeit rund 500 Millionen Euro im Monat „verbrenne“. Ein Großteil der Kreuzfahrtflotte liegt brach.  Tuifly blieb lange Zeit am Boden, den Konzern eigenen Hotelketten fehlten die Gäste.  8000 Stellen  sollen gestrichen, bis zu 60 Reisebüros geschlossen werden.  Bereits zum dritten  Mal nimmt der TUI-Konzern staatliche Hilfe in Anspruch. Drei Milliarden Euro hat der Bund bereits zur Verfügung gestellt. Nun sollen weitere  1,8 Milliarden Euro hinzukommen. Die TUI-Eigentümer haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch der Bund Großaktionär beim Touristikkonzern werden darf. Aber die privaten Teilhaber müssen ebenfalls drauflegen.
Vom 1. Oktober bis 31. Dezember brach der Umsatz um 88 Prozent ein,  bei Kreuzfahrten um fast 100 Prozent. Unterm Strich stand ein Verlust von 813 Millionen Euro.  Der weltgrößte Touristikkonzern konnte in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres gerade mal 468,1  Millionen Euro Umsatz verbuchen. Vor einem Jahr waren es noch 3,85 Milliarden.  Konzernchef Joussen verweist auf das „erfolgreiche Kostenmanagement“, das dabei half,  den Verlust   1. Quartal 2021 zu begrenzen: Bereinigtes EBIT -698,6 Millionen Euro1 (Vorjahr: -146,7 Millionen Euro)

Mit dem TUI Blue Olhuveli Resort ist die TUI ab dem Frühjahr erstmals auf den Malediven vertreten. Foto: TUI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vtours führt Flex-Tarife ohne Aufpreis ein

Geschäftsführer Daniel Kraus rechnet bei Wikinger Reisen für 2020 mit einem Umsatzrückgang um rund 75 Prozent und baut 71 Stellen ab.  Künftig will Wikinger sein Programm stärker an die „neue Reisewirklichkeit“ anpassen. Für 2021 ist  der Katalog  „Best of Europa“: „der“ Katalog für den Aktivurlaub 2021, auf dem Markt .  Viele Touren laufen in Deutschland, 40 Prozent des Wikinger-Programms sind ohne Flug zu erreichen. Das komplette Europa-Programm ist als blätterbarer Katalog online und buchbar. Bislang hatte die Fernstrecke einen Anteil von rund 25 bis 30 Prozent am Portfolio. Unter  https://www.wikinger-reisen.de/reisen-in-zeiten-von-corona.php finden Reisewillige Antworten auf Fragen was wann wo geht.
Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die neue Corona-Zusatzversicherung der ERGO für alle Ziele außerhalb Deutschlands. Die Police schützt die Gäste vor, während und nach der Reise. Die Versicherung  funktioniert allerdings  nur, wenn der Urlauber eine übliche Reiseversicherung hat oder bei der Buchung – mindestens 30 Tage vor Abreise – abschließt. Für die Nach-Corona-Zeit hat Wikinger unter dem Motto „Yes, we care“ einen Leitfaden für  die Wander- und Radreisekunden entwickelt mit Verhaltensempfehlungen und Informationen über eigene Sicherheitsmaßnahmen.  Zur Vermeidung von Plastikmüll gibt es einen mit dem WWF erarbeiteten Ratgeber:  www.wikinger-reisen.de/nachhaltigkeit.php

Ab 2021 gleicht Windrose auf Reisen entstandene Emissionen seiner Gäste mit Spenden an Schutzprojekte in Myanmar und Nepal aus. Die Beiträge dienten zur Reduktion von Treibhausgasen und fördern lokale Dorfgemeinschaften.

 Luftfahrt

Der Stillstand forderte schon einige Opfer:  Air Mauritius und Virgin Australia sind pleite. Weitere Fluglinien stehen auf der Kippe. Viele Carrier werden nur mit Staatshilfe überleben. Die Lufthansa und andere von der Corona Pandemie betroffene Airlines erhalten zusammen staatliche Hilfen von  112 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kalkulation vor, die der Airline-Branchenverband Iata veröffentlicht hat.  Der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem schlimmsten finanziellen Einbruch in der Luftfahrtgeschichte. Vorübergehend könnten nach Ansicht von Iata die Flugpreise sinken, um Touristen wieder in Flugzeuge zu locken. Mittlerweile rechnet die Iata damit,  dass das Passagieraufkommen nicht 2023, sondern erst 2024 wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht.  Für internationale Flugreisende fordert der Dachverband Corona-Schnelltests vor dem Abflug. Auch eine Impfpflicht für Flugreisende steht im Raum.

Mit einem Passagiervolumen von weniger als 20 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit befinde sich die Luft- und Reisebranche „faktisch in einem zweiten Lockdown“, warnt der Flughafenverband ADV. Wenn Bund und Länder die Airports nicht unterstützten, drohe der Abbau eines Viertels der rund 180 000 Arbeitsplätze.  Auch der Flughafenverband ACI Europe schlägt Alarm.  Er befürchtet die Pleite von 40 Prozent seiner Mitglieder. Nach seinen Berechnungen liefen 193 Airports Gefahr, in die Insolvenz zu schlittern. Vor allem regionale Flughäfen stünden auf der Kippe.

Harsche Kritik an den nicht vorhandenen Anti-Corona-Maßnahmen der europäischen Airlines übte Flugzeugforscher Dieter Scholz von der Hamburg University of Applied Sciences gegenüber „Report Mainz“.  Seiner Ansicht nach könnte ein freier Mittelsitz das Risiko einer Infektion um den Faktor 10 reduzieren. Das Konzept der EU und der Airlines zum Infektionsschutz  ohne einen freien Mittelsitz hält Scholz für völlig unzureichend: „So kann man Infektionen im Flugzeug auf keinen Fall verhindern. Wir werden belogen, ohne dass die Airlines dabei rot werden.“ Mehr dazu: https://lilos-reisen.de/fliegen-oder-nicht-fliegen/

Laut einer Studie des US-Verteidigungsministeriums besteht im Flugzeug kaum ein Ansteckungs-Risiko.  Wenn sich die Passagiere auf ihren Sitzen befinden und einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden, könnten nur 0,003 Prozent der infizierten Luftpartikel in die Atmungszone eines Fluggastes gelangen, so das Fazit der bislang größten Studie zu den Luftströmen an Bord kommerzieller Flugzeuge.  Zu dem geringen Ansteckungsrisiko trügen  der schnelle Luftaustausch in den Flugzeugen, die Luftzirkulation von oben nach unten sowie der Einsatz hochwirksamer Luftfilter bei.

Dem widerspricht eine neuere Studie aus Neuseeland:  Nach einem 18-stündigen Flug von Dubai nach Auckland im September wurden demnach sieben Passagiere nach der Ankunft während der neuseeländischen Pflicht-Quarantäne nach einigen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Vier von ihnen sollen sich im Flugzeug angesteckt haben. Sie saßen maximal zwei Reihen vor oder hinter einem Fluggast, der als Verbreiter der Infektion gilt, wie aerotelegraph berichtet:   https://www.aerotelegraph.com/corona-im-flugzeug-infektion-trotz-test-und-hygienemassnahmen

Hoffnungsschimmer?

Durch die Corona Krise sind sämtliche Flugpläne, die Airlines ursprünglich aufgelegt hatten, Makulatur.  Laut Iata haben Regierungen weltweit inzwischen rund 130 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt, um die Airlines zu unterstützen. Der Airline-Verband plant laut Generaldirektor Alexandre de Juniac, „eine weltweite Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, die in der Lage ist, die Testergebnisse und die Identität der Passagiere sicher zu verwalten, zu teilen und zu überprüfen“. Als technische Grundlage soll die Personendatenerfassung One ID dienen. Neben Testdaten könnten auch Informationen über eine vorhandene Impfung erfasst werden: https://www.aero.de/news-37791/IATA-will-mit-Travel-Pass-internationale-Reisen-ermoeglichen.html

Der europäische Luftverkehr  wurde von den Corona-Einschränkungen besonders hart getroffen. Die International Air Transport Association (Iata)  befürchtet,  dass europäische Airlines  rund  zwölf Milliarden Dollar verlieren werden und die EBIT-Marge um 9,5 Prozent sinken wird. Der Personenverkehr in Europa sank um knapp 70 Prozent.

Vom 1. Februar an müssen Reisende ab dem sechsten Lebensjahr im Flughafen und an Bord von Flugzeugen eine medizinische Maske tragen. Dies gelte unabhängig davon, ob die jeweilige nationale oder lokale Regelung keinen oder einen geringeren Schutzstandard vorsieht, teilt der Luftfahrtverband BDL mit.

Nach Einschätzung des  Iata werden Passagiere künftig einen Impfpass vorlegen müssen, um ins Flugzeug einsteigen zu dürfen.

Ein aktueller Überblick ohne Garantie auf Vollständigkeit:

Aegean präsentiert im Sommerflugplan 22 Verbindungen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz.  Start ist Ende März, also kurz vor Ostern.  Bis zum Ende des Winterflugplans bietet der Carrier eine neue Voucher-Lösung an :  www.aegeanair.com.

Air Baltic  hat sich einen Flugstopp verordnet.

Air Cairo streicht die Flüge ab Deutschland bis Ende März.

Air Canada leidet wie alle anderen Airlines massiv unter der Corona-Krise. Die Zahlen für die ersten neun Monate 2020 sind tiefrot. 79 Flugzeuge werden ausgemustert.

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat für den Sommerflugplan ab 29. März eine neue Verbindung zwischen München und dem dänischen Flughafen Aarhus angekündigt.

Frankreich darf Air France in der Corona-Krise mit sieben Milliarden Euro in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen.  Trotzdem hat Air France-KLM wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Es werde Jahre dauern, bis das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht sei. Als Reaktion auf  die Krise streichen beide Airlines ihre Flugpläne zusammen.  Um die Menschen zu Buchungen zu animieren, hat Air France ein Testprogramm für die von MedAire/International SOS entwickelte Lösung „ICC AOKpass“ aufgelegt. Der ICC AOKpass ist eine mobile App für Smartphones. Sie ermöglicht es Passagieren, einen sicheren Nachweis der COVID-19-Testergebnisse, die in einem Partnerlabor ermittelt wurden, mit sich zu führen. Am Flughafen legen die Passagiere anstelle eines Papierbelegs das Zertifikat in der App vor. Der ICC AOKpass bietet eine sichere Verifizierung über ein mit Blockchain-Technologie geschütztes Netzwerk, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Ziellandes.

Air Malta  verzichtet weiterhin auf Umbuchungsgebühren.

Air Namibia hat keine Zukunft.  Die Fluggesellschaft des Landes hat den Betrieb eingestellt und wird liquidiert.

Mit Canarian Airways geht im Juni eine neue von kanarischen Unternehmern finanzierte Airline an den Start.  Heimatflughafen ist Teneriffa.

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Altitalia.  Mit 52 Flugzeugen und  bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen. Abheben könnte Ita laut Geschäftsführer Fabio Lazzerini ab April.

American Airlines  will ein Fünftel der Mitarbeiter in unbezahlten  Zwangsurlaub schicken.  1500 Mitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren.

Austrian Airlines  hat  in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien einen ersten Probebetrieb für den Einsatz von Covid-19 Antigen Schnelltests bei Flugreisen gestartet.

British Airways legt  wegen der Corona Pandemie die komplette Boeing 747-Flotte still.  Eigentlich sollten die 31 Jumbo-Jets erst im Jahr 2024 aus dem Verkehr gezogen werden. In Zukunft werde man auch mit Blick auf den Klimaschutz verstärkt auf moderne,  effizientere Flugzeuge wie den Airbus A350 setzen, heißt es von Seiten der Airline.  Die Corona-Mutation, die im Land aufgetaucht ist,  hat auch den Flugverkehr in Mitleidenschaft gezogen. Aktuelle Infos unter https://www.britishairways.com/de-de/information/incident/coronavirus/latest-information

Brussels Airlines hat wieder abgehoben  –  mit besonderen Vorkehrungen.

Cathay Pacific soll fast 4,5 Milliarden Staatshilfe bekommen.  Die Airline hat  ihren aktuellen Flugplan online gestellt und bietet ihren Fluggästen eine  kostenfreie Corona-Versicherung: https://www.cathaypacific.com/cx/de_DE/flying-with-us/cathaycare/where-we-fly-now.html

Czech Airlines (CSA)  hat Insolvenz angemeldet.

Mexiko  stünde gerne wieder auf dem Flugplan.

Condor hat den Schutzschirm verlassen und ist von Frankfurt nach Neu-Isenburg gezogen. Inzwischen verhandelt die Airline über eine neue Finanzspritze. Die Rede ist von 150 Millionen Euro.   Neu ist ein Visit friends & relatives Tarif.  Die Airline  hat den ersten Teil des Winterflugplans  2021/22   zur Buchung freigeschaltet. Laut FVW ist die Liste der Langstreckenflüge lang.  Von Pfingsten an geht es ab Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Nach Beirut geht es ab 21. Mai immer dienstags, freitags und samstags, nac Inzwischen bietet die Airline auch wieder Snacks auf ihren Flügen an. Die Maskenpflicht an Bord wurde verschärft:  https://www.condor.com/de/flug-vorbereiten/am-flughafen/schutzmassnahmen.jsp 
Bis Ende März verzichtet der Ferienflieger weiter auf eine Umbuchungsgebühr.

Delta Airlines macht Flüge für den Sommer 2021 buchbar und schafft die Umbuchungsgebühr ab.  Der Carrier hat gemeinsam mit den Flughäfen Rom und Atlanta ein transatlantisches Corona-Testprogramm angestoßen, das Passagieren eine Corona-freie Reise von den USA nach Italien ermöglichen soll. 

Easyjet   will wieder innerdeutsche Flüge aufnehmen, etwa von Berlin nach Sylt.

El Al hat  den Flugbetrieb ausgesetzt.

Bis 2022 übernimmt Emirates noch fünf neue A-380.  Alle neuen Riesenjets sollen ein ganz neues Flugerlebnis bieten, u.a.  eine Premium Economy Class.   Die Zahl der Dubai-Flüge aus Deutschland wird aufgestockt. Die Airline übernimmt medizinische Kosten von bis zu 150 000 Euro und Quarantäne-Kosten von 100 Euro pro Tag für zwei Wochen, falls Passagiere während ihrer Reise an Covid-19 erkranken, berichtet FVW.   Die Airline verteilt an die Passagiere Hygiene-Kits.  Als erste Fluggesellschaft führt Emirates zusätzlich zur bestehenden Covid-19-Deckung einen erweiterten Multi-Risiko-Reiseschutz ein.  Die neue Multi-Risiko-Reiseversicherung und COVID-19-Deckung  erstreckt sich auch auf Emirates-Codeshare-Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden, sofern die Ticketnummer mit 176 beginnt:   www.emirates.com/multi-risk-travel-insurance  

Etihad will weltweit wieder mehr als 50 Destinationen anfliegen. Die Airline bietet seit kurzem eine kostenlose Covid 19-Versicherung an, die alle medizinischen Kosten – auch die einer Quarantäne – abdeckt. Die Versicherung ist Teil von Etihad Wellness, dem neuen Hygiene-Programm. Noch bis 31. März bietet Etihad kostenlose  COVID-19 PCR Tests  auf allen Flügen nach oder von Abu Dhabi. Die Airline muss schrumpfen und setzt auch beim Management den Rotstift an. Inzwischen soll laut einer Pressemeldung das ganze Personal der Airline geimpft sein.  Aktuelles unter etihad.com/destinationguide 

Eurowings  stockt das Flugprogramm signifikant auf und will wieder 80 Prozent ihrer Reiseziele anfliegen.  Eine Flexibilitäts-Garantie  soll das Geschäft beleben: Bis 14 Tage vor dem Abflugdatum kann der Flug beliebig oft und kostenlos umgebucht werden – sogar auf ein anderes Reiseziel. Dies gilt für alle Eurowings Flugangebote innerhalb Europas.  Für Ostern hofft die LH-Billigtochter auf  ein  gutes Mallorca-Geschäft.  Die Airline bietet  eine kostenpflichtige Corona Versicherung an und will Urlaubern bei Reisen zu einem der gängigen Ferienziele vor Abflug Testmöglichkeiten anbieten. Vor dem Rückflug soll die gleiche Prozedur erfolgen. Von April an will Eurowings drei Jets am Berliner Flughafen stationieren.

Finnair hat eine eigene website für Fragen zu Corona eingerichtet:  https://www.finnair.com/de-de/h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/coronavirus

Green Airlines  verschiebt seinen eigentlich für November geplanten Start. 

Icelandair  gibt Antwort auf aktuelle Fragen zu Corona unter  https://www.icelandair.com/de-de/hilfe/covid-19/faq/

Ita heißt die Nachfolgerin der insolventen Alitalia. Mit 52 Flugzeugen und bis zu  5500 Beschäftigten, etwa halb so vielen wie zuvor Alitalia, will die neue italienische Fluggesellschaft an den Start gehen.  Angedacht ist der April.

KLM  muss sparen und will bis zu 5000 Stellen streichen.  Im Januar gab die Airline bekannt, weitere 1000 Stellen zu streichen. Der Flugplan bleibt weitgehend erhalten, nur für Großbritannien, Südafrika und Südamerika gilt ein Flugverbot.

Korean Air hat auf Inlandsflügen und internationalen Strecken für alle Economy-Class-Passagiere ein „Back to Front“-Zoneneinstiegssystem eingeführt. Dieses soll dafür sorgen, dass die Passagiere, die Sitzplätze im hinteren Bereich des Flugzeuges haben, zuerst an Bord gehen.  Die Airline will nach Informationen von fvw den kleineren Wettbewerber  Asiana Airlines übernehmen.

Der chilenische Luftfahrt-Konzern Latam  hat Insolvenz angemeldet. Die Unternehmensgruppe und die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und den Vereinigten Staaten beantragten Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts.  Der Flugbetrieb in Argentinien wurde eingestellt. Auch in Brasilien hat Latam inzwischen Gläubigerschutz beantragt.

Lauda hat den gesamten Flugbetrieb auf unbestimmt  Zeit eingestellt.

LOT Die polnische Staats-Airline hat eine erste Tranche Staatsgelder bekommen.  LOT hat viele Flüge wieder aufgenommen und informiert über kurzfristige Änderungen aufgrund von Covid-19 unter https://www.lot.com/de/de/coronavirus-travel-information

Zurück in München: Die Crew des Lufthansa-Rekordflugs zu den Falkland-Inseln

Im letzten Jahr hat die Lufthansa einen Verlust von 6,7 Milliarden Euro eingeflogen.   

Für normale Passagiere bietet Lufthansa bei allen Neubuchungen  kostenfreie Umbuchung an.  Auf allen Flügen der Lufthansa-Gruppe gilt Maskenpflicht für Passagiere. Die Airline wirbt mit einer Rückholgarantie.  „Die Rückfluggarantie gilt unabhängig vom gebuchten Tarif für alle Kunden“, heißt es in einer Pressemeldung von Lufthansa. Niemand soll Angst haben, zu stranden. Lufthansa begrenzt die Rückholgarantie allerdings auf Europa, die Türkei und Nordafrika. Die Flex-Konditionen wurden bis 31. Mai verlängert.  Für den Sommer 2021 kündigt die Airline ab Frankfurt  15 neue Reiseziele an  – von Ägypten bis Zypern. Tickets sind ab sofort buchbar und voll flexibel umbuchbar. Von den Drehkreuzen Frankfurt und München werden ab Sommer 33 neue Urlaubsziele angeboten. Schwerpunkte sind die kanarischen Inseln, Griechenland und die Karibik.  Doch die Airline muss sparen und hat angekündigt, 150 Flugzeuge stillzulegen. Das bedeutet auch das Aus für den A380.  Betroffen sind auch die Beschäftigten: rund 30 000 Stellen sollen gestrichen werden.
Auch bei der Lufthansa Group (Austrian, Swiss) können Passagiere jetzt freie Nebensitze hinzubuchen.  Die Airline streicht den Sommerflugplan zusammen. 
An Bord  der Lufthansa und ihrer Tochter-Airlines gibt es auf der Kurz- und Mittelstrecke  keine kostenlosen Snacks mehr.  Außerdem starten Lufthansa und Swiss die biometrische Gesichtserkennung von Passagieren. In Frankfurt und München müssen registrierte Programmteilnehmer an der Passagierkontrolle und am Flugsteig nur noch in ein Kameraauge schauen, um Zugang zu erhalten.  Über die  aktuellen Bestimmungen aufgrund der Pandemie informiert Lufthansa unter https://www.lufthansa.com/de/de/reisen-und-corona

Mit dem Konzept einer Reduzierung der Flotte von derzeit 140 auf rund 50 Maschinen, der Aufgabe des Langstreckengeschäfts und einer Konzentration auf nationale, regionale und innereuropäische Routen buhlt der norwegische Billig-Carrier Norwegian Air um Geld von Investoren und Staat.

Oman Air nimmt den Flugbetrieb wieder auf.

Der australische Nationalcarrier  Quantas  will 6000 Stellen abbauen.  Qantas rechnet erst ab  Ende Oktober 2021 mit einer nennenswerten Wiederbelebung des Langstreckenverkehrs.  Die Airline will dann für die Passagiere eine Impfplicht einführen.

Qatar Airways  veröffentlicht die aktuellen  Geschäftsbedingungen zu Corona  unter qatarairways.com/Flexibility  Das Code Sharing mit Oman Air wurde erweitert. Nachdem Saudi-Arabien die Blockade des Landes beendet hat, kann die Airline wieder ohne Umwege fliegen.   Inzwischen hat die Airline den 53 Airbus A350 übernommen und ist damit der größte A350-Betreiber der Welt.  Passagiere tragen während des gesamten Fluges zusätzlich zur Schutzmaske einen Gesichtsschutz und erhalten kostenlose Hygiene-Kits. Darin finden sie eine chirurgische Einweg-Schutzmaske, große puderfreie Einweg-Handschuhe und Handdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis. Details unter www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html

Ryanair  hat den Winterflugplan zusammen gestrichen. Die Passagiere sollen am Flughafen und an Bord Gesichtsmasken tragen. Zudem sollen sie der Airline bei Flügen  am Check-in ihre Kontaktdaten und die Dauer ihres Aufenthalts nennen. Die Airline hat angekündigt,  Standorte zu schließen. Im Gespräch sind Cork und Shannon.   Die Airline erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 einen Verlust von fast einer Milliarde Euro.  Trotzdem hat Ryanair gerade 75 neue  Boeing Flugzeuge 737 Max  bestellt – wohl zu günstigen Konditionen. Bei dem Flieger waren im Zuge des erzwungenen Groundings  viele Bestellungen gestrichen worden. Die britische Aufsichtsbehörde hat der Airline inzwischen untersagt, mit  dem Slogan „Jab and go“ (Impfen und los)  für Sommerurlaub zu werben.

Der südafrikanische Nationalcarrier SAA  wird weiterhin keine internationalen Flüge anbieten.

SAS  hat  einen Milliardenverlust erlitten. Aktuelle Informationen zu Corona und Flügen gibt es unter https://www.flysas.com/de-de/hilfe-und-kontakt/faq/corona/

Singapore Airlines  hat die Wiederaufnahme von München-Flügen angekündigt und  verweist ansonsten auf seine Website www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/precautionary-measures/

South African Airways  stellt vorübergehend den Betrieb ein. 

Southwest Airlines will Tausende von Jobs abbauen

Die internationalen Flughäfen von Colombo und Mattala in Sri Lanka stehen laut FVW kurz vor der Wiedereröffnung. Aus diesem Anlass plane Sri Lankan Airlines zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt des asiatischen Landes.

Der Ferienflieger Sundair strebt ein Schutzschirmverfahren an.

Der Ableger des Joint Ventures von Lufthansa und Turkish Airlines mit 20 Flugzeugen rund 1200 Mitarbeitern wird eingestellt. Sun Express Deutschland war vor neun Jahren gegründet worden, um von hier aus auch andere Länder anfliegen zu können. Jetzt soll sich Sun Express wieder ganz auf Türkei-Flüge konzentrieren. Nun bietet der Ferienflieger optional eine Versicherung für Fluggäste an, die auch eine mögliche Erkrankung mit Covid-19 abdeckt.  Außerdem hat Sun Express zwei neue Flex-Tarife eingeführt. Neu ist ein Corona-Care-Paket, das im Falle einer Infektion mit Covid-19 greift und eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung ermöglicht.

Ähnlich wie der Bund bei der Lufthansa springt auch der portugiesische Staat als Retter beim National Carrier TAP Air Portugal ein.  Neue Regelungen und Flugänderungen finden sich unter https://www.flytap.com/de-de/warnmeldungen-und-informationen

Thai Airways soll unter Gläubigerschutz gestellt und saniert werden.  Der reguläre Flugbetrieb ist noch nicht wieder aufgenommen.

TUI fly schrumpft auf 22 Flugzeuge. Die Langstrecke wird vorerst auf Eis gelegt.  Die Airline will zeitnah Verhandlungen über die Verkleinerung der Flotte beginnen.  “ Wir müssen diese Flotte verkleinern und innerhalb der fünf Fluggesellschaften des Konzerns enger zusammen arbeiten. Sonst werden wir als Premium-Anbieter im Ferienflug den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Fluggesellschaften noch weiter vergrößern“, sagte TUI fly Geschäftsführer Oliver Lackmann.  An Bord besteht Maskenpflicht. Als erste Airline hat TUI fly den Winterflugplan 2021/22 zu 14 Warmwasserzielen in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien, Zypern und auf den Kapverdischen Inseln veröffentlicht – mit einer Umbuchunsoption: Alle neugebuchten Flugtickets im Perfect-Tarif können demnach  bis zu sieben Tage vor Abflug unbegrenzt oft und kostenfrei umgebucht werden.  Buchbar sind die Flüge ab sofort über das neue Flugportal TUI.com/flug

Kreta gehört zu den Zielen, die wieder ab München angeflogen werden.

Turkish Airlines  hat den Flugplan aktualisiert.  Die neuesten Entwicklungen finden sich auf https://www.turkishairlines.com/de-de/announcements/coronavirus-outbreak/current-flight-plan/

United Airlines   verordnet  Maskenpflicht und verteilt die Masken an die Passagiere. Über das Vielflieger-Programm Mileage Plus hat sich der Carrier jetzt ein Darlehen über umgerechnet 4,4 Mrd. Euro geholt, um die „schwerste Krise“ in seiner Geschichte zu überstehen.

Gemeinsam mit dem Versicherungsunternehmen Chubb sorgt Wizz Air für  Planungssicherheit beim Reisen. Das neue Versicherungspaket deckt alle im Zusammenhang mit Covid-19 entstehenden Stornierungen ab. Sollte es unterwegs Corona-bedingt zu einem längeren Aufenthalt oder gar zu einer medizinischen Behandlung kommen,  übernimmt die Wizz Air Reiseversicherung – bis zu bestimmten Höchstgrenzen – die Kosten.  Neben der neuen Reiseversicherung bietet Wizz Air  auch einen Rücktritts-Schutz, der allerdings nur für unter 65-jährige gilt. Der Schutz gilt für Hin- und Rückflug-Tickets: https://wizzair.com/de-de/informationen-und-serviceleistungen/partnerserviceleistungen/reiseversicherung/

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) schlägt Alarm und fordert von der Politik Kompensationszahlungen. Die deutschen Airports gehen von einem kumulierten Verlust für 2020 in Höhe von 1,7 Milliarden Euro aus, für 2021 wird ein Verlust von 1,2 Milliarden Euro erwartet. Eine Hiobsbotschaft nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen Euro im Jahr 2019.

Mehr als eine Milliarde Euro sollen als Corona-Ausgleichshilfe an deutsche Flughäfen ausgezahlt werden.  Dabei will sich der Bund auf die wichtigen Airports konzentrieren.  Ohne direkte Bundesförderung müssten die Internationalen Flughäfen Dortmund, Friedrichshafen, Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn und Weeze auskommen. Auch regionale Flughäfen wie Kassel, Lübeck Memmingen oder Rostock würden leer ausgehen.

Der Berliner Flughafen  hat  das Terminal 5   vom Netz genommen. Es handelt sich dabei um das Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Schönefeld. Grund für die Maßnahme sei die geringe Auslastung wegen der Corona-Pandemie.

Der Flughafen Düsseldorf  hat Terminal B geschlossen.  Für 2020 geht der Airport von maximal 30 Prozent, im kommenden Jahr von rund 50 Prozent des gewohnten Verkehrsvolumens aus. Eine Rückkehr zum Niveau von 2019 erwartet man erst im Jahr 2025.

Der Flughafenbetreiber Fraport will bis zu 4000 der insgesamt 22 000 Stellen abbauen. Der Luftverkehr sei eingebrochen und erhole sich nur langsam. Auch 2023 würden die Passagierzahlen auf dem Drehkreuz Frankfurt noch 15 bis 20 Prozent unter den bisherigen Höchstwerten liegen,  wird Fraport-Chef Stefan Schulte auf reisevor9 zitiert. Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird voraussichtlich erst 2025 in Betrieb gehen, und damit zwei Jahre später als zuletzt geplant. Die Landebahn Nordwest ist außer Betrieb und wird als Parkplatz für Flugzeuge genutzt. Am Flughafen werden die Corona-Kontrollen verschärft. 

Der Mehrheitseigner des Flughafens Frankfurt-Hahn, der chinesische Mischkonzern HNA, zahlungsunfähig.  Die Insolvenz könnte den Niedergang des Airports beschleunigen.

Vom  Flughafen München aus soll ein Großteil der Flüge wieder erreichbar sein:   www.munich-airport.de/flugziele 
Passagiere haben am  Flughafen die Möglichkeit, sich auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Entsprechende kostenpflichtige Tests bietet die MediCare, eine Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH, im medizinischen Zentrum des Airports (Terminal 1, Bereich E) an. Wer an einem solchen Test interessiert ist, muss sich telefonisch über die Notfallambulanz des Airports unter der Rufnummer 089/975-63399 dafür anmelden. Die Testergebnisse liegen vier Stunden nach Durchführung der Abstriche vor.  Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Münchner Flughafen das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 beschert. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.
Rund eineinhalb Jahre nach Baubeginn ging am 18. Januar  das neue Hightech-Logistikzentrum am Airport in Betrieb.  In dem Gebäude im Nordwesten des Airports werden die Lagerkapazitäten der Flughafen-Einzelhandelstochter Eurotrade, der Gastronomie-Tochtergesellschaft Allresto sowie der Flughafen München GmbH (FMG) unter einem Dach vereint.
Seit 1. Dezember erfolgen alle An- und Abreisen über Terminal 2.  Die Passagierabfertigung im Terminal 1 ist bis auf weiteres eingestellt. Aufgrund der Corona-Auflagen sind  alle derzeit geöffneten gastronomischen Einrichtungen am Flughafen auf To-Go-Betrieb umgestellt:  https://www.munich-airport.de/we-are-open

Am Allgäu Airport kommt der Flugbetrieb wieder in Schwung – mit neuen Zielen: www.allgaeu-airport.de

Der Flughafen Paderborn hat Insolvenz angemeldet.

Der Flughafen Tegel ist seit 8. November Geschichte.

Sicherheit Sogenannte Community-Masken reichen nach Ansicht der europäischen Luftsicherheitsbehörde EASA nicht aus, um die Ansteckungsgefahr im Flugzeug zu verhindern. Für Passagiere und Mitarbeiter sei vielmehr medizinischer Mund- und Nasenschutz wichtig.  In den  „Operarational Guidelines“ wird außerdem empfohlen, Abstand im Flugzeug durch freie Plätze zu halten. Familien und Mitglieder eines Haushalts sollten nebeneinander sitzen, heißt es. Passagiere sollten außerdem möglichst wenig Handgepäck mit an Bord nehmen.

Klima  71 Prozent der Menschen in Deutschland wären laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace bereit, weniger zu fliegen, wenn dies dazu beiträgt, Umwelt und Klima zu schützen59 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Flugreisen auf ein jährliches Kilometerbudget beschränkt werden: https://www.greenpeace-magazin.de/leseecke/exklusive-umfrage-deutsche-zum-konsumverzicht-bereit

Flugzeugfriedhof  Europas größter Flugzeugfriedhof liegt in Spanien und ist fast ausgebucht.  In Teruel werden Flugzeuge entweder für einen gewissen Zeitraum zwischengeparkt oder finden hier ihre Endstation – als Ersatzteillager. Lufthansa will all ihre Langstreckenflugzeuge vom Typ A340-600 hierher verlegen. Während die klassischen Passagierflughäfen gerade kaum etwas zu tun haben, herrscht in Teruel Hochbetrieb. Der Flughafen gehört mit seinem Geschäftsmodell als Flugzeug-Abstellplatz zu den Gewinnern der Coronavirus-Krise.

Deutschland 

Auf 38 Milliarden Euro taxiert das World Travel & Tourism Council (WTTC) die Folgen des Ausbleibens ausländischer Besucher im Zuge der Corona-Pandemie für 2020. Die Ausgaben ausländischer Besucher könnten demnach gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent einbrechen, berichtet Reisevor9.

Petra Hedorfer führt weitere fünf Jahre als Vorsitzende des Vorstandes die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Das hat der Verwaltungsrat der DZT beschlossen.

Die verordnete Schließung im November kostete Hotels und Gastronomie 5,8 Milliarden Euro,  so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Das Gastgewerbe ist  am härtesten betroffen.  Von März bis Dezember 2020 summierte sich der Umsatzverlust  laut Dehoga auf fast 40 Milliarden Euro.
Allein durch den zweiten Lockdown  müsse die deutsche Wirtschaft  einen Rückgang um 19,3 Milliarden Euro verkraften, heißt es in der Welt.
2020 verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 302,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, waren das 39 Prozent weniger als im Jahr 2019.
„Deutschlands Magic Cities“ bewirbt die Deutsche Zentrale für Tourismus in ihrer neuen Kampagne. Dabei geht es um Großstadtleben in Verbindung mit intakter Natur und entspannter Lebensart.   Die Kampagne startet mit einer eigenen Microsite auf Tripadvisor und wird bis Ende Januar unter dem Hashtag #DreamNowVisitLater  in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich ausgespielt.

Noch immer ist Deutschland, was die Lockerungen angeht, ein Flickenteppich.    Aber die Länder nähern sich immer mehr an. Bund und Länder haben sich bei dem Corona-Krisengespräch  auf vorläufige – restriktive – Öffnungen geeinigt.   Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen bleiben allerdings  geschlossen. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen  empfangen. Umsatzausfälle sollen teilweise ersetzt werden. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden deutschlandweit unterschiedlich geahndet.  Die Bußgelder bewegen sich zwischen 50 und 250 Euro.

Einen schnellen Überblick über die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern verschafft dieser Link  https://tourismus-wegweiser.de/?fbclid=IwAR2uAzBqd41gjFOMxYaMqc_pTHY8LPP5WtIr457R2cCpD2XN-QAv4BURI18, 

Wichtige Informationen zum Tourismus sind zu finden auf dem Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes www.corona-navigator.de 

Die Risikogebiete in Deutschland vermehren sich wieder.  Sie hier aufzuführen, ist unmöglich.  Einen aktuellen Überblick bietet auch  das Dashboard des RKI:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

In allen Bundesländern wurde die Maskenpflicht verschärft.

Informationen und mehr auch unter  https://www.zusammengegencorona.de/

 In Oberammergau wurden die Passionsspiele abgesagt, die bisher alle zehn Jahre stattfanden.  Neuer Premierentermin ist der 21. Mai 2022.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin wuerden auf zwei Veranstaltungen aufgeteilt: Die virtuelle für die Branche im März  hat bereits stattgefunden.  Im Juni soll ein  Publikumsfestival folgen.

Die Internationale  Tourismusbörse  Berlin  (ITB) findet vom 9. bis 12. März nur digital statt.  Die Messe und der sie begleitende Kongress richten sich nur an das Fachpublikum. Die  globale B2B-Reisebranche trifft sich  auf ITB Berlin NOW – Neue digitale Plattform mit den Säulen Networking, News, Business und Content.  Mehr Infos dazu unter www.itb.com/now

Die Leipziger Buchmesse wird nicht in gewohnter Form stattfinden – auch nicht im Mai, wie vorgesehen.  Nach Informationen von MDR Kultur  sollen trotzdem Lesungen in Leipzig oder digital stattfinden. Auch der Preis der Leipziger Buchmesse soll vergeben werden – in welcher Form ist noch unklar. Auf dem Messegelände jedenfalls findet nichts statt, weder Fach-, noch Besucher- oder Manga-Messe.

Die Mice-Messe Imex wurde abgesagt. 

Der Hamburger Hafengeburtstag fällt auch 2021 in Wasser.  Die für September geplanten Cruise Days werden erst 2022 stattfinden.

Chemnitz wird 2025 Europäische Kulturhauptstadt.  Die Stadt setzte sich gegen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Magdeburg durch.
 
Deutsche Urlaubsziele büßen nach einer Hochrechnung der Tourismusberatung DWIF  in den Monaten März und April  24 Milliarden Euro Umsatz ein. Allein bei Übernachtungsreisen entgingen den Ferienzielen rund neun Milliarden Euro Umsatz.

Die Deutsche Bahn  reduziert ab  7. Januar das Fernzüge-Angebot .   Der Staatskonzern hat von Januar bis Juni 2020 einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro eingefahren, wie  dpa aus Aufsichtsratskreisen erfuhr.
Seit 22. Juni wirbt die  Bahn in einer eher außergewöhnlichen Kampagne für Urlaub in Deutschland. Zusammen mit den 16 Bundesländern,  die sich in der Kampagne „Entdecke Deutschland“ zusammen getan haben (entdecke-deutschland.de)  bewirbt die Bahn dann in rund 100 Motiven, die auf den ersten Blick exotisch wirken, Ziele in Deutschland: Frankfurt statt New York, der Kaiserstuhl statt Vietnam, die Bodensee-Insel Reichenau statt die Philippinen: bahn.de/entdecke-deutschland.de,  www.youtube.com/watch?v=4t3hlrwVTAQ 

Der Autovermieter Hertz, zu dem auch Dollar und Thrifty gehören, nutzt den Chapter 11 im Konkursrecht und will nun mit den Gläubigern über eine Umstrukturierung verhandeln. Trotz der Insolvenz soll der Betrieb weiterlaufen. Schon Mitte März 2020  hatte Hertz angekündigt, die Hälfte seiner weltweit 20 000 Mitarbeiter zu entlassen. Die Geschäfte in Deutschland und Europa seien von der Insolvenz in den USA und Kanada nicht betroffen, heißt es.
Bei Europcar können Kunden ab sofort Fahrzeuge auch im Abo-Modell anmieten.

Bla-Bla-Bus stellt die Fernbus-Linien laut FVW  „voraussichtlich bis zum Frühjahr “ ein. Damit wird Konkurrent Flixbus zum Monopolisten, weil auch die Deutsche Bahn ihr Fernbus-Angebot aufgibt.   

Auch die Hotels sind von den Corona-Schließungen und Maßnahmen stark betroffen.  Motel One-Gründer Dieter Müller rechnet vor,  dass  seine  bisher so erfolgreiche Hotelkette bisher schon 119 Millionen Verlust eingefahren hat.  Berlin vermeldet die erste Pleite eines Fünf-Sterne-Hotels: Die Betriebsgesellschaft des Fünf-Sterne-Hotels Sofitel Berlin Kurfürstendamm hat einen Insolvenz-Antrag gestellt.

Accor  muss 60 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr und einen Verlust von zwei Milliarden Euro verkraften.  Trotzdem expandiert Europas größter Hotelkonzern weiter. Insgesamt betreibt Accor nun weltweit 5139 Häuser mit gut 750 000 Zimmern. In der Pipeline seien weitere 1200 Hotels mit rund 212 000 Zimmern, so reisevor9. 

Die Hotelkette Star Inn ist insolvent. 

Marriott International Inc. beendete das Jahr 2020 mit einem Jahresverlust von 267 Millionen Dollar und schloss damit das bisher schwierigste Jahr in der Geschichte des Hotelriesen ab, so tageskarte.io

Die a&o-Hostels öffnen ihre Häuser für in Not geratene Menschen. Laut a&o-Chef Oliver Winter nehmen derzeit Häuser an fünf Standorten Obdachlose und sozial benachteiligte Menschen auf.

Die Hotelkette Star Inn hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Insolvenz beantragt.  Star Inn betreibt 16 Hotels, die meisten davon in Deutschland.

Pandemic Footprint Wer wissen will, wie viel oder wie wenig er selbst zur Verbreitung des grassierenden Corona Virus beiträgt, kann seinen Einfluss mittels eines Tools berechnen. Anhand verschiedener Angaben wird eine Kennzahl zwischen 0 und 1000 errechnet – je geringer sie ausfällt, umso besser. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen, sind die Entwickler überzeugt:
www.pandemic-footprint.com/de/

Verbraucher Antworten und Tipps zu  aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt: www.verbraucherzentrale.nrw/corona

Kreuzfahrt 

Mit am stärksten von der Corona Krise betroffen ist die Kreuzfahrt.  Alle großen Kreuzfahrtreedereien haben ihren Betrieb weitgehend eingestellt. Hafensperrungen und Quarantäne-Auflagen machen die Durchführung der gebuchten Routen so gut wie unmöglich. Als Konsequenz legen die meisten Reedereien ihre Flotte teilweise  bis weit ins Frühjahr hinein still. Die Lage kann sich kurzfristig jederzeit ändern.
Die Cruise Lines International Association, Clia,  fordert  eine Covid-19 Testpflicht für Crew-Mitglieder und Passagiere. Die amerikanische Gesundheitsbehörde warnte laut Reisevor9 vor Kreuzfahrten:  das Risiko, an Bord von Kreuzfahrtschiffen an Covid-19 zu erkranken, sei „sehr hoch“. Wer dennoch an Bord gehe, solle sich danach für eine Woche in Quarantäne begeben.
Die EU hat einen Vorschlagskatalog für den Kreuzfahrt-Neustart vorgelegt. Das 50-seitige Dokument empfiehlt nach Informationen von Reisevor9 neben Hygiene- und Abstandsregeln sowie regelmäßigem Gesundheits-Screening von Gästen und Personal auch eine besondere Behandlung von Risikogruppen. So sollten Ältere vorab einen Gesundheitscheck durchführen lassen.
In den nächsten zwölf bis 18 Monaten könnten etwa 30 Kreuzfahrtschiffe verschrottet werden, schätzt ein Analyst. Modelle aus den 80er- und 90er-Jahren seien derzeit für Kreuzfahrtreedereien, die ihre Kapazität reduzieren wollten, kaum verkäuflich, berichtet Reisevor9.  Die Meyer Werft müsse in den kommenden fünf Jahren  1,2 Mrd. Euro sparen, berichtet die FVW.  Im nächsten Jahr sollen trotz allem sechs für den deutschen Markt relevante Schiffe vom Stapel laufen.

Allein die drei börsennotierten Kreuzfahrtgiganten Carnival, Royal Caribbean und Norwegian haben durch die Corona-Krise bislang 50 Milliarden Dollar  an Wert verloren und 20 Milliarden aufbringen müssen, um sich über Wasser zu halten, sagt NCL-Chef Frank del Rio.

Australien hat das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen bis auf weiteres untersagt. 

Noch immer geschlossen: Australien

Kanada schottet sich noch ein Jahr ab . Bis Ende Februar 2022 dürfen Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 99 Personen an Bord nicht in kanadische Gewässer einfahren oder kanadische Häfen anlaufen.

 AIDA Cruises  hat nach einem Bericht des NDR einen Antrag auf einen Kredit mit einer Bürgschaft des Wirtschaftsstabilierungsfonds des Bundes in Höhe von 400 Millionen Euro gestellt.  Der Neustart wurde noch einmal verschoben: Ende März soll es mit der Aida Perla auf den Kanarischen Inseln –  bis Mitte Mai. Reisen im Frühjahr und Frühsommer sollen mit Vario-Preisen angekurbelt werden : www.aida.de/kreuzfahrt/angebote-buchen/wichtiger-reisehinweis.40233.html 

Der saudische Staatsfonds PIF  hat  sich in der Corona-Krise beim Kreuzfahrt-Konzern Carnival eingekauft. Der Fonds ist mit einem Anteil von gut acht Prozent neuer Großaktionär der Aida-Mutter.  Der Kreuzfahrtkonzern, zu dem unter anderem die Marken Aida und Costa gehören,  zieht 18 Kreuzfahrtschiffe aus dem Verkehr.   Zudem soll die Auslieferung von fünf der neun in diesem und im nächsten Jahr geplanten Neubauten im Volumen von drei Milliarden US-Dollar verschoben werden.  Die Muttergesellschaft von Aida und Costa verzeichnete im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das Ende November endete, einen Fehlbetrag von  1,8 Milliarden Euro. Zusammen mit den übrigen drei Quartalsergebnissen resultiert daraus ein Jahresfehlbetrag von 8,46 Milliarden Euro.

Bei Celebrity Cruises können bis 1. März Flugtickets ab 99 Euro gebucht werden.

Die Reederei Celestyal Cruises hat beschlossen,  zur nächsten Saison, die im März 2021 startet, Kreuzfahrten anzubieten. Die Flotte wird um das Costa-Schiff Neo Romantica erweitert. Für Buchungen zwischen März und Juni bietet die Reederei eine kostenlose Corona-Versicherung.

Bei Costa  entfallen  die Karibik-Reisen der Favolosa und die Weltreise der Deliziosa.  Costa Crociere hat offiziell das neue Schiff Costa Firenze von der  Werft Fincantierie übernommen.  Es soll 2021 im Mittelmeer und später in Asien kreuzen.

Für die Kreuzfahrt könnten europäische Routen interessant werden.

Crystal Cruises will von Passagieren eine komplette Covid-19-Impfung verlangen, die mindestens 14 Tage zurückliegen muss.  Der Neustart für Flussreisen  wird deshalb auf Mai, für Hochseekreuzfahrten auf Juni und für die Megayachten „Esprit“ und „Endeavor“ auf August verschoben.

 Cunard  verlängert die Betriebspause bis in den Mai 2021. Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift von 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises, die sie bis Ende März 2022 einlösen können.

Hapag-Lloyd Cruises  hat  eine PCR-Testpflicht eingeführt und arbeitet dabei mit den Helios-Kliniken zusammen.  Über die Sicherheitsmaßnahmen an Bord informiert diese Website:  https://www.hl-cruises.de/sicher-reisen
Die Reederei  lässt das Luxusschiff Europa 2 auch im März weiter um die Kanaren fahren und legt dazu vier neue siebentägige Reisen auf. Im April 2021 will Hapag-Lloyd Cruises alle vier Schiffe einsetzen.

Hurtigruten  hat alle Expeditionsreisen bis Ende März 2021 abgesagt. Die  Expeditionsschiffe Maud und Spitsbergen nehmen in der Saison 2022 Kurs auf die Britischen und Schottischen Inseln. Die Kreuzfahrten sind ab sofort buchbar

Bei MSC Cruises  werden alle Passagiere einen Corona-Test machen müssen, bevor sie an Bord gehen.  Als erstes Schiff der Reederei soll die in Bau befindliche  MSC Seashore mit einer neuartigen Luftreinigungstechnik ausgestattet werden, um die Virenbelastung an Bord zu reduzieren.  Die Reederei  hat jetzt die MSC World Cruise 2023 vorgestellt. Die Weltreise umfasst 53 Reiseziele in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Schwerpunkt dieser Kreuzfahrt wird auf Metropolen und Destinationen in Asien liegen.  Im Winterprogramm 2021/22 sind Reiserouten in der Karibik, im Mittelmeer, in der Golfregion sowie in Südamerika und Südafrika geplant. Bis 29. April hat die Reederei alle Griechenland-Reisen der  Magnifica abgesagt.

Neu im Portfolio  von nicko Cruises sind die Azoren sowie Routen in der Karibik und Kuba.  Die Reederei will im März starten und hat einen  Einführungskatalog zum Flotten-Neuzugang Vasco da Gama veröffentlicht. Für die kommenden Hochseereisen mit dem Neuzugang setzt nicko cruises auf Abfahrten ab/an Deutschland. Zwischen Mai und September 2021 starten und enden alle Entdeckungsreisen mit dem klassischen Hochseeschiff ab den deutschen Häfen Hamburg, Bremerhaven und Kiel. nicko cruises bietet seinen Gästen mit Flex-Option, Geld-zurück-Garantie,  Hygienekonzept und überschaubarer Gästeanzahl ein umfassendes Sicherheitspaket. Gegen einen Aufpreis von 50 Euro pro Person räumt die Reederei für Neubuchungen bis 30. April 2021 für alle Abfahrten 2021 ein einmaliges kostenfreies Umbuchungsrecht bis 40 Tage vor Abreise auf eine gleichwertige Reise 2021 ein.  Sollte nicko cruises eine Reise absagen müssen, garantiert der Kreuzfahrtspezialist die Rückzahlung des Reisepreises beziehungsweise des geleisteten Anzahlungsbetrags innerhalb von 14 Tagen nach der Reiseabsage.  Aktuelle Informationen zur Corona-Situation unter https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/

Mit den  Programmen für 2021 bis 2023  öffnet Norwegian Cruise Line  den Verkauf für Kreuzfahrten zu über 20 neuen Zielen auf allen Kontinenten. Der Kreuzfahrtkonzern verlängert die Absage von Kreuzfahrten der drei Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises  bis  31. Mai.  Inzwischen  summieren sich die Verluste  auf  3, 3 Milliarden Euro, so reisevor9:  Der Umsatz der NCL-Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises ging im vergangenen Jahr um 80 Prozent zurück. Im Vorjahr hatte die Kreuzfahrtreederei noch 760 Millionen Euro verdient und 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.

Noch vor dem offiziellen Buchungsstart können Kreuzfahrt-Fans einen Blick auf die Vorschau der „Europa & Nordamerika-Kollektion 2022“ von Oceania Cruises werfen:  https://de.oceaniacruises.com/emags/2022_europe_and_north_america_collection_de/Die 180-tägige Weltreise für 2023 ist bereits ausverkauft. Mit 127 Reisen in die Antarktis, nach Afrika, Asien und durch den Südpazifik stellt Oceania Cruises  ihre  Tropen- und Exoten-Kollektion vor.

P & O Cruises verlängert die Kreuzfahrt-Pause bis Anfang März 2021. 

Plantours  sagt alle Reisen bis 16. März ab. Das Boutiqueschiff  „Sans Souci“   soll im  Juni und Juli erstmals Belgiens Hauptstadt Brüssel anlaufen.

Die Luxusreederei  Ponant  hat den ersten Teil des Winterfahrplans 2020/21 veröffentlicht. Die Kreuzfahrten führen zu den Seychellen, in die Emirate und in die Karibik. Im Reisepreis inkludiert ist immer eine Corona-Versicherung.

Princess Cruises,  Tochter des Carnival-Konzerns,  verlängert  den Betriebsstopp bis einschließlich 14. Mai. Die Reederei  will die Winter-Kreuzfahrt 2021/22 mit einem Bordguthaben von bis zu 300 Dollar ankurbeln.  Es geht nach Südamerika und entlang der Küste Neuseelands.  Infos unter  https://www.princesscruises.de/de/aktuelle-meldungen 

Die Luxusreederei Regent Seven Seas Cruises offeriert Gästen im Rahmen der Aktion „Free Extended Explorations“, ihren Luxusurlaub um bis zu sechs Nächte an Reisezielen in Afrika, Asien, Australien und Neuseeland sowie Südamerika zu verlängern.

Die Royal Caribbean Group  sagt weitere Kreuzfahrten bis Ende April ab.  Das gilt für  die Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises, Silversea,   aber nicht  für die Quantum of the Seas.  Die Reederei gibt die Kreuzfahrtmarke Azamara inklusive ihrer drei Schiffe „Azamara Quest“, „Journey“ und „Pursuit“ an die US-Investmentgesellschaft Sycamore Partners ab.  Der Kreuzfahrtkonzern verbuchte allein im vierten Quartal Verluste in Höhe von  1,15 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielte die Royal Caribbean Group noch knapp 1,6 Milliarden Euro Gewinn. Im Sommer wird  Royal Caribbean zur ersten Kreuzfahrt nur für vollständig geimpfte Gäste aufbrechen. Die Törns der Immunisierten starten in Israel. Ab Haifa geht es erstmals mit der „Odyssey of the Seas“ nach Zypern und Griechenland.

Seabourn  will am 10. Mai wieder mit dem Kreuzfahrtprogramm starten.

Seacloud Cruises  will im Mai wieder die Segel setzen.

Silversea  hat ihr Winterprogramm 2021/22 buchbar  gemacht – mit 86 neuen Reisen zu 222 Destinationen in 67 Ländern.  Der Anbieter von Luxuskreuzfahrten wurde nun vollständig von Royal Caribbean übernommen.

Star Clippers will im Sommer 2022 vor allem im Mittelmeer kreuzen. Neben dem Fünfmaster Royal Clipper setzen dann auch die Star Clipper und Star Flyer im westlichen Mittelmeer und vor den Kykladen die Segel.  Der weltgrößte Anbieter von Segel-Kreuzfahrten, verlängert  die Frist für Frühbucher-Vorteile bis zum 31. März 2021.  Bei den „World Travel Awards“ wurde Star Clippers als  die weltweit führende Green Cruise Line 2020 und die weltweit führende Luxus-Segelkreuzfahrtgesellschaft 2020 ausgezeichnet. Den Titel als „Green Cruise Line“ erhielt Star Clippers bereits zum siebten Mal.

Transocean stellt nach Pleite der Mutter South Quay Travel Limited (SQTL) den Betrieb ein.

Passagiere von TUI Cruises dürfen nur noch mit einem negativen Corona-Test an Bord.  Dafür kooperiert TUI Cruises mit den Helios Kliniken: So können sich alle Gäste künftig an einem der 86 Helios-Standorte vor Abfahrt testen lassen. Die Kosten für die Tests sind bereits im Reisepreis enthalten.  Die Reederei hat alle  Karibik-Kreuzfahrten im März abgesagt.  

Nicht einmal die Flusskreuzfahrten bleiben verschont.

Das Verbot touristischer Übernachtungen in Deutschland  wirkt sich auch auf die Flusskreuzfahrt aus.

Für 2021 plant plantours  mit dem neuen Schiff Lady Diletta längere und innerdeutsche Reisen. 

Der ursprünglich für Mai 2021 geplante Neubau von Arosa Flussschiff soll nun erst im März 2022 fertig werden.  In Zusammenarbeit mit der HanseMerkur bietet das Unternehmen einen neuen Corona-Schutz vor der Reise an. Diese hinzubuchbare Leistung beinhaltet die Absicherung der Stornierungskosten bei einer häuslichen Isolation, die in Folge einer behördlichen Maßnahme oder einer Anordnung durch berechtigte Dritte erforderlich wird. Zusätzlich greift die Versicherung auch, sollte am Tag der Anreise durch berechtigte Gründe der Zutritt zum Schiff nicht gestattet werden können. Den neuen Corona-Schutz können die Gäste ab einem Preis von 13  Euro pro Person im Reisebüro oder im A-Rosa Service-Center ganz bequem hinzubuchen. Die Preisaktion „Reiseliebe“ wurde bis 31. März verlängert.

Nicko Cruises  startet mit einem Infektionsschutzkonzept zu Fluss- und Seereisen:   https://www.nicko-cruises.de/service/aktuell-covid-19-informationen/
 „2021 wird eine großartige Fluss-Saison“,  verspricht Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, mit viel Optimismus.

Nach der britischen Reederei Saga Cruises setzen nun auch die zur Hornblower Group gehörenden Fluss-Anbieter American Queen Steamboat Company und Victory Cruise Lines von Juli an eine Corona-Impfung voraus. Dies gelte nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Crew-Mitglieder, Mitarbeiter, die sich nicht direkt an Bord befinden, sowie Guides und Fahrer auf den Landausflügen.

Fähren
Stena Line bezieht nun auf 14 Fähren an sieben Terminals Landstrom während der Hafenliegezeit, und verringert ihre Emissionen nun auch an der Förde. Die Maßnahme führt zu einer Einsparung von 900 Tonnen Treibstoff und einem Äquivalent von 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung.

Einreiseverbote 

Mehr als 70 Länder haben wegen Corona  für Deutsche eine Einreisesperre oder Quarantäneregeln verhängt, darunter  Australien  und Neuseeland sowie die USA.

Ruhe für den Löwen: Südafrika gehört zu den Ländern, die ihre Grenzen dicht gemacht haben.

Europa

Auch die europäischen Länder reagieren höchst unterschiedlich mit ihren Lockerungen.  Hilfreich ist da die neue Website „Re-open EU“ ,  auf der  ab sofort laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU zu finden sind, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken:  reopen.europa.eu/de 

Informationen zu Einreise, Test- oder Quarantänepflicht auch beim Auswärtigen Amt unter  https://www.auswaertiges-amt.de/de

Die Einstufungen ganzer Länder oder auch Landesteilen als Risikogebiete ändern sich derzeit fast täglich.  Einen aktuellen Überblick  gibt es hier:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Albanien gilt als Hochrisikogebiet. 

Andorra wurde als  Hochrisikogebiet eingestuft. Es besteht eine Reisewarnung.

Belgien  gilt  als  Risikogebiet.  Ab 27. Januar untersagt das Land alle touristischen Ein- und Ausreisen.  Ein neues Informations- und Planungstool bietet Visit Flanders  der Reiseindustrie. Auf einer eigenen Mikro-Website in englischer Sprache wird übersichtlich über die aktuelle Covid-19-Situation in Belgien informiert. Darüber hinaus finden sich dort weitere nützliche Informationen über Events und Ideen für Reiseprogramme. www.visitflanders.com

Für Bulgarien besteht eine Reisewarnung.  Wegen des Anstiegs von Infektionen ist Maskenpflicht angeordnet.

Dänemark  hat die Grenzen geschlossen und lässt bis 5. April keine Touristen einreisen.  Das Land führt einen digitalen Impfpass ein und will einen digitalen Ausweis mit Corona-Impfdaten entwickeln.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland wird gewarnt. 

Wer innerhalb der zurückliegenden sechs Monate gegen das Coronavirus geimpft wurde oder nachweislich von Covid-19 genesen ist, darf wieder ohne Einschränkung wie eine Testpflicht nach Estland einreisen.  Das ganze Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Finnland  hält die Grenzen  geschlossen.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Päijät-Häme und Varsinais-Suomi wird gewarnt.

In Frankreich  gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln und allen geschlossenen Räumen eine strenge Maskenpflicht.  Reisende aus Risikogebieten sollen künftig am Flughafen auf Corona getestet werden.  Die Bundesregierung hat ihre  Reisewarnung inzwischen auf das ganze Land ausgedehnt – mit Ausnahme der Bretagne und Korsika.  Der Eiffelturm in Paris bleibt entgegen früherer Pläne geschlossen.  Ab 16. Januar gilt im ganzen Land eine Ausgangssperre ab 18 Uhr.  Die Skilifte bleiben geschlossen. Burgund-Franche-Comte lädt derweil zu einer touristischen Modenschau ein:  https://www.youtube.com/watch?v=Omomt8xWQLg&feature=youtu.be

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das Virus geimpft sind und einen Nachweis darüber haben.  Alle anderen benötigen einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ein weiterer Test ist dem Auswärtigen Amt zufolge nach Einreise nötig.

Griechenland  verlangt nun bei der Einreise einen negativen PCR-Test. Die Maskenpflicht  wurde ausgeweitet.  Die Geschäfte dürfen seit Mitte Januar wieder öffnen.  Wer vom 18. Dezember an nach Griechenland reist, muss nicht nur bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen. Auch werden sofort ein weiterer Test sowie eine dreitägige Quarantäne fällig. Das Land ist als Risikogebiet eingestuft.

Großbritannien  ging am 5.  Januar in den Total-Lockdown.  Das gilt auch für Schottland. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das gesamte Vereinigte Königreich  und Nordirland, auf die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz) sowie die Überseegebiete Bermuda und Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.  Das Land stoppte am 11.  Januar den gesamten touristischen Verkehr. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete sowie die Kronbesitze Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey. Reisen aus touristischen Gründen sind in und nach Großbritannien untersagt.  Vom 15. Februar an müssen Einreisende aus 30 Ländern u.a. aus Portugal, Südamerika, Südafrika oder den VAR für 10 Tage in  Hotel-Quarantäne.

 

Irland  ist seit 8. Januar als Risikogebiet eingestuft.

Für Island  gab das RKI eine Entwarnung.  Das Land plant ab Mai eine vorsichtige Öffnung.  Aktuell  sind fünf bis sechs Tage Quarantäne sowie mehrere Tests   verpflichtend.   Geimpfte sollen bald frei einreisen können.  Seit  10. Dezember  können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Covid-19 haben, frei ins Land einreisen.  Kneipen und Restaurants dürfen wieder öffnen  – bis 22 Uhr. Inspired by Iceland  hat die Kampagne „Let It Out“ gestartet, die alle einlädt, aufgestauten Frust in die weiten und abgelegenen Landschaften Islands herauszuschreien.  Auf der website https://lookslikeyouneediceland.com können Menschen aus aller Welt in den nächsten zwei Wochen Frustschreie aufnehmen und sie in Islands Natur entlassen. Über riesige Lautsprecher werden die Schreiben an sieben atemberaubenden Orten übertragen. Neu ist die Aktion joyscrolling – schöne Bilder statt schlimmer Corona-Nachrichten:  https://joyscroll.lookslikeyouneediceland.com/

Italien   hält  den Corona-Notstand  bis zum 30.  April aufrecht.   In Geschäften, in Zügen oder in anderen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht.   In vielen Regionen –  Latium, Lombardei, Venetien, Piemont, Emilia-Romagna, Abruzzen, Kalabrien, Marken,  Friaul und Aostatal –   öffnen Bars und Restaurants wieder – am Tag. Außerdem dürfen die Museen von Montag bis Freitag wieder für Besucher öffnenBis 27. März  gelten jedoch die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr und das Verbot von Reisen zwischen den Regionen, es sei denn, sie sind etwa aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen notwendig.  Skigebiete bleiben geschlossen.  Touristen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, müssen in Quarantäne.     

Kroatien  wurde inzwischen komplett zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung. Die Kroatische Zentrale für Tourismus hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium ein nationales Sicherheitslabel namens „Safe Stay in Croatia“ entwickelt. Über eine Online-Plattform können sich Reisende informieren:  https://www.safestayincroatia.hr/de

In Lettland   besteht Registrierungspflicht. Vom 11. Februar an dürfen nur noch Menschen mit einem triftigen Grund und einem negativen Corona-Test einreisen.  Das Land wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. Die Grenzen bleiben bis 6. April dicht.

Liechtenstein gilt als Risikogebiet.  Für Reisende aus Risikoländern gilt grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht. Es besteht eine Reisewarnung. 

Litauen wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.  Zur Einreise ist ein höchstens 48  Stunden alter PCR-Test nötig.

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es weder Grenzkontrollen noch Einreisebeschränkungen.  Allerdings wird vor nicht notwendigen Reisen gewarnt.  Maskenpflicht  gilt im öffentlichen Nahverkehr sowie in Hotels und Restaurants.

Seit 13. November ist die Einreise nach Malta für deutsche Fluggäste nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Wer bei der Einreise keinen negativen PCR-Test vorlegen kann, muss ihn am Flughafen nachholen. Bis zum Ergebnis darf der Passagier die Quarantäne nicht verlassen.  Malta wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. Für den Inselstaat gilt eine Reisewarnung. 

Ganz Monaco gilt seit Anfang November als Risikogebiet:  www.gouv.mc 

Die Einreise nach Montenegro  ist für deutsche Staatsangehörige wieder  möglich. Es besteht aber eine Reisewarnung.

Die  Niederlande  gehen in einen fünfwöchigen Lockdown.  Die Ausgangssperre wurde bis zum 2. März verlängert.   Deutsche dürfen nur dann einreisen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen können und sich zehn Tage in Hausquarantäne begeben.  Es gibt eine Reisewarnung.

Norwegen  schließt die Grenzen. Das Land hält bis 1. Mai an Kreuzfahrtrestriktionen fest.

Erstmals seit 50 Jahren wurden weniger als 100 Millionen Übernachtungen in Österreich gezählt, wie die Statistik Austria mitteilteSeit 15. Januar  müssen sich Einreisende  online registrieren.   Für das ganze Land gibt es eine Reisewarnung.  Ausgenommen sind sind die Mittelberg  im Kleinwalsertal sowie Jungholz.   Bis 31. März  sieht die neue Einreiseverordnung eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern und für alle Einreisende eine obligatorische Einreiseanmeldung vor. Außerdem verlangt Österreich ab 10. Februar einen negativen PCR-Test Vor Reisen nach Tirol rät die österreichische Regierung ab. 
Die Skigebiete  öffneten  am 24. Dezember.  Für Gondeln und Lifte  gelten strenge Regeln, Hütten dürfen wie die gesamte Gastronomie Essen-to-go anbieten. Von 20 Uhr bis  6 Uhr  gilt eine nächtliche Ausgangssperre.  Ab 8. Februar öffnen die Geschäfte wieder – unter strengen Auflagen, ebenso Museen. Friseure dürfen wieder Kunden bedienen. Für einen Termin bei den „körpernahen Dienstleistungen“ ist aber ein negativer Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Lockdown im Gastgewerbe könnte bis Ostern andauern.

Abgetaucht:  Festspiele und andere Events wurden abgesagt.

In  Polen  entfallen die zehntägige Quarantänepflicht und Corona-Testpflicht unter anderem für Personen, die nachweislich gegen das Virus geimpft wurden   Die Skigebiete sind wieder geöffnet Das Land steht derzeit auf der Risikoliste.

 Portugal  gilt aus Hochrisikogebiet –  seit 8. Januar ist auch Madeira als Risikogebiet eingestuft. Das Land kehrt zu einem harten Lockdown zurück. Bei der Einreise nach  Madeira  muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden,  außerdem ist   ein negativer Covid-19-Test Pflicht.  Er darf  nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Für Geimpfte und Genesene hat die Insel die Einreiseregelungen gelockert.   Maskenpflicht gilt auch im Freien.  Inzwischen wurden auch die Azoren zum Risikogebiet erklärt.

In Rumänien steigen die Infektionszahlen wieder an.  Das Land hat die Testpflicht unter anderem für Reisende aufgehoben, die nachweislich geimpft oder in den vergangenen 90 Tagen von Corona genesen sind.  Für das ganze Land gilt eine Reisewarnung. 

Schweden will  bis zum Sommer einen digitalen Impfpass einführen, in dem auch die Corona-Impfungen vermerkt sind.  Wegen gestiegener Infektionszahlen müssen Bars und Kneipen  um 23 Uhr schließen.  Das ganze Land gilt derzeit als Hochrisikogebiet.  Seit 24.  November  gelten strenge Kontaktbeschränkungen.  

Touristen sind in der Jungfrauregion willkommen.

Der Einbruch im Tourismus hat in der Schweiz Milliardenverluste verursacht.  Zum  1. März sollen Läden,  Zoos, Museen und Erlebnisparks wieder öffnenRestaurants bleiben allerdings noch geschlossen.   Die Schweiz ist aktuell als Risikogebiet eingestuft. Alle Seilbahnen und Skigebiete sind  geöffnet. Für Reisende aus Risikoländern gilt grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht.  Wer mit dem Flugzeug einreist, braucht  seit 27. Januar einen negativen Corona-Test. 

Vor nicht notwendigen Reisen nach Serbien wird gewarnt. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Einreisen in die Slowakei sind   ohne Einschränkungen möglich. Laut RKI gilt das ganze Land als Risikogebiet. Im öffentlichen Verkehr und in Geschäften besteht Maskenpflicht.  Das Land will die gesamte Bevölkerung testen.  Vom 7. Dezember an sind alle Einreisenden verpflichtet,  einen negativen PCR-Test vorzulegen.

Slowenien  hat die Grenzen für EU-Bürger geöffnet. In geschlossenen öffentlichen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln muss eine Maske getragen werden.  Das ganze Land gilt als Hochrisikogebiet. 

Spanien  gilt nicht mehr als  Hochrisikogebiet .  Das Land hat am 25. Oktober den Gesundheitsnotstand ausgerufen –  womöglich bis Mai.   Zum 23. November hat Spanien eine Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten eingeführt.   Für alle Reisenden,  die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen, ist jetzt ein negativer PCR-Test erforderlich, wobei das Ergebnis im Originaldokument auf Englisch oder Spanisch vorzulegen ist. Dieser ist nur gültig, wenn er innerhalb 72 Stunden vor Ankunft durchgeführt wurde. Erforderlich sind für ganz Spanien die Tests PCR (COVID-19 RT-PCR), TMA, LAMP, sowie andere Tests, die auf äquivalenten molekularen Techniken basieren. Antigen- oder Schnelltests werden  nicht akzeptiert.  Das Dokument muss die Pass- oder Personalausweisnummer enthalten.  Reisende müssen das ausgefüllte Formular zur Gesundheitskontrolle abgeben, das sie auf www.spth.gob.es herunterladen oder als App auf dem Handy speichern können (Spain Travel Health – SPTH).  Die hier eingetragene Ausweisnummer muss identisch sein mit der Nummer auf dem Dokument des PCR-Tests. Mit Impf-Zertifikaten hofft Spanien, den Tourismus wiederbeleben zu können. Auf Mallorca dürfen Bars und Restaurants wieder öffnen.
Mit der Kampagne „Travel safe“ wirbt Spanien weiter um Touristen.  Informationen zu Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen finden sich detailliert hier:  https://travelsafe.spain.info/de

In Tschechien gilt eine verschärfte Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln.  Das Land hat den Notstand ausgerufen.  Es ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Selbst in Istanbul fehlen die Touristen

Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für  die  gesamte Türkei ausgesprochen. Im ganzen Land gilt Maskenpflicht.  Inzwischen verlangt die Türkei bei der Einreise einen negativen PCR-Test.  Wegen „besorgniserregender“ Corona-Situation gilt im ganzen Land zum Jahresende eine strenge, mehrtägige Ausgangssperre. Sie beginne am 31. Dezember um 21 Uhr und dauere bis zum 4. Januar um 5 Uhr, kündigte der türkische Präsident Erdogan an.

Ungarn lässt die Grenzen bis 1. März geschlossen.   In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften gilt eine Maskenpflicht.  Es besteht eine Reisewarnung. 

Reisende nach Zypern müssen sich dem Abflug online registrieren und einen Fragebogen ausfüllen, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten. Das Dokument müsse ausgedruckt mitgeführt werden, so das Auswärtige Amt. Ältere Reisende dürften den Fragebogen auch per Hand ausfüllen.  Wird ein Mensch positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern.  Maskenpflicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel und Krankenhäuser. Seit 2.  November gilt auch Zypern als Risikogebiet.

Auf dem europäischen Festland gibt es laut fvw nur noch in  Finnland, Norwegen und Österreich (zwei Gemeinden an der deutschen Grenze) Regionen, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind. Hinzu kommen einzelne Regionen in Irland,   ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey sowie  Grönland. 

Ziele Außerhalb Europas

Der Tourismus befindet sich weltweit in einer historischen Krise.  Die Welttourismusorganisation UNWTO sieht wegen Corona 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr.  Für 2020 rechnet sie mit 850 Millionen  bis 1,1 Milliarden weniger internationalen Touristenankünften. Für die globale Tourismusbranche könnte das finanzielle Einbußen von circa 750 Milliarden Euro bis zu einer Billion Euro bedeuten.

Der Louvre Abu Dhabi ist  wieder geöffnet ebenso die historische Festung Qasr Al Hosn sowie die Cultural Foundation mit aktuellen Ausstellungen.  Wiedereröffnet sind auch die Außenbereiche der Oase Al Ain, das Qasr Al Muwaiji, das Al Jahili Fort und das Al Ain Palace Museum.   Ebenso  für Besucher geöffnet sind die Ferrari World Abu Dhabi, die Warner Bros. World Abu Dhabi und der Action-Park Clymb Abu Dhabi.

Ägypten  wurde als Hochrisikogebiet eingestuft. Alle Touristen müssen bei der Einreise einen negativen Covid19-Test vorlegen. Den sollen sie möglichst nicht vor Ort machen lassen. Wegen begrenzter Kapazitäten könne es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und bei der Ausgabe der Testergebnisse kommen,  warnt das Auswärtige Amt.

Afrikas Nationalparks leiden unter dem Ausbleiben von Touristen.  „Der Öko-Tourismus ist für den langfristigen Artenschutz gefährdeter Tiere enorm wichtig“,  betont die African Conservation Foundation. Wegen der Coronakrise  hat die Wilderei  in den Schutzgebieten von Kenia, Ruanda oder Südafrika zugenommen.

Wenn die Tourist ausbleiben, wird es für die Elefanten wieder gefährlich.

Aruba  wurde wieder zum Risikogebiet erklärt.  Die Reisenden müssen einen neu gestalteten Ein- und Ausreiseprozess durchlaufen.  www.aruba.com 

Es werde noch einige Monate dauern, bis Australien Ausländern wieder die Einreise  und freies Reisen erlaube, so Premierminister Scott Morisson – womöglich bis Ende 2021. Bis 17. Juni lässt der 5. Kontinent  keine Kreuzfahrtschiffe anlanden.  Bis Oktober soll die gesamte australische Bevölkerung geimpft sein.  

Unter Auflagen ist Urlaub auf den Bahamas wieder möglich.

Barbados  wird seit Ende Oktober zweimal wöchentlich von Lufthansa angeflogen. Für die Einreise ist ein aktueller, negativer Coronavirus-Test Pflicht.  Nach einem Tag Hotel-Quarantäne erfolgt ein weiterer Test, bei negativem Ergebnis ist die Isolation beendet. Für Barbados gibt es seit 15.  Januar eine Reisewarnung.

Neu wurde am 23. November Botswana als Risikogebiet eingestuft.

In Brasilien steigen die Infektionszahlen.  Das ganze Land wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Als Ausländer nach China zu gelangen, ist nur sehr schwer möglich. Das Auswärtige Amt verschärft die Reisewarnung.  Das Land schicke Reisende mit auskurierten Covid-19-Erkrankungen sofort nach Ankunft in „mehrwöchige Krankenhausquarantäne“ und führe „weitreichenden Untersuchungen“ durch, schreibt das Außenministerium

Costa Rica  verlangt keinen Corona-Test mehr.  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird allerdings weiterhin gewarnt.

Ab Dezember will Chile seine Grenzen für Urlauber öffnen, unabhängig vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland. Die Einreise ist nur über den internationalen Flughafen der Hauptstadt Santiago möglich, mit einem negativen PCR-Test im Gepäck, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem müssen Touristen ein Formular zum Gesundheitszustand ausfüllen und ihre genauen Reisepläne im Land angeben.

Curacao öffnet die Grenzen für den internationalen Tourismus.  Urlauber müssen beim Grenzübertritt nach Curaçao  die digitale Einreisekarte ausfüllen und innerhalb von 48 Stunden vor Ankunft eine Passenger Locator Card. Zudem ist ein aktueller, negativer Covid-19-Test Pflicht

Die Dominikanische Republik  hat mit  www.drtravelcenter.com eine neue Plattform ins Leben gerufen, die aktuelle Informationen zum Thema Covid-19 für Reisende bereitstellt. In englischer Sprache werden die häufigsten Fragen besorgter Reisenden beantwortet.  Für das Land gilt eine Reisewarnung.  Das Tragen von Masken und soziale Distanzierung sind obligatorisch.  Alle Reisenden müssen seit 29. November  zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Es ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken. Die kostenlose Covid-19-Versicherung  für Touristen wird unter bestimmten Umständen verlängert. Mit einem Massen-Impfplan soll der Tourismus wieder angekurbelt werden.  Bis Ende 2021 sollen demnach 70 Prozent der dominikanischen Bevölkerung über 18 Jahren (7,8 Millionen Menschen) geimpft sein.

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Dass das unsere sogenannten Influencer nicht hindert, ins das Emirat auszuwandern und dort zu werben, zeigt Böhmermann in einem sehenswerten Beitrag seines Magazins Royale.  Zu finden auch auf Youtube.

Die Galapagos-Inseln sind  wieder für den Tourismus geöffnet.  Die Quarantäne für Touristen entfällt unter folgenden Auflagen: Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests (gültig für 96 Stunden) – Registrierung des vollständigen Reiseplans für die Inseln über einen lokalen Reiseanbieter beim Tourismusministerium –
Galapagos-Transitkontrollkarte (Online-Registrierung bis 24 Stunden vor Abflug) –
Digitale Bordkarte sowie Gesundheits- und Temperaturkontrolle am Flughafen. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Ecuador warnt das Auswärtige Amt allerdings weiterhin.

Indonesien will bis Ende des Jahres keine Touristen ins Land lassen.   Das gilt auch für die Urlaubsinsel Bali.

Der Iran hat ein Einreiseverbot für ausländische Touristen erlassen.

Israel hat am 14.  September einen neuen Lockdown verkündet. Inzwischen gilt das Land als Hochrisikogebiet, kommt aber mit dem Impfen gut voran.  Geimpften werden wieder größere Freiheiten eingeräumt. Das gilt auch für Ausländer, die ins Land kommen wollen. Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht bestehen laut Informationen des Auswärtigen Amtes für Reisende, die nachweisen können, bereits geimpft worden oder bereits an Covid-19 erkrankt gewesen zu sein. Das Land erlaubt Bürgern, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung genesen sind, unter anderem den Besuch von Hotels, Fitness-Studios, Theater oder Sportereignissen. Ein   „Grüner Pass“ mit der Impfbestätigung soll künftig auch Reisefreiheit ohne Quarantänepflicht nach der Rückkehr ermöglichen.

Seit Ende März hat Japan die Grenzen für ausländische Touristen geschlossen.  Seit Ende Dezember gilt ein Einreisestopp

Jordanien   wurde zum Risikogebiet erklärt.

Kanada hat die Einreisesperre bis  21. April verlängert. Das Land verbannt Kreuzfahrtschiffe bis Ende März.  Inzwischen wurde ganz Kanada zum Risikogebiet erklärt.

Auf Kuba steigt die Zahl der Infektionen wieder an.  In  Havanna sind Bars und Unterkünfte nun wieder geschlossen. Steigen die Zahlen weiter, droht dem Land die Einstufung als Risikogebiet. Mittelfristige Hoffnungen ruhen auf einem selbst entwickelten Impfstoff.  Das Land verlangt einen PCR-Test vor der Einreise.  Es  besteht Quarantänepflicht. Nur wer in einem auf Pauschalreisen spezialisierten Hotel bucht, muss sich  lediglich bis zum Erhalt des Testergebnisses isolieren.  Touristen, die in Privatunterkünften  übernachten wollen, müssen sich vom 6. Februar an nach der Ankunft in einem kostenpflichtigen, von den kubanischen Behörden zugewiesenen Hotel bis zum Erhalt eines weiteren negativen Testergebnisses unterbringen lassen. Der erneute Test erfolge „im Regelfall“ am fünften Tag nach Einreise, heißt es. Kuba gilt als Risikogebiet.

Seit Mitte Juli dürfen auch deutsche Urlauber wieder auf die Malediven.  Allerdings verlangen die Malediven seit 4. September einen negativen Corona-Test in englischer Sprache.   Für Urlauber hat die Allied Insurance Company in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium eine Covid-19-Versicherung eingeführt, berichtet die fvw.

Malaysia lässt 2020 keine Touristen mehr einreisen.

Der Luftraum nach Marokko ist  gesperrt, der Fährverkehr eingestellt.  Das Land ist als Risikogebiet eingestuft und riegelt sich bis 21.  März ab. 

In Mexiko ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem  Coronavirus auf mehr als 200 000 und die der Todesopfer auf mehr als 25 000 gestiegen. Das Land ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Nach dem Militärputsch in Myanmar wurde der Flughafen Yangon International geschlossen. Selbst Hilfsflüge sind bis zum 30. April verboten.

Myanmar – hier die Schwedagon Pagode in Yangon – ist nach dem Militärputsch abgeriegelt.

 

Namibia öffnet sich wieder für Touristen.  Voraussetzung ist, dass die Unterkünfte vorab gebucht sind und ein höchsten 72 Stunden alter negativer Covid-19-Test vorgelegt werden kann.

Neuseeland bleibt den Großteil des Jahres Touristen verschlossen.

Seit 17. Oktober können ausländische Kletterer den Mount Everest und andere Berge  in Nepal wieder besteigen.  Voraussetzung für Touren rund um den Mount Everest ist ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist Der Bergtourismus spült jährlich rund 250 Millionen Euro in die Kassen des Himalaya-Staats. Am 13. Dezember hat Nepal laut Medienberichten die Luftgrenzen wieder geöffnet, der Landweg bleibt geschlossen.  Touristenvisa sollen wieder erhältlich sein. Reisende sind jedoch verpflichtet, sich nach Ankunft in Nepal in eine siebentägige Hotelquarantäne zu begeben.

Der Oman hat die Grenzen für ausländische Besucher geschlossen.

Panama wurde zum Hochrisikogebiet erklärt.

Peru hat am 1. November Machu Picchu wieder eröffnet – mit einem  „Safe Travels“-Gütesiegel.

Nach zweieinhalb Jahren beendet Saudi Arabien die Blockade von Qatar.

Als weltweit erstes Reiseziel bietet Ras Al Khaimah internationalen Gästen kostenlose Covid-19-PCR-Tests.

Vom 25. März an könnten Touristen unabhängig von ihrem Impfstatus auf die Seychellen einreisen und müssten anschließend keine Quarantäne absolvieren, so  das Verkehrsamt des Landes.  Ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, ist allerdings nötig.  Die Seychellen sind als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Traumstrand ohne Gäste auf Fregate

Sri Lanka  will sich wieder öffnen.  Ab 21. Januar dürfen Besucher einreisen.  Sie dürfen allerdings nur in 55 speziell ausgewiesenen Hotels übernachten und müssen sich drei Mal testen lassen

Südafrika  hat alle Grenzen geschlossen.   Das  Land ist  von einer zweiten Corona-Welle getroffen und verschärft die Maßnahmen. Dazu gehören in Hotspots geschlossene Strände sowie Maskenpflicht und landesweit nächtliche Ausgangssperre sowie Alkohol-Restriktionen.

Thailand  hat die Visumspflicht für deutsche Urlauber gestrichen, will aber eine Einreisebühr von 300 Baht, rund acht Euro, erheben.  Mit einem „Sexy-Konzept“ bemüht sich das Land um Urlauber:  Sicherheit und Hygiene (S = safety and hygiene), Umweltverträglichkeit (E = environmental sustainability), außergewöhnliche Erlebnisse (X = extra experiences) und Rendite (Y = Yield). Touristen müssen im Land eine Tracking-App nutzen.

 Tunesien  verlangt seit  9. November  einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Nach der Einreise folgt die Quarantäne in einem Hotel. Die Isolation ist nach einer Woche beendet, falls ein zweiter PCR-Test negativ ausfällt. Andernfalls ist eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Die Regelung gilt nicht für Pauschalurlauber, die einen negativen PCR-Test vorweisen können.

Die USA gelten als Hochrisikogebiet.  Auch die Einreise ist kompliziert:  „Jeder, der aus einem anderen Land in die USA fliegt, wird sich testen lassen müssen, bevor er das Flugzeug besteigt, (…) und sich in Quarantäne begeben müssen, wenn er in den USA ankommt“, sagte US-Präsident Joe Biden.  Wer froh ist,  dass Trump Geschichte ist, findet vielleicht auch dieses Filmchen lustig: https://www.youtube.com/watch?v=DZqu8ojifhU

Die Vereinigten Arabischen Emirate  verlangen von Einreisenden eine Auslandskrankenversicherung und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis . Touristen müssen damit rechnen, dass sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.  Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.  In Dubai lockt das Luxushotel Atlantis mit kostenlosen Corona Tests.

Vietnam stellt den Flugverkehr vorübergehend ein. 

Alle Informationen zu den aktuellen Risikogebieten unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Schönes zum Schluss

Das irische Galway hatte sich mit viel Kunst und tollen Events auf das Kulturhauptstadtjahr vorbereitet. Nun kommt niemand. Und selbst der St. Patrick’s Day musste ohne die traditionellen Paraden und Feiern auskommen. Der finnische Illumationsküslter Kari Kola hatte zu diesem Anlass   „Savage Beauty” konzipiert.  Ein Licht-und Farb-Spektakel, das  die  Connemara Mountains in irisierende Farben taucht.  Galway 2020 macht das „Savage Beauty Artwork“ nun auf digitalem Weg zugänglich:  https://galway2020.ie/en/news/special-digital-edition-of-savage-beauty/

Magische Impressionen liefert Kari Kola mit seiner Licht-Kunst Savage Beauty. Bild (c) Cormac MacMahon

Wien wirbt im Walzertakt. Im Werbe-Video von Wien Tourismus  tanzt Schloss Schönbrunn durch die Luft,  um den Steffle kreist  ein Kettenkarussell und die Tänzer gleiten im Walzertakt in neue Kostüme. Luftig-leichte Illusionen für den Tourismus in schweren Zeiten: https://vimeo.com/channels/staffpicks/417000220  

Wer die Aussicht aus dem eigenen Fenster satt hat,  kann jetzt aus anderen Fenstern auf die Welt schauen, wie correctiv vermeldet:  https://window-swap.com/window

Und noch ein guter Tipp von correctiv: Auf „Drive & Listen“  können fernwehkranke Stadtliebhaber  digital durch die großen Städte der Welt fahren und dabei auch noch dem lokalen Radio lauschen. Lohnt sich! Also einfach mal draufklicken und durch Paris gondeln, durch Seattle oder Seoul: https://driveandlisten.herokuapp.com/

Island hat ein Rezept gegen den Trübsinn:  Joyscrolling statt doomscrolling:  joyscroll.com

Schottland wirbt mit einem emotionalen Film um die Europäer. „Wir haben Platz für euch an unseren Tischen und in unseren Herzen“ sagt eine Schottin in dem Youtube-Filmchen, das zu Herzen geht:  https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=5cMQf0QuAkM

Es war ja wirklich ein verrücktes Jahr,  dieses 2020.  Wer’s nochmal erleben will, kann sich durch die Katastrophen klicken – spielerisch, wie correctiv berichtet:  https://2020game.io/

Noch ein Tipps von correctiv für alle mit Sehnsucht nach ferner Schönheit:  https://www.internationallandscapephotographer.com/

Vielleicht hilft ja auch ein Blick auf ferne Galaxien:
https://www.zooniverse.org/projects/marckuchner/backyard-worlds-planet-9

Und dann gibt  es beim Reisedepeschen-Verlag einen Podcast mit  Reisegeschichten zum Wegträumen.  Traumreisen statt Alpträume: https://anchor.fm/reisedepeschen/

Hoffnung auf eine Wiederbelebung

Die Initiative rebuilding. travel  versammelt  führende Köpfe der internationalen Tourismusbranche,  um über die Zeit nach Corona nachzudenken. Es geht darum, praktikable Lösungen für die Wiederbelebung der Reise- und Tourismusbranche für „danach“ zu finden, wann immer das sein wird.

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