TUI: Eigenmarken und Individualität

Bei der Programmvorstellung in Hannover stellte Konzern Vorstand Sebastian Ebel (links) Marek Andryszak als seinen Nachfolger in der Position des TUI Deutschland Chefs vor. Rechts Konzernsprecher Mario Köpers.

Die Deutschen haben den Geschmack am Reisen nicht verloren.  Bei den günstigen Rahmenbedingungen ist für 37 Prozent der Bundesbürger Urlaub die erste Wahl. Das ergab  eine Studie von YouGov im Auftrag der TUI. Mit dem Ausbau der sieben Kernmarken – Robinson, TUI Blue, Sensimar, Magic Life, RIU, Family Life und  TUI Sensatori – sollen die Kunden an die Marke TUI gebunden werden.  Mit dem eigenen Hotelportfolio als Rückgrat soll sich Veranstalter von google & Co abgrenzen, so Konzern-Vorstand und (noch) TUI Deutschland Chef Sebastian Ebel bei der Präsentation der Winterprogramme in Hannover.

Der Transfer wird zum Erlebnis

Für den kommenden Winter wirbt TUI mit mehr Individualität. So sollen langweilige Transfers künftig (zubuchbar)  zu spannenden Sightseeing-Trips und die stark gefragten Länder-Kombis ausgeweitet werden.  „Australia meets Bali“ heißt etwa eine viertägige Kurzrundreise , die Touristen aus Südbali über Darwin in den Kakadu Nationalpark führt.

Neuer Chef von TUI Deutschland

Mit dem Ausbau des Budget-Segments in Griechenland und auf den Kanaren sollen neue Kunden angesprochen, mit dem Angebot der „Mini-Metropolen“ neue Ziele erschlossen werden, so Marek Andryszak, noch Touristik-Chef,  ab 1. Juli als Chef von TUI Deutschland Nachfolger von Sebastian Ebel.

Griechenland-Boom und Italien-Renaissance

Während Griechenland in diesem Reisesommer einen wahren Boom erlebt, kann die Türkei einen „leichten Aufwind“ verzeichnen, Ägypten und Tunesien kommen wieder als Ziele.  Eine echte Renaissance erleben Italien und Kenia.  Kanada profitiert von der Schwäche der USA, auch Mexiko legt zu ebenso wie Indonesien, die Malediven und Mauritius.

Keine auffallenden Preiserhöhungen

Die Preise bleiben weitgehend stabil. Deutlich günstiger werden Reisen nach Jamaika mit minus fünf Prozent. Deutschland und Österreich verteuern sich um etwa 2,5 Prozent.

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