Sorgenkind Griechenland

Fernreisen haben bei der TUI einen historischen Höchststand erreicht. Auf der Mittelstrecke wachsen Kroatien und Bulgarien zweistellig. Ebenso groß sind die Rückgänge in Griechenland. "Unser größtes Sorgenkind" nennt Dr. Volker Böttcher, Chef der TUI Deutschland, das Land. "Emotionale und irrationale Entscheidungen" führten dazu, dass die Urlauber Hellas meiden, kritisiert er. Denn "rational spricht vieles für einen Urlaub im Land der Griechen." Böttcher animiert die Bundesbürger, mit einem Urlaub in dem so gastfreundlichen Land ihren persönlichen Beitrag für den "krisengeschüttelten Staat" zu leisten. Ein abrupter Wechsel vm Euro zur Drachme sei nicht zu erwarten, beruhigt er. Und sollte Griechenland tatsächlich zu einer eigenen Währung zurück kehren, könnte das sogar für die Urlauber zu sinkenden Kosten führen und einen "kleinen Nachfrageschub" bringen. Doch solche Gedankenspielereien sind für den TUI-Chef noch "höchst spekulativ". Wichtiger ist ihm die Aussage: "Wir von der TUI solidarisieren uns uneingeschränkt mit unseren Partnern in Griechenland".   

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