Risiken auf Reisen

Für Reisende habe sich die Risiken auf der Welt 2016 nicht gravierend verändert – zumindest beim ersten Blick auf die neue Travel Risk Map von International SOS und Control Risk . In die Bewertungen fließen Kriterien wie die politische Lage, die Gefahr von Terroranschlägen, Kriminalität sowie die medizinische Versorgung und die Straßenverhältnisse mit ein.  Wegen der Hurrikan-Folgen sind auf der aktuellen Karte  einige Gebiete in der Karibik  riskanter geworden. Das gilt vor allem für Puerto Rico. In Europa wurden Kroatien, Polen, Slowenien, die Türkei und Ungarn wegen der besseren medizinischen Versorgung positiver eingestuft. Laut der von International SOS gleichzeitig vorgestellten Umfrage „Ipsos MORI Global Business Resilience Trends Watch 2018“ haben allerdings 63 Prozent der geschäftlichen Entscheidungsträger den Eindruck, dass die Risiken auf Reisen im vergangenen Jahr weiter zugenommen haben.
Auf der Karte sind die sichersten Länder grün eingefärbt:  die Schweiz, Norwegen, Finnland, Island, Grönland, Slowenien, Dänemark und Luxemburg.  Deutschland in gelb  gilt demnach als relativ sicher ähnlich wie der Rest der europäischen Länder.  Aber auch Länder wie Kanada, Chile und Argentinien sowie asiatische und afrikanische Staaten sind gelb, also ziemlich sicher auch für Touristen.  Das ändert sich mit orange, das eine mittlere Gefahrenstufe signalisiert,  wie z. B. in Mexiko, Ägypten, Indien und der Ukraine.  Alarmierend ist die Farbe rot, und dunkelrot bedeutet extreme Gefahr.  Sie besteht den Experten zufolge in der  Ostukraine, in Libyen, Somalia, dem Jemen, Syrien, dem Irak und in Afghanistan.
Info: www.travelriskmap.com

Zur Methode der Travel Risk Map

Die Bewertungen medizinischer Risiken wurden vom International SOS Medical Information and Analysis Team nach Überprüfung verschiedener gesundheitlicher Faktoren und Möglichkeiten zu ihrer Milderung ermittelt. Dazu zählen unter anderem Infektionskrankheiten, Umweltfaktoren, Informationen zu medizinischen Evakuierungen, der Standard der lokal verfügbaren medizinischen und zahnärztlichen Notfallversorgung, Zugang zu zuverlässiger Arzneimittelversorgung und kulturelle, sprachliche oder administrative Hürden.
Individuelle, länderspezifische Gesundheitsrisikobewertungen wurden über einen firmeneigenen Algorithmus anhand von 24 Indikatoren unter Einbezug öffentlicher Datenquellen und dem Expertenwissen der Regionalen Ärztlichen Leiter von International SOS ermittelt.
Die Reisesicherheitsbewertungen wurden von International SOS und Control Risks entwickelt .  Sie basieren auf aktuellen Risiken für Reisende und Expatriates aufgrund einer Reihe von Faktoren, einschließlich politischer Gewalt (z. B. Terrorismus, Aufstände, politisch motivierte Unruhen und Krieg), sozialer Unruhen (einschließlich konfessioneller, kommunaler und ethnischer Gewalt) sowie Klein- und Gewaltkriminalität. Die Zuverlässigkeit der Verkehrsinfrastruktur, Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen; die Effektivität der Sicherheits- und Rettungsdienste und die Anfälligkeit des Landes für Naturkatastrophen wurden ebenfalls berücksichtigt, sofern diese Einfluss auf das Risikoumfeld von Reisenden haben können.

Über International SOS und Control Risks

Die strategische Allianz zwischen International SOS und Control Risks vereint zwei der weltweit führenden medizinischen und Sicherheitsspezialisten. Sie wollen Kunden integrierte Lösungen auf dem Gebiet der Reisesicherheitsdienstleistungen anbieten.   50  Analysten in aller Welt mit Zugang zu weiteren 200 Reisesicherheitsexperten, 26 regionalen Assistance Centern und einem Partnernetzwerk von mehr als 700 akkreditierten Anbietern, erstellen 24/7 weltweite Reisesicherheitshinweise, Informationen und Analysen. International SOS und Control Risks bieten zudem Schulungen zur Reisesicherheit sowie Präventionsprogramme zur Beurteilung von Reiserisiken und unterstützen Kunden bei der Erstellung von Richtlinien zur Reisesicherheit und Evakuierungsplänen.

 

 

 

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