Protest in der Burka

Doch Azime will nicht werden wie ihre Mutter und sie will nicht enden wie eine Schulkameradin, die wegen ihrer verbotenen Liebe vom Balkon der elterlichen Wohnung stürzte. Mord oder Selbstmord? Das Schicksal des Mädchens lässt Azime keine Ruhe. Über einen Freund, der selbst Außenseiter ist, kommt sie mit einer Schule für Comedians in Berührung. Bei ihrem ersten Auftritt, bei dem sie die Probleme einer Muslimin thematisiert, trägt sie eine Burka, um nicht erkannt zu werden und ihrer Familie keine Schande zu machen. Als ihre Identität enthüllt wird, ist nichts mehr in ihrem Leben so wie es war.
Von den Eltern wird sie verstoßen, von Muslimen mit Morddrohungen verfolgt, von neidischen Kollegen verleumdet. Doch Azime setzt sich durch, und am Ende gelingt es ihr sogar, ihre Familie auf ihre Seite zu ziehen. Die Burka wird ihr Markenzeichen.
Anthony McCarten zeichnet in seinem Roman „funny girl“ (Diogenes) routiniert das Bild einer mutigen jungen Frau, die nicht nur gegen die Traditionen ihrer Familie antritt, sondern gegen eine Welt von Vorurteilen.

 

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