Mehr Platz in der Premium Economy

British Airways hat sie und SAS, Air New Zealand und Vietnam Airlines. Jetzt also auch die Lufthansa – die Zwischenklasse zwischen der spartanischen Economy und der bequemen Business Class. Premium Economy heißt die Neuheit, mit der Lufthansa nicht nur bei den Kunden punkten will sondern sich auch für den Titel einer Fünfsterne-Airline in Position bringt.
35 Jahre mussten die Flugreisenden warten, bis es bei der Lufthansa nach der Einführung der Business Class wieder eine neue Klasse gab. Jetzt soll dafür alles so schnell wie möglich gehen, und die zusammen mit der Firma müller/romca Industrial Design in Kiel entworfene und von der Firma ZIM Flugsitz am Bodensee produzierten Sitze sollen bis Oktober in allen Langstreckenmaschinen eingebaut sein. So viel wie ein VW Golf hat die Lufthansa in jeden der ausgeklügelten Sitze investiert. 17 Zentimeter mehr Sitzabstand sollen die Reisenden in der Premium Economy haben, dazu einen bis zu drei Zentimeter breiteren Sitz, der sich auch weiter nach hinten neigen lässt, einen aufgewerteten Service und doppelt so viel Freigepäck wie in der Economy. 300 Euro für die einfache Strecke sollen sie sich den größeren Komfort kosten lassen. Von München aus konnten Passagiere, die am Mittwoch nach Tokio flogen, die neue Klasse erstmals testen.
Thomas Klühr, Vorstand der Lufthansa Passage, der die Airline in direkter Konkurrenz zu den Big Playern in Asien und im Nahen Osten sieht, hofft, mit der neuen Klasse auch neue Kunden gewinnen und alte Kunden zurückholen zu können.

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