Insekten, Eier und tierische Freunde

Bald ist Ostern.  Viel zu lang schon  sitzen die Kinder zu Hause. Die Größeren machen Online-Unterricht und sind zumindest einen Teil des Tages damit beschäftigt. Aber die Kleineren? Immer nur spielen wird auch auf die Dauer langweilig, zumal die Freunde fehlen. Ja gut,im Fernsehen läuft die Sendung mit der Maus. Eine schöne Sache. Aber auch die Eltern können zusammen mit ihren Kids so manche Entdeckung machen. Beim Lesen zum Beispiel.

Lust auf Ostern?
Die Bilder sind aus dem Buch „Eier – eine runde
Sache“

 

 

Hier ein paar Tipps für Osterlektüre.

Bienen, Ameisen & Co

Draußen blühen die ersten Obstbäume, und schon beginnt es zu schwirren, zu summen und zu flattern. Bienen sind schon unterwegs, die ersten Schmetterlinge, Käfer, Raupen. Wer genau hinschaut, entdeckt eine faszinierende Welt. Und genau dazu lädt das Kindersachbuch „Insekten – Wissen und allerlei Drumherum“ (Carlsen, 76 S., 16 Euro) ein. Bärbel Oftring und Jochen Windecker erklären in dem schön illustrierten Buch nicht nur, wie wichtig und nützlich Insekten sein können, sie zeigen auch, wo die unterschiedlichen Tierchen wohnen, wie sie tarnen und täuschen oder welche Geräusche sie machen. Sie locken auch mit Insektenrekorden und Insektenpoesie. Und sie zeigen, was man alles für die nützlichen Tierchen tun kann. Genau das Richtige also für lange Tage zu Hause!

Alles über Eier

Schon bald ist Ostern. Aber in Corona-Zeiten wird ein gemeinsames Ostereiersuchen mit Oma und Opa nicht möglich sein. Dafür können Eltern mit ihren Kindern jede Menge über Eier erfahren – in dem großformatigen Kindersachbuch „Eier – eine runde Sache“ (Knesebeck,96 S., 24 Euro). Asia Gwis und Eliza Piotrowska erzählen Kurioses von Kolibri bis Kolumbus. Da können auch die Eltern noch viel Interessantes erfahren – über die unterschiedlichsten Vogeleier, aber auch über Frosch- und Ameiseneier. Über Eier als Hausmittel (z.B. fein gemahlene Schalen als Scheuermittel oder Vogelfutter) und Eierspeisen. Über Eier in der Architektur, in der Kunst und der Literatur, ja sogar im Weltraum. Und natürlich auch über Ostereier. Ein wunderschön illustriertes Sachbuch mit vielen überraschenden An- und Einsichten. Und Eierrollen oder auch Eiertitschen ist auch in der Familie ein lustiger Zeitvertreib an Ostern.

Reimspaß zum Lesen und Lachen

Der Titel klingt schon lustig: „Sieben kecke Schnirkelschnecken“ (Arena, 92 S., 14 Euro) heißt das von SaBine Büchner hinreißend illustrierte Buch mit Kindergedichten, das Sibylle Sailer herausgegeben hat. In acht Kapiteln kann man hier gemeinsam durch eine gereimte Welt reisen, in der es blaue Hunde gibt, halbe Doppelschweine und denkende Mäuse. Laut gelesen – am besten gemeinsam – entwickeln die Reime ihren ganzen Charme. Hier eine Kostprobe für Reise-Liebhaber von Hans Janisch:

 

 

Die Reise
Mit seinem grünen Jaguar
wollte ein Frosch nach Afrika.
Doch mitten in Froschau
stand eine wundergrüne Frau.
Die wollte nach Berlin.
Da fuhr er dann auch hin.

NEINhorn und WASbär

Eigentlich will es nirgends hin, das kleine Einhorn, nur irgendwie weg. Weg von der Familie, die es verwöhnt und die tollsten Vorschläge für Freizeitvergnügen macht. „Nein“, sagt das kleine Einhorn zu allem. Und macht sich als NEINhorn auf den Weg ins Unbekannte. Da trifft es den WASbär und den NahUND. Zusammen befreien sie nach langen Diskussionen die KönigsDOCHter aus dem Turm und seither „hängen das NEINhorn, der NahUND, der WASbär und die KönigsDOCHter immer miteinander rum und sind zusammen bockig“, erzählt Marc-Uwe Kling (Ja, der, von dem die Känguruh-Chroniken stammen) in dem von Astrid Henn supercool gestalteten Bilderbuch (Das NEINhorn, Carlsen, 48 S., 13 Euro). Ganz zum Schluss gibt‘s übrigens noch jede Menge anderer kurioser Tiere wie die Warummel oder das Drohmedar. Ein Heidenspaß für Groß und Klein.

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