Portugal: Von Büchern und Menschen

Bücher spielen in Portugal eine wichtige Rolle. Das Land hat schließlich einige große Autoren hervorgebracht und mit den Lusiaden ein Nationalepos von hohem Rang. Vor allem im Städtchen Obidos kommt man an Büchern nicht vorbei, es gibt sie sogar in einem Gemüseladen und in einer Kirche. Und in der Universitätsbibliothek von Coimbra greift man auf ganz außergewöhnliche Helfer zurück, um die wertvollen Bücher vor Insekten zu schützen.

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Algarve: Vor dem Winterschlaf

Bei uns kündigt sich der Winter an, aber an der Algarve ist es noch warm unter der Herbstsonne. Die Bade-Urlauber sind abgereist, die Strände gehören den Surfern und den Spaziergängern. Wellenreiter und Fischer sind wieder unter sich. Es ist eine ganz besondere Stimmung jetzt an der Algarve, die sich anschickt, Winterschlaf zu halten.

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Portugal – aus Tradition zum Erfolg

Sonnengelb blüht der Ginster am Straßenrand und rot der Mohn, am Horizont drehen sich Dutzende von Windrädern. Grün und hügelig ist die Landschaft im Zentrum Portugals. Hier, wo auf Schiefer und Granit ausgezeichnete Weine gedeihen, wo Palmen neben Pappeln wurzeln und Obstbäume neben Kiefern, fährt man im wahrsten Sinn des Wortes durch blühende Landschaften. Und...
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Porto Info

Anreisen: Ryanair fliegt von Memmingen nach Porto, die azoreanische Airline Sata ab München, airberlin ab Stuttgart, Lufthansa ab Frankfurt. Nähere Infos und Preise im Reisebüro. Vom Flughafen fährt eine Metro für 1,80 Euro ins Zentrum. 
Wohnen: Man kann in Porto relativ günstig übernachten, beispielsweise in einem B&B (ca 40 bis 50 Euro/Zimmer: http://www.budgetplaces.com/porto/. Wir waren im eleganten Sheraton, DZ ohne Frühstück ab 119 Euro: http://www.sheratonporto.com Selbst im luxuriösen Hotel Infante de Sagres kann man je nach Saison ein Zimmer mit Frühstück ab 135 Euro bekommen: http:/www.hotelinfantesagres.pt 

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Die Unbesiegbare: Porto

Sie sieht tatsächlich so aus, als wäre ein Meteorit mitten in der Stadt gelandet – die marmorweiße Casa de Musica, die das Architektenteam um Rem Koohlhaas der Kulturhauptstadt von 2001 hingestellt hat. 2005 wurde der monolithische Betonkubus an der Avenida da Boavista in Porto eröffnet. Und das Konzerthaus mit der gewellten Glasfläche an der Stirnseite wird gut angenommen – auch der eher nüchterne Platz drumrum, auf dem sich Portos Jugend gerne trifft.
Der Rem-Koolhaas-Klotz mit der hervorragenden Akustik ist nicht der einzige Architekturstreich, den sich die portugiesische Stadt am Douro anlässlich des Kulturhauptstadtjahres geleistet hat. Schon zwei Jahre vorher wurde das Museum für zeitgenössisches Kunst eingeweiht. Den eher minimalistisch wirkenden Bau im wunderschönen Park von Serralves hat Portos renommierter Architekt Alvaro Siza Vieira als „Dialog mit der Natur“ geplant. Claes Oldenburg hat die gigantische Schaufel am Eingang beigesteuert. Denn dieser 18 Hektar große Park mit dem rosaroten Herrenhaus im modernistischen Stil – auch es versteht sich als Bühne zur Natur – ist vieles in einem: sorgsam gepflegte Gartenarchitektur im französischen Stil mit Wasserspielen und Wegen mit rosa Sand, englisch-inspirierte Gartenlandschaft mit alten Bäumen, Architektur- und Kunstmuseum und – Bauernhof. Hier sollen die Stadtkinder ein Stück Natur mit Schafen und Kühen kennenlernen und erfahren, dass die Mittel zum Leben nicht ohne harte Arbeit zu haben sind.

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