„Ich hätte Schloss Elmau nicht für den Gipfel umgebaut“

Schloss Elmau ist seit Wochen in den Schlagzeilen. An dem Luxushotel, wo am Wochenende der G7-Gipfel stattfinden soll, entzünden sich die Emotionen. Sie wolle den Staatsoberhäuptern ein schönes Stück Deutschland vor Augen führen, sagte Angela Merkel, und damit für ein gutes Gipfel-Klima sorgen. 130 Millionen Euro lässt sich der Staat den gerade mal 24-stündigen Gipfel kosten. Auch das sorgt für Unmut. Was aber sagt der „Schlossherr“, der seit Wochen in der Schusslinie der Gegner steht. Wir haben mit Dietrich Müller-Elmau gesprochen.

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Ferien im Orwell-Staat

Nein, an Hergés „Tim und Struppi“-Comics erinnert dieses Buch nur dem Namen nach, bei der Lektüre denkt man eher an Orwells beklemmende Zukunftsvision „1984“ über einen Staat, der seinen Bürgern all die Freiheiten vorenthält, die uns selbstverständlich sind. So ist es auch in Nordkorea, bis heute ein Land der Unfreiheit, der Unterdrückung, abgeschottet, hoch gerüstet, ein Atomstaat unter einem unberechenbaren Herrscher aus der Dynastie der Kims. Christian Eisert, TV-Autor und Satiriker, wollte es wissen und ist mit der befreundeten Fotoreporterin Thangh Hoang in das Land der Kims gereist – auf der Suche nach der Regenbogenrutsche, die ihm als jungem Pimpf in der DDR so imponiert hat.

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Die andere Seite: Andreas Altmann in Palästina

Er ist 64 und kein bisschen weise. Oder abgeklärt wie andere in seinem Alter. Andreas Altmann, der abgebrochene Jura- und Psychologiestudent, der Absolvent des Salzburger Mozarteums und Schauspieler, hat in seinem Leben schon viel ausprobiert, und bei alldem hat er sich eine fast kindliche Neugier bewahrt, aber auch eine Sturm- und Drangmentalität, die vor nichts und niemandem Respekt hat. Das zeigt sich auch in seinem neuesten Buch über Palästina, ein Land wie zugeschnitten auf diesen Autor, der ewig auf der Suche ist. Auch dieses Reisebuch ist ganz Altmann, nah dran und mittendrin. Ein Gespräch mit dem Autor.

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„Ich reise nicht als holy Andrew“ – Der Reiseautor Andreas Altmann im Gespräch

© Nathalie Bauer
Er ist 63 und kein bisschen weise. Oder abgeklärt wie andere in seinem Alter. Andreas Altmann hat sich eine fast kindliche Neugier bewahrt und eine Sturm-und-Drang-Mentalität, die sich auch in wütenden Attacken gegen Andersdenkende äußert. In dem Buch "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend" hat er seine Kindheit und Jugend in Altötting aufgearbeitet. In seinem neuen Buch "Gebrauchsanweisung für die Welt" ist er wieder zu seinem großen Thema "Reisen" zurückgekehrt. Ein Gespräch über Touristen, Traveller und die Kunst unterwegs zu sein. 

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Harald Wohlfahrt: „Ich bleibe lieber am Boden“

Er ist eine Ausnahmeerscheinung unter den berühmten Sterne-Köchen. Harald Wohlfahrt, Aushängeschild der Traube Tonbach, ist keiner, der sich vor die Kameras drängt. Dabei ist der 56-Jährige seit 19 Jahren als bester Koch in ganz Deutschland anerkannt und hat Medaillen und Orden gesammelt. Eine Rose ist nach ihm benannt und ein Stern auf dem Platz des guten Geschmacks in Stuttgart. Doch Wohlfahrt bleibt bescheiden im Hintergrund. Ein Gespräch.

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Die Zukunft des Reisens

Die Signale von der Stuttgarter Reisemesse CMT könnten besser nicht sein: Die Deutschen wollen wieder vermehrt verreisen. 78 Prozent haben sich bereits Gedanken über ihren Urlaub gemacht. Darüber und über die Zukunft des Reisens sprachen wir mit dem Politologen und Zukunftsforscher Klaus Burmeister. Die Branche erwartet für 2011 ein Rekordjahr – und das trotz der Unruhen in Tunesien, der Sintflut in Australien und dem Winterchaos auf Schienen und Flughäfen. Wie leidensfähig sind denn die Reisenden, Herr Burmeister?Burmeister: Touristen haben eine hohe Anpassungs-Kompetenz. Sie haben gelernt – auch und vor allem in Zeiten des Terrorismus – mit Risiken sehr gut umzugehen und akzeptiert, dass Reisen immer mit Risiken behaftet sind.

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