Schlichtung statt Gerichtsurteil

Mittwoch, 22. Oktober 2008










Es sind schon seltsame Reisende, die mit der „Frankfurter Tabelle“ im Gepäck in den Urlaub fahren und dann gleich vor Ort überprüfen, welche Mängel möglicherweise zu einer Minderung des Reisepreises führen könnten. Doch solche Streithansel, so der Tenor der Touristischen Runde zum Thema „Beschwerden, Reklamationen, Schlichtung“ sind eher selten. Einträchtig warnten zudem Prof. Dr. Ronald Schmid von der „Reiseschiedsstelle“ und Dr. Alois Weber, Ombudsmann für die FTI-Tochter Sonnenklar TV, vor der oft und gern zitierten Frankfurter Tabelle. „Ein Unding“, polterte Weber. „Toter als tot“, assistierte Schmid und präzisierte: „Als Anwalt kann man nichts Tödlicheres machen als die Frankfurter Tabelle zu zitieren, selbst in Frankfurt nicht.“




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Computersoftware ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Vor allem nicht aus unserem journalistischen Alltag. Google und Wikipedia erleichtern die Arbeit, auch wenn man mit Sorgfalt an die Sache herangehen sollte, wie jüngst im Spiegel nachzulesen. Aber immer mehr ersetzen elektronische Beiträge das gedruckte Wort. Die Zeitungen können ein Lied davon singen, Lexika ebenso und jetzt trifft es auch die Reiseführer. Was MerianScout angestoßen hat, zieht Kreise. Was machen diese Neuentwicklungen mit uns? Machen sie uns freier, unabhängiger von menschlichen und gedruckten Reiseführern? Oder machen sie uns noch abhängiger von elektronischen Medien, so dass wir schließlich alles Planen den Geräten überlassen – am Ende auch das Denken? Die touristische Runde München diskutiere über Vor- und Nachteile der Neuentwicklungen und über mögliche Weiterentwicklungen.


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Die Touristische Runde im Johannesbad

Dienstag, 5. August 2008

So etwas hat es beim Ausflug der Touristischen Runde noch nie gegeben. Um 8.30 war die Abfahrt des Geldhauser Busses ab München vorgesehen, drei Minuten später konnten wir schon losfahren: die meisten Teilnehmer waren sogar schon vor der Zeit an Bord. Ziel des Ausflugs 2008 war das Johannesbad in Bad Füssing. Nach zwei Stunden Fahrt, während der  Regen auf das Busdach prasselte, war das Ziel erreicht und wir ließen uns von Helmut Karg, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Management AG, die Visionen für den Gesundheitsurlaub der Zukunft schildern.

 


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Die einen glauben, mit einer tollen Einladung sei es schon getan und mit einer Vielzahl von Meldungen müsse man am Ball bleiben. Die anderen fühlen sich von der Masse an PR-Meldungen und unbegründeten Einladungen überrollt. Die touristische Runde versuchte einen Brückenschlag zwischen Veranstaltern, Destinationen und PR auf der einen Seite sowie Redaktionen und freien Journalisten auf der anderen Seite. „Wie kommt eine Reise/eine Region ins Blatt?“ hieß die Frage und rund 60 Teilnehmer interessierten sich für die Antworten.





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München feiert 850 Jahre und hält Hof

Freitag, 11. April 2008

„Die Bezeichnung Millionendorf für die Stadt ist zutreffender als das Gerücht von der heimlichen Hauptstadt.“



Es spricht für die Stadt, dass sie das eher zweifelhafte Kompliment von Herbert Rosendorfer an der Wand ihrer Tourismusinformation im neuen Rathaus präsentiert. Da also, wo die meisten Besucher sich ihre ersten Eindrücke von der weiß-blauen Metropole verschaffen. Wenn sie sich dann mit einer Stadtführerin auf den Weg machen, die ähnlich engagiert ist wie Helga Strohmayr, die im Fremdenverkehrsamt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, dann wissen sie schon nach einem kurzen Rundgang, warum München trotz Schicki-Micki-Attitüde und vergangener Stoiber-Herrlichkeit eine lebens- und liebenswerte Stadt ist. So jedenfalls ging es der Touristischen Runde, die sich in knappen zwei Stunden von Helga Strohmayr und ihrer Kollegin Wagner nicht nur gut informiert, sondern auch glänzend unterhalten fühlte.

 


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"Es muss auch in den Köpfen schneien"

Dienstag, 19. Februar 2008

Eine fantastische Skisaison lässt derzeit die Bergbahnchefs und Hoteliers in den bayerischen Skigebieten mit der Sonne um die Wette strahlen. Blauer Himmel, Sonnenschein und ein g’führiger Schnee. Was will man mehr? Vielleicht die Skifahrer heimholen, die immer noch über die Grenze nach Tirol fahren? Die Touristische Runde München diskutierte mit zehn Experten über die Gründe des weißblauen Skifahrer-Exports.


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Die Welt ist entdeckt, weiße Flecken auf der touristischen Landkarte gibt es kaum mehr.  Touristiker müssen sich deshalb immer wieder Neues einfallen lassen, um ihre Kunden zufrieden zu stellen. Das ist nicht immer ganz einfach. So manche Innovation ist schon durchgefallen, ehe sie so richtig auf den Markt kam. Die Touristische Runde München diskutierte über Innovationen im Tourismus und kam zu den Schluss, dass  manche „Innovation“ nur ein in der Wolle gefärbter „alter Hut“ ist, dass einiges viel Geld verschlang und dann doch floppte, dass Innovationen aber nichtsdestotrotz notwendig sind wie das Salz in der Suppe.


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Auf den Osten abfahren?

Samstag, 24. November 2007

Skiurlaub Noch sind die Alpen konkurrenzlos

Gerade mal ein Prozent der Ski aktiv-Mitglieder des Deutschen Skiverbands (DSV) fährt nach einer Umfrage auf den Osten ab - 57 Prozent zieht es nach Osterreich, 16 Prozent in die Schweiz und nach Italien, fünf Prozent nach Frankreich und drei Prozent bleiben im eigenen Land. Dennoch wäre „vermessen" zu sagen, „im Osten lägen nicht Märkte der Zukunft", sagt Michael Berner vom DSV bei einer Diskussion zum Thema „Ski east - Macht der wilde Osten den Alpen Konkurrenz?".


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Weltkulturstadt Regensburg

Manchmal brauchen Touristen Etiketten, um Städte oder Sehenswürdigkeiten überhaupt wahrzunehmen. Deshalb war der Run auf den Titel Weltwunder bei einer eher fragwürdigen Internet-Abstimmung auch groß. Auch mit Weltkulturerbe würden gerne noch mehr Städte werben und für den jährlich wechselnden Titel Kulturhauptstadt stehen die Bewerber Schlange. Doch was bringen solche Etiketten wirklich? Die Touristische Runde wollte es genauer wissen und hatte Touristiker eingeladen, die Erfahrung mit solchen Kulturtiteln haben.


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Wie Autoren ihre Leser aus den Texten vertreiben

Donnerstag, 13. September 2007

Kaum zu glauben: Da meint der Autor, wie munter und originell sein Einstieg in die große Reportage ist, dabei steigt der Leser schon im ersten Satz aus. Solche alarmierenden Befunde vermittelte Peter Linden in der Touristischen Runde. Der Fachdozent kennt sich aus in der aktuellen Leserforschung und er schockte seine großes Auditorium mit harten Zahlen: Durchschnittlich 50 Prozent der Leser brechen danach ihre Lektüre im ersten Satz ab, weitere 25 Prozent im oder nach dem ersten Absatz. Das heißt drei von vier Lesern gehen in den ersten 20 Sekunden verloren.


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Weltkulturstadt Regensburg

Ein Tag wie gemalt schon in München. Das lässt schon viel erwarten für Regensburg, die Weltkulturerbe-Stadt. Der Bus von Geldhauser Reisen bringt die Rundenmitglieder sicher zum Bahnhof, wo Klemens Unger uns schon erwartet. Der Kulturreferent hat  es sich nicht nehmen lassen, die Runde selbst durch die Stadt zu führen. Auch dass schon in der ersten halben Stunde ein Teilnehmer abhanden kommt – und nicht mehr auftaucht  -, trübt  die Stimmung nicht. Zu viel gibt  es zu sehen in der „größten erhaltenen mittelalterlichen Hauptstadt nördlich der Alpen“. Und während Klemens Unger aus der wechselvollen Geschichte der Stadt erzählt, klicken unablässig die Fotoapparate.


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Pilgern: Auszeit für die Seele

Dienstag, 12. Juni 2007

Am Ende waren sich alle einig: Pilgern hat Zukunft. Immerhin ein Viertel unserer Landsleute, die noch nie eine  Pilgerreise unternommen haben, könnten sich vorstellen, auf Wallfahrt zu gehen. Ein „Bedürfnis nach Einkehr, Spiritualität und Besinnung“ hat Bischöfin Margot Käßmann registriert und Deutschlands Komiker Nummer 1, Hape Kerkeling,  ist mit seinem Buch "Ich bin dann mal weg" über seine Erlebnisse auf dem Camino de Santiago immer noch die Nummer 1 auf der Sachbuch-Bestsellerliste. Ist pilgern wirklich in oder verbirgt sich hinter dem Trend nur eine andere Art zu wandern? Darüber diskutierten Experten im Rahmen der Touristischen Runde München.


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Es muss ja was dran sein, am Wellness-Boom. Wenn schon Google 165 Millionen Seiten zu dem Begriff aufweist (für Erholung gibt’s gerade mal 14 Millionen). In der touristischen Runde München gingen Experten auf die Suche nach den Gründen.


"Stirnguss und Schokoladenbad: Warum Wellness immer noch Konjunktur hat" vollständig lesen

30 Grad, Badetemperatur, die Apfelbäume in voller Blüte und das Mitte April. Wer glaubt da nicht an Klimaerwärmung? Der Klimawandel drängt sich ganz von selbst in die Schlagzeilen. Auch die Touristische Runde in München beschäftigte sich mit dem Thema und den Auswirkungen auf den Tourismus.


"Klimawandel: Warnung vor der Panikspirale" vollständig lesen

Wird bald der Winter nur mehr unter Dach stattfinden so wie in Sapporo oder in Dubai? Bergbahn-Chefs, ein Meteorologe  und Touristiker machten sich bei der Touristischen Runde in München Gedanken über den Schnee von morgen. Fazit: Ohne Beschneiung kein Wintersport. Aber Skifahren bleibt in den Alpen ein Outdoor-Vergnügen.


"(K)eine Skihalle für Kitzbühel: Experten machen sich Sorgen um den Schnee von morgen" vollständig lesen

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